RTX 2080 Ti im Nachtest: Rasterizing-Benchmarks
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RTX 2080 Ti im Nachtest: Rasterizing-Benchmarks

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Geforce RTX 2080 Ti im Jahr 2024: Wie laufen aktuelle Spiele mit und ohne Raytracing? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die fünfeinhalb Jahre alte High-End-Grafikkarte mit frischen Treibern durch zahlreiche Benchmarks gescheucht. Unsere 20 Rasterizing-Tests und 10 Raytracing-Tests liefern spannende Ergebnisse - und die anschließenden Bonustests sogar noch mehr. Der Vollständigkeit halber sei hier noch einmal erwähnt, dass wir nicht nur eine Geforce RTX 2080 Ti (Founders Edition) testen, sondern auch eine "Geforce RTX 2080 Ultra". Dabei handelt es sich um eine maximal übertaktete Geforce RTX 2080 Ti mit seltenem 16-GT/s-Speicher, welche Sie im folgenden Video näher kennenlernen können.

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PCGH-Grafikkarten-Benchmarks

Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung, Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex und rund 400 insgesamt. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests stark unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 1.700 und 1.900 MHz, führt das zur Angabe von "~1,80 GHz". Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch PCGH für ergänzende Betrachtungen verwendet.

Geforce RTX 2080 Ti im Jahr 2024: Benchmarks

Für diesen Test präsentieren wir Ihnen alle Messwerte in unseren vier Standard-Auflösungen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, wobei WQHD/1440p standardmäßig eingeblendet ist. Wir beginnen traditionell mit den Rasterizing-Benchmarks. Mittlerweile haben 29 Grafikkarten den kompletten Parcours absolviert, wobei wir einige davon ausgeblendet haben - Sie können jederzeit alle getesteten Modelle mittels Drop-down-Menü dazuholen.

Die Geforce RTX 2080 Ti ist die sprichwörtliche "rüstige Rentnerin" im aktuellen Parcours. Trotz ihres stattlichen Alters von nunmehr fünfeinhalb Jahren ist sie in der Lage, die allermeisten Spiele in WQHD mit mehr als 60 Fps darzustellen. Angesichts des Neupreises von 1.269 Euro kann man das zwar erwarten, sicher ist eine derart langlebige Leistung aber keineswegs. Starfield, Alan Wake 2, Immortals of Aveum, Forspoken und Cyberpunk 2077 zeigen der Geforce RTX 2080 Ti ihre Grenzen auf, hier sind Bildraten im 30er-Bereich die Regel. Da alle Benchmarks in nativer Auflösung mit TAA stattfinden, besteht jedoch in allen Spielen die Option auf Upsampling - darunter DLSS, welches RTX 2000 als erste Geforce-Serie unterstützt. Damit bekommt man jedes getestete Spiel auf ein ordentliches Fps-Niveau. Allein DLSS Frame Generation fehlt der Geforce RTX 2080 Ti, dieses Feature ist RTX-4000-GPUs vorbehalten. Was sich mittels FSR Frame Generation (und Ray Reconstruction) herausholen lässt, prüfen wir übrigens auf der nächsten Seite.

Die von uns kreierte "Geforce RTX 2080 Ultra" zeigt indes, was mit Turing bestenfalls möglich ist. Wir haben uns dazu entschieden, die Karte "nur" mit 2 GHz Kerntakt zu testen, auch wenn die meisten Spiele und Auflösungen sogar mit 2,1 GHz nutzbar sind. Der Takt schwankt dabei jedoch stark, da die maximal verfügbaren 330 Watt nicht für alle Szenarien ausreichen, weshalb wir die Takt-Spannungs-Kurve für 2.010 MHz handoptimiert haben. Dafür läuft der VRAM mit stolzen 18 Gigatransfers pro Sekunde, was in einer Speichertransferrate von 792 GByte/s (+28 Prozent) mündet - mehr als bei einer RTX 3080 (10GB). Das Leistungsplus beträgt je nach Spiel rund 10 bis 20 Prozent, wobei die größten Gewinne dort auftreten, wo die reguläre RTX 2080 Ti ins Power- und Temperaturlimit läuft. An der grundsätzlichen Spielbarkeit ändert sich somit nichts, allerdings wird die "RTX 2080 Ultra" mitunter der Geforce RTX 4070 oder Radeon RX 6800 XT gefährlich, was sich durchaus sehen lassen kann.

