Ubisoft: Sands-of-Time-Remake fällt Neuausrichtung des Konzerns zum Opfer
Mit Studioschließungen, Projektstreichungen und internen Umstrukturierungen leitet Ubisoft einen tiefgreifenden Neustart ein. Das Prince-of-Persia-Remake fällt dem Kurswechsel ebenso zum Opfer, wie mehrere unangekündigte Spiele.
Ubisoft hat eine weitreichende Neuausrichtung angekündigt, die deutliche Folgen für Projekte, Studios und Mitarbeiter hat. Im Zuge eines umfassenden organisatorischen und strategischen Umbaus wurden zwei Studios geschlossen und insgesamt sechs Spiele eingestellt. Zu den prominentesten Opfern zählt das lange in Entwicklung befindliche Remake von Prince of Persia: The Sands of Time.
Schwieriges Marktumfeld und Konkurrenzdruck
Der Publisher reagiert damit nach eigenen Angaben auf ein schwieriger gewordenes Marktumfeld für große AAA-Produktionen sowie auf den wachsenden Konkurrenzdruck im Shooter-Segment. Künftig will Ubisoft seine Entwicklungsarbeit stärker bündeln und auf fünf sogenannte kreative Bereiche verteilen. Diese sollen sich unter anderem auf etablierte Kernmarken, kompetitive Mehrspielertitel, Live-Service-Spiele, erzählerisch geprägte Fantasywelten sowie familienfreundliche Inhalte konzentrieren.
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Unmittelbar betroffen von den Maßnahmen sind die Studios in Halifax und Stockholm, die vollständig geschlossen werden. Zusätzlich werden Teams in Abu Dhabi, bei Red Lynx und bei Massive Entertainment restrukturiert. Wie viele Arbeitsplätze insgesamt wegfallen, ist derzeit nicht bekannt. Gleichzeitig hat Ubisoft angeordnet, dass die verbliebenen Mitarbeiter grundsätzlich wieder an fünf Tagen pro Woche im Büro arbeiten sollen. Lediglich ein begrenztes Kontingent an Remote-Tagen pro Jahr bleibt bestehen.
Das Remake von The Sands of Time ist Geschichte
Neben den Studioschließungen hat Ubisoft sechs laufende Projekte eingestellt, da diese den verschärften Qualitäts- und Priorisierungsvorgaben nicht mehr entsprachen. Vier der Spiele waren bislang nicht öffentlich angekündigt. Offiziell bestätigt wurde lediglich die Einstellung des Remakes von The Sands of Time aus der Prince-of-Persia-Reihe, das seit seiner Vorstellung im Jahr 2020 mehrfach verschoben wurde und zuletzt für Anfang 2026 geplant war.
Darüber hinaus verschiebt Ubisoft sieben weitere Titel, um zusätzliche Entwicklungszeit zur Qualitätsverbesserung zu gewinnen. Die Maßnahmen wirken sich auch finanziell aus, denn Ubisoft senkt seine Umsatzprognose für das laufende Jahr deutlich. Konzernchef Yves Guillemot bezeichnete den Schritt als Wendepunkt und betonte, dass die Neuausrichtung notwendig sei, um langfristig wieder kreative Stärke, wirtschaftliche Stabilität und nachhaltiges Wachstum zu erreichen.
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Quelle: Ubisoft (PM), via Eurogamer

Daneben ist Ubi Soft, genau wie EA, für mich mit seinen ständigen Aufgüssen die, wenn überhaupt, nur begrenzte Neuerungen beinhalten eh nicht mehr interessant. Ständig den selben Aufguß nur in einer "obtisch" geänderten Umgebung ist, für mich, kein Kaufgrund.
Mit Sands of Time wurde der Prinz wiederbelebt und mit Sands of Time wird er nun wieder im Sand verbuddelt.
Welch Ironie, aber trotzdem traurig.