20 Jahre CDPR: The Witcher 3 erneut auf dem Benchmark-Prüfstand - Vorfreude auf Remastered
Die Spielschmiede, welche für die Witcher-Reihe verantwortlich zeichnet, wird 20. PCGH gratuliert herzlich und prüft The Witcher 3 zu diesem schönen Anlass erneut. Das Rollenspiel-Meisterwerk erfreut sich ungebrochener Beliebtheit und erlaubt einfaches Grafik-Tuning - Zeit, aktuelle Grafikkarten und Prozessoren auf ihre Witcher-Leistung zu prüfen.
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Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens hat der in Warschau ansässige Entwickler CD Projekt Red eine besondere Website online gestellt, welche die Community mit Herausforderungen sowie der Möglichkeit, Erinnerungsbilder zu teilen, zum Mitfeiern animieren möchte. Tolle Screenshots aus CD-Projekt-Spielen sind hier genauso gerne gesehen wie unter The-Witcher-Merch-Bergen verschwundene Zocker-Zimmer. All das soll auch die Wartezeit auf The Witcher 3 Remastered verkürzen, welches gemäß aktueller Planung gegen Ende des Jahres erscheint. PCGH hat das als Anlass genommen, The Witcher 3 erneut zu testen - zahlreiche Prozessor- und Grafikkarten-Benchmarks inklusive. Zudem werfen wir einen amüsanten Blick auf die ersten beiden Teile und präsentieren Ihnen in der Bildergalerie die 33 schönsten Screenshots aus The Witcher 3, selbstverständlich in maximaler Qualität mit Texturmod und PCGH-Config. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!
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15 Jahre Geralt von Riva
Der erste Streich des 2002 gegründeten Studios CD Projekt Red erfolgte fünf Jahre nach der Gründung: 2007 erschien mit The Witcher ein interessantes Action-Rollenspiel, basierend auf der Hexer-Romanreihe des polnischen Schriftstellers Andrzej Sapkowski. Das war die erste Eigenentwicklung des Studios, ein Spiel auf Grundlage der in Polen populären Wiedźmin-Buchreihe, welche die Geralt-Saga behandelt. Vieles, was den dritten Teil der Serie so populär gemacht hat, findet sich im ersten Witcher wieder, darunter etwa das Echtzeit-Kampfsystem, die mittelalterliche Fantasy-Welt oder die Entscheidungsfreiheit in zahlreichen Gesprächen. Das Spiel verwendet die von Bioware entwickelte, aber für die Ansprüche von The Witcher stark modifizierte Aurora-Grafik-Engine. Für die Darstellung der Kampfbewegungen wurden Experten für mittelalterliche Kampfkunsttechniken angeworben. Die Bewegungsabläufe wurden im Studio der metricminds GmbH in Frankfurt am Main mithilfe von Motion Capturing erstellt. Ein Jahr nach Release hat sich The Witcher bereits eine Million Mal verkauft. Nicht nur die Fans, sondern auch CD Projekt Red war davon offenbar so begeistert, dass etwa ein Jahr nach Release eine Enhanced Edition auf den Markt kam. Diese beseitigt nicht nur zahlreiche Fehler, sondern baut auch neue Animationen und eine schönere deutsche Vertonung ein, neben technischen Aufwertungen an der Engine.
| The Witcher EE | The Witcher 2 EE | The Witcher 3 | |
|---|---|---|---|
| OS | Windows XP/Vista | Windows XP/Vista/7 | 64-bit Windows 7, 64-bit Windows 8 (8.1) or 64-bit Windows 10 |
| Prozessor | Intel Pentium 4 2.4 GHz oder Athlon 64 2800+ | Intel 2,2 GHz Dual-Core oder AMD 2,5 GHz Dual-Core | Intel CPU Core i5-2500K 3.3GHz / AMD CPU Phenom II X4 940 |
| Grafikkarte | NVIDIA GeForce 6600 oder ATI Radeon 9800 | GeForce 8800 (512 MB) oder Radeon HD3850 (512 MB) | Nvidia GPU GeForce GTX 660 / AMD GPU Radeon HD 7870 |
| RAM | 1 GB (2 GB empfohlen) | 1,5 GB (Win XP), 2 GB (Win Vista/Win 7) | 6 GB RAM |
In der Tabelle: ein Vergleich der minimalen Systemanforderungen aller Witcher-Teile. Wer von Ihnen nutzt noch einen Pentium 4 oder eine Geforce 6? Unser aufrichtiges Mitleid ist Ihnen sicher.
