Online-Abo
Login Registrieren
Games World
  • Grafikkarten-Rangliste 2017: 33 Radeon- und Geforce-GPUs im Benchmarkvergleich [Mai - jetzt mit Titan Xp und RX 580] Updated
    Quelle: PC Games Hardware

    Grafikkarten-Rangliste 2017: 33 Radeon- und Geforce-GPUs im Benchmarkvergleich [Mai - jetzt mit Titan Xp und RX 580]

    Grafikkarten und GPUs/Grafikchips in der Rangliste 2017: Die Leistung von 33 Grafikkarten auf einen Blick. PC Games Hardware testet Grafikkarten mithilfe von 19 populären Spielen in drei Auflösungen sowie einer Anwendung. Nach Lektüre dieses Artikels wissen Sie, welche Grafikkarte sich leistungsmäßig wo einordnet.

    Aktuelle Änderungen hervorheben

    Wir haben diesen Artikel mit neuen Grafikkarten und -treibern auf den aktuellen Stand gebracht, Sie finden nun auch Nvidias Titan Xp sowie die Radeon RX 580 und RX 570 in der Übersicht. Somit bieten wir Ihnen die Leistungswerte von insgesamt 33 Radeon- und Geforce-Modellen auf Basis des seit Herbst 2016 geltenden, modernen PCGH-Grafikkarten-Parcours. Dieser beinhaltet 19 Spiele in drei Auflösungen sowie eine OpenCL-Anwendung.

    Sie sehen hier das Aggregat aus mindestens drei Testwiederholungen und allesamt echten Ingame-Szenen in Benchmark-Form. Selbstverständlich verwenden wir aktuelle Grafiktreiber sowohl von AMD als auch von Nvidia, außerdem nutzt PC Games Hardware durchgängig Windows 10 (64 Bit) als Unterbau. Die aktuelle PCGH-Benchmarkliste für Grafikkarten umfasst die Schnittstellen Vulkan (1×), Direct 3D 9 (1×), Direct 3D 10 (1×), Direct 3D 11 (14×) und Direct 3D 12 (2×):

    Da wir die Benchmarks online auch einem internationalen Publikum präsentieren, haben wir uns zugunsten einheitlicher Bezeichnungen vor einiger Zeit für die englischen Benchmark-Namen entschieden. Sie finden Bilder aller Testszenen in der Bildergalerie.

    GPU-Leistungsindex: Test-Philosophie

          

    PC Games Hardware verfolgt die Maxime, dass einzig Benchmarks mit Spielständen die reale Performance eines Spieles widerspiegeln, da nur hier die KI und Co. aktiv sind. Diverse Spiele bringen integrierte Benchmark-Funktionen mit sich. Diese repräsentieren jedoch nur selten das ingame-Geschehen. Sofern zeitlich wie technisch möglich nutzt PC Games Hardware daher Spielstände oder zumindest Ingame-Scripts.

    Für gewöhnlich generiert das ausführliche Testen respektive Durchspielen eines Titels mehrere für Benchmarks nutzbare Spielstände. Die gefundenen Savegames werden anschließend mit mehreren Grafikkarten und Prozessoren Probe gebencht, um herauszufinden, welches die besten Ergebnisse hinsichtlich Anforderungsprofil (soll es ein CPU- oder ein GPU-Benchmark werden oder gar beides und auch den Arbeitsspeicher stressen?), Skalierung (wo ist das CPU- wie GPU-Limit?) und Reproduzierbarkeit (schwankende Resultate sind unpraktikabel) erbringt. Zu guter Letzt werden alle Resultate von einem vierköpfigen Gremium (Spieleveteran Frank Stöwer und die Benchmark-Profis Raffael Vötter, Carsten Spille sowie Philipp Reuther) begutachtet und ein Spielstand für die Tests ausgewählt.

    Noch ein paar Worte zur Transparenz: PC Games Hardware legt seit vielen Jahren Wert auf nachvollziehbare, aussagekräftige Benchmarks, die Sie zuhause nachstellen dürfen und sollen. Klicken Sie auf einen der oben geparkten Links, gelangen Sie direkt zur jeweiligen Spieleseite innerhalb unserer Benchmark-FAQ. Letztere ist bei weiteren Fragen zu den PCGH-Benchmarks 2015/2016 (sowie älteren) die erste Anlaufstelle - hier soll es nicht um die schrittweise Durchführung gehen, sondern um die Endergebnisse der einzelnen Grafikkarten.

