RX-6000-Refresh im Test: Spiele-Benchmarks
Die Radeon RX 6950 XT, RX 6750 XT und RX 6650 XT im Spieletest mit zahlreichen Benchmarks und Platzierung in der Bestenliste - Raytracing inklusive.
In diesem Artikel
Wie schlagen sich die neuen Radeon-Grafikkarten in traditionellen Spielen und bei den neuesten Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir sie durch unsere aktuellen Benchmarks gescheucht: den Leistungsindex 2022 (Rasterizing) sowie den Raytracing-Leistungsindex 2022. Eine umfassende Abhandlung mit den von PCGH gewohnten Erläuterungen, Spielständen und Videos zum Nachstellen aller Benchmarks liefern wir in Kürze als eigenständigen Artikel nach.
Da keine "Made by AMD"-Referenzmuster verteilt wurden, basieren alle Benchmarks in diesem Artikel auf Custom-Designs der Radeon-Board-Partner. Da PCGH stets die Leistung von Referenzkarten respektive Referenz-Spezifikationen abbildet, gelangen wir mithilfe eines manuellen Eingriffs ans Ziel: Wir senken das GPU-Powerlimit auf die jeweiligen Basiswerte, um Referenzkarten zu simulieren. Wie eingangs erläutert, ist das aufgrund der hohen Standardwerte der vorliegenden Herstellerdesigns und engen Regelspanne leichter gesagt, als getan. Nach Analyse aller vorliegenden Custom-Designs landeten wir bei den folgenden Karten für alle Benchmarks und übrigen Messungen: Sapphire RX 6950 XT Nitro+ Pure @ 284 Watt GPU-Power, Sapphire RX 6750 XT Nitro+ @ 188 Watt GPU-Power und MSI RX 6650 XT Gaming X @ 147 Watt GPU-Power. Aufmerksame Leser stutzen womöglich; tatsächlich liegen wir bei 6750 XT und 6650 XT um 2 respektive 4 Watt über den Referenzwerten, tiefer lässt uns die Firmware nicht. Die gute Nachricht lautet, dass das in der Praxis bestenfalls minimal relevant ist, da das Powerlimit nur von wenigen Spielen ausgereizt wird. Anders sieht das bei der Radeon RX 6950 XT aus, welche sich unter der Last hoher Auflösungen stets nimmt, was sie kriegen kann.
GPU-Testsystem 2022
Für den Test der RX-6x50-Grafikkarten verwenden wir das im März erneuerte Grafikkarten-Testsystem. Dieses basiert nach gut 1,5 Jahren mit Ryzen-Prozessoren wieder auf einem Intel-Unterbau: Ein händisch optimierter Core i9-12900K sorgt für maximalen Druck "von unten" und sichert somit die Entfaltung selbst der schnellsten Grafikkarten. Zwecks maximaler Spieleleistung deaktivieren wir die Effizienzkerne und investieren die freigewordene Energie in die Performance-Cores. Letztere laufen konstant mit 5,2 GHz bei 16 Threads via SMT, während der Uncore-Bereich (Ring/Cache) mit 4,9 GHz arbeitet. Damit nicht genug, auch der Arbeitsspeicher ist rasant: Wir setzen auf den Testsieger unseres jüngsten DDR5-Vergleichs, das G.Skill-Kit Trident Z5 RGB F5-6400J3239G16GX2-TZ5RK. Selbstverständlich legen wir auch manuell Hand an und schärfen die Timings. Damit all das stabil läuft, verpflanzen wir die Hardware auf ein potentes Asus ROG Maximus Z690 Apex und kühlen sie via gehabt mithilfe einer modularen Alphacool-Wasserkühlung. Der Hauptgrund für den Umstieg vom X570 nebst Ryzen 9 5950X auf Z690 und Core i9-12900K ist übrigens nicht die Leistung, sondern die Unterstützung für PCI-Express 5.0, welches mutmaßlich von der im 4. Quartal anstehenden, neuen GPU-Generation unterstützt wird.