RTX 2080 Ti und "2080 Ultra" im Leistungsindex (Rasterizing)

Wo landet die 2018er-Speerspitze Geforce RTX 2080 Ti im aktuellen Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent; es findet keine Gewichtung statt - wohl aber eine vorherige Normierung der Fps-Werte, damit große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine. Die teilnehmenden Grafikkarten sind dieselben wie bei den Benchmarks oben, wobei hier alle eingeblendet sind.

Wenn das Oberhaus langsam absteigt: Verglichen mit aktuellen Grafikkarten erreicht die Geforce RTX 2080 Ti nur noch eine Platzierung im unteren Mittelfeld. Das genügt immerhin, um sowohl die Radeon RX 6700 XT als auch Geforce RTX 3070 in Schach zu halten. Letztere ist immer wieder ein interessanter Vergleichspunkt, denn Nvidia bewarb die RTX 3070 einst als "faster than RTX 2080 Ti", was Ende 2020 in vielen Panikverkäufen mündete. Wohl dem, der seiner RTX 2080 Ti die Treue geschworen hat, denn sie ist damals wie heute etwas flotter als die RTX 3070. Aus dem "etwas" wird immer öfter ein "deutlich", denn im Gegensatz zur RTX 3070 hat die RTX 2080 Ti keine nennenswerten Speicherprobleme.

Bemerkenswert ist die Skalierung mit der Auflösung. Die Geforce RTX 2080 Ti zählt zu jenen Grafikkarten, welche sich bei hoher Last besser in Szene setzen können als bei niedriger, unter anderem wegen den neu implementierten INT32-Einheiten neben den regulären FP32-ALUs. Entfernt man dann noch das Powerlimit und stellt reichlich Speichertransferrate zur Verfügung, bekommt Mr. Turing auf seine alten Tage regelrecht Flügel. So unterliegt die "Geforce RTX 2080 Ultra" der RTX 4070 in Full HD zwar um 17 Prozent, doch in Ultra HD heftet sich die Karte an die Fersen der gehobenen Ada-Lovelace-Mittelklasse. Mit 2,2 GHz Kerntakt wäre ein Gleichstand möglich, doch dieser ist selbst mit Wasserkühlung nicht felsenfest möglich. Inwiefern das alles auch beim Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

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  1. Seite 1 RTX 2080 Ti im Nachtest: Übersicht
  2. Seite 2 RTX 2080 Ti im Nachtest: Rasterizing-Benchmarks
  3. Seite 3 RTX 2080 Ti im Nachtest: Raytracing-Benchmarks
  4. Seite 4 RTX 2080 Ti im Nachtest: Energie-Effizienz & Fazit
    • Kommentare (75)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Meine 2080ti werkelt bei meiner Schwester im Rechner. Ich hab sie später durch meine jetzige 4070ti SUPER ersetzt. Möge sie noch lange meiner Schwester Freude bereiten. ^^
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Meine 2080ti werkelt bei meiner Schwester im Rechner. Ich hab sie später durch meine jetzige 4070ti SUPER ersetzt. Möge sie noch lange meiner Schwester Freude bereiten. ^^
      • Von isengard Kabelverknoter(in)
        beste gpu aller zeiten. mehr als das braucht man nicht und alles was darauf nicht vernünftig läuft ist murks!
      • Von kmf Freizeitschrauber(in)
        Als Nachfolgekarte für meine damalige MSI 1080Ti Gaming war mir der Preisaufschlag seitens Nvidia zu unverschämt und deshalb habe ich damals die RX 2080Ti boykottiert. Hab jetzt aber trotzdem eine ASUS Strix im Besitz aus einem Gebrauchtkauf in letztem Jahr. Will hier aber jetzt ned weiter vöttern...
      • Von RotheMan Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Läuft bei mir auch mit Wakü im ITX System ohne Probleme. RDR2 mit ca. 80-90FPS bei 4K und DLSS.
      • Von fleix243 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Gestern erst die Grafikkarten im Haushalt mal in einem kleinen Ringtausch durcheinander gebracht. Die 2080Ti versorgt jetzt die 4K Glotze und ich war gestern wirklich verblüfft, wie gut Cyberpunk dank DLSS läuft. Sogar homöopathisches Raytracing war möglich, bei stabilen 60 FPS!!
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