    GPU-Leistungsindex: Einstellungen und Entscheidungen

          

    Bislang wählten wir fast immer das Maximum, welches in den Spieloptionen angeboten wurde und gingen manchmal auch darüber hinaus. Mit schönem, aber rechenintensivem Down- und Supersampling in den Spielemenüs hat sich das ein wenig geändert. Wir achten daher etwas mehr darauf, nicht unsinnig viel Leistung zu verbrennen - wie es zum Beispiel die Gras-Einstellung "Ultra" in GTA 5 tut. Auch in The Vanishing of Ethan Carter nutzen wir mit 150 % Resolution Scale aus demselben Grund nur die zweithöchste Stufe. Den 2×-Kompromiss nutzten wir übrigens schon bei früheren Testspielen, unter anderem Metro Last Light Redux, Serious Sam 3 BFE und Tomb Raider (2013).

    Auch bei Gameworks- oder anderen herstellerspezifischen Effekten wie den Intel-Spezialitäten in F1 2016 sind wir vorsichtig. Einerseits sind manche Effekte Geschmackssache, wie erneut GTA 5 als Beispiel verdeutlichen muss, welches neben eigener Schattendarstellung auch die Techniken von AMD und Nvidia biete. Zum anderen lässt sich trotz gegenteiliger Beteuerungen von Nvidia kaum vorhersehen, inwieweit eine bestimmte Technik Grafikkarten eines anderen Herstellers benachteiligen würde - und wenn das der Fall ist, würde jeder normale Nicht-Geforce-Nutzer auf diesen Effekt verzichten, sodass unsere Benchmarks wenig aussagekräftig wären. Kurz: Wir wählen zur Indexgewinnung stets die neutralen, entwicklereigenen Implementierungen von SSAO, Schatten & Co. In unseren Launch-Tests neuer Spiele werden wir natürlich auch weiterhin Vergleiche mit und ohne diese Effekte anstellen.

    The Witcher 3 (DX11), PCGH-Testszene 'Boat Trip' The Witcher 3 (DX11), PCGH-Testszene "Boat Trip" Quelle: PC Games Hardware Die Taktraten, mit denen wir unsere Indextests durchführen, entsprechen prinzipiell den Referenzvorgaben beider Hersteller - eine einzelne fixe Taktrate ist jedoch inzwischen nicht mehr das alleinige Maß der Dinge. Nicht nur spiegelt die Marktsituation aufgrund einer Vielzahl von OC-Modellen meist ein erhöhtes Megahertz-Niveau wider, auch die Boost-Funktionen werden immer ausgefeilter und reagieren im Milli- wenn nicht gar Mikrosekunden-Rhythmus auf sich ändernde Anforderungen. Dabei berücksichtigen sie nicht nur die Auslastung einzelner Einheiten, auch die daraus stets aktuell errechnete Leistungsaufnahme sowie die anliegende Kerntemperatur spielen eine Rolle. Als Beispiel seien hier AMDs Radeon R9 Fury X und Nano genannt. Beide basieren auf der Fiji-GPU, dürfen aber drastisch unterschiedliche Mengen an elektrischer Energie aufnehmen. Während die Fury X auch kein Problem mit Werten jenseits der 300 Watt hat und daher so gut wie immer ihren Maximaltakt von 1.050 MHz halten kann, begrenzt AMD die Leistungsaufnahme der Mini-Karte Nano auf "typische" 175 Watt. Deren Takt schwankt daher je nach Anforderung des Spiels - die sich übrigens auch noch mit der jeweils verwendeten Auflösung ändert - zwischen rund 860 MHz und 1.000 MHz. Wir haben Mittelwerte für jede Spiel- Auflösungs-Kombi gebildet und die Karte jeweils damit getestet. Geforce-Karten erreichen je nach Temperatur oft einen höheren Boost-Takt als den von Nvidia für die meisten Bedingungen garantierten und von uns getesteten. Sie können unter besonders heißen Bedingungen jedoch auch wieder in ihrer Leistung abfallen. Besitzer eines hochgezüchteten, teuren OC-Designs können indes davon ausgehen, dass ihre Grafikkarte schneller rechnet als die Referenzkarten im Index.

