FSR Redstone: Die Feature-Bombe für Radeon-Nutzer - KI-Frame-Generation im Praxistest
FSR Redstone, das Feature-Upgrade für alle Nutzer einer Radeon RX 9000, ist verfügbar. PCGH fasst zusammen, welche Funktionen Redstone einführt, wie es um ältere Radeon-GPUs bestellt ist und testet erstmals die KI-gestützte Frame Generation von AMD.
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Heute, Kinder, wird's was geben: FSR Redstone ist verfügbar! Das vor vielen Monaten von AMD versprochene Feature-Paket für RX-9000-Nutzer macht Spiele sowohl hübscher als auch schneller. PCGH erhielt einige Tage vorab Zugang und informiert Sie über die Neuheiten. Hat AMD mit Redstone nur aufgeholt oder Nvidia sogar überholt?
FSR Redstone: Das steckt drin
Während Nvidia schon seit Jahren voll auf Machine Learning setzt, sprang AMD erst mit der amtierenden RDNA-4-Generation auf den fahrenden KI-Zug. FSR Redstone ist der nächste große Schritt in die KI-gestützte Zukunft, AMD schneidet alte Zöpfe ab: Anstelle der früheren Verfahren, welche handgebaute Heuristiken nutzen, stützen sich die vier Kernfunktionen von FSR Redstone voll auf Machine Learning - und erfordern daher entsprechende Rechenwerke. Die bis zuletzt aufrechterhaltene Hoffnung, dass AMD die neuen Features in abgewandelter Form auch für Radeon RX 7000 und ältere Generationen freischaltet, wird vorerst zerschlagen. Ob zu einem späteren Zeitpunkt abgespeckte Varianten der Redstone-Features folgen, welche auf der RDNA-3-basierenden Steam Machine und entsprechenden Grafikkarten laufen, wird sich zeigen. Stand jetzt gilt: Für die neuen "ML-powered"-Features benötigen Sie eine RDNA-4-Grafikkarte, ergo mindestens eine Radeon RX 9060 und idealerweise eine Radeon AI Pro R9700.
Mit der Redstone-Ära gibt es auch Änderungen bei der offiziellen Nomenklatur: Der Terminus "FSR 4" ist ebenso Geschichte wie das ausgeschriebene "FidelityFX Super Resolution", stattdessen hören die vier Features auf die Namen FSR Upscaling, FSR Frame Generation, FSR Ray Regeneration und FSR Radiance Caching. An den PCGH-Bezeichnungen wird sich hingegen nichts ändern: Wir sprechen weiterhin explizit von "Upsampling", wenn es um moderne, spatiotemporale Verfahren wie DLSS, FSR, TSR und XeSS geht - im Unterschied zu simplem, rein spatialem Hochrechnen (u. a. FSR 1.0 und Nvidia Image Scaling alias NIS), das wir weiterhin Upscaling nennen. Doch das nur am Rande, sehen wir uns die Ingredienzien von FSR Redstone an:
Zwar fällt am heutigen 10. Dezember der offizielle Startschuss für FSR Redstone, eine kleine Vorschau steckt jedoch schon seit Mitte November in Call of Duty: Black Ops 7. Das Spiel zeigt als bislang Einziges, was FSR Ray Regeneration zu leisten imstande ist. Im Ersteindruck zeigt sich die Strahlenrekonstruktion noch etwas wackelig, aber vielversprechend. Gerne hätten wir Ihnen heute weitere Impressionen anhand weiterer Spiele gezeigt, allerdings ist Black Ops 7 (Test inklusive Benchmarks) nach wie vor das einzige Spiel mit diesem Feature.
Eines ist damit klar: Zwar ist FSR Redstone offiziell verfügbar, womit AMD sein Versprechen einhält, aus Nutzersicht handelt es sich aber immer noch um eine Vorschau. Das just bereitgestellte FSR Software Development Kit v2 (SDK) befähigt Entwickler, die neuen Funktionen in ihre Spiele einzubauen. Bis es so weit ist, hilft AMD der Verbreitung manuell auf die Sprünge - mithilfe eines zweiten Treiber-Schalters, der aus dem alten ein neues Verfahren macht. Letzteres ist mit der AMD Software Adrenalin 25.12.1, dem Redstone-Debüttreiber, nun auch für Frame Generation möglich.
