PCGH-Retro, 21. August [Quelle: siehe Bildergalerie]
…1980: Es ist noch ein Jahr hin, bis IBM den ersten PC auf den Markt bringt. Doch eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Entwicklung dieses Rechners, die unter dem Codenamen "Project Chess" läuft, fällt in diesen Tagen des Jahres 1980: Am 21. August treffen sich Vertreter von IBM mit der Führungsriege der jungen Firma Microsoft, um über die Softwareausstattung dieses kommenden Mikrocomputers zu verhandeln. Bill Gates willigt ein, unter anderem die Programmiersprache BASIC zu liefern. Auf die Frage nach dem populären Betriebssystem CP/M, zu dieser Zeit der Quasi-Standard unter den Plattform-unabhängigen Systemen, verweist Gates jedoch an den Software-Entwickler Digital Research - anders als man bei IBM glaubt, hat Microsoft keine eigenen Betriebssysteme im Angebot. Kurz darauf organisiert Bill Gates ein Treffen zwischen IBM und Gary Kildall von Digital Research für den nächsten Tag, den 22. August - ein Treffen, bei dem einiges schief laufen wird …
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PC-Selbstbauer
21.08.2011 21:06
Oder Neo
Komplett-PC-Aufrüster
21.08.2011 01:44
IBM hat im Prinzip den PC Markt wie er heute ist, allein durch die Ausstattung des ersten PCs geformt.
Hätte IBM keinen PC auf den Markt gebracht oder andere Komponenten (anderes OS, andere CPU) verwendet, wären heute andere Firmen groß und einige Menschen nicht reich.
Bill Gates hat damals aber schon Glück gehabt, denn der Mann der CP/M an IBM liefern sollte, wollte nicht und nur deswegen lieferte Microsoft DOS für den PC. Ab da wurde M$ zu dem Selbstläufer und Monopolisten, das es heute ist. Wobei ich jedoch die Entwicklung seit Windows 7 sehr löblich finde, es wird sich nicht ausgeruht, sondern (für einen Monopolisten) viele Änderungen und Innovationen gebracht, mit Windows 8 baut M$ Windows ja kräftig in Richtung iOS/Android um (Tabletunterstützung und der hoch interessante App Store, bei dem sich neben mobilen Apps auch Windowsprogramme beziehen lassen, wie bei Mac OS X auch).
Eigentlich hab ich auch keine Ahnung, ob Gates wirklich programmieren kann und wenn ja, wie gut. Wahrscheinlich ist er nur der Managertyp, der aber sehr clever und vor allem aggressiv vorgegangen ist. Der Erfolg gibt ihm letztlich Recht, auch wenn die Sache mit Netscape damals unschön war. M$ hat ja im Prinzip dafür gebüßt, der Firefox (der auf dem Navigator basiert) hat ihnen ja ganz schön den Rang abgelaufen.
Komplett-PC-Aufrüster
21.08.2010 01:52
Da spricht der Programmierer schlechthin
[CODE]if(os != windows){
spiel.run = false;
}
else{
spiel.run = true;
}[/CODE]