Damit auch Next-Gen-Games reibungslos laufen, liegen die Spiele auf einer PCI-Express-4-SSD im M.2-Format (NVME 1.3 ×4). Wie gehabt ist auf kompatiblen (Geforce-)Grafikkarten Hardware Accelerated Scheduling (HAGS) zur effizienteren Speichernutzung aktiv. Neu gegenüber den 2021er-Benchmarks ist Windows 11 anstelle von Windows 10. Alle Details zum System entnehmen Sie der Tabelle.
| Prozessor | Intel Core i9-12900K (8 P-Cores + SMT, keine E-Cores) |
|---|---|
| Prozessor-Settings | OC @ 5,2 GHz via Multiplikator, Uncore/Cache @ 4,9 GHz |
| Mainboard | Asus ROG Maximus Z690 Apex (PCI-Express-5.0-fähig, rBAR/SAM an) |
| Arbeitsspeicher | 32 GiB G.Skill Trident Z5 RGB (2× 16 GiB) |
| RAM-Takt & -timings | DDR5-6400 (32-37-37-90, 2T Command Rate) |
| Datenträger (primär) | Gigabyte Aorus NVME ×4 Gen4 SSD 2TB |
| Netzteil | Fractal Design Ion+ 2 Platinum 860 Watt |
| Kühlsystem | Alphacool Eisblock + Nexxos ST30 + Eisstation |
Bewährte Methodik
Was wir auch testen, jede abgedruckte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung, Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex. Da die GPU-Taktrate ein- und derselben Karte während der Tests stark unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.520 und 2.710 MHz, führt das zur Angabe von "~2,62 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der Limitfaktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Das gilt für ausnahmslos jedes aktuelle Modell.
Resizable BAR (rBAR) alias Smart Access Memory (SAM) ist mittlerweile breitflächig sowohl auf AMD- als auch Intel-Plattformen verfügbar, weshalb wir seit April 2021 Grafikkarten standardmäßig mit SAM/rBAR testen. Bei den Grafikkarten-Benchmarks 2022 machen wir selbstverständlich keine Ausnahme, das Effizienz-Feature bleibt aktiv. Weitere Informationen zu den Auswirkungen von SAM auf Radeon-Grafikkarten und rBAR auf Geforce-Grafikkarten entnehmen Sie den verlinkten Artikeln.
RX-6000-Refresh: Spiele-Benchmarks
Für den Test der Radeon RX 6950 XT, RX 6750 XT und RX 6650 XT präsentieren wir Ihnen die Messwerte in allen vier Test-Auflösungen. Dabei haben die drei Grafikkarten laut AMD klare Einsatzgebiete: Ultra HD für die RX 6950 XT, WQHD für die RX 6750 XT und Full HD für die RX 6650 XT. Die Übersicht des Grafikkarten-Leistungsindex 2022:
| Spiel | Spielmotor | Schnittstelle | Version (Plattform) | Benchmarkszene |
|---|---|---|---|---|
| Assassin’s Creed Valhalla | Anvil Engine | Direct X 12 | Stets aktuell (Ubi Connect) | „Fornberg” |
| Battlefield 2042 | Frostbite Engine | Direct X 12 | Stets aktuell (Steam) | „Orbital” |
| Cyberpunk 2077 | RED Engine 4 | Direct X 12 | v1.52 (GOG) | „Red Light Alley” |
| Doom Eternal | id Tech 7.1.1 | Vulkan | Stets aktuell (Steam) | „Thunderstorm” |
| Dying Light 2 | Chrome Engine 6 | Direct X 12 | Stets aktuell (Steam) | „Walk in the Park” |
| Elden Ring | In-house (Phyre-Basis) | Direct X 12 | Stets aktuell (Steam) | „Wicked Woods” |
| Elex 2 | Genome Engine | Direct X 11 | v1.03 (GOG) | „Southside” |
| Forza Horizon 5 | Forzatech Engine | Direct X 12 | Stets aktuell (Steam) | „Pitfall!” |
| God of War | In-house | Direct X 11 | Stets aktuell (Steam) | „Tyrs Temple” |
| Grid Legends | EGO Engine | Direct X 12 | Stets aktuell (Steam) | „The Big Wet” |
