CPUs bei Mindfactory: Ryzen 7 9800X3D ist König im Nirgendwo
Der AMD Ryzen 7 9800X3D und Ryzen 7 7800X3D dominieren bei Mindfactory auch weiterhin nach Belieben, doch die Verkaufszahlen und Umsätze sämtlicher Prozessoren bewegen sich inzwischen tief in den Niederungen des Niemandslandes.
Wie die neuesten Erhebungen von TechEpiphany auf X jetzt belegen, dominieren der AMD Ryzen 7 9800X3D und Ryzen 7 7800X3D auch weiterhin die CPU-Charts beim deutschen Online-Händler Mindfactory. Ryzen X3D auf Basis von Zen 5 ("Nirvana") machen allein 56 Prozent der Verkäufe aus, während die Verkaufszahlen und Gesamtumsätze, die mit CPUs erzielt werden, immer weiter sinken. Im "Niemandsland" sind die CPU-Verkäufe extrem eingebrochen.
CPU-Verkaufszahlen weiterhin im Tal der Tränen
Aufgrund der globalen Speicherkrise, welche durch die exorbitant hohe Nachfrage aus dem KI-Segment getrieben wird, und den damit einhergehenden auch weiterhin hohen Preisen für DDR4- und DDR5-Speicherkits, sind auch die CPU-Verkaufszahlen beim deutschen Einzelhändler Mindfactory über die vergangenen Wochen drastisch zurückgegangen und sind seit Jahresbeginn um 75 % zurückgegangen.
Während Mindfactory zu Jahresbeginn noch wöchentlich etwa 1.400 bis 1.600 CPUs im Handel absetzen konnte, sind es inzwischen nur noch 600 bis 700 Prozessoren pro Kalenderwoche, so der Marktbeobachter in seiner Analyse. Im vergangenen Monat konnten immerhin 2.835 CPUs abgesetzt werden, nachdem die Verkäufe zu Jahresbeginn auf unter 400 CPUs pro Woche eingebrochen waren.
Ryzen 7 9800X3D führt die CPU-Charts mit großem Abstand an
Der AMD Ryzen 7 9800X3D verkauft sich im Mai 2026 mit 810 Einheiten besser als jeder andere Prozessor und vereint allein 28,6 Prozent des gesamten CPU-Marktes bei Mindfactory auf sich. Mit Abstand folgt der AMD Ryzen 7 7800X3D mit 270 verkauften Einheiten (9,5 Prozent), direkt dahinter reiht sich der erst im Januar nachgeschobene AMD Ryzen 7 9850X3D mit 190 Stück (6,7 Prozent) ein. Auch der Ryzen 9 9950X3D mit 180 Einheiten (6,3 Prozent) und der Ryzen 5 9600X (5,3 Prozent) mit seinen insgesamt 150 verkauften Exemplaren belegen im Mai die vorderen Plätze.
AM5 trägt die CPU-Verkäufe bei Mindfactory im Alleingang
Auf den Sockel AM5 ("LGA-1718") entfallen im Mai 2026 rund 81,1 Prozent aller bei Mindfactory verkauften Prozessoren, während der ältere Sockel AM4 noch 9,2 Prozent hält. Architektonisch gibt Zen 5 mit 3D V-Cache den Ton an, wie es die Modelle der Reihe Ryzen 9000 ("Granite Ridge") mitbringen: Allein auf diese Klasse gehen dementsprechend summiert 56,3 Prozent der Verkäufe zurück.
Bemerkenswert bleibt der Abstand beim Durchschnittspreis, denn AMD setzt seine CPUs zu durchschnittlich 359 Euro ab, Intel hingegen nur zu 284 Euro. In der Summe stehen 918.142 Euro AMD-Umsatz gegen 72.587 Euro aufseiten Intels, was einem Umsatzanteil von 92,67 Prozent für Team Rot bedeutet.
Intel verharrt bei Mindfactory im einstelligen Bereich
Intel kommt im Mai 2026 bei Mindfactory auf lediglich 275 verkaufte Prozessoren und damit 9,7 Prozent Marktanteil, womit der Hersteller aus Santa Clara das DIY-Segment weiter dem Wettbewerber überlässt. Innerhalb des Intel-Lagers verschiebt sich das Gewicht jedoch spürbar: Auf die aktuelle Core Ultra 200S ("Arrow Lake") entfallen inzwischen 145 Einheiten (5,1 Prozent), während die ältere LGA1700-Plattform, bestehend aus Raptor Lake und Refresh, nur noch rund 4,6 Prozent erreicht.
Die niedrigen Stückzahlen bleiben aber das eigentliche Thema. Mit 2.835 verkauften Prozessoren verharrt der Monatsabsatz auf dem gedrückten Niveau, das den Handel seit dem Frühjahr begleitet. Verantwortlich ist nach wie vor die Speicherkrise, welche die Preise für DDR5-Speicherkits hochhält und die Aufrüstlaune dämpft. Schon Ende April hatte sich der CPU-Verkauf bei Mindfactory tief im Niemandsland bewegt.
Die meisten Marktforschungsunternehmen wie TrendForce und IDC gehen davon aus, dass der PC-Branche der ganz große Preisschock und damit verbunden noch weiter fallende Verkaufszahlen erst noch bevorstehen dürften. Die aktuellen Zahlen von Mindfactory sind aber bereits ein erster Vorgeschmack auf die große Krise.
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Quelle: TechEpiphany

Würde mich zumindest nicht mehr von einem Upgrade fernhalten. Aktuell habe ich keinen Bedarf, da keine neuen CPUs auf dem Markt sind, die 64 GB für 250 € vor 1,5 Jahren, das war voll ok. Da das 6800er RAMs sind, hoffe ich, die passen noch halbwegs zu ZEN6
teuer fürs Gaming.
Sind gute CPUs, leider ist das mittlerweile vollkommen unerschwinglich.