The Witcher 3: 39 CPU- und 19 GPU-Benchmarks
Quelle: CD Projekt Red
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The Witcher 3: 39 CPU- und 19 GPU-Benchmarks

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Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit der Performance von The Witcher 3. Dazu verwenden wir die hauseigenen Config-Dateien, um die Grafik aufzumöbeln.

Die Auswahl der Benchmarkszenen nimmt bei der PCGH viel Zeit in Anspruch, denn schließlich sollen die ermittelten Werte repräsentativ und hilfreich sein. Wie immer haben sich zunächst mehrere Redakteure an verschiedenen Systemen ein Bild vom Spiel verschafft. Open-World-Spiele, wie Witcher 3 eines ist, stellen dabei vorwiegend in Städten hohe Anforderungen an den Prozessor, während dichte Wälder und Effekte eher die Grafikkarte beanspruchen. Die verwendete Red Engine 3 nutzt die zur Verfügung stehenden Ressourcen dabei sehr effizient aus, was der Grund dafür ist, dass das Spiel auch auf betagten Spiele-PCs noch ordentlich läuft.

The Witcher 3: GPU-Benchmarks

Geralt ist unser ältester Benchmark-Bekannter, bereits seit 2015 begleitet uns der Hexer mit wechselnden Szenen und Detaileinstellungen. Seit 2020 testen wir CD Projekts Evergreen inklusive der sehenswerten Texturmod HD Reworked Project sowie PCGH-Konfigurationsdatei. Seit Mitte 2021 verwenden wir Version 12 der Texturmod sowie das PCGH-Config-Setting "Rebalanced". Dank erhöhter Detailsichtweite und Grasdichte, besserer Verschattung und dichterem Haarbewuchs erstrahlt The Witcher 3 hübscher denn je - und stresst damit jede Grafikkarte. Bei unserer Testszene "Duskwood" handelt es sich zweifellos um einen GPU-Worstcase.

Falls Sie sich wundern: Die Rebalanced-Config (Download) legten wir aufgrund von Nutzer-Feedback auf, welche die hohen Leistungskosten der Hairworks-Tessellation, gerade auf AMD-GPUs, bemängelten. Die Rebalanced-Einstellung arbeitet mit einem deutlich reduzierten - aber immer noch hübschen - Zerlegungsfaktor und bietet ausgleichend noch etwas mehr Detailsichtweite sowie eine überfällige Normalisierung des Texture-LODs (MIP-Bias). Wer möchte, kann immer noch auf die Maximalstufe "Wicked" gehen, dann ist der Name jedoch Programm und das Spiel stellt enorme Anforderungen, speziell an die Grafikkarten-Leistung. Sie möchten wissen, wie schnell Ihre eigene Grafikkarte im Vergleich ist? Dann sind Sie, wie immer, herzlich zum Mitbenchen eingeladen! Den Spielstand für die GPU-Benchmarks finden Sie im GPU-FAQ; im folgenden Video ist der Ablauf zu sehen.

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Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind bei unseren GPU-Benchmarks seit April 2021 standardmäßig aktiv. Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. Eine Messung dauert wie von PCGH gewohnt 20 Sekunden und erfolgt via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse.

The Witcher 3 war und ist ein Spiel, das Geforce-Grafikkarten favorisiert. Das gilt auch mit der von uns installierten HD-Reworked-Texturmodifikation sowie der PCGH-Config-Rebalanced, liegt aber vor allem an der Integration von Nvidias Hairworks. Die tessellierte Haarpracht für Geralt und ausgesuchte Monster wurde zum Release und in den Folgejahren von vielen Nutzern deaktiviert, ist jedoch auf modernen Grafikkarten performant nutzbar - nur eben nicht so flüssig wie ohne Hairworks. Probieren Sie's nach der Aufrüstung einfach mal aus! Falls Ihre Grafikkarte der Last nicht gewachsen ist, lassen sich durch eine Reduktion der Haardetails sowie herabgesetzte Schatten-Einstellungen ansehnliche Fps-Gewinne heraussschlagen. Falls Ihre Grafikkarte indes über zusätzliche Reserven verfügt, können Sie Tests mit Downsampling wagen. Die Treiber-Funktionen DSR (Geforce) und VSR (Radeon) helfen sehr, das omnipräsente Flimmern zu reduzieren, schlagen jedoch heftig ins Kontor.

Da wir niemals alle Grafikkarten testen können, die in den letzten zehn Jahren erschienen sind, staffeln wir das Testfeld stets sinnvoll. Sie vermissen bestimmt so manche Grafikkarte, daher hier ein paar immer anwendbare Faustregeln. Die Geforce RTX 3080 Ti findet sich stets zwischen RTX 3090 und RTX 3080, während die RTX 3070 Ti um circa zehn Prozent vor der RTX 3070 liegt. Ähnlich sieht es bei AMD aus, hier findet sich die Radeon RX 6900 XT (Air) stets auf halbem Weg zwischen RX 6800 XT und RX 6900 XT LC. Letztere ist minimal schneller als die neue Radeon RX 6950 XT, relevant ist die Leistungsdifferenz von höchstens zwei Prozent zu keiner Zeit. Grundsätzlich lassen sich viele Grafikkarten relativ genau einschätzen - werfen Sie dazu einfach einen Blick auf die Grafikkarten-Rangliste respektive die große Übersicht in diesem Artikel (Bonusindex).

