RX 9060 vs. RTX 5050: Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
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RX 9060 vs. RTX 5050: Spiele-Benchmarks & Leistungsindex

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Was leistet die AMD Radeon RX 9060 in Spielen? Teil 1: Rasterizing

Wie schlägt sich AMDs Radeon RX 9060 in modernen Rasterizing-Spielen und wegweisenden Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Budget-Grafikkarte durch unsere brandneuen GPU-Benchmarks 2025/2026 gescheucht. Die 20 Rasterizing-Tests, 15 Raytracing-Tests und sogar 8 Pathtracing-Tests liefern spannende Ergebnisse, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können. Zum Einstand wissenswert: Die Radeon RX 9060 kann, wie die beiden XT-Varianten, mit 16 Lanes gemäß PCIe-5.0-Standard kommunizieren. Damit haben die aktuellen AMD-Grafikkarten einen Vorteil gegenüber Nvidias Geforce RTX 5050 und RTX 5060 (Ti), welche nur über acht Lanes verfügen. Diese Sparmaßnahme ist auch bei vielen anderen Grafikkarten vorzufinden. Die folgende Tabelle zeigt die sich daraus ergebenden Unterschiede beim PCI-Express-Durchsatz.

Radeon RX 9060 vs. Geforce RTX 5050 & Co: PCI-Express-Transferrate Quelle: PCGH Radeon RX 9060 vs. Geforce RTX 5050 & Co: PCI-Express-Transferrate

GPU-Benchmarks 2025/2026

Was wir auch testen: Jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens zwölf Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte allein für den Rasterizing-Leistungsindex. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapframeX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.900 und 3.100 MHz, führt das zur Angabe von "~3,00 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm HWInfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.

Auch das PCGH-Grafikkarten-Testsystem 2025/2026 basiert auf einem manuell ausgereizten Ryzen 7 9800X3D mit DDR5-6400-Speicher (inkl. Tertiär-Timing-Tuning). Quelle: PCGH Auch das PCGH-Grafikkarten-Testsystem 2025/2026 basiert auf einem manuell ausgereizten Ryzen 7 9800X3D mit DDR5-6400-Speicher (inkl. Tertiär-Timing-Tuning).

PCGH GPU Benchmarks 2025/2026 Engine API Version (Platform) Benchmark Sequence
Alan Wake 2 Northlight Engine DirectX 12 Stets aktuell (Epic) „Nightingale”
Anno 117 Empire Engine DirectX 12 Stets aktuell (Ubi) „Overture”
Assassin's Creed Shadows Anvil Engine DirectX 12 Stets aktuell (Ubi) „Hikari”
Atomfall Asura Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Deceptive Idyll”
Baldur’s Gate 3 Divinity 4.0 Engine Vulkan v4.1.1 P8HF3 (GOG) „Putrid Bog”
Battlefield 6 Frostbite Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Prospect Park”
CoD: Black Ops 6 IW Engine DirectX 12 Stets aktuell (Battle.net) „Nightfire”
Cities: Skylines 2 Unity Engine DirectX 11 Stets aktuell (Steam) „Sightseeing”
Clair Obscur: Expedition 33 Unreal Engine 5.4.4 DirectX 12 v1.4.0 (GOG) „Sacred River”
Cyberpunk 2077 Red Engine 4 DirectX 12 v2.31a (GOG) „Dog Days”
Days Gone Remastered Unreal Engine 4 DirectX 11 Stets aktuell (Steam) „Sleazy Rider”
F1 25 Ego Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Monaco”
Forza Horizon 5 Forzatech Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Pitfall!”
Kingdom Come: Deliverance 2 Cryengine 5 DirectX 12 v1.50 (GOG) „Forest Dump”
Monster Hunter Wilds RE Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Cascades”
Stalker 2 Unreal Engine 5.1GSC DirectX 12 v1.6.0 (GOG) „Zalissja”
Spider-Man 2 In-house Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „5th Ave 3.0”
TLOU Part 2 Remastered Naughty Dog Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Darksite”
W40K: Space Marine 2 Swarm Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Bloody Bench Bog”
X4: Timelines X-Tech 5 Vulkan v7.60 (GOG) „Heretic’s End”

RX 9060 vs. RTX 5050: Spiele-Benchmarks

Für den Test der Radeon RX 9060 präsentieren wir Ihnen das volle Paket der frischen Messwerte. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist diesmal Full HD (1.920 × 1.080 Pixel), passend zur Rechenkraft unseres Probanden. Wichtig: Auch die Rasterizing-Benchmarks 2025/2026 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit WQHD und Quality-Upsampling spielt, kann sich an den hier gezeigten Full-HD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben). Lassen wir nun die Balken sprechen:

Wie Sie sehen, macht die Radeon RX 9060 mit der Geforce RTX 5050 kurzen Prozess - alles andere wäre angesichts der technischen Daten eine Überraschung. Zwischen RX 9060 und 9060 XT liegt gewöhnlich eine Leistungsdifferenz von zehn Prozent - etwas, das sich durch Übertaktung des kleinen Modells egalisieren lässt. Der geringe Abstand zwischen XT und Non-XT führt dazu, dass es die kleinste RDNA-4-Grafikkarte in den meisten Spielen mit Nvidias Geforce RTX 5060 aufnehmen kann. Alle bislang genannten Grafikkarten verfügen mit 8 GiByte über eine Speicherkapazität, die nachweislich bremst. In Full HD/1080p und reinem Rasterizing - dem primären Einsatzgebiet günstiger Grafikkarten - passen Rechenleistung und Speichermenge jedoch weitgehend zusammen. Wir klären im Laufe dieses Artikels, ob das auch für höhere Ansprüche gilt.

