Star Wars Jedi Survivor: Techtelmechtel
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Star Wars Jedi Survivor: Techtelmechtel

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Star Wars Jedi Survivor: Übersicht & Anforderungen

Allein auf die Grafik bezogen ist Jedi Survivor eine Augenweide. Das Action-Adventure gehört zweifellos zu den optisch eindrücklichsten Spielen 2023. Der Detailgrad der Umgebungen gepaart mit der oft hohen Weitsicht und sehr aufwendigen Assets und Materialien ist mehr als nur ein wenig beeindruckend. Viele der Objekte weisen einen sichtbar hohen Polygon-Count auf, viele Bodentexturen sind nicht nur ansehnlich scharf, sondern wurden obendrein mit Displacement-Mapping veredelt. Dazu kommen weit ausgebaute Effekte und die selbst ohne Raytracing-Unterstützung feine Beleuchtung und Verschattung.

Die Unreal Engine 4.26 brachte unter anderem eine Verbesserung für Fell und virtuelle Frisuren. Es handelt sich zwar nicht um die neueste Unreal Engine 4.27.2, doch dank Engine-Update dem Vorgänger gegenüber hat der Jedi nun die Haare schön. Quelle: PC Games Hardware Die Unreal Engine 4.26 brachte unter anderem eine Verbesserung für Fell und virtuelle Frisuren. Es handelt sich zwar nicht um die neueste Unreal Engine 4.27.2, doch dank Engine-Update dem Vorgänger gegenüber hat der Jedi nun die Haare schön. Für die Umsetzung der sehr gefälligen Optik setzt Jedi Survivor respektive Respawn Entertainment nicht auf die "EA-Engine" Frostbite, sondern wie bereits der Vorgänger Jedi Fallen Order auf die weitverbreitete Unreal Engine 4, präziser: Das Spiel nutzt die UE4 Version 4.26.2. Diese - nicht brandaktuelle Version - der Unreal Engine 4, brachte eine Vielzahl Verbesserungen und Features, die für das Landschafts-Rendering genutzt werden können, darunter neue volumetrische Wolkeneffekte, verbessertes Environment Lighting und Offline-Render-Tools etwa für vorberechnete Zwischensequenzen sowie eine neue Haardarstellung für Charaktere. Es ist jene Version, mit der die bekannte Meerkat-Demo produziert wurde.

  Minimum Empfohlen
Betriebssystem Windows 10 64 Bit Windows 10 64 Bit
Prozessor 4 core / 8 threads 4 core / 8 threads
  Intel Core i7-7700 Intel Core i5-11600K
  Ryzen 5 1400 Ryzen 5 5600X
Arbeitsspeicher 8 GiB RAM 16 GiB RAM
Grafikkarte 8 GiB VRAM 8 GiB VRAM
  Geforce GTX 1070 Geforce RTX 2070
  Radeon RX 580 Radeon RX 6700 XT
DirectX Version 12 Version 12
Speicherplatz 155 GB 155 GB

Jedi Survivor nutzt obendrein die DirectX-12-Schnittstelle und bietet schicke Raytracing-Effekte für Spiegelungen, (einige) Schatten sowie die Umgebungsverdeckung. Zwecks Upsampling steht FSR 2 zur Verfügung, DLSS und Frame Generation oder Intels XeSS werden nicht angeboten. Tatsächlich steht nicht einmal das TAAU der Unreal Engine direkt zur Verfügung (Sie können allerdings viele zusätzliche Funktionen der Unreal Engine 4 via Konfigurationsdatei nutzen). Ansonsten sind die Grafikoptionen recht typisch Unreal Engine 4 und relativ kompakt.

