Resident Evil 6 ist da: Rück- und Ausblick auf die Horror-Shooter-Serie

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Resident Evil 6 ist ab heute endlich auch für den PC im Handel. Die Serie der Inbegriff des Horror-Survival-Shooters und hat im Laufe der Jahre viele Fans gewonnen und steht für dieses Genre, auch wenn Resident Evil dieses nicht begründet hat. PC Games Hardware blickt zurück auf 19 Jahre japanische Shockmomente.

Am 22. März 1994 erschien zum ersten Mal ein Resident-Evil-Spiel aus dem Hause Capcom. Der japanische Publisher veröffentlichte das Spiel in seinem Heimatland unter dem Namen Biohazard. Der erste Teil war so erfolgreich, dass dieser eine ganze Reihe Fortsetzungen nach sich zog und die Serie sogar erfolgreich in die Kinos kam. Zwar dürfte die Hauptdarstellerin Milla Jovovich eine gehörige Portion zu diesem Erfolg beigetragen haben, aber verglichen mit anderen Lizenzstreifen sind die Resident-Evil-Filme durchaus unterhaltsam - das mag auch am Terminator-Effekt liege, denn Milla spricht in etwa so viel wie Arnie.

Heute erscheint endlich die PC-Fassung von Resident Evil 6, nachdem schon bereits im November 2012 die Konsolenfassungen veröffentlicht wurden.

Zur Einstimmung auf den folgenden Geschichtsartikel haben wir vorweg eine Bildergalerie zusammengestellt, die eine Zeitreise durch die Serie bietet - inklusive Vorschau auf den kommenden Titel Resident Evil Operation Raccoon City. Am Ende der Galerie finden Sie noch einige Wallpaper zum Spiel und den Filmen.

Bildergalerie

Resident Evil: Geschichte
Resident-Evil ist ein klassischer Survival-Horror-Shooter, der ursprünglich von der Konsole stammt. Das merkt man dem Spiel an und selbst neue Teile spielen sich entsprechend. Die meisten Resident-Evil-Spiele werden aus der Third-Person-Perspektive gespielt. Bei den älteren Teilen war es typisch, dass die Kameraperspektive fix war und der Spieler den Hauptcharakter durch den Ausschnitt des gezeigten Bildes bewegte. Dann schwenkte die Kamera um. Abgeschaut hat sich Capcom dies beim Urvater dieser Spiele: Alone in the Dark. Bei neueren Teilen ist die Kamera hinter der Person fixiert und folgt dieser. In den ersten Teilen bewegt sich die Figur durch eine vorgerenderte Szene. Lediglich beim Haupcharakter und bewegliche Gegenstände wird die 3D-Grafik in Echtzeit berechnet. Zwar litt darunter die grafische Darstellung, wobei zur damaligen Zeit kaum Wunder vollbringbar waren, aber im Gegenzug erhielt man ein auf seine Weise ganz besonders dynamisches Gameplay.

Seit dem vierten Teil der Serie wird Resident Evil deutlich action-lastiger. Der aktuelle fünfte Teil erinnert eher an einen Shooter, in dem möglichst viele der Infizierten zu erlegen sind. Für die Konsole erschienen auch Resident-Evil-Titel als First-Person-Shooter. Diese waren aber nur mäßig erfolgreich. PC Games Hardware beschränkt sich bei diesem Rückblick auf die Titel, die auch für den PC erschienen sind.

Fast alle Teile sind für den PC erschienen. Bei der Namensgebung ist Capcom aber recht einfallslos: Außer Teil 3, der den Zusatz Nemesis trägt, werden die Titel schlicht durchnummeriert. Auf Teil 2 müssen wir in diesem Artikel weitestgehend verzichten, da dieser der BPjS trotz mehrfacher Versuche seitens Capcom zum Opfer gefallen ist.

Resident Evil: Filme
Die drei erschienenen Filme erlangten vor allem durch die wortkarge Schauspielerin und Modell Milla Jovovich Berühmtheit, die bereits im Film Das Fünfte Element zusammen mit Bruce Willis spielte und immer eine "gute Figur" machte und auch dort als Leelo eher wenig Textzeilen hatte. Resident Evil erschien 2002, Resident Evil: Apocalypse 2004, Resident Evil: Extinction 2007 und Resident Evil: Afterlife ist aus dem Jahr 2010. Der neueste Film ist Retribution aus dem Jahr 2012.In Japan gab es zudem noch einige Kurzfilme und Ableger. Etwa der Animationsfilm Degeneration.

