Subnautica Below Zero Early Access - Das vielleicht hübscheste Spiel mit Unity-Engine im Technik-Check mit Benchmarks

Mit Subnautica Below Zero arbeitet der kalifornische Indie-Entwickler Unknown Worlds an einem Nachfolger für das Unterwasserabenteuer Subnautica, welches nach einer rund dreijährigen Early-Access-Phase im Januar 2018 erschien. Auch Below Zero befindet sich aktuell noch in Entwicklung, weder Inhalt, Grafik noch Performance ist final. Wir haben uns trotzdem schon in die eisigen, arktischen Gewässer des Planeten 4546B vorgewagt und Grafik wie Performance in Augenschein genommen.

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Subnautica Below Zero Early Access - Das vielleicht hübscheste Spiel mit Unity-Engine im Technik-Check mit Benchmarks
Quelle: PC Games Hardware

Subnautica Below Zero ist eine Standalone-Erweiterung und Fortsetzung des 2018 erschienenen Survival-Abenteuers Subnautica. Die Handlung findet etwa ein Jahr nach den Geschehnissen des ersten Teils statt, dieses Mal übernehmen Sie mit Robin Goodall die weibliche Hauptrolle. Die Zoologin und Xenolinguistin wurde von der Alterra-Corporation von der im stationären Orbit befindlichen Vesper-Station in die arktischen Regionen des Wasserplaneten geschickt. Bei der Erforschung der dortigen Alien-Ruinen geht allerdings einiges schief und schon bald finden Sie sich in den kühlen Gewässern nach überlebenswichtigen Ressourcen tauchen. Anders als im Vorgänger sind sie dabei nicht komplett allein, Ihre Schwester Sam Goodall befindet sich auf der Vesper-Raumstation und leistet Ihnen via Funk Beistand.

Die artischen Gewässer bringen nicht nur eine ganze Reihe neuer Flora und Fauna in diversen Bissigkeitsgraden mit sich, sondern lässt Sie außerdem neue, gewohnt schick gestaltete Umgebungen erkunden. Es gibt in Below Zero zudem mit Eisschollen, gefrorenen Flüssen und Gletschern mehrere Umgebungen über der Wasseroberfläche, die Sie zu Fuß oder mit dem Snowfox-Speederbike auskundschaften können sowie einige neue Ausrüstungsgegenstände und Fahrzeuge. Neu sind zudem unterschiedliche Wetterbedingungen, darunter Schnee- und Gewitterstürme. Eine Gameplay-Abhandlung anhand einer etwas früheren Early-Access-Version können Sie bei unseren Kollegen von der PC Games nachlesen.

Subnautica Below Zero: Das hübscheste Spiel mit Unity-Engine?

Als Grafikmotor kommt wiederholt die Unity-Engine zum Einsatz und was die Entwickler von Unknown Worlds Entertainment aus der Engine herauszukitzeln vermögen, ist durchaus beachtlich. Die eisigen Gewässer werden von einer Vielzahl bunter, fremdartiger Fische, Anemonen und Pinguin-ähnlicher Kreaturen sowie furchteinflößenden Leviathanen bevölkert. Durch die silbrige Wasseroberfläche dringt tagsüber Sonnenlicht und verliert sich in feinen Strahlen in der volumetrischen Tiefe. Nachts, oder wenn Sie sich in die schwarzen Abgründe des planetenumspannenden Ozeans vorwagen, erhellen fluoreszierende Pflanzen und Tiere die pechschwarze Dunkelheit. Die teils knuddeligen, teils verstörend garstig wirkenden Bewohner wurden offenkundig mit viel Herzblut gestaltet und animiert, die unterschiedlichen Umgebungen bieten spielerisch wie optisch Abwechslung. Subnautica Below Zero nutzt darüber hinaus einige nette Partikeleffekte, die Tiefenschärfe sorgt für schummige Unterwasser-Optik, obendrein kommt eine fein abgestufte Bewegungsunschärfe sowie eine gut greifende, temporale Kantenglättung zum Einsatz.

