AMD Radeon RX 7700 XT im Test: Besser als die RTX 4060 Ti für unter 500 Euro?
Am 6. September starten zwei neue Gaming-Grafikkarten: die Radeon RX 7700 XT und die Radeon RX 7800 XT. AMD bewirbt beide Modelle als optimale Spielgefährten für WQHD/1440p-Displays. PCGH verrät im ausführlichen Test der 489-Euro-Grafikkarte Radeon RX 7700 XT, ob hier eine potente Alternative zu Nvidias Geforce RTX 4060 Ti 16GB bereitsteht, oder ob es einen Haken gibt.
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Sie suchen eine Gaming-Grafikkarte bis 500 Euro? Dann hat AMD ein neues Angebot für Sie. Neben der 549 Euro teuren Radeon RX 7800 XT startet am 6. September auch die Radeon RX 7700 XT zu einem unverbindlichen Preis von 489 Euro. PCGH hat sich beide neuen Radeon-Grafikkarten zur Brust genommen und verrät in zwei ausführlichen Tests, welche der neuen Mittelklasse-GPUs wo ihre Stärken hat. Sie lesen gerade den Test der Radeon RX 7700 XT - zum Test der Radeon RX 7800 XT geht's hier entlang. Sie finden in beiden Artikeln dieselben Benchmarks vor, allerdings blenden wir unterschiedliche Auflösungen ein und erläutern sich jeweils ergänzende Punkte, sodass sich das Lesen beider Artikel lohnt.
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Radeon RX 7700 XT im Test: Übersicht
Beide neuen AMD-Grafikkarten basieren auf dem Grafikprozessor Navi 32. Dabei handelt es sich um die zweite Chiplet-Konstruktion nach Navi 31, bekannt von der Radeon RX 7900 XTX, XT und GRE. Stein des Anstoßes sind physikalische Limits. Anstatt wie jahrzehntelang üblich alle Elemente in einen einzigen Silizium-Chip zu pressen, kommen hier mehrere maßgeschneiderte, kleinere Siliziumkerne zum Einsatz: ein Rechenkern, Graphics Compute Die (GCD) genannt, und davon abgekoppelte Memory Cache Dies (MCD). Dadurch steigen die Fertigungsausbeute und sinken die Kosten gegenüber einem einzelnen, großen Chip, da jede Komponente effizient gefertigt wird. Falls Sie es genau wissen möchten, legen wir Ihnen unsere große Technik-Abhandlung zu RDNA 3 ans Herz. Die Spezifikationen der Radeon RX 7700 XT neben ihren Geschwistern und Vorgängern; weitere Vergleichsmodelle finden Sie in unserer gepflegten GPU-Datenbank:
| Grafikkarte | RX 7900 GRE | RX 7800 XT | RX 7700 XT | RX 6800 XT | RX 6750 XT |
|---|---|---|---|---|---|
| Marktstart | 28.07.2023 | 06.09.2023 | 06.09.2023 | 18.11.2020 | 10.05.2022 |
| Referenzkarte verfügbar? | Ja | Ja | Nein | Ja | Ja |
| Architektur | RDNA 3 | RDNA 3 | RDNA 3 | RDNA 2 | RDNA 2 |
| Codename/Konfektion | Navi 31 XL | Navi 32 XTX | Navi 32 XL | Navi 21 XT | Navi 22 KXT |
| Chipgröße (Die/GCD) | 300 mm² | 200 mm² | 200 mm² | 520 mm² | 336 mm² |
| Größe Memory Cache Dies (MCD - angegeben sind die aktiven) | 4× 36,6 = 146 mm² | 4× 36,6 = 146 mm² | 3× 36,6 = 110 mm² | – | – |
| Fertigungsverfahren | N5 (GCD) + N6 (MCD) | N5 (GCD) + N6 (MCD) | N5 (GCD) + N6 (MCD) | N7P | N7P |
| Shader-Cluster (CUs/WGPs) | 80/40 | 60/30 | 54/27 | 72/36 | 40/20 |
| FP32-ALUs/TMUs/ROPs | 5.120*/320/160 | 3.840*/240/96 | 3.456*/216/96 | 4.608/288/128 | 2.560/160/64 |
| Raytracing-Einheiten | 80 (2. Gen.) | 60 (2. Gen.) | 54 (2. Gen.) | 72 (1. Gen.) | 40 (1. Gen.) |
| Matrix-/AI-Einheiten | 160 (1. Gen.) | 120 (1. Gen.) | 108 (1. Gen.) | – | – |
| Level-2-Cache (MiB) | 6 | 4 | 4 | 4 | 3 |