    Der Vollständigkeit halber sei hier nochmals erwähnt, dass wir seit vielen Jahren mit bestmöglicher Texturfilterung testen, im Treiber stehen die diesbezüglichen Optionen auf "Hohe Qualität", kurz HQ. Stellen wir fest, dass ein Spiel kein 16:1 AF anfordert, forcieren wir diesen Modus im Grafiktreiber. Davon betroffene Spiele sind Assassin's Creed Syndicate, Crysis Warhead, Far Cry Primal und The Witcher 3.

    GPU-Leistungsindex: Indexberechnung

          

    Unser Index normiert die Ergebnisse aller 20 Inhalte (19 Spiele, 1 Anwendung), womit sichergestellt ist, dass ein Spiel mit hohen Bildraten nicht mehr Einfluss hat als eines, bei dem nur geringe Fps erreicht werden. In den nach Auflösung getrennten Einzelindizes fließt folglich jedes Spiel gleich stark ein. Der Gesamtindex jedoch nimmt eine Gewichtung vor - und zwar nach der Auflösung. Wir bilden hier also nicht einfach den Mittelwert, sondern bewerten verbreitete Auflösungen stärker als Nischen. Der Gesamtindex berücksichtigt derzeit 1.920 × 1.080 mit 40 Prozent, 2.560 × 1.440 mit 35 Prozent, 3.840 × 2.160 mit 20 Prozent und die OpenCL-Produktivleistung mit fünf Prozent. Letzteres kommt Radeon-Grafikkarten zu Gute, da sie in der OpenCL-Praxis in der Regel besser abschneiden als vergleichbare Geforce-Chips, während letztere in Spielen ihre Stärke ausspielen.

    Im Folgenden sehen Sie die Indexwerte von 33 Grafikkarten. Es handelt sich um den Gesamt-Index, welcher die 19 Testspiele in drei Auflösungen sowie die OpenCL-Anwendung verrechnet. Die Einzel-Indizes für die drei Test-Auflösungen sowie korrespondierende Fps-Angaben finden Sie monatlich frisch in der PCGH Print. Achten Sie auch auf die Testübersicht Grafikkarten.

    Grafikkarten-Index 2017 (Overall)

    Grafikkarten-Index 2017: 19 games in 3 resolutions + 1 OpenCL app

    • GPU Performance Index 2017
    • Outdated! Just for comparison - GPU Index 2016
    Info Icon
    Game/Version 19 games + 1 OpenCL application, PCGH-Benchsaves using Fraps (20 sec.)
    Details Max. detail except Gameworks and some others (see benchmark FAQ for further detail)
    Software/Drivers Windows 10 x64; HQ-AF
    • 0 von 33 Produkten sichtbar

    ~1.582 MHz, 11,4 GT/s
    100.0
    ~1.582 MHz, 11 GT/s
    95.3
    ~1.531 MHz, 10 GT/s
    94.3
    ~1.733 MHz, 10 GT/s
    79.1
    ~1.683 MHz, 8 GT/s
    64.8
    ~1.075 MHz, 7 GT/s
    60.0
    ~1.050 MHz, 1 GT/s
    57.3
    ~1.050 MHz, 6 GT/s
    49.2
    ~1.216 MHz, 7 GT/s
    48.2
    ~1.340 MHz, 8 GT/s
    48.0
    ~1.709 MHz, 8 GT/s
    46.9
    ~1.266 MHz, 8 GT/s
    46.2
    ~1.000 MHz, 6 GT/s
    45.7
    ~1.000 MHz, 5 GT/s
    44.0
    ~1.266 MHz, 7 GT/s
    43.7
    ~1.244 MHz, 7 GT/s
    41.2
    ~947 MHz, 5 GT/s
    40.9
    ~1.709 MHz, 8 GT/s
    40.7
    ~1.205 MHz, 6,6 GT/s
    40.3
    ~1.178 MHz, 7 GT/s
    39.7
    ~1.205 MHz, 6,6 GT/s
    39.4
    ~928 MHz, 7 GT/s
    38.5
    ~875 MHz, 6 GT/s
    37.9
    ~902 MHz, 6 GT/s
    33.0
    ~1.000 MHz, 6 GT/s
    32.7
    ~970 MHz, 5,7 GT/s
    30.2
    ~1.124 MHz, 7 GT/s
    29.6
    ~970 MHz, 5,5 GT/s
    26.4
    ~1.392 MHz, 7 GT/s
    25.6
    ~1.124 MHz, 7 GT/s
    24.8
    ~1.455 MHz, 7 GT/s
    20.5
    ~1.200 MHz, 7 GT/s
    20.3
    ~1.200 MHz, 7 GT/s
    17.7
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    Name
    Overall index (3 resolutions, weighted) (Average Fps)

