Call of Duty: Black Ops 7 im Test - Technik mit Raytracing und Ray Regeneration unter der Lupe

Call of Duty ist zurück - mit einer Mischung aus Live-Service-Grind und Identitätskrise. Immerhin ist die Performance fluffig, es gibt Raytracing und als besonderes Schmankerl ist Black Ops 7 das erste Spiel mit AMDs Ray Regeneration. PCGH hat sich die Technik des Shooters im Test angesehen.

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Call of Duty: Black Ops 7 im Test - Technik mit Raytracing und Ray Regeneration unter der Lupe
Quelle: PCGH

Call of Duty: Black Ops 7 ist der mittlerweile 22. Ableger der seit 2003 existierenden Shooter-Serie. Die Entwicklung begann gleichzeitig mit Black Ops 6 (2024), federführend sind die beiden Studios Treyarch und Raven Software. Weitere Activision-Studios, darunter Infinity Ward, Activision Shanghai, Demonware und High Moon Studios waren ebenfalls an Entwicklungsarbeiten beteiligt. Mit der PC-Portierung wurde das kanadische Studio Beenox, ebenfalls Activision zugehörig, beauftragt. Es waren obendrein nicht nur menschliche Entwickler am Werke, sondern außerdem generative KI, was für einige hitzige Kontroversen sorgt.

Call of Duty: Black Ops 7 bietet drei Spielmodi: den klassischen Multiplayer mit (Team)-Deathmatch, Domination, Hardpoint oder den 20-vs-20-Skirmish-Mode, Zombies sowie die Kampagne. Letztere ist in Black Ops 7 allerdings nicht wie bisher als kurzweiliges, bombastisches Einzelspielererlebnis konzipiert. Stattdessen erwartet Sie eine - auch solo spielbare - Koop-Kampagne mit wirrer Story, Map- und Asset-Recycling inklusive Loot- und Extraction-Mechaniken.

Auch wenn Sie auf altbekannte Charaktere treffen - tatsächlich ist es beinahe Voraussetzung, Black Ops 2 gespielt zu haben, um zumindest etwas Sinn hinter der verworrenen Handlung zu erfassen -, ist die Kampagne von Black Ops 7 nicht gewohnte Call-of-Duty-Kost. Statt rund um den Globus abwechslungsreiche Missionen zu erleben, verschlägt es Sie meistens in die fiktive Stadt Avalon, eine große offene Welt. Neben der nach der Artus-Sage benannten Open World, die allerdings weniger an das keltische Großbritannien, sondern vielmehr an mediterrane Gefilde erinnert, streut Black Ops 7 obendrein kleinere Areale beziehungsweise Kampagnen-Level ein, die nicht selten aus früheren Titeln oder dem Multiplayer entstammen.

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In der Kampagne übernimmt der Sohn des zahlentraumatisierten und bereits mehrfach scheintoten Alex Mason die Führung. Als David "Section" Mason (dargestellt von Milo Ventimiglia, bekannt aus der US-TV-Serie Gilmore Girls, Rocky Balboa, Devil's Gate) geht es im Koop mit bis zu drei Mitspielern als JSOC-Team gegen den aus Black Ops 2 bekannten und für Black Ops 7 offenbar ebenfalls von Toten wiederauferstandenen Oberschurken Raul Menendez (dargestellt von Jesse Corti, bekannt aus Rollen in Zootopia, Frozen, The Beauty and the Beast). Obendrein führt das Technikkonglomerat "Die Gilde" sowie deren CEO, die von sinistren Absichten getriebene Emma Kagan (Kiernan Shipka, bekannt als Halbhexe Sabrina aus der Netflix-Serie The Chilling Adventures of Sabrina), Übles im Schilde.

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Zusammen mit Ihrer Einheit "Specter Eins", bestehend aus Leilani "50/50" Tupuola (Frankie Adams, bekannt als Bobby Draper aus der Serie The Expanse), Mike Harper (Michael Rooker, The Walking Dead, Guardians of the Galaxy) und Eric Samuels (John Eric Bentley, Transformers: Die Rache, Planet der Affen: New Kingdom) werden Sie entsandt, um nach dem (Un-)Rechten zu sehen. Doch schon bald sehen Sie sich dem in roten Schwaden herumwabernden Neurotoxin namens "Die Wiege" ausgesetzt und erleben diverse Halluzinationen.

Andere Menschen verwandeln sich dagegen in tollwütige Zombies, zumindest in den Wahnvorstellungen unserer Elite-Soldaten. Diese melden sich während der Mission per Funk (auch wenn Sie solo spielen und die KI-Mitstreiter nur in Zwischensequenzen Beistand leisten) und kommentieren mit mehr oder weniger unterhaltsamen Sprüchen das wilde Geschehen: "Pflanzen und Zombies, was für eine Scheiße geht hier ab!?", "Vom Himmel fallende Macheten? Schaut nach oben!" (in Anlehnung an den Film "Don't Look up!").

