Assassin's Creed Black Flag Resynced: Release, Solo-Fokus, neue Figuren und eine prächtige Karibik
Black Flag Resynced will mehr sein als ein Remake: Story-Fokus, neue Figuren und Questreihen, verbesserte Kämpfe und eine deutlich schönere Karibik sollen Assassin's Creed wieder in vertrautere Gewässer lenken.
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Nach all den Gerüchten und Leaks ist der Papagei endlich offiziell aus dem Sack: Assassin's Creed Black Flag Resynced erscheint am 9. Juli 2026. Nicht erst 2027, wie man jüngst vermutete, und Opfer der Layoffs und gecancelten Titel scheint es ebenfalls nicht zu werden. Ganz im Gegenteil: Dem Showcase zum Remake nach zu urteilen ist sich Ubisoft sehr wohl darüber bewusst, was dieser Teil der Assassin's-Creed-Reihe den Fans bedeutet und dass sie langsam das Ruder herumreißen müssen, wenn sie ihr untergehendes Schiff noch retten wollen.
Der Fokus liegt auf einem Solo-Abenteuer
Quelle: Ubisoft
Edward Kenway steht in Assassin's Creed Black Flag Resynced klar im Fokus und bekommt sogar neue Cutscenes spendiert.
Dementsprechend betroffen zeigt sich auch Game Director Richard Knight, der davon spricht, dass man sich hier klar auf ein charaktergetriebenes Einzelspielererlebnis konzentriert habe - kein Multiplayer, kein RPG. Im absoluten Fokus steht Protagonist Edward Kenway, einmal mehr verkörpert von Matt Ryan. Darum seien etwa die Animus-Inhalte angegangen worden, wenngleich Knight hier keine Details nennt. Die Gerüchte darum, ob man die übergeordnete Gegenwartshandlung sogar gänzlich gestrichen habe, werden damit also weder bestätigt noch entkräftigt.
Worauf dagegen verzichtet wird, sind DLCs. Auch hier werden keine Details genannt, doch mit dem Fokus auf die Hauptfigur liegt es nahe, dass die Erweiterung "Schrei nach Freiheit" nicht zum Umfang des Remakes gehören wird. Darin hatte man seinerzeit den ehemaligen Sklaven Adéwalé spielen können, der später erster Maat auf der Jackdaw wurde.
Das ist neu in Assassin's Creed Black Flag Resynced
Allerdings werden nicht nur Dinge entschlackt, sondern erwartungsgemäß auch neue hinzugefügt. Kleinere inhaltliche Neuerungen wären etwa weitere Shantys, ein tierischer Begleiter an Bord, ein Greifhaken, mit dem Edward seine Gegner wie Scorpion aus Mortal Kombat zu sich ziehen kann, oder die Möglichkeit, sich geduckt an Gegner heranzuschleichen. Diese für ein Stealth-Game eigentlich obligatorische Fähigkeit fand nämlich erst mit Assassin's Creed Unity, dem achten Hauptteil, Einzug in die Reihe. Außerdem enden Lausch-Missionen in Resynced nicht mehr sofort, sobald man entdeckt wurde, sondern sollen künftig deutlich dynamischer ablaufen, indem die Feinde auf den Spieler reagieren.
Kommt es tatsächlich zum Kampf, läuft der aber wieder grundsätzlich ab wie im gefeierten Original. Das bedeutet mitunter Konter und Kettenangriffe statt die RPG-Richtung der neueren Ableger. Kurz zur Erinnerung: Bevor Origins das Kampfsystem grundlegend umgestellt hatte, konnte man nach einem erfolgreichen Kill per Tastendruck sofort den nächsten Feind niederstrecken, wodurch die Kämpfe zwar bisweilen sehr einfach wurden, aber dafür einen optisch beeindruckenden Flow entwickelten. An die fast schon durchchoreografierten Schlägereien der Batman-Arkham-Reihe reichten sie jedoch nie heran.
Neue Figuren, neue Geschichten
Quelle: Ubisoft
Auch die Crew der Jackdaw hat ein Upgrade in Form von neuen Figuren mit eigenen Geschichten und Questreihen bekommen.
Weitaus größere Erweiterungen finden sich dagegen im Ensemble. Neben bekannten Gesichtern werden nun drei neue Figuren mitsegeln, die nicht nur eigene Boni für das Schiff, sondern jeweils ihre eigene Backstory und Questreihe mitbringen: Lucy Baldwin, der Pater (englisch "Padre") und Deadman Smith. Allerdings sind sie nicht die einzigen, die sich als sogenannte Offiziere einsetzen lassen. In einer Übersicht im Video, die etwa die Fähigkeiten vom Pater und Deadman Smith zeigt, ist zudem kurz Anne Bonny zu sehen, die wohl als Quartiermeisterin auf der Jackdaw unterstützt. Da Assassin's Creed seit jeher historische Figuren einwebt und Kenway unter anderem auf Edward Teach alias Blackbeard und Mary Read trifft, kann man davon ausgehen, dass womöglich noch weitere Gefährten die Crew zeitweise verstärken werden.
