Core i-14000: Raptor Lake performt auch ohne Effizienzkerne im Geekbench

18
News Oliver Jäger Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Core i-14000: Raptor Lake performt auch ohne Effizienzkerne im Geekbench
Quelle: PC Games Hardware

Im Geekbench tummelt sich eine neue Raptor-Lake-CPU aus der Core-i-14001-Reihe, die nur mit P-Kernen ausgestattet ist. Bei der Single-Core-Performance kann sich der Core i9-14901KE mit dem oberen Drittel der Desktop-Prozessoren messen.

Intel hat eine neue Reihe an Prozessoren vorgestellt, die speziell für eingebettete Systeme gedacht ist und mit keinerlei E-Kernen daherkommt. Die CPUs bestehen aus mehreren Modellen, die vom Flaggschiff Core i9-14901KE angeführt werden. Das Besondere sind die angesprochenen nicht vorhandenen Effizienzkerne, die Spitzenmodelle besitzen daher nur acht P-Kerne, ähnlich wie der Core i9-14900K oder Core i9-13900K für Desktop-PCs.

Neue Prozessoren ohne E-Kerne lassen ihre Muskeln spielen

Der Core i9-14901KE wurde nun im Geekbench gesichtet und hat die Single- sowie Multi-Core-Tests durchlaufen. Eingebettet war die CPU in einem Cloudsky-Server, dem 128 GiB an Arbeitsspeicher zur Verfügung gestanden haben sollen. Das dafür zuständige Unternehmen scheint GPU-Server für Spieler anzubieten, wie Videocardz anmerkt. Der Core i9-14901KE soll mit seinen P-Kernen einen Basistakt von 3,8 GHz liefern, also spürbar mehr als die Desktop-Versionen der 14. Generation. Beim Turbotakt reiche es für 5,8 GHz - damit liegt die eingebettete Lösung hinter dem Core i9-14900K mit 6 GHz.

Die TDP wird mit 125 W spezifiziert und ist unter den 14001E-CPUs einmalig, da nur eine K-Version vorhanden ist. Die restlichen Modelle weisen eine TDP von 65 W auf. Der getestete Core i9-14901KE erzielte beim Single-Core-Wert im Geekbench 3.018 Punkte und bei mehreren Kernen 16.308 Punkte. Damit befindet sich die Embedded-CPU in der Single-Core-Rangliste in bester Gesellschaft bei den Top-Modellen der 14. Generation zwischen 14900KF und 14700KF. In der Rangliste für die Multi-Core-Performance liegt der Core i9-14901KE zwischen den Achtkernen (P-Kerne) 12900KS und 13700KF.

Auch interessant: Core i9-14900K: Nutzer über Alptraum beim Austauschprozess

Im vergangenen Monat ging zudem das Gerücht durchs Netz, dass auch Endkunden auf CPUs ohne P-Kerne zurückgreifen werden können. Diese sollen mit dem noch aktuellen Sockel LGA1700 kompatibel sein und in Ausbaustufen mit acht, zehn und zwölf Kernen sowie Leistungsaufnahmen mit 125, 65 und 45 Watt erscheinen. Die CPUs sollen Teil der Bartlett-Lake-Generation werden.

Quelle: Geekbench

18
    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Crypty
        Mich wundert es sogar eher noch das AMD nicht ein 4 Core CCD angefangen hat um im embedded Bereich noch etwas mehr Kunden zu fangen.
        Ein technischer Hintergrund dazu der vielleicht weniger bekannt ist: Dies (mit hoher Hitzeentwicklung) dürfen auch nicht zu klein werden. Chips müssen eine gewissen Mindestfläche haben und dürfen eine maximale Wärmedichte nicht überschreiten wenn man sie vernünftig kühlen will. Bei zu kleinen Chips hat man ggf. auch Schwierigkeiten die Kühlfläche gerade und passend/stabil draufzukriegen. Sowas wird dann in Behausungen gegossen (siehe NAND-Flash, kleine Controllerhips, SoCs usw.) aber da kriegste natürlich keine dreistelligen Wattzahlen rausgezogen.

