Microsofts Weg zur Macht (4) und Direct X 7 (PCGH-Retro, 22. September)

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Microsofts Weg zur Macht (4) und Direct X 7 (PCGH-Retro, 22. September)
Quelle: PC Games Hardware

Microsofts Weg zur Macht (4) und Direct X 7 - das geschah am 22. September. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

...1980: Noch immer sucht IBM nach einem passenden Betriebssystem für den ersten PC, der schon in einem Jahr auf den Markt kommen soll (siehe "Microsofts Weg zur Macht" Teil 1, Teil 2 und Teil 3). Nach den gescheiterten Verhandlungen mit Digital Research über deren System CP/M wandte man sich an Microsoft, woraufhin Bill Gates versprach, ein Betriebssystem zu finden - und er hält Wort: Am 22. September 1980 kontaktiert Microsofts Mitgründer Paul Allen den kleinen Softwareentwickler Seattle Computer Products, um deren Betriebssystem 86-DOS (ein CP/M-Klon, der ehemals QDOS hieß) an "einen Kunden" zu lizenzieren. Dass es sich bei diesem Kunden um den größten Computerhersteller der Welt handelt, verschweigt Allen ... Und Seattle Computer Products willigt ein. Am nächsten Tag wird das Geschäft besiegelt, IBM hat sein PC-Betriebssystem gefunden - bei Microsoft. Die Geschichte nimmt ihren Lauf.

...1999: Nvidias neue Grafikchips der Geforce-256-Reihe versprechen eine Revolution: Durch die "Transform & Lighting"-Engine sollen sie der CPU komplexe Berechnungen abnehmen und so eine neue Ära hochrealistischer Spielegrafik einläuten. Ganz so weit ist es zwar noch nicht und die T&L-Einheit noch viel zu unflexibel, vor allem verglichen mit den späteren Shadern - doch zumindest wird am 22. September 1999 das Fundament gelegt: Microsoft veröffentlicht für Windows 95 und 98 die Programmierschnittstelle Direct X 7, die in dieser Version erstmals T&L-Funktionen unterstützt. Schauen Sie passend zum Thema doch auch in unserer mehrteiliges Special zur Entwicklung von DirectX (Teil 1,2,3)

