Neue Intel-CPUs für den Sockel 1700: Was steckt hinter Core i9-14901KE & Co.?
Intel hat überraschend neun neue Raptor-Lake-CPUs für den Sockel 1700 vorgestellt. Die Modelle vom Core i5-14401TE bis zum Core i9-14901KE verfügen dabei über angepasste Taktraten - und sie kommen ohne E-Kerne aus.
Intels Raptor-Lake-Generation, die erstmals im Oktober 2022 als Core 13000 auf den Markt kam, sollte eigentlich bald dem Ende ihrer Lebenszeit entgegenstehen. Mit Core 14000 gab es schließlich bereits einen ersten Refresh, und im Herbst wird mit Arrow Lake ein hoffentlich deutlich verbesserter Nachfolger auf dem neuen Sockel LGA 1851 erwartet. Trotzdem hat Intel nun noch einige neue Modelle der alten Generation auf den Markt gebracht: Raptor Lake / Core 14000 wird um neun weitere Prozessoren für den Sockel 1700 ergänzt.
Keine E-Kerne
Eine große Ankündigung seitens Intel gab es dabei nicht, die entsprechenden Prozessoren lassen sich aber in der Produktdatenbank des Unternehmens finden. Insgesamt geht es um drei neue i9-Modelle mit dem Core i9-14901KE als Flaggschiff. Dazu gibt es außerdem zwei neue i7-Prozessoren sowie vier neue i5-CPUs. Allen gemein ist dabei eine 1 als letzte Zahl im Namen - und das "E"-Suffix. Ebendieses steht dabei aber keineswegs für Intels E-Kerne, denn ebendiese fehlen sämtlichen neuen Modellen. Zum Einsatz kommen damit durchweg nur die schnelleren P-Kerne. Zudem gibt es teils angepasste Taktraten für die neuen Sockel-1700-Prozessoren.
- Core i9-14901KE
- Core i9-14901E
- Core i9-14901TE
- Core i7-14701E
- Core i7-14701TE
- Core i5-14501E
- Core i5-14501TE
- Core i5-14401E
- Core i5-14401TE
Stattdessen steht das E-Suffix für "Embedded". Passend dazu werden die neuen CPUs wohl auch nicht für Endkunden erscheinen, sondern nur in fertigen Geräten eingesetzt werden. Warum Intel in diesem Segment dabei so spät, beziehungsweise so kurz vor dem Launch von Arrow Lake, noch neue Produkte nachlegt, ist dabei unklar.
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Zumindest für den Desktop-Markt bleibt aber zu hoffen, dass Arrow Lake recht schnell die vollständige Nachfolge von Raptor Lake antreten wird. Im Herbst werden zwar zunächst nur die schnelleren Prozessoren der neuen Core-Ultra-200-Generation erwartet, voraussichtlich zur CES dürfte Intel dann aber den Rest der neuen Generation nachlegen. Ab dann wird Raptor Lake, mitsamt dem Sockel 1700 und den Stabilitätsproblemen dieser Generation, vermutlich schnell in den Hintergrund rücken.
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Quelle: Videocardz

Ich gehe einfach davon aus, das mein Modell nen Defekt hatte.
Grüße
P-only-Raptor-Lakes sind auch keine Neuheit, sondern seit Jahresanfang regulär im Angebot (siehe PCGH 02/2024), aber soweit ich es überblicke mit leicht niedrigerem Takt und TDP als bei diesen neu aufgetauchten Modellen. Naheliegende Erklärung somit: Irgend ein hinreichend wichtiger Kunde wollte die bislang nur als Xeon verkaufte Konfiguration mit den vom Desktop bekannten Taktraten. Custom SKUs bei Abnahme hinreichender Mengen gehören bei Intel seit jeher zum Geschäft und sollten Endusern vor allem durch Apple ein Begriff sein, aber auch z.B. Dell hatte in der Vergangenheit mehrfach welche, die offiziell gelistet wurden. (Jenseits der Ark gibt es natürlich auch noch Offlabel-CPUs, vor allem Börsianer sollen gut Geld auf den Tisch legen.)
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Und warum Intel die CPUs jetzt ohne die e-cores rausbringt ist doch offensichtlich, die CPU interne Kommunikation zwischen den p- und e-cores funktioniert nicht und jetzt wollen sie im letzten Segment in dem sie noch eine Rolle spielen ihren Ruf retten.
Grüße