The Witcher 3: CPU-Benchmarks

Ursprünglich haben wir in der Stadt Novigrad getestet, genauer gesagt am Platz des Hierarchen (Hierarch Square). Da die Last im Toussainter Palast noch höher ausfällt, führen wir mittlerweile dort die Prozessor-Benchmarks durch - auch hier handelt es sich um ein Worstcase-Szenario, in diesem Fall für die CPU. Wir verwenden die PCGH-Config und schalten alle Regler auf "Wicked". Einzig die Schatten verbleiben auf "Epic", da sich die GPU-Last ansonsten immens erhöht. Beachten Sie diesen Unterschied zu den Grafikkarten-Benchmarks, falls Sie die Werte am eigenen Rechner nachstellen möchten. Wie üblich wird der Benchmark dreimal wiederholt. Sie sind herzlich dazu eingeladen, unsere Szene nachzustellen. Im folgenden Video sehen Sie genau, was Sie einstellen müssen und wo wir uns auf der großen Karte befinden.

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Mit einem sehr respektablen Abstand steht der AMD Ryzen 7 5800X3D an der Spitze. Das liegt am 3D-V-Cache. Das zeugt davon, dass die RED-Engine massiv zufällige Abfragen durchführt, welche statt in den Arbeitsspeicher in den üppigen L3-Cache der CPU landen. Da letzterer deutlich schneller arbeitet, sinkt die Wartezeit, Aufgaben werden effizienter erledigt und die Fps steigen. Eine hohe Taktfrequenz kann ähnliches bedeuten, wie ein Intel Core i9-12900KS zeigt. Da letzterer aber "nur" 30 MiByte L3-Cache aufweist, fehlen rund 20 Prozent zum AMD-Topmodell. Aber wir sprechen hier von 150 Fps und wenn Sie gar nicht so viel Leistung benötigen, zeigt sich The Witcher 3 sehr genügsam. Der Griff zur Mittelklasse-CPU, ein Core i5-12400 oder Ryzen 5 5600 (jeweils im Bereich bis 200 Euro) liefern Ihnen wahrscheinlich ausreichend Fps, um die Grafikkarte auszulasten. Selbst mit betagten Spiele-PCs, die noch über einen Vierkerner verfügen, stehen in der Regel ausreichend Bilder pro Sekunde zur Verfügung.

Das obige Video entstand zum Launch von The Witcher 3 und zeigt zwei offenkundig faszinierte PCGH-Redakteure. Damit ist unsere Rückkehr in die Welt des Hexers schon wieder zu Ende. Wann haben Sie das erste Mal The Witcher erlebt? Die meisten Leser dürften die Witcher-Serie mit Teil 3 kennengelernt haben, welches zurecht als eines der besten Spiele unserer Zeit gilt. Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar, wir freuen uns über jedes Feedback der Witcher-Community. Sollten Sie noch keinen Account haben, können Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt.

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    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gelöschtes Mitglied 200203
        ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen menschen, die es über die jahre geschafft haben, endlich witcher 1 und deutlich später noch witcher 2 nachzuholen ... aber bislang immer noch auf das witcher 3 remaster warten, um sich dieses epos in besserer qualität anzutun

        immerhin tut es der i7-8700k noch sehr gut. nur die 1080 hat ihre besten tage schon hinter sich
        da kann ich 100% zustimmen.
      • Von Gelöschtes Mitglied 200203
        ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen menschen, die es über die jahre geschafft haben, endlich witcher 1 und deutlich später noch witcher 2 nachzuholen ... aber bislang immer noch auf das witcher 3 remaster warten, um sich dieses epos in besserer qualität anzutun

        immerhin tut es der i7-8700k noch sehr gut. nur die 1080 hat ihre besten tage schon hinter sich
        da kann ich 100% zustimmen.
      • Von Zik7 BIOS-Overclocker(in)
        Ich habe alle Teile der Reihe nach durchgespielt und mit jedem eine Menge Spaß gehabt! Remastered brauche ich persönlich nicht, da ich nicht nochmal so viel Zeit investieren möchte. Meine Steam/Epic Bibliothek platzt aus allen Nähten und da sind noch so viele Perlen/Zeitfresser dabei, die ich für ein nochmaliges Durchspielen von The Witcher, nicht opfern möchte. Ich finde außerdem, dass die Grafik alleine das Spielerlebnis nicht viel besser macht. Story und Atmosphäre sind so schon super.
      • Von GEChun Volt-Modder(in)
        Donnerwetter der 5800X3D geht ja richtig ab..

        Und bei Anno 1800 ebenfalls solche Ergebnisse...

        Hmm...
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Wir haben's zwar nicht nochmal genau ausgemessen, die PCGH-Config mit ihren besseren Schatten und wesentlich detaillierterem Level of Detail fordert nun mal ihren Tribut. Sprich: Das Spiel läuft ab Werk näher am "Sweet Spot" und die Config pusht die Engine deutlich darüber hinaus. Das ist nie effizient, aber hübsch.

        MfG
        Raff
      • Von projectneo Software-Overclocker(in)
        Das Spiel performt aber echt beschissen für die mittlerweile miese Grafik, ca. 80 FPS@UHD mit eine 3090Ti ist schwach, so viel bekommt man ja bei Cyberpunk ...
        Ich hoffe das Remaster bekommt im Grafischen Bereich etwas liebe, vor allem Geometrie und NPC Modelle aber auch Performance. Was ich vergessen habe ist das Gameplay, das darf auch gern deutlich besser werden, war damals neben der langweiligen Open World das Spiel nicht durchzuspielen. Nur gute Quests und Story haben mich nicht bei der Stange halten sollen.
      Direkt zum Diskussionsende
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