RX 9060 und RTX 5050 im Leistungsindex

Wo landet die Radeon RX 9060 im Grafikkartenvergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzelindizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.

Die Radeon RX 9060 XT 8GB ist um zehn Prozent schneller als die Radeon RX 9060; Letztere scheitert nur knapp an der Geforce RTX 5060. Damit rechnen beide um rund 30 Prozent schneller als die Geforce RTX 5050. Spätestens an dieser Stelle möchten wir Sie gezielt auf die beiden Schlusslichter in allen Benchmarks hinweisen: die Radeon RX 580 und die Geforce GTX 1060 6GB. Diese bis heute sehr verbreiteten Grafikkarten erzielen nur noch in den wenigsten Spielen flüssige Bildraten mit maximalen Details. Eine Radeon RX 9060 oder Geforce RTX 5060 stellt in jeder Hinsicht ein riesiges Upgrade dar.

Radeon RX 9060 vs. 80 andere Grafikkarten

Abschließend möchten wir Ihnen noch den Blick auf das große Ganze gewähren - den Spezial-Leistungsindex Rasterizing, welcher alte und neue PCGH-Indizes verrechnet. Auf diese Weise können Sie optimal abschätzen, ob sich das Aufrüsten der Grafikkarte lohnt. Die aktuelle Rangliste inklusive der Radeon RX 9060, Geforce RTX 5050 und weiteren Budget-Grafikkarten:

Die Rangliste mit 80 Grafikkarten seit 2014 unterstreicht, dass die Leistungsklasse der Radeon RX 9060 nicht zu verachten ist. Neben (zehnmal so teuren) Boliden wie einer Geforce RTX 5090 mag die Leistung schwach wirken, gegenüber unzähligen Modellen der Vorjahre wird jedoch ein ansehnliches Plus erreicht. Ob die Radeon RX 9060 und andere Spar-Grafikkarten auch dem Raytracing gewachsen sind, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

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  1. Seite 1 Übersicht und Spezifikation
  2. Seite 2 Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
  4. Seite 4 Pathtracing-Benchmarks & Leistungsindex
  5. Seite 5 Leistungsaufnahme & Effizienz
  6. Seite 6 Preis-Leistungs-Verhältnis & Fazit
    • Kommentare (98)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RawMangoJuli Lötkolbengott/-göttin
        Mittlerweile sogar kaufbar.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von PCGH_Raff
        Mittlerweile sind 6700 XT und RTX 3070 aber gut vergleichbar. Zum Release haben nur sehr wohlwollende/selektive Tests einen Gleichstand gezeigt, heutzutage wirkt sich der VRAM aus.
        Zitat von Kostravos
        AMD Grafikkarten reifen wie guter Wein. Im laufe der Jahre immer schöner.
        Genau hier sollte man auch ganz klar unterscheiden: Der AMD Karte hat nicht der Chip und/oder die Treiberentwicklung auf die Sprünge geholfen sondern das Mehr an VRAM.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Zitat von blautemple
        Und gleichzeitig haben die AMD Karten das Problem dass ihnen ein fähiger Upscaler fehlt. Die sind alle 3 verhältnismäßig schlecht gealtert.
        FSR 3 kann man qualitativ im Vergleich zu den Vorgängern zumindest nicht mehr komplett vergessen, aber hier fehlt den älteren Generationen natürlich der Support von FSR 4 um gleichzuziehen.
        Ich bin da nicht mehr auf dem Laufenden bzgl. möglicher Qualitätsvergleiche von FSR 4 gegen DLSS, aber derzeit kann ich mich nicht über XeSS 2.1 beschweren.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von belle
        Ich würde, wenn man Raytracing mit einbezieht, die RX 6700 XT unter der RTX 3070 sehen, die wiederum in Zukunft größere Probleme mit ihrer Speichermenge haben wird. Ohne steht sie entsprechend auf Augenhöhe. Da ist die RX 6800 durch Speicher, Cache und Anzahl der Shader besser gereift.
        Und gleichzeitig haben die AMD Karten das Problem dass ihnen ein fähiger Upscaler fehlt. Die sind alle 3 verhältnismäßig schlecht gealtert.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Zitat von DaHell63
        Sehr wohlwollend? Max Einstellungen für ne 70er Karte? Dann noch einen Index über alle Auflösungen...
        Das Problem bei der RTX 3070 ist, dass der Chip mit mehr Speicher auch für höhere Auflösungen und Details reichen würde, je nach eigenen Ansprüchen.
        Aber die 8 GiB VRAM werden spätestens jetzt bei aktuellen Titeln oft zum Stolperstein. Mit der RX 6700 XT hat man das umgekehrte Problem: Man muss Raytracing meiden, ansonsten hat man keine weiteren Probleme. Hier sind dann Titel mit Raytracing-Pflicht das Problem.
        Ich würde, wenn man Raytracing mit einbezieht, die RX 6700 XT unter der RTX 3070 sehen, die wiederum in Zukunft größere Probleme mit ihrer Speichermenge haben wird. Ohne steht sie entsprechend auf Augenhöhe oder gar über der 3070.
        Da ist die RX 6800 durch Speicher, Cache und Anzahl der Shader besser gereift.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Ich habe hier eine Arc B580 und kann sie für den derzeitigen Preis nur empfehlen. Die Leistung liegt leicht über der A770 bei niedrigerem Stromverbrauch und es laufen bisher alle größeren Titel problemlos. In Unreal Engine 5 ist der Abstand sogar deutlich.
        Die Performance liegt je nach Titel zwischen RTX 3060 und 4060 Ti.
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