Nvidia Geforce RTX 3080 Ti im Test: 96 Prozent der RTX 3090 für 1.199 Euro
Die Geforce RTX 3090 ist Ihnen zu teuer und abgehoben, die Radeon RX 6900 XT auch keine Option? Dann wird die neue Geforce RTX 3080 Ti vermutlich ihren Geschmack treffen. Mit 12 GiByte Speicher, hoher Raytracing-Leistung und einer (unverbindlichen) Preisempfehlung deutlich unterhalb der RTX 3090 füllt Nvidia die bisherige Lücke im RTX-30-Portfolio. PCGH verrät, ob die RTX 3080 Ti ihr Geld wert ist.
In diesem Artikel
- Seite 1 RTX 3080 Ti im Test: Spezifikationen
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Seite 2
RTX 3080 Ti im Test: Spiele-Benchmarks
- 2.1 Grafikkarten-Testsystem 2021 v1.1
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2.2
Geforce RTX 3080 Ti: Spiele-Benchmarks
- 2.2.1 Anno 1800
- 2.2.2 Assassin's Creed Valhalla
- 2.2.3 Battlefield 5
- 2.2.4 Borderlands 3
- 2.2.5 Call of Duty BO Cold War
- 2.2.6 Control
- 2.2.7 Crysis Remastered
- 2.2.8 Cyberpunk 2077
- 2.2.9 Days Gone
- 2.2.10 Desperados 3
- 2.2.11 Doom Eternal Ancient Gods
- 2.2.12 F1 2020
- 2.2.13 Forza Horizon 4
- 2.2.14 Hitman 3
- 2.2.15 Horizon Zero Dawn
- 2.2.16 Metro Exodus
- 2.2.17 Red Dead Redemption 2
- 2.2.18 Resident Evil 8 Village
- 2.2.19 Serious Sam 4
- 2.2.20 The Witcher 3
- 2.3 RTX 3080 Ti im Leistungsindex
- 2.4 RTX 3080 Ti: Raytracing-Leistung
- Seite 3 RTX 3080 Ti im Test: Lautheit, Verbrauch, Effizienz
- Seite 4 RTX 3080 Ti im Test: Zusammenfassung mit Fazit
- Seite 5 Bildergalerie
Bekennende PC-Zocker haben es nicht leicht. Attraktive Gaming-Grafikkarten gibt es seit dem Herbst zuhauf, doch Lieferbarkeit und Preise sind zum Fürchten. Falls auch Sie auf der Suche nach einem Grafikkarten-Upgrade sind, bietet sich nun eine neue Chance. Nvidia schickt die Geforce RTX 3080 Ti ins Rennen um die Gunst anspruchsvoller PC-Gamer - mit einem entsprechenden Preisschild, aber reichlich strahlender Technik unter der Haube: 10.240 FP32-Rechenwerke und 12 GiByte GDDR6X-Speicher für 1.199 Euro UVP werden geboten. PCGH fühlt der Geforce RTX 3080 Ti bereits seit Tagen auf den Zahn und verrät im großen Test, was Nvidia mit der Enthusiasten-Grafikkarte richtig macht - und was nicht.
Nvidia hat uns vorab ein Testmuster im Referenzdesign zukommen lassen, besser bekannt als Founders Edition. Die ersten Custom-Designs der Boardpartner (Gigabyte, Palit und Zotac) sind ebenfalls im PCGH-Testlabor eingetroffen, deren Ergebnisse Sie nun hier vorfinden: Geforce RTX 3080 Ti: Custom-Designs in der Übersicht - Taktraten, Kühlung, Powerlimits, erste Leistungstests. An dieser Stelle dreht sich zunächst alles um die Geforce RTX 3080 Ti Founders Edition (FE), welche sich sowohl gegen die eigenen Geschwister als auch AMDs Radeon RX 6900 XT beweisen muss. Im eingebetteten Video ziehen wir ein Test-Fazit und zeigen auch die ersten Custom-Designs mit Triple-Slot-Kühlung.
Geforce RTX 3080 Ti: Positionierung
Die Geforce RTX 3080 Ti wandelt auf bekannten Pfaden: Die komplette Hardware, vom Grafikchip, über den Speicher, bis hin zur Platine und Kühlung lässt sich seit Herbst 2020 auf der RTX 3080 (Test) und RTX 3090 (Test) in Aktion begutachten. Für die Geforce RTX 3080 Ti Founders Edition bedient sich Nvidia nicht nur beim einen, sondern auch beim anderen Modell, sodass am Ende ein "Brückentier" das Licht der Welt erblickt. Kommen wir zunächst zu den Gemeinsamkeiten. Alle drei Modelle basieren auf dem GA102-Chip, welcher im Vollausbau 10.752 Shader-ALUs (FP32) auf 628 mm² Kernfläche unterbringt. Möglich wird dies durch eine gegenüber Turing verfeinerte Fertigung, welche im Gegensatz zu früher nicht aus dem Hause TSMC stammt. Stattdessen einigte sich Nvidia mit Samsung, deren 8LPP-Verfahren zwar ohne neuartige EUV-Belichtung auskommt, dafür aber mutmaßlich eine gute Ausbeute und vor allem ein gutes Preisleistungsverhältnis aufweist. Nvidia verwendet einen angepassten Prozess mit der Bezeichnung 8N.
Quelle: PC Games Hardware
Nvidia Geforce RTX 3080 Ti Founders Edition: Nvidia Inspector Overview
Egal ob RTX 3090, RTX 3080 Ti oder RTX 3080, in jedem Fall kommt ein beschnittener GA102 zum Einsatz. Die "Full Fat"-Konfektion ist professionellen Beschleunigern vorbehalten, könnte nach Release einer Radeon RX 6900 XTX jedoch zum Bau einer Geforce RTX 3090 Ti herhalten. Chip-seitig liegt die neue RTX 3080 Ti indes deutlich näher an der RTX 3090 als an der RTX 3080: Sie rechnet mit 80 von 84 physisch vorhandenen Shader-Multiprozessoren (SMs) und kann außerdem über die volle 384-Bit-Schnittstelle zum Speicher zurückgreifen. Die RTX 3080 ist an beiden Stellen deutlich gehandicapt, sie muss sich mit 68 SMs und 320 Bit begnügen. Blickt man auf die sich ergebende Rohleistung mit den offiziell zu erwartenden Taktraten, liegen nur gut vier Prozent zwischen RTX 3080 Ti und 3090.
Während ein Beschnitt der Rechenwerke keine Nebenwirkungen hat und sich durch Takt ausgleichen lässt, wirken sich Eingriffe bei den Speicher-Controllern direkt auf die adressierbare RAM-Kapazität aus. Das zeigt die RTX 3080 deutlich: 10 Controller (à 32 Bit Breite) bedeuten 10 Speichermodule à 1 GiByte = 10 GiByte. Alternativ bindet man zwecks Kapazitätsverdopplung zwei Chips pro Controller an. Genau das tut Nvidia bei der Geforce RTX 3090, sie trägt vorder- und rückseitig je 12 GDDR6X-Speichermodule und kommt somit auf ihre stattliche Speichermenge von 24 GiByte. Die Geforce RTX 3080 Ti wird hingegen nur vorderseitig (voll)bestückt, sie bringt es auf 12 GiByte - das sind 2 GiByte oder 20 Prozent mehr als bei der RTX 3080. Letzteres betrifft auch die Speichertransferrate, dank 384 statt 320 Bit steigt der Durchsatz pro Takt von rund 760 auf 912 GByte/s. Beide Modelle verwenden Micron-Chips mit effektiv 19 Gigatransfers pro Sekunde (GT/s), nur die RTX 3090 kann auf 19,5 GT/s zurückgreifen und verfügt damit über einen knapp drei Prozent höheren Durchsatz. Alle Spezifikationsdetails liefert die folgende Tabelle.
| Grafikkarte | RTX 3090 | RTX 3080 Ti | RTX 3080 | RTX 3070 Ti | RTX 3070 | RX 6900 XT | RX 6800 XT |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Marktstart | 24.09.2020 | 03.06.2021 | 17.09.2020 | 10.06.2021 | 29.10.2020 | 08.12.2020 | 18.11.2020 |
| Architektur | Ampere | Ampere | Ampere | Ampere | Ampere | RDNA 2 | RDNA 2 |
| Codename/Konfektion | GA102-300 | GA102-225 | GA102-200-Kx | GA104-400 | GA104-300 | Navi 21 XTX | Navi 21 XT |
| Chipgröße (reiner Die) | 628 mm² | 628 mm² | 628 mm² | 392 mm² | 392 mm² | 520 mm² | 520 mm² |
| Transistoren Grafikchip (Mio.) | 28.000 | 28.000 | 28.000 | 17.400 | 17.400 | 26.800 | 26.800 |
| Fertigungsverfahren (Foundry) | 8LPP (Samsung) | 8LPP (Samsung) | 8LPP (Samsung) | 8LPP (Samsung) | 8LPP (Samsung) | 7N (TSMC) | 7N (TSMC) |
| DirectX 12 Feature Level | 12_2 | 12_2 | 12_2 | 12_2 | 12_2 | 12_2 | 12_2 |
| Shader-Cluster (CUs/SMs) | 82 | 80 | 68 | 48 | 46 | 80 | 72 |
| FP32-ALUs/TMUs/ROPs | 10.496/328/112 | 10.240/320/112 | 8.704/272/96 | 6.144/192/64 | 5.888/184/64 | 5.120/320/128 | 4.608/288/128 |
| Raytracing-Einheiten | 82 | 80 | 68 | 48 | 46 | 80 | 72 |
| Tensor-Kerne | 328 | 320 | 272 | 192 | 184 | - | - |
| Infinity Cache on-die (MiB) | - | - | - | - | - | 128 | 128 |
| GPU-Boost-Takt in Spielen (MHz) | 1.695 | 1.665 | 1.710 | 1.770 | 1.725 | 2.015 | 2.015 |
| FP16-Leistung ALUs (TFLOPS) | 35,6 | 34,1 | 29,8 | 21,7 | 20,3 | 41,3 | 37,1 |
| FP32/FP64-Leistung ALUs (TFLOPS) | 35,6/0,56 | 34,1/0,53 | 29,8/0,47 | 21,70/0,34 | 20,3/0,32 | 20,6/1,29 | 18,6/1,16 |
| Füllrate (Mtex/Mpix pro Sek.) | 556,0/189,8 | 532,8/186,5 | 465,1/164,2 | 339,8/113,3 | 317,4/110,4 | 644,8/257,9 | 580,3/257,9 |
| Größe des Level-2-Cache (KiB) | 6.144 | 6.144 | 5.120 | 4.096 | 4.096 | 4.096 | 4.096 |
| Speicheranbindung (Bit) | 384 | 384 | 320 | 256 | 256 | 256 | 256 |
| Geschwindigkeit RAM (GTs/MHz) | 19,5/9.750 | 19,0/9.502 | 19,0/9.502 | 19,0/9.502 | 14,0/7.001 | 16,0/8.000 | 16,0/8.000 |
| Speichertyp | GDDR6X | GDDR6X | GDDR6X | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 |
| Transferrate Speicher (GB/s) | 936,0 | 912,1 | 760,2 | 608,1 | 448,1 | 512,0 | 512,0 |
| Speicherkapazität (MiB) | 24.576 | 12.288 | 10.240 | 8.192 | 8.192 | 16.384 | 16.384 |
| PCI-Express-Standard | 4.0 | 4.0 | 4.0 | 4.0 | 4.0 | 4.0 | 4.0 |
| PCI-Express-Stromanschlüsse | 1× 12-Pol | 1× 12-Pol | 1× 12-Pol | 1× 12-Pol | 1× 12-Pol | 2× 8-Pol | 2× 8-Pol |
| Typische Leistungsaufnahme | 350 Watt | 350 Watt | 320 Watt | 290 Watt | 220 Watt | 300 Watt | 300 Watt |
| Unverbindlicher Preis (UVP) | 1.549 Euro | 1.199 Euro | 719 Euro | 619 Euro | 519 Euro | 999,99 Euro | 649 Euro |
Angaben der Leistung jeweils mit typischem Boost laut Hersteller. In der Praxis schwankt die Frequenz und somit auch der Durchsatz.
Weitere Unterschiede
Nach diesem Zahlenspiel kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass zwischen Geforce RTX 3080 Ti und RTX 3090 kein relevanter Leistungsunterschied besteht, da sich Rechenleistung und Speicherdurchsatz innerhalb eines <5-Prozent-Rahmens unterscheiden. Dass Nvidia beide Grafikkarten mit 350 Watt Leistungsaufnahme (TGP) spezifiziert, engt potenzielle Unterschiede weiter ein. Erfahrungsgemäß taktet ein teildeaktivierter Chip mit weniger RAM etwas höher als einer mit zusätzlichen Rechenwerken und Speicher-Chips. Nvidia zieht jedoch offiziell eine Grenze zwischen RTX 3080 Ti und RTX 3090: Die eine sei ein reines Gaming-Produkt, die andere primär für semi-professionelle Einsätze konzipiert (siehe Ausführungen hier). Zu diesem Zweck und aus Gründen der Ausfallsicherheit verfügt die RTX 3090 über einen signifikant stärkeren Kühler (siehe Vergleich unten) und dieses bestehende Alleinstellungsmerkmal wirkt sich auf die Leistung aus. RTX 3080 Ti und RTX 3080 verfügen hingegen über den gleichen Dual-Slot-Kühler. 350 Watt auf der RTX 3080 Ti führen somit zu einer rascheren und stärkeren Erwärmung der Komponenten als die 350 Watt auf einer RTX 3090 - und somit zu etwas geringerer Leistung bei höherer Lärmbelastung. Mehr dazu auf Seite 3 dieses Artikels (Lautheit, Verbrauch, Effizienz).