    System

    Intel Core i7-6800K @ 4,4 GHz (L3/Ring: 3,6 GHz), MSI X99A Tomahawk, 4 × 8 GiByte Corsair DDR4-3000 (1T)

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    GPU-Leistungsindex: Fazit und Empfehlungen

          

    Seit dem April hat die Grafikkarten-Rangliste einen neuen Anführer: Die 1.350 Euro teure Titan Xp markiert die Spitze der Nahrungskette, sowohl die Geforce GTX 1080 Ti als auch die Titan X (Pascal) müssen sich ihr unterordnen. Auf den folgenden Plätzen hat sich gegenüber den Vormonaten nichts getan, die Geforce GTX 1080 und Geforce GTX 1070 sind nach wie vor in der Oberklasse beheimatet, neuerdings jedoch zu reduzierten Preisen. Beide bieten in jedem Fall 8 GiByte Speicher, stemmen die WQHD-Auflösung (2.560 × 1.440) problemlos und erlauben sogar ordentliche Bildraten in Ultra HD.

    Mirror s Edge Catalyst (DX11), PCGH-Testszene 'Rooftops' Mirror s Edge Catalyst (DX11), PCGH-Testszene "Rooftops" Quelle: PC Games Hardware Wer in der Mittelklasse mit Blick nach vorn kauft, sollte zu einer modernen Grafikkarte mit 6 oder, noch besser, 8 GiByte Speicher greifen. Ob das ein Pascal-Modell wie die Geforce GTX 1080, Geforce GTX 1070, Geforce GTX 1060 oder die Polaris-basierte Radeon RX 580, Radeon RX 480 oder Radeon RX 570 ist, hängt von Ihrem Budget und dem geplanten Einsatzzweck ab. Sowohl die Geforce GTX 1060 (6G) als auch die Radeon RX 580/480 (8G) sind modernen Speicherfressern wie Rise of the Tomb Raider, Mirror's Edge Catalyst oder Call of Duty: Infinite Warfare gewachsen, mit spezifischen Vor- und Nachteilen - studieren Sie diesbezüglich unsere Tests. Falls Sie nicht auf maximale Texturdetails bestehen oder ein knapperes Budget haben, ist eine 4-GiByte-Version der Radeon RX 580/480 oder RX 570/470 eine attraktive Alternative. Von Nvidias 3-GiByte-Variante der Geforce GTX 1060 raten wir aufgrund des zu knapp bemessenen Speichers ab.

    Falls Sie die Angaben zu Durchschnitts- und Minimum-Fps vermissen: Diese finden Sie in jeder PCGH-Print. Dort haben wir auch die drei Einzel-Indizes für die jeweiligen Testauflösungen 1080p (FHD), 1440p (WQHD) und 2160p (UHD) hinterlegt.

    Werbefrei auf PCGH.de und im Forum surfen - jetzt informieren.
    02:34
    PCGH Classics: So hört sich Spulenfiepen an
    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    AMD Radeon Treiber Download: Crimson Relive Edition 17.5.2
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 06/2017 PC Games 05/2017 PC Games MMore 06/2017 play³ 06/2017 Games Aktuell 06/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017
    PCGH Magazin 06/2017 PC Games 05/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1174201
Grafikkarten
Grafikkarten-Rangliste 2017: 33 Radeon- und Geforce-GPUs im Benchmarkvergleich [Mai - jetzt mit Titan Xp und RX 580]
Grafikkarten und GPUs/Grafikchips in der Rangliste 2017: Die Leistung von 33 Grafikkarten auf einen Blick. PC Games Hardware testet Grafikkarten mithilfe von 19 populären Spielen in drei Auflösungen sowie einer Anwendung. Nach Lektüre dieses Artikels wissen Sie, welche Grafikkarte sich leistungsmäßig wo einordnet.
http://www.pcgameshardware.de/Grafikkarten-Grafikkarte-97980/Specials/Rangliste-GPU-Grafikchip-Benchmark-1174201/
17.05.2017
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/10/Aufmacher_Parcours-2015-2016-pcgh_b2teaser_169.jpg
benchmark,grafikkarte,cpu
specials