Star Wars Jedi Survivor : Bei jedem (!) Spielstart werden die wichtigsten Shader kompiliert, um Ruckeln zur Laufzeit zu vermeiden. Das kann auf Mittelklasse-PCs eine Minute dauern, auf High-End-Rechnern nur einige Sekunden. Quelle: PC Games Hardware Star Wars Jedi Survivor : Bei jedem (!) Spielstart werden die wichtigsten Shader kompiliert, um Ruckeln zur Laufzeit zu vermeiden. Das kann auf Mittelklasse-PCs eine Minute dauern, auf High-End-Rechnern nur einige Sekunden.

Die Spieleinstellungen an sich sind dagegen recht umfangreich, es steht zudem ein Story-Modus und/oder eine Zeitlupenfunktion zur Verfügung, falls Ihnen weniger an Action gelegen ist. Sie können außerdem den Fallschaden deaktivieren, falls Ihnen schwere Stürze ungelegen kommen, Spinnengetier vermeiden und sogar entscheiden, ob Sie Ihre Kamera lieber stilvoll geschüttelt oder gewackelt hätten - eine etwas seltsam anmutende Übersetzung des englischen "Camera Shake" (deutsch: "Kameraschütteln") und "Ambient Camera Sway (deutsch: "Kamerawackeln"). Damit eigentlich gemeint sind Kamerawackeln bei Action-Szenen wie bei Filmen, die als Stilmittel eine Wackelkamera ("Shaky Cam") nutzen, sowie mit Ambient Camera Sway leichte Bewegungen der Kamera auch bei stillstehender Szene, die eine gewisse Dynamik, Lebendigkeit in ein Standbild induzieren - oder etwa Umstände wie Wind optisch kommunizieren können. Ärgerlich: Die Menübedienung geht weder mit Tastatur, Maus noch Gamepad intuitiv von der Hand - angesichts des prinzipiell simpel strukturierten Menüs auch eine Art Leistung. Ein Überblick:

Auf grafischer Seite gibt es - von einigen kleineren Bugs etwa die Raytracing-Schatten betreffend abgesehen - kaum etwas zu meckern. Und auch die deutsche Übersetzung ist abseits einiger Holprigkeiten gut gelungen, die meisten Sprecher passen sehr gut zu ihren Figuren. Unter Umständen etwas störend - und ob der offenkundig aufwendigen Produktion im KI-Zeitalter zunehmend weniger entschuldbar - die nicht englischen Lippenbewegungen sind alles andere als synchron. Gegenüber dem Vorgänger wurde das Spiel ansonsten in nahezu jeglicher Hinsicht verbessert, was den Entwicklern bei Respawn Entertainment nahezu perfekt gelungen ist. Nahezu - denn ausgerechnet bei der Technik hakt es. Oft im wortwörtlichen Sinne.

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Von diesen Problemen ist nicht nur die PC-Version betroffen, auch auf den Konsolen wird Jedi Survivor kurz nach Release von kleineren und größeren technischen Macken geplagt. In einiger Hinsicht ähneln die Performance-Probleme dem ebenfalls auf der Unreal Engine 4 basierenden Hogwarts Legacy. Hier wie dort fallen beide Titel mit einem (stark) gehobenen Speicherbedarf ins Auge, der Spielfluss wird durch nervige Nachlade-Ruckler gestört, vor Türen und Portalen, beim Reisen durch die hübsch gestalteten Gebiete, treten immer die gleichen Ruckler an denselben Stellen auf, die CPU-Auslastung ist bemerkenswert hoch.