Das TAA ist standardmäßig allerdings deaktiviert und beim Setzen der Grafik-Voreinstellungen auf die höchste Stufe nicht aktiviert, stattdessen wird FXAA genutzt. Obendrein verweilen die drei Einstellungen für Bewegungsunschärfe, Umgebungsverdeckung und Reflexionen auf mittlerer Stufen. Die teuerste Option von diesen sind die Reflexionen, welche die Bildrate um knapp 20 Prozent drücken kann, Motion Blur, das TAA und SSAO beeinflussen die Leistung nur geringfügig. Generell die meiste Performance ist mit dem Reduzieren des Detail-Settings zu holen, welches sowohl Landschaftsdarstellung, deren Polygondichte, die Dichte des pflanzlichen Bewuchses sowie die generelle Sichtweite beeinflusst.

Vorbildlich: Subnautica Below Zero unterstützt bereits in dieser frühen Entwicklungsphase diverse Bildformate, darunter neben 21:9 auch 16:10 und skaliert auch das HUD entsprechend.

Vergleich der Seitenverhältnisse - Bild per Mausklick auswählen
Subnautica Below Zero in 21:9
Subnautica Below Zero in 21:9 Subnautica Below Zero in 16:9 Subnautica Below Zero in 16:10 Subnautica Below Zero in 4:3

Subnautica Below Zero: Grafikkarten-Benchmarks

Die Performance ist noch etwas durchwachsen, dies geht vor allem auf häufiger auftretende, kräftige Nachladeruckler zurück, während neue Inhalte geladen werden. Diese poppen dann im Anschluss häufig unschön auf und beeinträchtigen außerdem die P99-Werte deutlich. Das Leistungsbild ist bei beiden Grafikkarten -Herstellern ähnlich, auffällig ist indes die bei steigender Auflösung im Vergleich zu den Nvidia-GPUs abnehmende AMD-Leistung. Und auch generell wirken die AMD-Grafikkarten bei der Gegenüberstellung mit vergleichbaren Geforce-GPUs ein wenig abgeschlagen. Wir vermuten, dass einer oder mehre Effekte für erhöhte Last mit AMD-GPUs sorgen, etwa der mit der Auflösung skalierende volumetrische Nebel, denn insbesondere unter Wasser ist die Performance-Differenz bemerkbar. Auf der anderen Seite ist die AMD-Leistung auch nicht dramatisch schlechter und die Entwickler betonen vor dem Startbildschirm ausdrücklich, dass dem Spiel noch Bugfixes und Optimierungen fehlen - außerdem wird die Entwicklung der Unity-Engine von Nvidia unterstützt, unter Anderem ersichtlich an dem bereits rudimentär vorhandenen Ansel-Support von Subnautica Below Zero.

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Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH

Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele -Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen.

Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen. Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti", um nur ein Beispiel zu nennen - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominenteste ist AMDs Radeon R9 Fury X, welche wir als Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen. Derzeit teilt die Radeon VII ihr Schicksal, allerdings geht man hier davon aus, dass Hersteller-/OC-Versionen nur eine Frage der Zeit sind.

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    • Kommentare (82)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Subnautica Below Zero Early Access - Das vielleicht hübscheste Spiel mit Unity-Engine im Technik-Check mit Benchmarks

        Zitat von Maverick3k
        Oh, dachte, ihr macht das im Büro. Arbeit mit nach Hause nehmen
        xkcd: Motivation

        Zitat von NVIDIA-SHEEP69
        deutsche sprache schwere sprache
        Und Sprache dieses Forums.

        Zitat von Forenregeln
        Die Forensprache ist Deutsch. Das schließt deutsche Rechtschreibung und Zeichensetzung mit ein. Personen mit anderen Muttersprachen und/oder Rechtschreibschwäche seien auf das breite Angebot an Rechtschreib-Plug-Ins für diverse Browser hingewiesen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Subnautica Below Zero Early Access - Das vielleicht hübscheste Spiel mit Unity-Engine im Technik-Check mit Benchmarks

        Zitat von Maverick3k
        Oh, dachte, ihr macht das im Büro. Arbeit mit nach Hause nehmen
        xkcd: Motivation

        Zitat von NVIDIA-SHEEP69
        deutsche sprache schwere sprache
        Und Sprache dieses Forums.