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  1. Seite 1 Resident-Evil-Serie: Einleitung
  2. Seite 2 Resident-Evil-Serie: Teil 1-4
  3. Seite 3 Resident-Evil-Serie: Teil 4-6 & Spin-offs
    • Kommentare (60)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von 10203040 Software-Overclocker(in)
        AW: Resident Evil: Rückblick auf die Horror-Shooter-Serie mit Milla Jovovich

        Zitat von plaGGy
        Falls es noch keiner erwähnt hat: Die gute Frau heißt "Ada Wong" und nicht "Ada Wing"... wird sind hier nicht im Weltraum


        Spar dir doch solche Kommentare...
        Das spiel ist vieles, aber mit Sicherheit nicht billig...
        Die Grafik ist teilweise genial gut eingesetzt, der PC-Port ist der BESTE PC-Port den ich jemals gespielt habe, die deutsche und englische Vertonung ist qualitativ sehr sehr hochwertig (auch wenn die deutsche stark geschmacksabhängig ist).
        Und ein sehr gutes SPiel ist es auch, wenn man sich nicht in die 2-3 Kritkpunkte hineinsteigert und es schlecht finden WILL!

        Und nur weil du es für sehr gut ansiehst und man sich an deiner Meinung und deinem Geschmack orentieren muss, sind alle die das nicht so sehen natürlich Idioten.

        Ihr Idioten da draußen gnarrrrr!!!
      • Von 10203040 Software-Overclocker(in)
        AW: Resident Evil: Rückblick auf die Horror-Shooter-Serie mit Milla Jovovich

        Zitat von plaGGy
        Falls es noch keiner erwähnt hat: Die gute Frau heißt "Ada Wong" und nicht "Ada Wing"... wird sind hier nicht im Weltraum


        Spar dir doch solche Kommentare...
        Das spiel ist vieles, aber mit Sicherheit nicht billig...
        Die Grafik ist teilweise genial gut eingesetzt, der PC-Port ist der BESTE PC-Port den ich jemals gespielt habe, die deutsche und englische Vertonung ist qualitativ sehr sehr hochwertig (auch wenn die deutsche stark geschmacksabhängig ist).
        Und ein sehr gutes SPiel ist es auch, wenn man sich nicht in die 2-3 Kritkpunkte hineinsteigert und es schlecht finden WILL!

        Und nur weil du es für sehr gut ansiehst und man sich an deiner Meinung und deinem Geschmack orentieren muss, sind alle die das nicht so sehen natürlich Idioten.

        Ihr Idioten da draußen gnarrrrr!!!
      • Von cap82 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Resident Evil: Rückblick auf die Horror-Shooter-Serie mit Milla Jovovich

        Zitat von Split99999

        mehr Umsatz und letztendlich mehr Gewinn haben will.

        Ein Publisher, der anders denkt, wird nicht lange überleben.
      • Von Bester_Nick Lötkolbengott/-göttin
        AW: Resident Evil: Rückblick auf die Horror-Shooter-Serie mit Milla Jovovich

        cap82

        Ich wäre schon froh, wenn Resident Evil nicht das Genre gewechselt hätte. Etwas mehr Action macht ja nichts, aber wenn aus Survival-Horror-Spielen Shooter-Spiele werden, die nebenbei erwähnt nicht mal besonders gut sind, dann ist das schon ein ziemlicher Fauxpas. Wenn ich Resident Evil kauf, will ich halt nicht CoD in der Tüte haben. Da Resident Evil auch nicht jedes Jahr erscheint, sondern eher so alle 3 - 6 Jahre, würde es auch nicht so abnerven wie die CoD's im Jahrestakt. Und machen wir uns nichts vor, actionlastig ist es doch nur, weil Capcom eine grössere Zielgruppe, mehr Umsatz und letztendlich mehr Gewinn haben will. Der Hintergrund dieser Actionausrichtung ist doch nur das Geld. Geld steht über allem und ist für bösennotierte Publisher und ihre Aktionäre heute wichtiger als sowas wie Fans, Kundenzufriedenheit und Leidenschaft für Videospiele. Es wird das hergestellt, was den grössten Gewinn verspricht. Und wenn man dafür das Genre wechseln und Fans vor den Kopf stoßen muss, dann macht das nichts weiter. Ach du heiliger Mammon.
      • Von Ob4ru|3r Lötkolbengott/-göttin
        AW: Resident Evil: Rückblick auf die Horror-Shooter-Serie mit Milla Jovovich

        Zitat von cap82
        Hier gehts um Resident Evil, nicht um Tomb Raider.
        Schon, aber Tomb Raider wäre das angenehmere Thema, da kein Schund wie "Resi" 6.