| Guardians of the Galaxy | Dawn Engine | Direct X 12 | Stets aktuell (Steam) | „Neon District” |
| Halo Infinite | Slipspace Engine | Direct X 12 | Stets aktuell (Steam) | „Wreck Yard” |
| Kena: Bridge of Spirits | Unreal Engine 4 | Direct X 12 | Stets aktuell (Epic Games) | „Firefly Forest” |
| Psychonauts 2 | Unreal Engine 4 | Direct X 11 | v1089619 (GOG) | „Lakeside” |
| Red Dead Redemption 2 | RAGE | VK/DX12 | Stets aktuell (Rockstar) | „Bayou” |
| The Riftbreaker | Schmetterling Engine | Direct X 12 | v1.56 (GOG) | „Worstcase” |
| SeSam Siberian Mayhem | Serious Engine 4 | Direct X 11 | v1.02 (GOG) | „Punishment” |
| Total War: Warhammer 3 | Warscape Engine | Direct X 11 | Stets aktuell (Steam) | „Nurgelay” |
| Valheim | Unity Engine | Vulkan | Stets aktuell (Steam) | „Meadows” |
| The Witcher 3 | RED Engine 3 | Direct X 11 | v1.32 GotY (GOG) | „Duskwood” |
Der Gedanke, dass sich der reguläre Leistungsindex und der Raytracing-Leistungsindex bestmöglich ergänzen, ist dieses Jahr das absolute Leitmotiv. Dazu, wie zuvor erwähnt, in Kürze mehr. An dieser Stelle leiten wir zu den komplett neuen Benchmarks über. Sie können in jedem der 20 Spiele vier verschiedene Auflösungen links im grauen Drop-down-Menü auswählen; standardmäßig eingeblendet ist Full HD.
Die absichtlich sehr diverse Spieleauswahl zeichnet sich durch Abwechslung aus, welche wertvolle Anhaltspunkte für die Kaufentscheidung liefert. Radeon und Geforce zeigen ihre individuellen Stärken und Schwächen, was deutlich interessanter ist als eine Benchmark-Aufstellung mit immer gleicher Rangfolge. Dabei zieht sich eines wie ein roter Faden hindurch: Je mehr Pixel, desto besser schneidet Ampere ab. Ursächlich dafür ist die breite Architektur, welche erst bei hohen Pixelmengen ausgelastet wird. Den Gegenpol bilden die hoch taktenden, mit großen Caches ausgestatteten RDNA-2-Chips, welche bei niedrigen Auflösungen brillieren, aber mit steigender Pixelmenge mehr Leistung verlieren.
AMD kann - auch dank des neuen Treibers - einige sehr markante Siege einheimsen, darunter die Ergebnisse in Assassin's Creed Valhalla, Forza Horizon 5 und Grid Legends. In Full HD macht der Radeon RX 6950 XT niemand etwas vor, die AMD-Architektur weiß sich hier bereits hervorragend auszulasten und stellt damit die erste Wahl für Spieler dar, welche sich maximale Bildraten und responsives Gameplay wünschen. Dass sich Radeon RX 6950 XT und RX 6900 XT LC stets ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, ist kein Zufall, sondern liegt voll im Rahmen der Erwartungen: Die Top-Radeons arbeiten beide mit 284 Watt GPU-Power und takten daher vergleichbar hoch. Im Mittel erreicht die flüssiggekühlte Variante einen minimal höheren GPU-Boost und kann außerdem auf einen noch schnelleren Speicher (18,5 anstelle von 18,0 GT/s) zurückgreifen. In wenigen Fällen gelingt es der Radeon RX 6950 XT, an ihrer älteren Schwester vorbeizuziehen, was unseren Verdacht schürt, dass es am Infinity-Cache-Takt liegt: Letzterer beträgt bei der RX 6950 offiziell 2.050 MHz, wohingegen die anderen Navi-21-GPUs und auch die RX 67x0 XT mit 1.940 MHz arbeiten. Eine offizielle Bestätigung, dass die RX 6900 XT ebenfalls unterhalb von 2 GHz rangiert, steht zwar noch aus, ist angesichts der Ergebnisse aber wahrscheinlich.
