Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Core i7-2600K, Core i5-2500K und Core i5-2400 auf dem Prüfstand

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Im Test der Sandy-Bridge-CPUs Core i7-2600K, Core i5-2500K und Core i5-2400 prüft PC Games Hardware, wie schnell Intels neue Prozessor-Generation arbeitet, wie hoch der elektrische Energiekonsum ist, was die neuen Features bringen, wie sich die integrierte Grafikeinheit schlägt und vieles mehr.

Sandy Bridge

Den Print-Test samt weiteren CPUs, Benchmarks und mehr sowie einer großen 1155-Mainboard-Marktübersicht finden Sie in der ab Mittwoch (05.01.2011) erhältlichen Ausgabe 02/2011. Ausführliche zusätzliche Praxistests folgen in der im Februar erscheinenden PCGH 03/2011.

Zwei Tage früher als erwartet und noch vor der Consumer Electronic Show (CES) schickt Intel seine neue Mittelklasse, Codename Sandy Bridge, ins Rennen. 14 Modelle umfasst das Portfolio, vorerst sind jedoch nur die Quadcore-Versionen käuflich zu erwerben - die Dualcores (genauer: die Core-i3-CPUs) folgen Anfang Februar. Die Modelle unterscheiden sich vorrangig durch ihre Kernzahl, den (Turbo-)Takt sowie das Featureset und die verbaute Grafikeinheit. Allen gemein ist die 32-nm-Fertigung; vor allem aber erhöht Intel den Takt. Neben den Multiplikator-offenen "K"-Modellen gibt es wieder mit "S" gekennzeichnete Stromsparvarianten, die "T"-Derivate zeichnen sich durch einen nochmals verringerten Energiehunger aus. Ein Überblick:

CPU Kerne/Threads Takt (Turbo) L3-Cache Grafik TDP Preis
i7-2600 4 Kerne, 8 Threads 3,4 (3,8) GHz 8 MiB HD 2000 95 W 294 USD
i7-2600K 4 Kerne, 8 Threads 3,4 (3,8) GHz 8 MiB HD 3000 95 W 317 USD
i7-2600S 4 Kerne, 8 Threads 2,8 (3,8) GHz 8 MiB HD 2000 65 W N. v.
i5-2500 4 Kerne, 4 Threads 3,3 (3,7) GHz 6 MiB HD 2000 95 W 205 USD
i5-2500K 4 Kerne, 4 Threads 3,3 (3,7) GHz 6 MiB HD 3000 95 W 216 USD
i5-2500T 4 Kerne, 4 Threads 2,3 (3,3) GHz 6 MiB HD 2000 45 W N. v.
i5-2500S 4 Kerne, 4 Threads 2,7 (3,7) GHz 6 MiB HD 2000 65 W N. v.
i5-2400 4 Kerne, 4 Threads 3,1 (3,4) GHz 6 MiB HD 2000 95 W 184 USD
i5-2400S 4 Kerne, 4 Threads 2,5 (3,3) GHz 6 MiB HD 2000 65 W N. v.
i5-2390T 2 Kerne, 4 Threads 2,7 (3,5) GHz 3 MiB HD 2000 35 W N. v.
i5-2300 4 Kerne, 4 Threads 2,8 (3,1) GHz 6 MiB HD 2000 95 W 177 USD
i3-2120 2 Kerne, 4 Threads 3,3 (-) GHz 3 MiB HD 2000 65 W 138 USD
i3-2100 2 Kerne, 4 Threads 3,1 (-) GHz 3 MiB HD 2000 65 W 117 USD
i3-2100T 2 Kerne, 4 Threads 2,5 (-) GHz 3 MiB HD 2000 35 W N. v.

Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Core i7-2600K, Core i5-2500K und Core i5-2400 auf dem Prüfstand Quelle: PC Games Hardware Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Core i7-2600K, Core i5-2500K und Core i5-2400 auf dem Prüfstand Quelle: PC Games Hardware Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Core i7-2600K, Core i5-2500K und Core i5-2400 auf dem Prüfstand Quelle: Intel Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Core i7-2600K, Core i5-2500K und Core i5-2400 auf dem Prüfstand Quelle: PC Games Hardware Architektur
Die internen Verbesserungen von der bisher aktuellen Intel-Generation Nehalem zur neuen Sandy-Bridge-Reihe sind seit dem Intel Developer Forum (IDF) im September 2010 zu weiten Teilen bekannt, PC Games Hardware berichtete. Die auf den ersten Blick offensichtlichste Änderung ist der neue Sockel: 1155 statt 1156 Kontakte erfordern neue Mainboards - Aufrüster fahren bei AMD derzeit besser (Bulldozer aber passt nicht in aktuelle AM3-Platinen!). Gemäß dem "Tick Tack"-Modell fußt Sandy Bridge auf der fortschrittlichen 32-nm-Fertigung, Intel packt auf 216 Quadratmillimetern laut eigenen Angaben 995 Millionen Transistoren (Korrektur: Intel spricht seit dem IDF 2011 von 1,16 Milliarden). Saß der Grafikkern beim Clarkdale noch als separate Einheit neben dem CPU-Die, ist er nun direkt im Die integriert und belegt knapp 20 Prozent der Fläche - erstaunlich viel.

Um den Sandy-Bridge-CPUs zu mehr Leistung zu verhelfen, nutzt Intel den 32-nm-Prozess für höhere Taktfrequenzen und verbesserte zusätzlich bestimmte Stellschrauben: So wanderte der bisher im Uncore-Bereich und mit maximal 2,4 GHz taktende Level-3-Cache in den Kern und läuft mit dessen Frequenz - beim Core i7-2600K also gleich 1,0 GHz flotter als bisher. Der L3-Cache hört nun auf den Namen Last Level Cache (LLC), da dieser via mächtigem Ringbus direkt mit Grafikeinheit und CPU-Kernen verbunden ist. Die maximale Ausbaustufe des Caches ist mit gemeinsamen 8 MiByte (LLC) sowie 32+32 KiByte (L1) und 256 KiByte (L2) pro Kern nicht angestiegen, dafür sanken die Latenzen des LLC im Vergleich zu einer Lynnfield-CPU um rund 10 Zyklen. Die Grafikeinheit steht in zwei Ausführungen bereit: Die HD 3000 und HD 2000 sind größtenteils identisch, erstere nutzt jedoch 12 sogenannte Execution Units (Shader-Quads), letztere nur die Hälfte.

CPU-Kerne und Grafikeinheit nutzen den Turbo-Modus der zweiten Generation, welcher dynamisch GPU- sowie CPU-Takt erhöht - innerhalb des TDP-Limits. Der Turbo v2.0 soll zudem das Ansprechverhalten des Systems verbessern, indem er den Takt bei geringer Temperatur und dem Start einer (Singlethread-)Anwendung über den normalen Turbo hinaus für einige Sekunden erhöht; wird die TDP-Grenze erreicht (welche unter anderem auch von der Temperatur abhängt) senkt die CPU ihre Frequenz auf den "normalen" Takt. In der Praxis hängt das Ansprechverhalten aber in der Regel an der Festplatte - wir konnten nur mit einer flotten SSD minimale Unterschiede verifizieren.