        Wenn wir bei den nächsten Generationen irgendwann 12 oder 16 Kerne in einem Chiplet sehen dann nicht zuletzt auch deswegen, weil ein 8-Kern-CCD in irgendwelchen Fertigungsprozessen <2nm einfach zu klein werden könnten (alternativ kann man die Kerne an sich auch aufblasen wie bei Zen4 auf 5 geschehen...)
        Eine andere Lösung ist es, mehrere Teilchips direkt nebeneinander zu "kleben" wie Intel das mit Foveros bzw. Arrowlake tut. Da können die Tiles weitaus kleiner sein als in eigenständigen Packages.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Crypty
        Mich wundert es sogar eher noch das AMD nicht ein 4 Core CCD angefangen hat um im embedded Bereich noch etwas mehr Kunden zu fangen.
        Ein technischer Hintergrund dazu der vielleicht weniger bekannt ist: Dies (mit hoher Hitzeentwicklung) dürfen auch nicht zu klein werden. Chips müssen eine gewissen Mindestfläche haben und dürfen eine maximale Wärmedichte nicht überschreiten wenn man sie vernünftig kühlen will. Bei zu kleinen Chips hat man ggf. auch Schwierigkeiten die Kühlfläche gerade und passend/stabil draufzukriegen. Sowas wird dann in Behausungen gegossen (siehe NAND-Flash, kleine Controllerhips, SoCs usw.) aber da kriegste natürlich keine dreistelligen Wattzahlen rausgezogen.

        Wenn wir bei den nächsten Generationen irgendwann 12 oder 16 Kerne in einem Chiplet sehen dann nicht zuletzt auch deswegen, weil ein 8-Kern-CCD in irgendwelchen Fertigungsprozessen <2nm einfach zu klein werden könnten (alternativ kann man die Kerne an sich auch aufblasen wie bei Zen4 auf 5 geschehen...)
        Eine andere Lösung ist es, mehrere Teilchips direkt nebeneinander zu "kleben" wie Intel das mit Foveros bzw. Arrowlake tut. Da können die Tiles weitaus kleiner sein als in eigenständigen Packages.
      • Von Crypty Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von The_Invisible84
        Interessanter wären endlich Mal mehr wie 8p Cores bzw >8core Ryzen ccds. Erinnert irgendwie schon an die alten 4cores die ewig herumgeschleppt wurden.
        Auch AMD hängt mit den max 16kernern schon seit den 3000er Ryzen herum...
        Uggghhh, ich hasse es jetzt schon das zu schreiben weil es früher genau die gleichen Argumente gab mit den 4 Cores + HT und ich da auf der anderen Seite stand.

        Aber: Brauchen wir denn wirklich CCDs mit mehr als 8 Cores?
        Also ich meine damit nicht die Frage danach ob wir insgesamt mehr einzelne cores benötigen, sondern ob wir mehr cores pro CCD benötigen.
        Ich sehe die 8 Cores eigentlich als was gutes, da hier die einzelnen chiplets relativ klein bleiben aber eben trotzdem - selbst wenn Teildefekt - gute entry level Produkte schaffen können.
        Ein 12 oder eher 16 Core CCD benötigt entweder zwingend mehr Fläche, oder ist schwächer (bei gleicher Fläche).
        Und mehr Fläche skaliert bekanntlich nicht so toll bei Halbleitern, zumindest was den Preis angeht. Mich wundert es sogar eher noch das AMD nicht ein 4 Core CCD angefangen hat um im embedded Bereich noch etwas mehr Kunden zu fangen. Naja, wer nicht will der hat schon.
      • Von The_Invisible84 Software-Overclocker(in)
        Interessanter wären endlich Mal mehr wie 8p Cores bzw >8core Ryzen ccds. Erinnert irgendwie schon an die alten 4cores die ewig herumgeschleppt wurden.
        Auch AMD hängt mit den max 16kernern schon seit den 3000er Ryzen herum...
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        Ich habs mal verglichen im Geekbench 6.3.0, damit man mal was handfestes hat.

        14901KE: SC 3.018 // MC 16.308
        8700K stock: SC 1.720 // MC 7.747

        SC +75%
        MC +110%

        Der hat ja auch 2Kerne und 4 Threads mehr, deshalb ist MC prozentual höher als bei SC.

        Bleibt die Frage, macht der 14901KE im Gaming auch doppelt so viele CPU-FPS wie ich?

        Zweite Frage, was macht der 8C/16T vs 24C/32T? Im Gaming, CPU-FPS mein ich. Ich könnt wetten, der 8C/16T wird siegreich sein.

        Nicht Frage 1 vergessen.

        PS: Wünscht ihr euch einen Geekbench 6 Community Benchmark Thread? Soll ich es aufmachen?

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Freakless08 Volt-Modder(in)
        Zitat

        Das Besondere sind die angesprochenen nicht vorhandenen Effizienzkerne, die Spitzenmodelle besitzen daher nur acht P-Kerne, ähnlich wie der Core i9-14900K oder Core i9-13900K für Desktop-PCs.
        Also nichts anderes als eine gewöhnliche 8 Kern-CPU. Kann man nur besser mit dem Marketingspeech "P-Kerne" vermarkten.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk