Resident Evil 3 im Technik-Test: Benchmarks & Fazit
Auf Seite 2 des Technik-Tests von Resident Evil 3 liefern wir die Benchmarks und ziehen ein Fazit.
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Resident Evil 3 im Test: Renderskalierung
Resident Evil 3 verfügt wie schon Teil 2 über eine Renderskalierung von 50 bis 200 Prozent, zusätzlich können Sie mit Interlaced-Rendering eine Upscaling-Methode nutzen, welche eine Form von Bildrekonstruktion darstellt, bei der augenkundig nur jede zweite Bildzeile berechnet wird und das Bild im Wechsel aus zwei temporal versetzten Bildern berechnet wird. Am Interlaced-Rendering hat Capcom offenbar noch einmal Hand angelegt, das Ergebnis wirkt sauberer als noch in Resident Evil 2. Interlaced-Rendering könnte sich in einigen Situationen lohnen, da beim Zuschalten viel Leistung frei wird und zusammen mit etwas Detailverzicht sind schon mit einer flotten Mittelklasse-GPU wie einer RX 580 relativ hohe Bildraten drin - eventuell genügend, um Ihnen das Spielen auf einem 4K-TV schmackhaft zu machen.
Quelle: PC Games Hardware
Resident Evil 3 auf Radeon HD 7970: Mit reduzierter Texturqualität und Renderskalierung unter 100 Prozent absolut flüssig - und noch recht ansehnlich.
Resident Evil 3 im Test: Benchmarks
Erst der Spaß, dann das Vergnügen: Vor jedem Techniktest machen sich mehrere PCGH-Redakteure an verschiedenen Rechnern mit dem zu testenden Spiel vertraut. Das haben wir auch bei Resident Evil 3 getan, um die Technik und Performance einschätzen zu können. Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können.
Wissenswert: Zwar hat die Presse - inklusive PC Games Hardware - eine gute Woche vor Release einen Review-Zugang des Spiels erhalten. Wir nutzten diese Gelegenheit zum Anspielen und für erste Eindrücke der Technik. Die vergleichenden Benchmarks fertigten wir jedoch erst an Tag 1, mit dem Release der finalen Spielversion bei Steam, an. Daraus ergibt sich der zeitliche Nachteil gegenüber so manchem Test im Internet - dafür sehen Sie bei uns jedoch die aktuelle Performance von Resident Evil 3.
Wie läuft Resident Evil 3 auf meinem PC? Diese Frage haben wir zahlreichen Grafikkarten und Prozessoren gestellt. Wie immer verwenden wir die zum Testzeitpunkt aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia, in diesem Fall die Radeon Software Adrenalin 20.4.1 sowie den Geforce 445.78 Hotfix. In beiden Fällen wird die Kompatibilität mit und bestmögliche Leistung in Resident Evil 3 versprochen.
Resident Evil 3 im Test: DirectX 12 vs. DirectX 11
Der wohl interessanteste Punkt im Grafikmenü von Resident Evil 3 betrifft die DirectX-Version. Resident Evil 3 unterstützt - wie sein Vorgänger und Technikverwandter - sowohl DirectX 11 als auch DirectX 12. War Letzteres in Teil 2 noch etwas holprig, beweist die Lower-Sieht man von der gehandicapten GTX 970 ab, profitieren alle GPU-Architekturen minimal bis deutlich von DX12.
Level-Implementierung in Resident Evil ihre Überlegenheit. Unsere Tests fallen eindeutig aus: Sieht man von der speicherseitig gehandicapten Geforce GTX 970 ab, profitieren alle getesteten GPU-Architekturen minimal bis deutlich vom Wechsel auf DirectX 12, gerade bei den Min-Fps. Maxwell (GTX 900) ist somit der einzige Grenzfall, bei dem sich Ausprobieren lohnt, während Kepler (GTX 600/700) auf jeden Fall unter DirectX 11 betrieben werden sollte.
Niedrige Auflösungen - und somit auch Prozessor-lastige Szenarien - werden auf modernen Architekturen besonders beschleunigt, was für eine korrekte Implementierung der DX12-Funktionen spricht. Mit steigender Pixelmenge nimmt die Auslastung aller GPU-Ressourcen hingegen zu, sodass Asynchronous Compute prozentual weniger Leistung durch parallele Abarbeitung von Grafik- und Compute-Tasks erzielen kann.
Resident Evil 3 im Test: Grafikkarten-Benchmarks
Wir testen die Grafikkarten folgerichtig mit DirectX 12. Als Testsequenz haben wir uns eine überdurchschnittlich anspruchsvolle Sequenz ausgesucht, welche bereits in der Demo-Version des Spiels begutachtet werden kann. Die PCGH-Testsequenz "Toy Uncle" sowohl für Grafikkarten und Prozessoren spielt sich im Gebiet um den namensgebenden Spiele-Shop ab. Aufgrund der weitgehend sehr guten Performance malträtieren wir alle Grafikkarten mit maximalen Details. Auf diese Weise erreichen ältere Modelle noch gute Fps-Raten und alle stärkeren Probanden können ihre Vorzüge präsentieren.
Resident Evil 3 profitiert nicht nur von DirectX 12, sondern harmoniert außerdem überdurchschnittlich gut mit AMD-Grafikkarten. Besonders auffällig ist das beim Vergleich von Pascal mit Vega - und zwischen Letzterem im Duell mit Navi. Immer, wenn Vega stark performt, kann sich Navi mit seiner runderneuerten Architektur nicht besonders in Szene setzen. So kommt es, dass alle AMD-GPUs sehr gut performen und eine ganz besonders flink agiert: die Radeon VII. Wir sehen hier eines der wenigen Bei-Spiele, wo sowohl die Rechenleistung als auch hohe Speicherleistung und -kapazität dieser speziellen Grafikkarte durchschlagen. TU102-Grafikkarten wie die Geforce RTX 2080 Ti und Titan RTX sind zwar auch hier ungeschlagen, ihr Abstand zu Vega 20 und auch GP102 in Gestalt der GTX 1080 Ti ist jedoch relativ gering.
Die Grafikkarten-Testmethodik von PCGH
Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele -Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen. Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti", um nur ein Beispiel zu nennen - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominentesten sind AMDs Radeon VII und die ältere R9 Fury X, welche wir jeweils im Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.
Resident Evil 3 im Test: Prozessor-Benchmarks
Bereits angerissen, aber noch nicht in Zahlen gepresst, haben wir die Prozessor-Anforderungen von Resident Evil 3 - Zeit, das zu ändern. Als Testsequenz verwenden wir dieselbe Choreografie im Dunstkreis des "Toy Uncle"-Geschäfts wie bei den Grafikkarten.
Das Spiel stellt keine hohen Anforderungen an die CPU. Der Entwickler bestätigt das selbst, indem die Mindestanforderungen mit einem AMD FX-6300 sehr niedrig gewählt wurden. Der alte FX liefert so immer noch dreistellige Bildraten. Wir raten ihnen aber dringend dazu, den DirectX-12-Modus zu nutzen, da dieser, nach einer kurzen Ladephase, deutlich geschmeidiger läuft. Die Fps spiegeln das nicht unbedingt wider, doch unter DirectX 11 konnten wir vermehrt starkes Ruckeln wahrnehmen. Ab schnellen Vielkern-CPUs, wie dem Intel Core i7-5775C oder AMDs Ryzen 5 3600 sind Sie dann auf der sicheren Seite. Der Bonustest mit dem maximal übertakteten Intel Core i9-9900K unserer Grafikkarten-Testsysteme beweist abermals, dass die meisten Spiele mit mehr Takt besser skalieren als mit vielen Rechenherzen, so auch bei Resident Evil 3.