Neben der Speicherkapazität und Kühlung gibt es einen weiteren Unterscheidungspunkt zwischen RTX 3080 Ti und RTX 3090: Letztere bietet die volle Leistung beim Schürfen von Kryptowährungen, während alle anderen Geforce-Grafikkarten derzeit auf "Lite Hash Rate"-Modelle umgestellt werden. Diese LHR-Modelle verwenden GPUs mit einer veränderten GPU-Kennung und erfordern somit neue Firmwares und Treiber. Nvidia erhofft sich von dieser Maßnahme, dass wieder mehr Geforce-Grafikkarten in den Händen respektive PCs von Spielern landen. Selbstverständlich hat man auch für die Miner ein Angebot: die neuen Krypto-Beschleuniger der CMP-Serie. Für Spieler ergeben sich laut Nvidia keine Nebeneffekte durch die LHR-Offensive, allerdings nutzen die Boardpartner die Umstellung von RTX 3080, RTX 3070 & Co. womöglich für weitere Änderungen an ihren Modellen.
Vergleicht man die RTX 3080 Ti mit früheren Geforce-Generationen, entspricht sie am ehesten der genau sechs Jahre alten Geforce GTX 980 Ti (Test). Beide haben für ihre Zeit sehr, aber nicht übermäßig viel Speicher an vollem Interface sowie eine große Schwester mit doppelter Kapazität und unwesentlich mehr Rechenleistung. GTX 1080 Ti und RTX 2080 Ti mussten hingegen jeweils einen Beschnitt des Speichersubsystems über sich ergehen lassen. Ob die Geforce RTX 3080 Ti in die großen Fußstapfen ihres Maxwell-Ahnen treten kann, prüfen wir im Folgenden.
Ampere: Zusammenfassung
Bei Ampere handelt es sich um Nvidias zweite RTX-Generation. Die erste erschien im Spätsommer 2018 als Geforce RTX 20 (Codename Turing) mit dem Versprechen, "Grafik neu erfunden" zu haben. Im Fokus der Architektur stand nicht mehr bloß eine Leistungssteigerung - wie noch beim Vorgänger Pascal -, sondern ein Quantensprung auf dem Weg zum Fotorealismus: Hybrides Raytracing statt Rasterisierung. Zu diesem Zweck implementierte Nvidia als erster GPU-Hersteller spezialisierte Hardware-Einheiten, welche die hochkomplexen Berechnungen bei echtzeittauglichen Bildraten stemmen können. Die Basis dafür schafften die Kalifornier mit vielen anderen Unternehmen, darunter AMD und Intel, im Rahmen von DirectX: Die Microsoft-Schnittstellensammlung beinhaltet seit zwei Jahren den Unterpunkt DXR - DirectX Raytracing - und schafft somit die nötige Software-Umgebung, um standardisiert mit der Hardware zu sprechen. Wie Letztere mit den Befehlen umgeht, ist hingegen nicht vorgeschrieben. Grafikchips können Raytracing-Renderanforderungen auf ihre generalisierten Rechenwerke abwälzen, diese mit entsprechenden Spezialfunktionen ausstatten oder eigenständige Fixed-Function-Kerne aus der Taufe heben. Letzteres tat Nvidia bei Turing - alle Informationen finden Sie im ausführlichen Technik-Dossier.
Wie alle Ampere-GPUs brilliert die Geforce RTX 3080 Ti vor allem bei Gleitkomma-Berechnungen (Floating Point, kurz FP) mit 32 Bit Präzision. Jeder Shader-Multiprozessor kann - wenn es die Anwendung erfordert - bis zu 128 FP32-Operationen durchführen. Vorgänger Turing ist auf 64 FP32-Ops limitiert, kann jedoch parallel 64 Aufgaben im Ganzzahlenformat (Integer) abarbeiten; das macht ebenfalls 128 Operationen. Je komplexer die Shader ausfallen, also je mehr Gleitkomma-Power pro Pixel gefordert ist, desto besser schneidet Ampere ab. Beträgt der Instruktionsmix FP:INT aber 50:50, liegen die beiden Nvidia-Architekturen gleichauf. Die gute Nachricht (für Ampere) lautet, dass moderner Spiele-Code immer Gleitkomma-lastiger wird, sodass die Zeit ein Verbündeter ist. Hinzu kommen die Verbesserungen bei den Raytracing- und Tensor-Einheiten welche bei entsprechender Programmierung Leistungssteigerungen von bis zu 100 Prozent gegenüber Turing bringen - alle Informationen zu den Ampere-Innereien erfahren Sie im Technik-Tauchgang.