FSR Redstone: ML-powered Frame Generation
FSR Frame Generation hatte bislang einen großen Vorteil: Es funktioniert auf allen GPUs, da keine speziellen Rechenwerke benötigt werden. Dieser universelle Ansatz sichert breite Kompatibilität, was gerade Nutzern alter Grafikkarten zugutekommt, verhindert jedoch qualitative Höhenflüge. So gilt FSR (3) Frame Generation zwar als gelungen, im Vergleich mit DLSS Frame Generation jedoch als unterlegen. Das könnte sich mit der neuen "ML-powered" Frame Generation ändern. Diese lässt sich derzeit nur über einen Weg nutzen: Setzen Sie einen Haken in der AMD Software Adrenalin, aktivieren Sie im Spiel FSR Frame Generation und der Treiber erledigt den Rest. Die Umwandlung lässt sich entweder global oder einzeln via Spielprofil vornehmen. Je nachdem, ob der Treiber das Spiel kennt oder nicht, sehen die Optionen unterschiedlich aus. Ein paar Beispiele:
Die Umwandlung funktioniert nur in Spielen, die FSR 3.1.4 gemäß AMD-Richtlinien implementiert haben, ergo neueren Titeln mit einer austauschbaren DLL-Datei. Diese Vorgehensweise erinnert an den Treiber-Schalter für FSR 4, welcher im September Einzug in die AMD Software hielt. Künftige Spiele werden diesen Switch nicht mehr benötigen.
Wir haben uns die neue FSR Frame Generation in Black Myth: Wukong, Cyberpunk 2077, F1 25, GTA 5 Enhanced und Mafia: The Old Country angesehen und können bei kritischen Elementen eine deutliche Verbesserung gegenüber dem alten Verfahren feststellen. Das grundsätzliche Problem mit interpolierten Bildern ist, dass kein Algorithmus perfekt voraussagen kann, ob das Zwischenbild zum Inhalt des vorherigen und folgenden Frames passt. Problematisch sind vor allem drastische Änderungen des Bildinhalts - etwa ein weißes Blatt Papier, das in einem Frame durchs Bild fliegt und im nächsten schon fortgeweht wurde.
Quelle: AMD
FSR Frame Generation: Das neue Verfahren minimiert Geisterbilder oder beseitigt sie vollständig.
Mithilfe von Machine Learning (ML), also einem großen Datensatz an Trainingsdaten, können die modernen Verfahren von AMD und Nvidia besser entscheiden und handeln. So kommt es, dass die neue FSR Frame Generation weniger unter Ghosting leidet als das alte Verfahren. In einigen Fällen bleibt der unerwünschte Effekt ganz aus, in anderen wird er zumindest deutlich abgeschwächt.
Da Bilder mehr sagen als tausend Worte, haben wir das obige Video angefertigt, welche einige markante Beispiele aus GTA 5 Enhanced, F1 25 und Mafia: The Old Country zeigt. Weitere Tests und Captures sind bereits in Arbeit. Auf der folgenden Seite widmen wir uns den Leistungskosten der neuen Frame Generation, denn Sie wissen ja: Von nichts kommt nichts.

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(RealFPS X 75% ) X 2 = FakeFPS
(Oder mehr bei MFG)
Wirzigerweise konnte man bei dem game sogar "x4" als amd user rausholen. Ich konnte framegen ingame aktivieren und nochmals in der Software. Bin auf bis zu 240-260 fps gekommen mit meiner 7800xt xdddd normal hatte ich so 70fps.
Es ging aber einfach um den Gedanken gang. Da mfg halt "x4" von 60 auf 240 "boosted" und ob das noch sinn macht. Keiner Ahnung. Da reicht auch die x2 Smoothness.
Was mir persönlich aufgefallen ist, das fsr-fg auch etwas mehr bilder hat als dlss-fg. Ist im einstelligen % Bereich und daher fast egal.
Weshalb deine Formel bei dir als nv user eventuell wieder passt.
Ist ja nicht so als zwingt uns einer...
Was die Leute haben wollen und was die Menschen bereit sind zu bezahlen sind halt 2 grundlegend verschiedene Dinge .
Eine gleichschnelle 9070xt bekommst du ab 600€ Neu mit Garantie. (Grad im Preisvergleich geschaut.. vor Weihnachten lieferbar)
Ohne FSR4,
Ohne Redstone,
und schlechter RT Performance sind die 24GB Vram halt nix wert .. dann noch gebraucht ohne Garantie...
Glaubst du wirklich das da "nur" 70€ weniger n fairer Preis sind?
Ich nicht .. dein Kumpel kann froh sein diesen Preis bekommen zu haben.
Mir wäre nachdem ich gerade die Preise verglichen habe die Karte maximal 400€ wert.. und das auch nur wegen den 24GB.. und auch nur für ne bessere Costum
Also knapp 500€ finde ich vertretbar und das spiegelt auch meine eigenen Verkäufe der letzten 20 Jahre ganz gut wieder. Dabei war ich immer eher einer der günstigsten, weil ich kein Bock auf langes hin und her habe.
Problem ist also eher die schlechtere BQ und so.
Ich persönlich hätte wohl eher 480€ dran geschrieben, weil man FSR4 mit Umwegen nutzen kann.