Alan Wake 2 DLC: Benchmarks mit Pathtracing, Raytracing & Rasterizing
In diesem Artikel
Alan Wake 2: Grafikkarten-Benchmarks
Zeit, den Hardware-Hunger des gereiften Spiels zu skizzieren. Seit dem Erscheinen im Oktober 2023 erhielt Alan Wake 2 mehrere Updates, die das Spiel und dessen Performance verbesserten (siehe u. a. Massives Leistungsplus bei Radeon-Grafikkarten). Seit Ende 2023 ist Alan Wake 2 außerdem Teil der PCGH-Leistungsindizes für Rasterizing und Raytracing, um Grafikkarten angemessen zu fordern. Wir haben die Leistung des Spiels somit ständig im Blick und präsentieren Ihnen nun frische Grafikkarten-Ergebnisse. Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind stets im UEFI unserer Systeme aktiv. Die Messungen erfolgen wie üblich via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse.
Für die Benchmarks setzen wir - wie immer - auf eine überdurchschnittlich anspruchsvolle Testsequenz. Diese fanden wir nach einiger Erkundung von Bright Falls und des Cauldron Lake als Saga Anderson. Da wir nichts von der Story verraten möchten, belassen wir es bei dieser Information und dem Verweis auf das Video: Wir befinden uns auf dem Weg zum ersten "Boss", welcher einer sehenswert ausgeleuchteten Waldpassage entspricht. Die hier anzutreffenden Bildraten liegen deutlich tiefer als bei den meisten anderen Szenen in Alan Wake 2. Somit gilt, was bei PCGH-Benchmarks prinzipiell immer gilt: Erreicht eine Grafikkarte hier flüssige Bildraten, ist im übrigen Spiel nichts zu befürchten - und das ist gut zu wissen.
Alan Wake 2: Rasterizing-Benchmarks
Wie eingangs erläutert, lässt sich Alan Wake 2 in drei Schwierigkeitsgraden für die Grafikkarte spielen: mit Rasterizing, Raytracing und Pathtracing. Wir beginnen mit der Stufe "einfach", dem Rasterizing. Tatsächlich ist Alan Wake 2 auch ohne Strahlen-Aufwertung ein harter Brocken für jede Grafikkarte und zweifellos bildschön. Die folgenden Benchmarks stammen aus dem Bestand der regulären und kontinuierlich gewarteten Benchmarks im Rahmen des PCGH-Leistungsindex Rasterizing. Hierbei kommen wir dem Community-Feedback nach und testen ohne Upsampling, sondern mit nativer Auflösung via FSR Native Mode. Alle Grafikkarten sehen sich somit exakt mit dem gleichen Workload konfrontiert. Die Ergebnisse:
Rasterizing bei nativer Auflösung ist kein Zuckerschlecken für Grafikkarten, die Northlight-Engine skaliert stark mit der GPU-Leistung. Wer sich mindestens 30 Fps in Full HD wünscht, benötigt dafür bereits eine Grafikkarte wie die Radeon RX 6700 XT, RX 7600 XT oder Geforce RTX 4060 Ti, welche im Preisbereich 350 bis 400 Euro rangieren. 60 Fps sind ab der Leistungsklasse Radeon RX 7900 GRE und Geforce RTX 4070 Ti Super drin. Spätestens hier wird deutlich, dass Alan Wake 2 überdurchschnittlich gut mit AMD-GPUs harmoniert, ansonsten gleichwertige Geforce-Grafikkarten werden durchweg geschlagen. Selbstverständlich lassen sich die gezeigten Bildraten durch Upsampling (DLSS oder FSR) auf Wunsch anheben. Die hohe Pixellast führt zu einer starken Skalierung bereits mit den jeweiligen "Quality"-Modi.
Alan Wake 2: Raytracing-Benchmarks
Sehen wir uns an, was beim Wechsel auf Raytracing passiert. Auch der folgende Benchmark stammt aus unserem regulären Bestand, diesmal in Gestalt des PCGH-Leistungsindex Raytracing. Hierbei handelt es sich um den Schwierigkeitsgrad "mittel" für Grafikkarten, denn wir aktivieren im Grafikmenü von Alan Wake 2 die Raytracing-Aufwertungen. Die Pathtracing-Optionen und Nvidias Spezial-Denoiser Ray Reconstruction bleiben deaktiviert. Damit die Grafikkarten unter der Strahlenbelastung nicht zusammenbrechen, aktivieren wir außerdem Upsampling im jeweiligen Quality-Modus. Dadurch unterscheiden sich zwar die erzeugten Bilder zwischen Geforce (DLSS) und Arc sowie Radeon (jeweils FSR), die intern berechnete Auflösung ist jedoch gleich und die Einstellungen sind praxisnah. Die Ergebnisse:
Jetzt wird es spannend. Vergleichen Sie die Bildraten oben (Rasterizing, nativ) mit diesen (Raytracing, upsampled). Was fällt Ihnen auf? Richtig, die Fps-Raten vieler Grafikkarten unterscheiden sich kaum. Bei genauerem Blick trifft das jedoch nur auf Geforce- und Arc-Grafikkarten zu, da diese die Raytracing-Last besser wegstecken als Radeon-Modelle (Erläuterung, warum das so ist). Die Platzierung der RX-6000- und RX-7000-Grafikkarten ähnelt dem Gesamtergebnis im PCGH-Leistungsindex, es handelt sich folglich um das erwartete Abschneiden.