Tripping Balls: In der Luft schwebende Felsinseln, rot glühende Kamikaze-Zombies und gewaltige, vom Himmel herabregnende Monster-Macheten. Eine beinharte, hochrealistische Mil-Sim war Call of Duty zwar noch nie, in Black Ops 7 allerdings wohl auch noch nie weiter von seinen bzw. ihren Ursprüngen entfernt. Quelle: PCGH Tripping Balls: In der Luft schwebende Felsinseln, rot glühende Kamikaze-Zombies und gewaltige, vom Himmel herabregnende Monster-Macheten. Eine beinharte, hochrealistische Mil-Sim war Call of Duty zwar noch nie, in Black Ops 7 allerdings wohl auch noch nie weiter von seinen bzw. ihren Ursprüngen entfernt.

Dabei sehen Sie sich mit albtraumhaften, posttraumatischen Erinnerungen der Specters heimgesucht und werden mit recycelten Assets, Zombies, Monsterblumen sowie Umgebungen aus früheren Black-Ops-Teilen konfrontiert. Ziehen Sie ohne Mehrspieler-Kameraden los, müssen Sie auf eigene Faust ins Feld ziehen, denn KI-Kumpanen stellt Ihnen Black Ops 7 nicht zur Seite - die restlichen Teammitglieder erscheinen nur in den Zwischensequenzen, was sehr immersionsbrechend wirkt. Sind die Missionen erfolgreich durchhalluziniert, beginnt das Endgame, ein endloser Open-World-Grind mit PvE-Extraction-Mechaniken, Greifhaken und Gleitschirmfliegen. Sie leveln Ihren Operator mit Nebenaufgaben hoch, sammeln Waffen und Ausrüstungsgegenstände und kämpfen gegen Roboter- und Zombiehorden.

Zum Ende der Runde müssen Sie einen VTOL-Mannschaftstransporter erreichen, andernfalls verlieren Sie Ausrüstung und Levelstufen. Immerhin ist das Gunplay spaßig und die Audiountermalung gewohnt wuchtig. Ein "klassisches" Call of Duty ist Black Ops 7 jedoch nicht mehr. Wenn Sie mehr zu Gameplay, Multiplayer und Mechaniken erfahren möchten, legen wir Ihnen den Mehrspieler - und Kampagnen-Test der Kollegen der PC Games ans Herz. Bei uns geht es im Folgenden um die Technik von Black Ops 7 - und diese kann zumindest mit einigen Neuerungen punkten.

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TPM 2.0 und Secure Boot sind Pflicht

Call of Duty: Black Ops 7 benötigt zum Spielen TPM 2.0 sowie Secure Boot. Auch für die Kampagne, die ebenfalls auf "always online" sowie ein Live-Service-Modell inklusive Anti-Cheat-Maßnahmen setzt. Um TPM 2.0 und Secure Boot zu aktivieren (falls noch nicht geschehen) und schlussendlich Black Ops 7 starten zu können, müssen Sie sowohl unter Windows als auch in Ihrem UEFI vornehmen. Activision hat für dieses Unterfangen ein How-to-Video gepostet. Sie können sich allerdings auch an unsere Secure-Boot-Anleitung halten, die wir im Rahmen von Battlefield 6 veröffentlicht haben. Die Schritte sind prinzipiell dieselben. Abseits der Secure-Boot-Option sind die Anforderungen unauffällig, die Mindestvoraussetzungen sind sogar recht niedrig. Eine SSD mit knapp 120 GByte Speicherplatz ist laut offiziellen Systemanforderungen allerdings für alle Konfigurationen Pflicht.

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  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Grafik und Technik
    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Phil BIOS-Overclocker(in)
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Dave
        Das dürfte hauptsächlich über Battle.Net laufen, oder?
        Mit Gewissheit kann ich es natürlich nicht sagen, aber ich denke schon dass ein großer Teil auf Steam entfällt. Sieht man ja auch ganz gut an Battlefield 6 im Vergleich.

        Außerdem muss man bei den Steam Spielerzahlen bedenken dass da auch noch Warzone und Black Ops 6 mit drin sind.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von blautemple
        Wenn ich mir die Spielerzahlen auf Steam so angucke dürfte das für Cod Verhältnisse wohl kaum als Erfolg gelten ^^
        Das dürfte hauptsächlich über Battle.Net laufen, oder?
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Dave
        ...wissen, dass sich Software automatisch verkauft, solange da "Call of Duty" draufsteht und es im Vorfeld bombastische Trailer gibt. Ob das Spiel irgendeinen Qualitätsanspruch erfüllt, interessiert die Masse offenbar nicht. Ich habs nach den kurzen Tests direkt wieder gelöscht und bin froh, kein Geld dafür ausgegeben zu haben.
        Wenn ich mir die Spielerzahlen auf Steam so angucke dürfte das für Cod Verhältnisse wohl kaum als Erfolg gelten ^^
      • Von openSUSE Software-Overclocker(in)
        Zitat von KingShotgunHobo
        ...
        Ich würde das nicht überinterpretieren, sondern schlicht festhalten: Wenn es für eine Gruppe von Eingabegeräten eine Implementierung gibt, bei der das Fadenkreuz dem Ziel automatisch folgt, während dies bei einer anderen Gruppe von Eingabegeräten naturgemäß nicht der Fall ist, dann sollten diese beiden Eingabearten nicht in derselben Lobby zusammengeführt werden. -Es sollte zumindest die Möglichkeit bestehen, gezielt nach Eingabegerät (oder eventuell besser nach aim "hilfe") zu filtern.

        Aktuell sollte es für CoD aufgrund des AimAssist eine kaufwahnung für M&K-Spieler geben.
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