RX-6000-Refresh im Leistungsindex
Wo landen die Radeon RX 6950 XT, RX 6750 XT und RX 6650 XT im Grafikkarten-Vergleich? Werfen wir zunächst einen Blick auf den Gesamtwert, bekannt als PCGH-Leistungsindex. Dieser verrechnet alle vier Test-Auflösungen. Eine jede fließt zu 25 Prozent ein, es findet also keine Gewichtung statt - wohl aber eine vorherige Normierung der Fps-Werte, damit große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.
Wer die 20 Spiele-Benchmarks betrachtet hat, den wird das Gesamtergebnis nicht überraschen: Die Radeon RX 6950 XT rangiert knapp auf dem Niveau der RX 6900 XT Liquid Cooling, während die RX 6750 XT phasenweise an die Geforce RTX 3070 heranreicht. Die Radeon RX 6650 XT hat indes keinen direkten Konkurrenten im Nvidia-Portfolio, denn bereits die RX 6600 XT ist schneller als die RTX 3060 - für die RTX 3060 Ti fehlt es aber deutlich.
Bereits mehrfach erwähnt hatten wir das Verhalten mit steigender Auflösung. Die vier Einzel-Indizes für Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD offenbaren die Skalierung und relative Leistung in Balkenform:
Egal, ob Radeon RX 6950 XT, RX 6750 XT oder RX 6650 XT: Eine höhere Auflösung führt zu einem größeren Leistungseinbruch als bei vergleichbaren Geforce-Ampere-Grafikkarten. Letztere verfügen über mehr Rohleistung sowie eine deutlich höhere Speichertransferrate, anstatt - wie AMDs RDNA 2 - auf einen großen L3-Cache zu vertrauen. Letzterer läuft in hohen Auflösungen öfter über als in niedrigen, sodass Transfers zum Grafikspeicher unumgänglich sind. Falls Sie die 100-Prozent-Karte in Full HD vermissen: Diesen Sieg heimst die nicht abgebildete Radeon RX 6900 XT LC ein.
Bonus-Index mit 28 Grafikkarten
Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass im Chart unzählige Vergleichskarten fehlen - die ständigen Treiber- und Spiele-Updates und somit nötigen Nachtests tilgen die Zeit, welche eigentlich für die Ergänzung weiterer Modelle aufgewendet werden sollte. Doch nicht verzagen, sondern die Mathematik fragen! Im folgenden Index-Benchmark springen wir über unseren eigenen Schatten und tun etwas, das wir ansonsten nie tun: Rechnen statt Benchen. Das ist niemals völlig akkurat, erlaubt in diesem Fall aber einen schönen Blick auf das große Ganze. Zu sehen ist die finale Version des Leistungsindex 2021 v1.1 mit 24 Grafikkarten, bei dem die Geforce RTX 3090 noch an der Spitze thront. Die Daten sind nur wenige Monate alt und verrechnen viele populäre Spiele, sind folglich immer noch valide. In diesen Chart montieren wir die Radeon RX 6950 XT, RX 6750 XT, RX 6650 XT und Geforce RTX 3090 Ti. Die Basis dafür bildet die prozentuale Differenz zwischen den Karten im aktuellen Leistungsindex 2022, umgerechnet mit den 2021er-Daten.