Die Prozessor-Messmethodik der PCGH
Für jeden größeren Techniktest liefern wir Ihnen zukünftig auch CPU-Benchmarks, damit Sie auf einen Blick prüfen können, ob ihre CPU noch bereit für die neuesten Spiele ist. Die neue Testmethodik für Prozessoren wurde in der PC Games Hardware 10/2019 vorgestellt und kommt seitdem auch bei jedem Online-Test zum Tragen. Im Kern achten wir darauf, die Prozessoren so zu testen, wie der Hersteller es vorgesehen hat. Wir begrenzen die TDP und den Arbeitsspeicher daher auf die vorgegebenen Standards von AMD und Intel und schließen mit einer neuen und sehr potenten GPU in Form einer RTX 2080 Ti Lightning ein Limit derer nahezu aus. Wer mehr über die Testbedingungen bei CPU-Benchmarks erfahren und nachlesen möchte, warum wir in 1.280 × 720 Bildpunkten testen, findet in der CPU-Rangliste 2019/2020 alle Informationen zusammengefasst.
Resident Evil 3 im Test: Fazit
Das neue - oder vielleicht eher frisch wiederauferstandene - Resident Evil 3 wirkt technisch sehr gelungen. Zwar ist der Survival-Horror, wie schon der zweite Teil, keine absolute Grafikbombe, doch ist die Optik überzeugend, vor allem in hohen Auflösungen oder unter Verwendung von Supersampling. Die Umgebungen bieten gegenüber dem zweiten Teil Abwechslung, die Kulissen wurden teils aufwendig und einfallsreich gestaltet und zeigen nette Details. Die Zombies und die diversen anderen untoten Umbrella-Monstrositäten wurden fein gestaltet und texturiert. Etwas auf der unschönen Seite ist allerdings das Animations-LoD, welches - ebenfalls wie schon in Resident Evil 2, aufgrund der größeren Gebiete in Resident Evil 3 aber auffälliger - die Bildrate der Animationen schon bei mittlerer Entfernung reduziert. Die Animationen der untoten Gesellen wirken daher häufig ruckelig und abgehackt. Das Animations-LoD ist wahrscheinlich ein Überbleibsel der Konsolenfassungen, da die herabgesetzte Animationsqualität vornehmlich den Prozessor entlastet, was eventuell aufgrund der schmächtigen CPUs der aktuellen Daddelboxen bei diesen nötig ist, aber eher nicht bei einem auch nur halbwegs aktuellen Spiele-PC. Leider gibt es im Optionsmenü keine Möglichkeit, diesen optisch etwas unschönen Umstand abzustellen.
Bildergalerie
Sehr erfreulich ist dagegen der deutliche Performance-Gewinn beim Nutzen der DirectX-12-Schnittstelle - eine deutliche Verbesserung gegenüber Resident Evil 2, das auf den meisten GPUs mit DX11 flüssiger läuft. Unter Verwendung von DX12 steigt zwar der Speicherbedarf ein wenig an, doch können alle getesteten Grafikkarten und CPUs von der Lower-Level-API profitieren. Das ist sehr positiv zu werten, auch wenn Resident Evil 3 generell nicht allzu hohe Anforderungen stellt und auch mit schwächerer Hardware flüssige Bildraten möglich sind - spätestens, wenn einige Optionen wie die Qualität der volumetrischen Effekte oder Schatten reduziert wurden und die Texturqualität in Form des Speicherpools der Ausstattung der Grafikkarte angepasst wurde. Mit Nvidia-Grafikkarten der Pascal-Generation stießen wir indes auf seltsame Grafikfehler, einige Texturen werden mit falscher Färbung dargestellt (offenbar stets ein einfarbiges Grau statt farbig) und flackern bei Bewegung. Dieser Umstand tritt nur (!) mit Pascal-GPUs und unter DirectX 12 auf, weder AMD noch andere Nvidia-Grafikkarten zeigten während unseren Tests ähnliche Artefakte. Unter Direct X 11 verschwindet das Phänomen auch mit Pascal. Wahrscheinlich kann ein Treiberfix oder Spiele-Patch diesen Umstand in Bälde beheben.

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27W RE3 Gaming
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Bin mal auf sein CB20 Resultat gespannt
Raff, thats a Trap!
Einfach just 4 fun schauen, was mit bestimmten Limits so geht.