Benchmarks von 2K bis 8K und Fazit
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Sniper Elite Resistance: GPU-Benchmarks
Was ist die beste Grafikkarte für Sniper Elite Resistance? Diese Frage beantworten wir anhand von zahlreichen Benchmarks mit und ohne Supersampling. Als Testszene haben wir einen der grafiklastigsten Bereiche auserkoren, welcher uns beim Durchspielen der Kampagne vor die Flinte kam. Die Benchmarks finden in Mission 6 ("Sturm auf Fort Rouge") statt, bei der wir uns bis in besagte Festung auf einer Anhöhe kämpfen und mit Blick auf das ganze Areal testen. Dabei gilt, was prinzipiell bei allen PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte und ein Prozessor hier eine gute oder gar tadellose Vorstellung, ist im übrigen Spiel nichts zu befürchten - und das ist gut zu wissen.
Die Messungen erfolgen wie üblich via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software 25.1.1, der Intel Game On Driver 6557/6262 und der Nvidia Game Ready Driver 572.16. Damit Sie die Ergebnisse bestmöglich nachvollziehen können, geben wir auch die während der Messungen durchschnittlich anliegenden Taktraten an und zeigen die Benchmarkszene im Video (oben). Falls Sie unsere Benchmarks am eigenen Rechner nachstellen möchten, sind Sie - wie immer - herzlich dazu eingeladen.
Fangen wir mit den Ergebnissen bei nativer Auflösung (ohne Supersampling) an. Dabei versammeln wir vor allem ältere und günstige Grafikkarten. Mehr zu dieser GPU-Leistungsklasse lesen Sie im Test der Intel Arc B570 (ab ca. 250 Euro).
Sniper Elite Resistance stellt definitiv keine hohen Anforderungen an die Grafikkarte, obwohl wir eines der GPU-lastigsten Areale des Spiels testen. Im folgenden Benchmark erhöhen wir den Schwierigkeitsgrad mithilfe von Supersampling (150 % Render Resolution), was 2,25× SSAA entspricht (50 Prozent mehr Pixel pro Achse). Da sich der Anspruch damit wesentlich erhöht, setzen wir hier auf ein entsprechend stärkeres Testfeld inklusive der schnellsten Grafikkarten am Markt.
Hier zeigt sich das Problem von Sniper Elite Resistance, das bereits die Vorgänger aufweisen: Damit die Grafik in Bewegung einen guten Eindruck hinterlässt, ist SSAA zwingend notwendig - und dieses steigert die GPU-Last signifikant. Ältere und schwache Grafikkarten sind dabei schnell überfordert, was übrigens auch den VRAM betreffen kann. Die größeren Bildpuffer sind tatsächlich notwendige Daten, die sich nicht - wie Texturschichten - beliebig streamen lassen. Grundsätzlich verhält sich Resistance dabei wie Sniper Elite 5: Ist genügend VRAM vorhanden, wird im Laufe einer Spielsitzung sukzessive alles mit Daten gefüllt - notwendig ist das jedoch nicht. Zu einem Absturz durch Speicherüberlauf kam es während unserer teils drei Stunden andauernden Sessions über mehrere Levels nicht. Tatsächlich benötigt werden circa 8 GiByte. Ist weniger vorhanden - etwa 4 oder 6 GiByte -, muss das Streaming-System hin und wieder die volle Texturauflösung einsparen, was sich in sichtbarem Matsch äußert. Der tatsächliche Bedarf ist aufgrund des Allokationsverhaltens schwer zu bemessen, aber zweifelsfrei höher als beim Vorgänger. Wir haben in hohen Auflösungen jenseits von (UW)QHD/1440p oftmals Stottern erlebt, das bei Grafikkarten mit 16+ GiByte ausbleibt.