Bildergalerie
The Witcher 2: Assassins of Kings
Nach dem Erfolg von Teil 1 hat die Fortsetzung nicht lange auf sich warten lassen. Schon vier Jahre der Enhanced Version des Vorgängers konnten Witcher-Fans erneut in die Welt von Geralt abtauchen. Technisch hat The Witcher 2 einen großen Schritt nach vorn gemacht: Die Entwickler tauften ihre für Assassins of the Kings neue entworfene Engine auf den Namen "Tsood" (polnisch "Cud", Wunder) - im Grafikmenü heißt sie aber mittlerweile "RED". Diese wurde auch für Konsolen entwickelt und basiert seinerzeit auf DirectX 9. Zu den integrierten Middlewares zählen unterem die Musik-Bibliothek FMOD, Speedtree für die Vegetationsdarstellung oder die Path-Engine für die Wegfindungsintelligenz. Die Berechnung der Physik übernimmt Havok. Im Gedächtnis geblieben ist Ihnen The Witcher 2 aber womöglich durch das "Über-Sampling". Das ist nichts anderes als vierfaches Ordered Grid Super Sampling Aliasing (OGSSAA). Damit wurde zwar eine hervorragende Glättung erzielt, jedoch konnte keine der damaligen Grafikkarten auch nur annähernd mit der Last umgehen - noch nicht einmal 20 Fps wurden in Full HD erzielt. Auch Teil 2 war ein unglaublicher Erfolg für CD Projekt Red: Zusammen mit dem Vorgänger verkauften sich die Reihe bis Februar 2013 über fünf Millionen Mal, bis September 2014 stiegen die Verkaufszahlen sogar auf acht Millionen Exemplare an.
Quelle: Eurogram, Metropolis
Wussten Sie, dass das erste Witcher-Spiel gar nicht von CD Projekt Red stammt? Entwickler Metropolis (verantwortlich war Adrian Chmielarzs) hat bereits 1996 die Lizenz für die Geralt-Saga erworben und arbeitete zwei Jahre am "echten", ersten Witcher-Spiel. Leider haben sich die Entwickler mit dem Titel komplett übernommen und mussten das Projekt schließlich einstellen.
The Witcher 3: Wild Hunt
Vor sieben Jahren und zwei Monaten erschien The Witcher 3 für PC und Konsolen. Spielerisch lehnt sich Teil 3 ganz an die Vorgänger an, wurde aber deutlich verbessert und verfeinert. Technisch macht das Spiel am PC eine brillante Figur, was an der verbesserten RED-Engine liegt. Unterstützt wird die Nvidia-Technik Hairworks, die für eine realistischere Darstellung von Haaren und Tierfellen zum Einsatz kommt, jedoch mit hohen Leistungskosten verbunden ist. Im PCGH-Technik-Test zu The Witcher 3 heißt es damals: "[...] selbst High-End-Grafikkarten schwitzen bei Ultra-Details unter selten so gesehener Last." Die Grafikpracht ist bis heute geblieben und dank immer leistungsfähigerer Grafikkarten ist die Performance inzwischen natürlich kein Problem mehr. Witcher 3 ist so erfolgreich gewesen (zwei Wochen nach Release wurden bereits vier Millionen Kopien verkauft), dass CD Projekt Red zwei großartige Add-ons zum Spiel veröffentlicht hat, Hearts of Stone und Blood and Wine. Inzwischen hat sich The Witcher 3 mehr als 40 Millionen Mal verkauft, das gesamte Witcher-Franchise bringt es auf über 65 Millionen verkaufte Kopien. Eine Zustimmung von 97 Prozent bei über 550.000 Rezensionen bei Steam unterstreicht das noch einmal deutlich.
Auch bei PCGH war The Witcher 3 immer wieder ein Thema - und ist es auch heute noch. Wir haben unter anderem unsere eigene Konfigurationsdatei für das Spiel erstellt. Damit wird die Grafik noch einmal deutlich aufgewertet. Zudem ist der Evergreen immer noch Teil unserer Leistungsindizes, sowohl bei GPUs als auch CPUs. Wir haben den Geburtstag von CD Projekt als Anlass genommen, Witcher 3 noch einmal zu testen und präsentieren Ihnen auf der kommenden Seite ofenfrische Grafikkarten- und CPU-Benchmarks.


immerhin tut es der i7-8700k noch sehr gut. nur die 1080 hat ihre besten tage schon hinter sich
da kann ich 100% zustimmen.
Und bei Anno 1800 ebenfalls solche Ergebnisse...
Hmm...
MfG
Raff
Ich hoffe das Remaster bekommt im Grafischen Bereich etwas liebe, vor allem Geometrie und NPC Modelle aber auch Performance. Was ich vergessen habe ist das Gameplay, das darf auch gern deutlich besser werden, war damals neben der langweiligen Open World das Spiel nicht durchzuspielen. Nur gute Quests und Story haben mich nicht bei der Stange halten sollen.