Wie Sie sehen, schneiden Geforce-GPUs in den Vorjahres-Benchmarks noch etwas besser ab, kriegsentscheidend ist das jedoch nicht. Sieht man von einer gewissen Fehlertoleranz ab, zeigt sich deutlich, wo der Radeon-Refresh in einem breiten Testfeld landet. Im Gegensatz zum Leistungsindex 2022 und den nun folgenden Raytracing-Benchmarks gehört diese Annäherung aber nicht auf die Goldwaage. Die Gegenüberstellung zeigt unter anderem die fünfprozentige Differenz zwischen RX 6950 XT und RX 6900 XT auf - und dass die Radeon RX 6750 XT trotz ihres hohen Takts kein Land gegen die RX 6800 sieht.
RX-6000-Refresh: Raytracing-Leistung
Rasterizing begleitet uns nun viele Jahrzehnte am PC, doch der Übergang zum Raytracing nimmt an Fahrt auf. Neben dem normalen Leistungsindex haben wir auch die Raytracing-Rangliste renoviert. Wie 2021 haben es 10 Spiele ins finale Ensemble geschafft. Dieses Jahr erhöhen wir den Schwierigkeitsgrad, vergleichsweise simple Schatten-Spiele wie World of Warcraft weichen der aktuellen Generation mit meist deutlich aufwendigerer Raytracing-Beleuchtung. Dabei legen wir ausdrücklich Wert auf Spielbarkeit, anstatt die teilnehmenden Grafikkarten ohne Rücksicht auf Verluste niederzustrecken. Die Validierung der Einstellungen fand auf Basis der schnellsten Radeon-Grafikkarte statt. Wissend, dass die aktuelle Geforce-Generation einen deutlichen Raytracing-Leistungsvorteil aufweist, steckten wir die Basishürden anhand einer Radeon RX 6900 XT LC ab. Diashows sind dabei unerwünscht, sodass wir die Raytracing-Qualität (Auflösung = Strahlen) in den meisten Spielen auf die Mittelstellung setzen.
Außerdem aktivieren wir in den meisten Spielen das spatiale Upscaling-Verfahren AMD FidelityFX Super Resolution 1.0 in bester Qualität. Das ist zwar praxisnah - kein Spieler würde die Effizienzkniffe liegen lassen und eine Diashow tolerieren -, spielt jedoch klar den AMD-Grafikkarten in die Hände. Der Abstand zwischen RTX 30 und RX 6000 wäre mit höherer Raytracing-Qualität zweifellos größer, außerdem greifen Geforce-RTX-Nutzer im Zweifel zum Nvidia-proprietären Upsampling DLSS. Letzteres erzielt bei größerer Entlastung in der Regel eine bessere Qualität. Geforce-Besitzer behalten diesen Trumpf im Hinterkopf, anstatt sich über die leichte Bevorteilung der AMD-GPUs zu echauffieren - die Benchmarks offenbaren, dass Nvidia trotz allem ungeschlagen ist. Die vollständige Liste des Raytracing-Leistungsindex 2022:
| Spiel | Spielmotor | Schnittstelle | Version (Plattform) | Benchmarkszene |
|---|---|---|---|---|
| Cyberpunk 2077 | RED Engine 4 | Direct X 12 | v1.52 (GOG) | „Red Light Alley” |
| Doom Eternal | id Tech 7.1.1 | Vulkan | Stets aktuell (Steam) | „Thunderstorm” |
| Dying Light 2 | Chrome Engine 6 | Direct X 12 | Stets aktuell (Steam) | „Walk in the Park” |
| F1 2021 | EGO Engine | Direct X 12 | Stets aktuell (Steam) | „Azerbaijan” |
| Far Cry 6 | Dunia 2 Engine | Direct X 12 | Stets aktuell (Ubi Connect) | „New Dawn” |
| Ghostwire Tokyo | Unreal Engine 4 | Direct X 12 | Stets aktuell (Steam) | „Sea of Colors” |
| Guardians of the Galaxy | Dawn Engine | Direct X 12 | Stets aktuell (Steam) | „Neon District” |
| Lego Builder’s Journey | Unity Engine (HDRP) | Direct X 12 | Stets aktuell (Steam) | „Happy End” |
| Metro Exodus EE | 4A Engine | Direct X 12 | v3.07.26 (GOG) | „Bounce Base” |
| The Riftbreaker | Schmetterling Engine | Direct X 12 | v1.56 (GOG) | „Worstcase” |
Im folgenden Benchmark finden Sie alle bisher ermittelten Ergebnisse vor. In jedem der 10 Spiele können Sie zwischen vier Auflösungen wählen.