| Level-3-Cache (MiB) | 64 (2. Gen.) | 64 (2. Gen.) | 48 (2. Gen.) | 128 (1. Gen.) | 96 (1. Gen.) |
| GPU-Boost (MHz) | 2.245 | 2.350 | 2.530 | 2.250 | 2.600 |
| FP16-Leistung (TFLOPS) | 46,0* | 36,1* | 35,0* | 41,5 | 26,6 |
| FP32-Leistung (TFLOPS) | 46,0* | 36,1* | 35,0* | 20,7 | 13,3 |
| Füllrate (Mtex/Mpix pro Sek.) | 718,4/359,2 | 564,0/225,6 | 546,5/242,9 | 648,0/288,0 | 416,0/166,4 |
| Speicheranbindung (Bit) | 256 | 256 | 192 | 256 | 192 |
| Geschwindigkeit RAM (GTs/MHz) | 18,0/9.000 | 19,5/9.750 | 18,0/9.000 | 16,0/8.000 | 18,0/9.000 |
| Speichertyp | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 |
| Transferrate Speicher (GB/s) | 576 | 624 | 432 | 512 | 432 |
| Speicherkapazität (MiB) | 16.384 | 16.384 | 12.288 | 16.384 | 12.288 |
| PCI-Express-Standard | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 |
| PCI-Express-Stromanschlüsse | 2× 8-Pol | 2× 8-Pol | 2× 8-Pol | 2× 8-Pol | 1× 8-/1× 6-Pol |
| Leistungsaufnahme (TBP) | 260 Watt | 263 Watt | 230 Watt | 300 Watt | 250 Watt |
| (Display-)Konnektivität | DP 2.1, HDMI 2.1a, USB-C | DP 2.1, HDMI 2.1a | DP 2.1, HDMI 2.1a | DP 1.4a, HDMI 2.1, USB-C | DP 1.4a, HDMI 2.1 |
| Unverbindlicher Preis (USD) | 649 | 499 | 449 | 649 | 549 |
| Unverbindlicher Preis (Euro) | OEM-Produkt | 549 | 489 | 649 | 619 |
Angaben der Leistung auf Basis der von uns ausführlich durchgetesteten Grafikkarten (durchschnittlicher GPU-Boost über alle Benchmarks) - die Herstellerangaben liegen teils deutlich und somit praxisfern darunter. Je nach Modell sind Abweichungen um bis zu 200 MHz möglich. *ALUs mit "Dual-Issue"-Fertigkeit, welche sich bestenfalls verhalten wie die doppelte Anzahl. Angegeben ist der Best-Case.
Quelle: PC Games Hardware
Bei der hoch taktenden Radeon RX 7700 XT laufen Front-End und Shader-ALUs in der Regel mit einer Taktdifferenz von 150 MHz (7800 XT: 300 MHz, 7900 GRE: 100 MHz).
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Die Radeon RX 7700 XT tritt in die Fußstapfen der beliebten Radeon RX 6700 XT (PCGH-Test). Auf der RX 7700 XT kommt zwar die gleiche Basis-Hardware wie bei der RX 7800 XT zum Einsatz, allerdings wird diese abgespeckt: Von den 60 physisch vorhandenen Compute Units bleiben 54 aktiv, sodass die Radeon RX 7700 XT über 3.456 aktive FP32-Einheiten verfügt, welche mithilfe von Dual Issue bestenfalls den Durchsatz von 6.912 Einheiten erzielen.
Außerdem wird einer der vier Memory-Cache-Dies deaktiviert, sodass noch 48 MiByte Level-3-Zwischenspeicher, ein 192-Bit-Interface sowie 12 GiByte GDDR6-RAM übrig bleiben. Dieser arbeitet mit 18 Gigatransfers pro Sekunde ("9.000 MHz"), was an 192 Bit eine Speichertransferrate von 432 GByte/s ergibt - genauso viel wie bei einer Radeon RX 6750 XT. Vergleicht man 7700 XT und 6700 XT, bietet das neue Modell bereits ohne Dual-Issue-Spezialfunktion einen deutlichen Vorteil bei der FP32-Leistung von circa einem Drittel. Man kann somit von einem großen Leistungssprung ausgehen, welcher beim Vergleich zwischen 7800 XT und 6800 XT ausbleibt. Ob die Radeon RX 7700 XT damit Nvidias Geforce RTX 4060 Ti 16GB schlagen kann, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Die alte Rx 6800 ist ca. gleich schnell braucht insgesamt gesehen eigentlich weniger Strom hat aber 4GB mehr Vram und kostet ca. dasselbe !