        Zitat von Forenregeln
        Die Forensprache ist Deutsch. Das schließt deutsche Rechtschreibung und Zeichensetzung mit ein. Personen mit anderen Muttersprachen und/oder Rechtschreibschwäche seien auf das breite Angebot an Rechtschreib-Plug-Ins für diverse Browser hingewiesen.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        AW: Subnautica Below Zero Early Access - Das vielleicht hübscheste Spiel mit Unity-Engine im Technik-Check mit Benchmarks

        Hurra, habe doch ein UNITY-Game! GoT
        Und die Engine ist evtl. sogar von 2017 also neuer als Sub Below.
        (dachte immer das wäre/sollte C3-Engine sein)

        Nachdem Sunyego im Parcour Ghost of a Tale vorgeschlagen hat, kurze Recherche und habe doch tatsächlich das knuffige Game bei mir auf der Festplatte noch drauf gehabt. Crossfire funzt wunderbar.
        Nur bei der CPU das leidige Problem, ein Core wird übermäßig beansprucht.
        (Eigentlich kann man Unity So net für den Parcour empfehlen. Gibt es noch ne neuere Engine?)
      • Von MajorTom69 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Subnautica Below Zero Early Access - Das vielleicht hübscheste Spiel mit Unity-Engine im Technik-Check mit Benchmarks

        Zitat von sunyego
        Die heutigen GPUs sind stark unterfordert. Ein user auf Overclock hat Benchmarks im Worst-Case gemacht mit einer 980Ti.
        Die minimum-framerate lag bei ca. 100FPS !
        Es wird zeit für PhysX2
        100 FPS ist mir zu lahm.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        AW: Subnautica Below Zero Early Access - Das vielleicht hübscheste Spiel mit Unity-Engine im Technik-Check mit Benchmarks

        Zitat von Locuza
        Ich kenne jetzt nur das FF14 Add-on Shadowbringers und FF14 setzt nicht auf die Unity-Engine.
        Sorry, Du hast Recht.
        Hatte eher so ala FFXIV als open World Engine gehofft, aber Unity scheint mehr Schlauchlevel ala GoT zu sein.
        List of Unity games - Wikipedia
      • Von Locuza Lötkolbengott/-göttin
        AW: Subnautica Below Zero Early Access - Das vielleicht hübscheste Spiel mit Unity-Engine im Technik-Check mit Benchmarks

        Zitat von RX480
        Erstmal Danke für die Auskünfte!
        Wg. der Engine hatte ich mir mal Shadowbringer runtergeladen. Wenn ich ein fps-Limit einstelle habe ich kurzzeitig an der Stelle mit den Partikeln ca. doppelt soviel W.
        Wäre mal interessant wie Das bei NV ausschaut.
        Ich kenne jetzt nur das FF14 Add-on Shadowbringers und FF14 setzt nicht auf die Unity-Engine.

        Zitat von sunyego
        Das ist unheimlich schade den die effekte waren optisch gesehen das beeindruckendste was man in den letzten jahren so geboten bekam.

        Phänomenal. I love it !

        Ohne das feature wirkten die Games unfertig, steril und leer. Das waren wirklich gravierende unterschiede !

        Batman zb. ohne PhysX ? DIREKTE DEINSTALLATION !
        Die heutigen GPUs sind stark unterfordert. Ein user auf Overclock hat Benchmarks im Worst-Case gemacht mit einer 980Ti.
        Die minimum-framerate lag bei ca. 100FPS !
        Es wird zeit für PhysX2

        Geforce RTX 2070 und 2080: Keine A- und Non-A-Chips mehr als Reaktion auf Navi?
        Die Integration von PhysX war in einigen Spielen echt eine schöne Sache.
        Heutzutage bieten aber die meisten Engines selber gute Partikel-Systeme an und Cloth-Simulation über die GPU oder die CPU.
        Im Prinzip könnten die meisten Spiele selber schon das Gleiche umsetzen, aber das ist so eine Fokussache vom Publisher und dem Studio.

        Nvidia selber bietet übrigens viele neue Physik-Bibliotheken an, die viel effizienter sind als die alten Module.
        FleX (Für Partikel, Kleidung, Flüssigkeiten, feste Körper) und Flow (Auch für Flüssigkeiten verwendbar und Rauch und Feuereffekte) sind noch unter DX11/DX12 verfügbar.
        FleX findet sich aber IIRC bisher nur unter Killing Floor 2 (damals noch CUDA exklusiv), Fallout 4 (Auch noch CUDA exklusiv) und Flow nur bei Final Fantasy 15 für das Lagerfeuer.
        Es gibt noch Blast für Effekte bezüglich der Geometriezerstörung oder Deformierung und ist die Nachfolgebibliothek von APEX Destruction, aber ein bekanntes Spiel kenne ich nicht damit.
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