Machen wir's kurz, denn das Fazit bleibt wie gewohnt: Wer auf Raytracing großen Wert legt, sollte sich eine Geforce RTX 30 kaufen. Bereits die RTX 3080 eilt der schnellsten Radeon-Grafikkarte meist davon - trotz moderater Qualitätseinstellungen und FSR-Upscaling. In vielen Fällen rangiert die Radeon RX 6950 XT auf dem Niveau einer Geforce RTX 3070 oder RTX 3070 Ti. Die Ausnahme von dieser Regel bildet Far Cry 6, welches Raytracing wohldosiert für Schatten und Reflexionen einsetzt und in technischer Kooperation mit AMD entstand. AMDs Potenzial, mit der RX-7000-Reihe beim Raytracing aufzutrumpfen, ist folglich gigantisch. Einen Leistungsindex zum Raytracing bleiben wir Ihnen schuldig, bis AMD einen Bug im "Wundertreiber" 22.10 behebt: Lego Builder's Journey stürzt im DX12-Modus reproduzierbar beim Start ab. Ursächlich ist zweifellos der Treiber, mit der AMD Software 22.4.2 läuft das Spiel einwandfrei - doch dieser Treiber ist nicht mit dem Radeon-Refresh kompatibel.

Und die hab ich MUAHAHA
Hab die Asus Rog Strix RX 6900 XT LC Top Edition aber das game(...)
(...) hab mir aber dennoch eine Asus Rog Strix RX 6900 XT LC Top Edition für 1600€ geholt und bereue den Kauf bis heute kein bisschen))
Und bist du sicher, dass du den Kauf nicht bereust?
Und die hab ich MUAHAHA
Ehm... Ich habe einen kompletten PC selbst gebaut und der ist um einiges besser als ein kaufbarer Fertig PC, was soll denn die hohle bezeichnung als Neueinsteiger hier?? Lächerlich xD
Ansonsten sind die Ergebnisse wie man sie erwartet hat.
Hab die Asus Rog Strix RX 6900 XT LC Top Edition aber das game hab ich noch gar nicht gespielt, weil es mir zu teuer war bisher. Hole es mir höchstens für 15€ bei instant gaming xD
Ich suche eh nur was fürn zweiten Rechner und da kann ich auch vergeblich versuchen ne NVIDIA FE zu bekommen. Ich zahle keine 675€ für ne 6750XT wenn ich ne 3070FE und 3060Ti FE theoretisch deutlich günstiger bekommen kann. Da sind ja selbst die Custom Karten besser vom P/L-Verhältnis. Werde wohl dann mal nach ner 6700XT Custom für nen akzeptablen Preis schauen.
"meine" 6900xt kostet "nur" noch 1.200 € statt eingekauften 1.400 € (welcher Teufel hatte mich da geritten?)
Tippe mal auf 1.500 € für die 6950 xt.
Die 5% wollen bezahlt werden.
Edit: Gerade gesehen, bei mf gibt es die tatsächlich "schon" für unter 1300 €, hätte ich nicht gedacht:
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RT a la AMD ist optimierbar.
Gilt nicht für alle Engines.
Letztlich spielt der Marktdurchsatz von NVidia eine Rolle.
Die meisten Entwickler orientieren sich an der meist verbreiteten Hardware.
Vom Prinzip her ist RT von AMD ähnlich leistungsfähig und umsetzbar.