Links zum Thema
- Meilensteine der Entwicklung der 3D-Grafikkarten

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von MyticDragonblast
        3dfx war zur Geforce 256 SDR noch ganz gut dabei, weil das GHz-Rennen das CPU-Limit vor Voodoo2 und 3 hergetragen hat.
        Das Aufkommen von 32bit-Rendering(was 3dfx nicht konnte) und den steigenden Auflösungen(die man wegen der neuen Flachbildschirme auch haben wollte, weil sonst Pixel zählen angesagt war), haben allerdings das CPU-Limit durch Transformation im Folgejahr massiv verstärkt und somit die 3dfx Karten obsolet gemacht. Dazu kommen die schlechten Managemententscheidungen(STB Kauf)und Featuremangel (nur 256x256px Texturauflösung und 16bit Farbtiefe für die Voodoos). Zur Geforce 2-Zeit war dann der Ofen aus, weil selbst die Voodoos alle im GPU-Limit hingen und dort, wo noch die CPU limitierte die Geforce dank T&L Runden um die 3dfx Karten drehte. Dann der Nachfolger viel zu spät und zu teuer und das wars dann.
        man saß halt Jahrelang auf dem weiterentwickekten Voodoo 1 Chip, Rampage kam zu spät. Es waren eine Reihe von Fehlentscheidungen, die schon früh begannen. Mehr Tempo allein zog halt nur bei Voodoo 1 und 2. Wär die V3 schon ein modernerer Chip geworden, hätte die Geschichte anders ausgehen können (STB Kauf hätte auch nicht sein dürfen), aber so ist das nun mal jetzt.
        Hochauflösende Flachbildschirme haben 1999 keine Rolle gespielt, die Zeit gehörte noch den CRTs
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von MyticDragonblast
        3dfx war zur Geforce 256 SDR noch ganz gut dabei, weil das GHz-Rennen das CPU-Limit vor Voodoo2 und 3 hergetragen hat.
        Das Aufkommen von 32bit-Rendering(was 3dfx nicht konnte) und den steigenden Auflösungen(die man wegen der neuen Flachbildschirme auch haben wollte, weil sonst Pixel zählen angesagt war), haben allerdings das CPU-Limit durch Transformation im Folgejahr massiv verstärkt und somit die 3dfx Karten obsolet gemacht. Dazu kommen die schlechten Managemententscheidungen(STB Kauf)und Featuremangel (nur 256x256px Texturauflösung und 16bit Farbtiefe für die Voodoos). Zur Geforce 2-Zeit war dann der Ofen aus, weil selbst die Voodoos alle im GPU-Limit hingen und dort, wo noch die CPU limitierte die Geforce dank T&L Runden um die 3dfx Karten drehte. Dann der Nachfolger viel zu spät und zu teuer und das wars dann.
        man saß halt Jahrelang auf dem weiterentwickekten Voodoo 1 Chip, Rampage kam zu spät. Es waren eine Reihe von Fehlentscheidungen, die schon früh begannen. Mehr Tempo allein zog halt nur bei Voodoo 1 und 2. Wär die V3 schon ein modernerer Chip geworden, hätte die Geschichte anders ausgehen können (STB Kauf hätte auch nicht sein dürfen), aber so ist das nun mal jetzt.
        Hochauflösende Flachbildschirme haben 1999 keine Rolle gespielt, die Zeit gehörte noch den CRTs
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Zitat von Rollora
        DX 7 war auch gleichzeitig der Untergang für 3dfx, die fehlende (bzw viel zu spät nachgereichte) Geometriebeschleunigung (juckt die heute eigentlich noch jemanden? Ich meine war der Effekt WIRKLICH so groß) war kein gutes Argument beim Verkauf...
        3dfx war zur Geforce 256 SDR noch ganz gut dabei, weil das GHz-Rennen das CPU-Limit vor Voodoo2 und 3 hergetragen hat.
        Das Aufkommen von 32bit-Rendering(was 3dfx nicht konnte) und den steigenden Auflösungen(die man wegen der neuen Flachbildschirme auch haben wollte, weil sonst Pixel zählen angesagt war), haben allerdings das CPU-Limit durch Transformation im Folgejahr massiv verstärkt und somit die 3dfx Karten obsolet gemacht. Dazu kommen die schlechten Managemententscheidungen(STB Kauf)und Featuremangel (nur 256x256px Texturauflösung und 16bit Farbtiefe für die Voodoos). Zur Geforce 2-Zeit war dann der Ofen aus, weil selbst die Voodoos alle im GPU-Limit hingen und dort, wo noch die CPU limitierte die Geforce dank T&L Runden um die 3dfx Karten drehte. Dann der Nachfolger viel zu spät und zu teuer und das wars dann.
        Zitat von AyC
        Ich sitze in meiner Garage, der größte PC-Gigant (IBM) hat meinen Kontakt und ich vermittele ein Betriebssystem einfach nur weiter. -> Weltherrschaft!
        Man kann IBM nur danken, dass die nicht alles verdongelt und exklusiv gemacht haben, sonst hätte es den Privatcomputer in der Form wie heute vermutlich nie gegeben. Auch der DIY und Bastlermarkt ist ja nur dadurch entstanden. Ich kann mir schwer vorstellen, dass man seine Komponenten heute frei zusammenstellen könnte ohne IBMs Entscheidung.
        Auch PCGH gibt es quasi nur dank IBM...
      • Von AyC Software-Overclocker(in)
        Ich sitze in meiner Garage, der größte PC-Gigant (IBM) hat meinen Kontakt und ich vermittele ein Betriebssystem einfach nur weiter. -> Weltherrschaft!
      • Von Quat BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von 4DGURU
        Innovationen in den letzten 10 Jahren? - kaum welche
        Fazit: Microsoft am absteigenden Ast.
        Der erste Punkt stimmt nur aus User-Sicht, die gehören aber nicht mehr zu der zahlenden Kundschaft!
        W10 ist nicht nur ein Schlag in jede Userfresse, sondern die Gelddruckmaschine der letzten 3Jahre schlechthin oder besser wird es sein..
        Wenn sich W10 durchgesetzt haben wird, wird sich auch die Inovation zeigen.
        Deutsche Trottel mit ihren 60% sind für M$ doch phantastische Aussichten!
        Insofern stimmt auch der zweite Punkt nicht.
        Aber mensch, Kopf hoch, wenn‘s nicht M$ wär, wär‘s irgendwer anderes. Gibt so unendlich viel Abschaum, der zu gern mitspielen würde!
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        Zitat von ΔΣΛ;6819221
        MS hat sich meiner Meinung nach viel zu verzettelt, zu viele Projekte und zu viel Werbung, dabei gehen viele Ressourcen (Personell wie Finanziell) auf zu viele Projekte.
        Nur als Beispiel, wenn MS das ganze Geld was sie für Werbung (waren/sind Rekordsummen !) von Win8 eingesetzt haben in die Software gesteckt hätten, würde das Produkt für sich selbst sprechen bzw werben.
        Stimmt (gerade im Nachhinein)
        Manchmal ist weniger mehr. => denke gearde an "PR" Kampange der XBone.
        Die wurde (für mich) erst interessant mit der Abwärtskompatibilität.
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