        Sehr viel mehr gibts dazu auch nicht zu sagen, habs auf der Plasy beim Kollegen mal angesehen, und es ist einfach traurig. Resi 6 will Survival Horror sein, versagt dabei aber fürchterlichst da zu viel CoD-DNA injiziert wurde, entsprechend dann halt die Wertungen, die imo gerne noch tiefer hätten ausfallen können. Das Fazit vom 4players Review fasst es ziemlich gut zusammen, ich poste es hier mal, mit Verweis auf deren Artikel:

        "Sechs Monate nach der Premiere scheint die Vergangenheit bewältigt: Resident Evil 6 hat weder finanziell noch inhaltlich so abgeschnitten wie es sich Capcom erhofft hatte – das internationale Presse-Echo war angesichts früherer Euphorie verheerend. Entgegen der Versprechen von Wurzeln, Survival und Horror gab es einen Actionzombiebrei ohne Charakter. Und während die Japaner längst mit der Ursachenforschung beschäftigt sind, unterstreicht die technisch biedere PC-Version nochmal, warum dieser starke Name nicht mehr begeistern kann, sondern in vielen Bereichen so enttäuscht. Man muss nur kurz reinspielen, um ernüchtert festzustellen, dass Angst und Panik passé sind und dass selbst die Shooter-Reste, die zurückbleiben, technisch und spielmechanisch weit hinter einem Crysis 3 oder Gears of War: Judgment vor sich hin explodieren. Capcom hat sich viel zu weit auf durchlöchertes US-Terrain begeben anstatt seine Tradition des Terrors fortzusetzen. Damit stürzt Resident Evil in eine Belanglosigkeit, die der Reihe das Genick bricht. Das wenige Gute, dass das Spiel zumindest ein paar Prozente über dem erbärmlich schlechten The Walking Dead: Survival Instinct abschneiden lässt: In der Kampagne mit Leon blitzt kurzfristig das Potenzial auf, alles ist nahtlos kooperativ spielbar und es gibt vier Perspektiven mit 30 bis 40 Stunden primitiver Story plus kostenlosem Zusatzmodus zum Download. Und immerhin kostet das Erlebnis nur noch knapp 30 Euro. Aber selbst die sollte man sich lieber für den Mai sparen: Dann kommt Resident Evil: Revelations für PC, PS3 und 360, das die untote Tradition wesentlich besser fortführt. "

        Finanziell und wertungstechnisch also ein Reinfall .... schön schön, hoffentlich lernen sie draus. EA hat mit DS3 ja exakt das gleiche gemacht, und seine Serie actionverwurstet ... bleibt hoffentlich auch wie Blei in den Regalen liegen, anders verstehen sie es wohl nicht.
      • Von cap82 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Resident Evil: Rückblick auf die Horror-Shooter-Serie mit Milla Jovovich

        Hier gehts um Resident Evil, nicht um Tomb Raider.

        zu RE eines vorweg: Ich bin auch der Meinung, Resident Evil hätte dem Survival Horror einigermaßen treu bleiben sollen.

        Allerdings haben sich die Entwickler entschieden, den actionlastigeren Entwicklungsweg einzuschlagen.
        Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass da niemand saß und sagte: "Lass uns einfach mehr Action ins Spiel bringen, damit alle Fans vergraulen und damit niemand mehr unser Spiel kauft!"

        Könnt ihr mit Sicherheit sagen, dass alle zufrieden gewesen wären, wenn man immer weiter auf der RE1 Schiene gefahren wäre?
        Was passiert, wenn immer die gleiche Suppe gekocht wird, sieht man ja bei COD.

        Dass sich das trotzdem wie geschnittten Brot verkauft, lassen wir jetzt mal außen vor, da hat das (mehr oder weniger intelligente) Volk der USA einen großen Anteil.

        Viele vergessen auch, dass ab Teil 4 die statische Kamera weggefallen ist, alleine diese Tatsache macht das Spiel um einiges dynamischer und actionlastiger.

        Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass zu viel Action drin steckt, denn eine Combo Anzeige braucht z.B. niemand in einem Resident Evil.

        Dass auch Resident Evil Erfinder Shinji Mikami wohl nicht ganz angetan von der Entwicklung ist, sieht man an seinem neuen "backt to the roots game" Project Zwei: http://projectzwei.net/gallery/media.html

        Vielleicht kann ja das alle Fans der alten Reihe wieder versöhnen, ich bin gespannt, wie es da weiter geht.
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