RTX 30: Feature-Parität
Die Geforce RTX 3080 Ti beherrscht selbstverständlich alles, was ihre älteren Geschwister einführten. Da wären PCI-Express 4.0, welches mit einer entsprechenden Infrastruktur den Datendurchsatz am Slot verdoppelt, sowie der effizientere Speicherzugriff mittels Resizable BAR (rBAR). Ferner unterstützt Ampere vollumfänglich den Display-Standard HDMI 2.1 inklusive DSC 1.2a, welcher Displayport 1.4a überlegen ist und die Ansteuerung von 8K-Bildschirmen und -Fernseher mit nur einem Kabelstrang ermöglicht. Außerdem unterstützt Ampere mit entsprechender Software-Umgebung die Dekodierung von AV1-Videomaterial. Daneben gibt es proprietäre Alleinstellungsmerkmale wie Broadcast, Reflex und DLSS-Upsampling, mit denen sich Nvidia vom Mitbewerber abheben möchte. Während Nvidia Reflex die Latenz von der Eingabe bis zur Reaktion am Monitor reduziert und daher vor allem E-Sportler und Online-Ballerfreunde verzückt, richtet sich Broadcast an die Streaming-Fraktion, welche damit allerhand nützliche Dinge anstellen kann. DLSS erweist sich unterdessen als wertvolles Werkzeug zur Entlastung, gerade beim Raytracing - die Auswirkungen sehen wir uns sogleich in den Benchmarks an.
Quelle: PC Games Hardware
Nvidia Geforce RTX 3080 Ti Founders Edition im Test (9)

Wenn ich den aktuellen Preisentwicklungen folge zahle ich für jeden Leistungssprung auch mehr Geld... was jetzt nicht im Sinn der Konsumenten ist, den CEOs aber die dritte Yacht bezahlt.
Wenn du die Entwicklung OK findest, be my guest.
Die 980 TI gab es damals für $649 MSRP.
Das waren $350 weniger, als eine Titan X und sie knabberte mehr als einmal an deren Hacken.
Und 2015 gab es schon Beschwerden über den hohen Preis der 980 TI.
6 Jahre später sind wir bei $1200 MSRP für die TI und alles ist in Ordnung... jepp... kein Fehler zu sehen.
Und dabei wurde Nvidia immer gieriger bei den Vorgaben der MSRPs (höhere Marge und damit Preise für ein Paket aus GPU und Speicher), so dass sich selbst AIBs drüber beschwerten, keinen Gewinn mehr zu machen.
Edit: den MRSP der aktuellen TI wird auch nur Nvidia halten können, da die AIBs bei den Kosten für GPU und RAM wahrscheinlich in die Miesen kommen. (siehe vorher genannte Beschwerden über den MSRP)
Die 2000er Reihe legte genau das Gleiche gegenüber der 1000er Reihe wie die 3000er zur 2000er. Da sogar mehr. Denn die 2000er wie eine 2070 oder 2080 legte Raytracing drauf. War aber nur gegenüber einer 1080er 17 % schneller. Der Unterschied was Speed angeht zwischen 2080er und 3080er ist fast gleich 30 % mehr plus DLSS 2.0
Und ich habe auch noch eine 970er in meinem altem Gaming Rechner drin und für Spiele bis 2017 ist sie bei WQHD noch ok aber danach wird es immer schwieriger mehr als 75 FPS bei WQHD zu bekommen
Sie scheinen nur besser, weil die 2000er Reihe im Vergleich zur Vorgeneration noch was drauf legte.. und die 1000er im Vergleich zur 900er Reihe.
Nur stiegen die Gewinnmargen für Nvidia deutlich mehr, als das durchschnittliche Einkommen der Käufer.
Das kann man halt auch gut an der Verteilung im Survey sehen - so fragwürdig die Datenbasis auch ist.
Es spielen noch immer sehr viele auf einer 970, oder 1060, einfach weil die Preise zu sehr angezogen haben und man ja noch ganz gut damit spielen kann.
Die AMD Preise find ich auch deutlich zu hoch, wenn man sie mit der letzten Generation vergleicht - oder gar mit den RX 500ern.