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  1. Seite 1 Star Wars Jedi Survivor: Einleitung
  2. Seite 2 Star Wars Jedi Survivor: Techtelmechtel
  3. Seite 3 Star Wars Jedi Survivor: Performance-Limit Unreal Engine 4?
  4. Seite 4 Star Wars Jedi Survivor: CPU- und GPU-Benchmarks
  5. Seite 5 Star Wars Jedi Survivor: Fazit
    • Kommentare (52)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ganjafield BIOS-Overclocker(in)
        Das Spiel ist immer noch eine technische Katastrophe. Die Welt sieht fantastisch aus und die Story ist interessant aber das Spiel hat Framedrops aus der Hölle. Ab und zu gehen die FPS auch mal länger auf 15 FPS runter. Dass bleibt dann einfach mal solange bis man nochmal die map aufruft oder bis irgend ein Abschnitt neu geladen wird. Ich konnte es mit den Drops etwas ausgleichen indem ich VSync ausgemacht habe. Framegen hilft auch Etwas aber zieht komische Doppeleffekte hinter sich her. Also war das auch keine Option. Ich habe auch die FPS auf 60 über den Treiber geloggt aber dass brauchte auch nicht wirklich viel. Raytracing ist natürlich schon lange ausgeschaltet.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Wenn ich low End Hardware hätte, würde ich es ja noch einigermaßen nachvollziehen können.
        Es läuft immerhin bei mir auf Windows 11 / RTX 4070 ti / 13600k / 32 GB Ram / M2 SSD. Der VRAM läuft dabei nicht über und bleibt immer bei unter 10,6 GB laut Windows Taskmanager.
        Wenn ich in andere Levelabschnitte laufe, droppen die Frames oft noch nach der zweiten Kameradrehung. Da läuft noch Etwas gewaltig schief in der Engine. Ich frage mich jedesmal wie es ein paar Leuten nicht auffallen kann wenn man das Spiel zockt. Das eigentlich wirklich Schlimme an der ganzen Sache: Das Spiel wird höchstwahrscheinlich nie mehr einen Patch erhalten der diese gravierenden Probleme behebt, denn man hat die gesamten Entwickler von dem Titel abgezogen. (soweit mir bekannt) Also wird es als einer der schlechten Konsolenports in die Geschichte eingehen und sich vermutlich selbst mit einem PC aus der Zukunft noch etwas ruckelig spielen lassen. Bei anderen schlechten Portierungen kamen immerhin noch Patches die die Spiele zumindest technisch in einen guten Zustand brachten. Ich würde ja gar nicht meckern wenn es nur beim betreten eines Levels mal für eine Sekunde etwas unrund läuft. Sowas tritt bei fast allen Spielen auf gelegentlich auf. Aber diese Framedrops sind schon auf einem ganz anderen "Qualitätsstandard" und stören wirklich. Schade um diesen sonst ganz guten Titel.
      • Von Ganjafield BIOS-Overclocker(in)
        Das Spiel ist immer noch eine technische Katastrophe. Die Welt sieht fantastisch aus und die Story ist interessant aber das Spiel hat Framedrops aus der Hölle. Ab und zu gehen die FPS auch mal länger auf 15 FPS runter. Dass bleibt dann einfach mal solange bis man nochmal die map aufruft oder bis irgend ein Abschnitt neu geladen wird. Ich konnte es mit den Drops etwas ausgleichen indem ich VSync ausgemacht habe. Framegen hilft auch Etwas aber zieht komische Doppeleffekte hinter sich her. Also war das auch keine Option. Ich habe auch die FPS auf 60 über den Treiber geloggt aber dass brauchte auch nicht wirklich viel. Raytracing ist natürlich schon lange ausgeschaltet.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Wenn ich low End Hardware hätte, würde ich es ja noch einigermaßen nachvollziehen können.
        Es läuft immerhin bei mir auf Windows 11 / RTX 4070 ti / 13600k / 32 GB Ram / M2 SSD. Der VRAM läuft dabei nicht über und bleibt immer bei unter 10,6 GB laut Windows Taskmanager.
        Wenn ich in andere Levelabschnitte laufe, droppen die Frames oft noch nach der zweiten Kameradrehung. Da läuft noch Etwas gewaltig schief in der Engine. Ich frage mich jedesmal wie es ein paar Leuten nicht auffallen kann wenn man das Spiel zockt. Das eigentlich wirklich Schlimme an der ganzen Sache: Das Spiel wird höchstwahrscheinlich nie mehr einen Patch erhalten der diese gravierenden Probleme behebt, denn man hat die gesamten Entwickler von dem Titel abgezogen. (soweit mir bekannt) Also wird es als einer der schlechten Konsolenports in die Geschichte eingehen und sich vermutlich selbst mit einem PC aus der Zukunft noch etwas ruckelig spielen lassen. Bei anderen schlechten Portierungen kamen immerhin noch Patches die die Spiele zumindest technisch in einen guten Zustand brachten. Ich würde ja gar nicht meckern wenn es nur beim betreten eines Levels mal für eine Sekunde etwas unrund läuft. Sowas tritt bei fast allen Spielen auf gelegentlich auf. Aber diese Framedrops sind schon auf einem ganz anderen "Qualitätsstandard" und stören wirklich. Schade um diesen sonst ganz guten Titel.
      • Von FetterKasten Software-Overclocker(in)
        Ich hab das Spiel seit gestern und spiele in 3440x1440 mit RX6800 und Ryzen 5800X.

        KA wie es bei Release war, aber ich bin recht beeindruckt.
        Ich nutze nun das erste mal in einem Spiel AMD Super Resolution 2 und habe damit inkl. Raytracing und alles auf Episch (nur Bewegungsunschärfe aus) zwischen 40-70 Fps, was für so ein Spiel mMn ausreichend ist.

        Die Spielmechaniken machen wieder sehr viel Spaß, viele Effekt, Star Wars Story.
        Diesmal nutze ich auch mein XBOX Gamepad, was sehr gut passt, vor allem wegen den Menüs und den Vibrationseffekten.

        Finde es bisher sehr sehr gelungen und die 34,99 EUR wert.
      • Von Gast1705533002
        Zitat

        Wer mit aktivem Raytracing ohne weitere Beeinträchtigungen als die genannten (CPU-Last, Stottern) spielen möchte, dem raten wir mindestens zu einer 12-GiByte-Grafikkarte. Für Aufrüster: Die beiden 600-Euro-Lösungen Radeon RX 6900 XT und Geforce RTX 4070 machen sich beide gut.
        Sehr schön, wo ich mir erst eine 6950 XT gegönnt habe
        Dennoch liest sich der Artikel stellenweise schon wie ein Horrorroman - und was ich so aus dem Internet vernehme, ist es ja selbst mit Patch 7 noch nicht spürbar besser geworden. Wäre toll, wenn ihr da mal einen aktuellen Stand ermitteln könntet. Bock hab ich auf das Spiel zweifellos!
      • Von GEChun Volt-Modder(in)
        Zitat von Cleriker
        Ist ja meistens so. Die "Probleme" fangen idR erst dann wirklich an, wenn man Hardwaremonitoring betreibt. Fängt man damit erst gar nicht an und spielt einfach, ist oftmals alles dufte.
        Naja das Problem was hier auch in dem Spiel statt findet sobald du Raytracing aktivierst haste übelste Spiegelungen um den Charakter oder über Wasser Stellen... das sieht echt übelst schlecht aus... xD
        Da hat man die Performance um es an zu stellen und dann das...

        Und dann ist da noch so ein Effekt der lässt so Echos von dir zurück wenn du dich sehr sehr schnell bewegst.

        Also du musst nicht mal Monitoring ausführen um hier echte Schwachstellen zu finden.

        Darüber hinaus ist mir das Game schon 2x einfach abgestürzt bin auf dem Desktop gelandet... aber da bin ich mal nicht so da ich ja auch fürs Breitbild viel verändert habe... Also ja die Abstürze "können" auch selbst verschuldet sein.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Ist ja meistens so. Die "Probleme" fangen idR erst dann wirklich an, wenn man Hardwaremonitoring betreibt. Fängt man damit erst gar nicht an und spielt einfach, ist oftmals alles dufte.
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