So sieht bei Amd der Fortschritt aus Bravo.
man hatte 3,0ghz als boost Takt anvisiert und ne tbp von 300w n31 und 200w n32
Daraus wurde nix da ein Fehler in der Architektur ist der dafür sorgt das bei höheren Frequenzen Bildfehler kommen.
Und nein das liegt nicht am vram sondern viel früher beim sram der den Takt nicht schafft in der transistordichte.
Folglich musste man stromspar Mechanismen deaktivieren und die vcore erhöhen damit keine Bildfehler kommen
Da dann zudem der Takt rapide sinkt macht die arch insgesamt langsamer als sie sein müsste.
Das der aktuelle stand
geplant war auch ein refresh mit tdna3+ daraus wird ne apu rdna3,5
Folglich hat amd nach release der rx7900xtx komplett den plan verworfen rdna3+ gestrichen und rdna4 neu designt mit Fehlerkorrektur
Den n41 n42 gestrichen und die letzten beiden in monolithischen design geplant in n4x
Das ist quasi ein komplettes redesign von mcm mit rdna5 auf n3 mit glück auf n2x
Was wäre wenn
n31 Vollauasbau mit 3,2ghz alu Auslastung von 17% ergeben knapp 46tf das reicht nicht für rtx4090 aber man wäre nah dran Da sowieso ab solchen tf die cpu limitiert.
Den n32 wäre ab 28,7tf was in etwa der rtx4070ti entspräche
So war es geplant . Daraus wurde nix
jetzt macht man Schadensbegrenzung und verkauft die chips so nah an nvidia sku wie möglich.
amd hat anfangs gedacht nen Kostenvorteil zu haben aber daraus wurde nix amd mcm sku sind deutlich teurer als nvidia monolithischen ad104 ad103
Die höchsten kosten sind aktuell beim pcb und vram amd bom bei min 150$ nvidia maximal gleiche chipklasse 75$
Der n32 dürfte bei 60$ n5 chiplet 4 mal 15$ mem chips und packaging bei 10$
nvidia ad103 chip 110$ , ad104 90$ und nvidia kann diese noch teurer verkaufen da amd nicht angreifen kann.
Das mcm hätte geklappt ab 3,0ghz chip und min alu Auslastung von 30%
Es ist wieder 2012 wo amd gcn nvidia nicht ran kommen konnte
high end chip vsmittelklasse chp
Erst ein Wundertreiber mantle später vulkan hatte gcn etwas befreit daraus folgte dx12 und heute hat gcn etwa 60% gpu arch load. maximal 70% in gcn5,1
Rdna generell ist eine reine fp32 arch und somit 1-1 zur Formel
Erste gen war ok
zweite gute Ergänzung
dritte völliger Fehlschlag da man vom fp32 zu einen fp32 +fp32 geändert hatte.
Die Idee dahinter ist gut mehrere gcd in reihe mit den zusatz fp321 einheite die auslastung aller gcd nahe der 100% zu erreichen.
Das problem ist das 3d packaging die tsv reichen nicht aus es braucht zwingend eine aktiven interposer der die daten schnell verfügbar macht auf mehreren gcd
ideal ist es den cache auf den gcd zu setzen und die daten im rendere unter den gcd zu setzen also alles was nicht skaliert mit shrinks die chips zu stapeln. das geht aber erst in n1,8
n2x schafft es durch gaa die chifläche zu halbieren.
Das mcm kam einfach zu früh. Wie immer bei amd man hat ideen setz die um und merkt das die Fertigung noch nicht soweit ist.
Erstmal ist die 7700 XT ja ein schönes Upgrade für alle 6700 XT Besitzer und mit OC scheint ja auch ordentlich was zu gehen. Dennoch verstehe ich einfach nicht, was Nvidia und AMD diese Generation reitet. AMD fast noch mehr, denn sie könnten diese Gen so richtig schön den Markt unterhalb der 4090 abgrasen, würden sie ihre Produkte leistungsgerecht benamsen und v.a. bepreisen.
Zumal die RTX4060TI 8GB noch ca. 90 Euro günstiger ist .