Leistungskosten: FHD/1080p bis 8K/4320p
Sie besitzen eine High-End-Grafikkarte oder interessieren sich - wie wir - einfach dafür, inwiefern extrem hohe Auflösungen nutzbar sind? Wir nehmen Sniper Elite Resistance zum Anlass für eine Auflösungsskalierung. Dabei kommt eine der stärksten Grafikkarten zum Einsatz, welche wir im PCGH-Testlabor haben: die Gigabyte Geforce RTX 5090 Aorus Master. Mehr noch, wir übertakten die Enthusiasten-Grafikkarte bei reduzierter Spannung auf gute 3 GHz Kerntakt sowie 32 GT/s auf dem Speicher und malträtieren sie anschließend mit Auflösungen bis hinauf zu 8K. Die Ergebnisse:
Wie Sie sehen, wird selbst ein genügsames Spiel wie Sniper Elite Resistance mit steigender Auflösung zu einer echten Grafikkarten-Bewährungsprobe. 5K/2880p erweist sich als optisch hochklassiger, noch halbwegs performant nutzbarer Kompromiss. Wer ein WQHD-Display nutzt, erhält durch 5K effektiv 4× Supersample-AA und auch UHD-Nutzer bekommen hiermit ein deutlich ruhigeres Bild. Wer mindestens eine Geforce RTX 3090 oder Radeon RX 7900 XT nutzt, darf Ausflüge mit dieser Pixelmenge wagen.
Sniper Elite Resistance: CPU-Anforderungen
Rebellions Asura-Engine ist seit vielen Jahren dafür bekannt, außerordentlich CPU-schonend zu sein, und das betrifft auch Sniper Elite Resistance. Hilfreich dabei ist der Lower-Level-Zugriff auf die Hardware mittels DirectX 12. Sie haben einen Prozessor? Dann genügt dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit für hohe zweistellige oder gar dreistellige Bildraten. 300 Fps auf High-End-CPUs wie einem Ryzen 7 9800X3D oder Core Ultra 285K sind die Regel. Wir haben daher auf CPU-Benchmarks verzichtet. Wie gut die Asura-Engine läuft, zeigt auch dieses PCGH-Classics-Video:
Sniper Elite Resistance: Fazit
Riesige Levels voller Möglichkeiten, das zeichnet Rebellions Serie aus. Sniper Elite Resistance bietet all diese Tugenden, ohne die Formel zu verändern - warum auch, denn das Gameplay funktioniert bestens. Es ist eine wahre Freude, Hitlers Schergen aus der Distanz zu beseitigen, sie aus dem Hinterhalt im Nahkampf zu überraschen oder mit explosiven Fallen zu entsorgen. Wer die Vorgänger liebte, wird auch mit Resistance seine Freude haben. Erwarten Sie jedoch keine kinoreife Inszenierung oder technischen Fortschritt, denn es gibt keinen; das Motto von Sniper Elite Resistance ist zweifelsfrei "Mehr vom Alten". Das betrifft auch die Technik, die gerade in puncto Bildglättung aus der Zeit gefallen ist. Das Bild flimmert damals wie heute stark, da eine temporale Kantenglättung fehlt. Nutzer starker Grafikkarten lindern die Symptome mittels Supersampling, was die ohnehin niedrigen Prozessor-Anforderungen weiter senkt.
Sniper Elite Resistance in 6K
Sniper Elite: Resistance ist seit dem 30. Januar 2025 für PC, PS5, PS4, Xbox Series X/S sowie Xbox One erhältlich. Was halten Sie vom Spiel und der Serie generell? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.

SE4: Du schießt Lampen aus: es wird in der Umgebung dunkel
SE5: Du schießt Lampen aus: Beleuchtung der Umgebung bleibt unverändert
Resitance: Du schießt Lampen aus: es wird dunkel, dein Schattenwurf verändert sich deutlich. Generell gibt es deutliche, realistisch erscheinende Schattenwürfe. Vom Spieler, als auch von der KI.
In Resistance nehme ich einen deutlichen Raytracing-Anteil wahr, den ich in SE4 und 5 nicht erkennen kann.
MfG
Raff