Einige davon bekommen übrigens ebenfalls mehr Substanz verliehen. Neben Teach fallen zudem die Namen Stede und Edwards Frau Caroline, die bei seinem Aufbruch in die Karibik in England zurückblieb. In jedem Fall dürfen sich also selbst Kenner des Originals auf noch mehr emotionale Tiefe freuen.
Die Karibik erstrahlt in neuem Glanz
Die offensichtlichste Neuerung besteht aber, wie könnte es anders sein, in der Technik. Statt nur einmal feucht über das 13 Jahre alte Spielgerüst drüberzuwischen, wurde Resynced etwa komplett in der aktuellsten Version von Ubisofts Anvil Engine neugebaut. Abseits der offenkundig stark verbesserten Texturen, Lichtsetzung und Umgebungsdetails wurde auch das dynamische Wetter überarbeitet. Während man früher bereits haushohen Wellen und heftigen Winden beikommen musste, wird es nun sogar Wirbelstürme auf hoher See geben. Zwar sieht man hiervon nur wenig in der Präsentation - visuell eindrucksvoll sieht es aber allemal aus, wenn sich der Himmel verdunkelt, die Wellen gegen den Rumpf schlagen und sich vor einem ein gewaltiger Tornado aufbaut.
Inwiefern die Grafikpracht aus dem Bildmaterial dem Endergebnis gleicht, muss sich natürlich erst noch zeigen. Was Open-World-Freunde hingegen schon jetzt freuen dürfte, ist der beinahe nahtlose Übergang zwischen Meer und Städten. "Beinahe", weil im Video dennoch eine kurze Cutscene zu sehen ist, in der ein Crewmitglied ein Tau auswirft. Doch selbst wenn diese kurze Szene den Übergang darstellt, ist das immer noch weit immersiver als ein Ladescreen. Wie Jean Guesdo, Head of Content und Creative Director des Originals, sowie der neue Creative Director Paul Fu erklären, wollte man schon 2013 einen möglichst nahtlosen Flow zwischen dem Land- und dem Wasser-Gameplay erzeugen. Mit der heutigen Technik lasse sich dieser Anspruch nun deutlich konsequenter umsetzen.
Quelle: Ubisoft
Auch wer keine RTX 4090 besitzt, dürfte bei Black Flag Resynced dank genügend Ausweichoptionen auf seine Kosten kommen.
Der Anspruch an die Hardware ist dagegen weitestgehend nachvollziehbar, was sich etwa an der äquivalenten Nennung von Geforce RTX 3080 und Radeon RX 6800 XT bei den Raytracing-Empfehlungen zeigt. Lediglich im Extrembereich steigt der Leistungshunger auf ein etwas ungewöhnliches Maß. Dank Upscaling und der Tatsache, dass alle Frame-Gen-Technologien mit an Bord sind (DLSS FG, FSR FG, XeSS FG), sollten aber alle Spieler flüssige Settings hinbekommen.
Rückbesinnung auf alte Stärken
Zusammen mit den spielerischen Anpassungen, dem erweiterten Figurenensemble und der sichtbar modernisierten Karibik wirkt Black Flag Resynced damit jedenfalls nicht wie ein bloßer Rettungsanker, sondern wie der ernsthafte Versuch, einen der beliebtesten Serienteile neu zu inszenieren. Dass Ubisoft dafür wieder mit Woodkid zusammenarbeitet, dessen Song "Iron" einst schon den Revelations-Trailer prägte, passt da fast schon sinnbildlich: Assassin's Creed Black Flag Resynced könnte - nein, muss - die Reihe wieder in vertrautere und erfolgreichere Gewässer lenken.

Demo sofort gezogen, den Soundtrack seit Wochen auf Youtube nur noch rauf und runter gehört, und bei EA-Start sofort geholt ...
Du erzählst einem Piraten, was ein Jolly Roger ist
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PS: Raider heisst jetzt Twix
hat aber auch was gutes, ich muss mir ekine gedanken darüber machen wieviel geld ich zur seite legen muss für games von ubisoft und kann entsprechend andere studios unterstützen. sehr gespannt bin ich ja auf ende des jahres wenn der multiplayer für space engineers 2 raus kommt. oder wenn hoffentlich nächstes jahr ein neuer dlc für uboat entwickelt wird.