Wer sich 30 Fps mit Raytracing und Quality-Upsampling wünscht, benötigt mindestens eine Geforce RTX 4060 Ti oder Radeon RX 7700 XT. Aufgrund der gegenüber Rasterizing größeren Datenmenge raten wir zu Modellen mit 12 oder besser gleich 16 GiByte VRAM, denn mit 8 GiByte kommt es vor allem bei längerer Spielzeit zu Problemen - erst recht, wenn (DLSS) Frame Generation verwendet wird. Somit lauten unsere Mindestempfehlungen Geforce RTX 4060 Ti 16GB und Radeon RX 7700 XT. Für vergleichbare Bildraten in WQHD sollte es dann mindestens eine Geforce RTX 4070 oder Radeon RX 7900 GRE sein, für 60 Fps schließlich eine hochgezüchtete Geforce RTX 4080 Super.
Alan Wake 2: Pathtracing-Benchmarks
Kommen wir nun zur Königsdisziplin: dem Pathtracing. Für die folgenden Benchmarks aktivieren wir alle optischen Schmankerl, die Alan Wake 2 zu bieten hat - inklusive Ray Reconstruction, das Geforce-RTX-GPUs vorbehalten ist. Das Feature verbessert die Bildqualität, weshalb wir ausnahmsweise die Praxisnähe dem Workload unterordnen. Arc- und Radeon-Grafikkarten berechnen hingegen das Standard-Denoising. Wie beim Raytracing oben, aktivieren wir auch für das Pathtracing das jeweilige Quality-Upsampling: DSR für Geforce sowie FSR für Arc und Radeon (XeSS wird von Alan Wake 2 nicht unterstützt). Die Ergebnisse:
*AMD Radeon & Intel Arc: FSR 2 Quality; Nvidia Geforce: DLSS Quality + Ray Reconstruction
Wie Sie sehen, haben wir das Teilnehmerfeld deutlich reduziert, da Pathtracing außerordentlich rechenintensiv ist. Die Ergebnisse sind auf mehreren Ebenen erstaunlich. Fangen wir mit dem Positiven an: Gegenüber dem Oktober 2023 läuft Alan Wake 2 signifikant besser - und zwar auf jeder GPU-Architektur. Besonders deutlich zugelegt haben Geforce-GPUs, gefolgt von RDNA 3 (RX 7000). Arc und RX 6000 bilden die Schlusslichter, wobei sich eines klar ablesen lässt: Intel-Chips brechen mit steigender Strahlenlast geringer ein als AMD-GPUs, folglich zahlt sich der große Transistoraufwand aus. Dass AMD-GPUs nicht optimal ausgelastet werden, lässt sich auch an den weit überdurchschnittlichen, automatisch gesetzten Taktraten ablesen (und unserem nur scheinbar stolzen Overclocking-Ergebnis mit 3 GHz Kerntakt). Nichtsdestotrotz schlägt hier eine Art Sternstunde für RDNA 3: Die Radeon RX 7800 XT kann sich weit überdurchschnittlich von allen RDNA-2-GPUs absetzen (!) und die RX 7900 XTX ist mehr als doppelt so schnell wie die 6800 XT.
Der geringe Einbruch der RTX-4000-Grafikkarten gegenüber Raytracing ist ähnlich verblüffend, wird jedoch ein wenig von Ray Reconstruction unterstützt. Unterm Strich ist Alan Wake 2 nur auf den schnellsten Geforce-GPUs ein Genuss, selbst die RTX 3090 Ti fällt klar zurück und muss sich mit der RTX 4070 herumschlagen. Nutzer einer Geforce RTX 4000 können zusätzlich Frame Generation aktivieren, das die optisch wahrgenommene Bildrate um 60 bis 80 Prozent erhöhen kann.
Alan Wake 2: Fazit
Alan Wake 2 lieferte einen Bilderbuchstart und wird seitdem immer besser. Der erste DLC Night Springs ist als Teil des Erweiterungspasses verfügbar, der sowohl in der digitalen Deluxe-Edition als auch in der kommenden physischen Deluxe- und Collector's Edition von Alan Wake 2 enthalten ist. Spieler, die die Standard-Edition besitzen, können diese zur Deluxe-Edition aufwerten, um Zugang zu den Erweiterungen zu erhalten. Später dieses Jahr folgt der DLC "Das Haus am See", für den wir einen Wunsch an Epic und Remedy hätten: FSR (3) Frame Generation und XeSS wären tolle Ergänzungen, damit Alan Wake 2 auch auf Nicht-Nvidia-Grafikkarten seine volle Pracht entfalten kann.
Bildergalerie
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*Hust DD2. *Hust CS2
Um ganz ehrlich zu sein, habe ich kein Problem mit ein bis zwei Sone unter Last. Viel schlimmer finde ich, dass die Hitze, egal wie leise sie ist, die Bude aufwärmt. Mir geht bereits die RTX 4090 @ ULV mit ihren durchschnittlich 250 Watt auf den Zeiger. Wenn die nächste Generation wieder etwas drauflegt, werden daraus 300.
MfG
Raff
Abgesehen davon: Einfach den MoRa in die Hauswand einlassen, dann wird die warme Luft direkt raus gepustet. Problem gelöst.
Kannst mir später danken
Da sind 19k schon eine andere Welt.
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and the winner is [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
15,5 fps avg bei 493W avg. Kann man mal machen
Aber es sah echt geil aus!
(solange man sich nicht bewegt hat, sonst wird einem übel)
Und da sieht man es wieder: 16 GiB VRAM sind einfach zu wenig. Das hat glatte 19,2 GiB gefressen!
Mit FG wären es bestimmt 20 GiB ^^
Nah, wofür hab ich ne Wasserkühlung
Wasserkühlung muss ich auch mal wieder, denke ich...
1. Minimale Pumpengeschwindigkeit
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2. Maximale Pumpengeschwindigkeit
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MoRa Out ist die GPU Einlasstemperatur MoRa In die nach GPU und CPU.
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