Ein Detail betrifft das Frontend: Dieses verfügt über einen µOps-Cache (gerne auch als L0 bezeichnet), welcher rund 1.500 bereits dekodierte Instruktionen fasst. Teile des Frontends werden bei Verwendung des µOps-Caches schlicht schlafen gelegt, was der Energiebilanz zugute kommt. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Befehlssatz-Erweiterung AVX. Diese verdoppelt vereinfacht ausgedrückt die SSE-Performance, da vier Operanden bei 256 Bit oder acht bei 128 Bit arbeiten können. Mangels Windows 7 Service Pack 1 und passender Software lässt sich AVX derzeit aber nur unter Linux (ab Kernel v2.6.30) nutzen. Zudem muss eine Anwendung entsprechend optimiert sein um von AVX zu profitieren und diese sind bisher extrem selten. Von dem in Hardware implementierten Verschlüsselungsalgorithmus AES profitiert hingegen bereits beispielsweise der beliebte Truecrypt-Benchmark.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Modelle und Architektur
  2. Seite 2 Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Neue Mainboard-Chips
  3. Seite 3 Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Performance und Leistungsaufnahme
  4. Seite 4 Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Overclocking
  5. Seite 5 Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Integrierte Grafikeinheit
  6. Seite 6 Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Fazit
    • Kommentare (262)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Core i7-2600K, Core i5-2500K und Core i5-2400 auf dem Prüfstand

        Zitat von hot6boy
        wieso bringen die sone tests on mass raus ? selbst in foren wurde behauptet das der i 5 nur in media anwendungen schneller ist .... für games wurde core 2 quad empfohlen..... schönes ding
        Das er in Games "nicht schneller war", war ggf. mal richtig - wenn was anderes limitiert, kann die bessere CPU halt nicht zeigen, was in ihr steckt. Warum dann jemand "im Moment gleich schnell, aber älter und mit weniger Potential" empfohlen hat, musst du denjenigen Fragen. Die Techniken, mit denen Anwendungen von neuen CPUs profitieren, findet man 2-3 Jahre später i.d.R. auch in Spielen.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Core i7-2600K, Core i5-2500K und Core i5-2400 auf dem Prüfstand

        Zitat von hot6boy
        wieso bringen die sone tests on mass raus ? selbst in foren wurde behauptet das der i 5 nur in media anwendungen schneller ist .... für games wurde core 2 quad empfohlen..... schönes ding
        Das er in Games "nicht schneller war", war ggf. mal richtig - wenn was anderes limitiert, kann die bessere CPU halt nicht zeigen, was in ihr steckt. Warum dann jemand "im Moment gleich schnell, aber älter und mit weniger Potential" empfohlen hat, musst du denjenigen Fragen. Die Techniken, mit denen Anwendungen von neuen CPUs profitieren, findet man 2-3 Jahre später i.d.R. auch in Spielen.
      • Von roheed BIOS-Overclocker(in)
        AW: Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Core i7-2600K, Core i5-2500K und Core i5-2400 auf dem Prüfstand

        Zitat
        Mit 1,425 GHz sind 4,8 GHz möglich
        dieser Fehler ist ja immer noch drin XD

        btw, ich habe mit 1,3ghz ähm ich meinte natürlich 1,3Volt die 4,5ghz marke locker erreicht
        mit einem i7-2600k + P67
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        AW: Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Core i7-2600K, Core i5-2500K und Core i5-2400 auf dem Prüfstand

        Die sind alle von den Illuminaten unterwandert ... weiß doch jeder.
      • Von hot6boy PC-Selbstbauer(in)
        AW: Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Core i7-2600K, Core i5-2500K und Core i5-2400 auf dem Prüfstand

        wieso bringen die sone tests on mass raus ? selbst in foren wurde behauptet das der i 5 nur in media anwendungen schneller ist .... für games wurde core 2 quad empfohlen..... schönes ding

        aber gut zu wissen das sich mein wechsel gelohnt hat

        ps:
        gta gay tony ruckelt bei mir ..teil 4 läuft glatt....das kann doch nicht sein das man dafür unbedingt nen 6 kerner braucht...wenns beim hauptspiel auch ohne ging....die spieleentwicker stecken doch mit denen unter einer decke !
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        AW: Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Core i7-2600K, Core i5-2500K und Core i5-2400 auf dem Prüfstand

        Du hast einen grafiklimitierten Bench verlinkt Der Q9550 war schon immer langsamer als der i5-750.
      Direkt zum Diskussionsende
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