Preis-Leistung (Rasterizing & Raytracing) & PCGH-Fazit
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Preis-Leistung (Rasterizing & Raytracing) & PCGH-Fazit

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Radeon RX 7900 GRE: Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachdem die Leistung der Radeon RX 7900 GRE sowohl beim Rasterizing als auch Raytracing dargestellt wurde, wird es Zeit für eine abschließende Preis-Leistungs-Analyse. Wir haben die aktuellen Leistungsindizes ins Verhältnis zu den aktuellen Marktpreisen (Stand: 26. Februar 2024) gesetzt.

Beachten Sie bitte, dass die Preise einem steten Wandel unterliegen, es handelt sich daher nur um eine Momentaufnahme respektive Stichprobe zum Testzeitpunkt. Zeitbegrenzte Einzelschnäppchen dienen nicht als Referenz, sondern der Mindestpreis bei mehreren seriösen Shops. Werfen wir einen Blick auf die Preis-Leistungs-Auswertung, beginnend beim Rasterizing:

Die Radeon RX 7900 GRE startet in AMDs Heimatland ab 549 US-Dollar. Diese Zahl hätte sich auch in Euro gut gemacht, allerdings führt unsere 19-prozentige Mehrwertsteuer plus Sicherheitspuffer zu einer UVP von 609 Euro - AMD verfehlt somit knapp die psychologisch wertvolle "5" am Anfang. Allerdings ist die Radeon RX 7900 GRE dennoch deutlich günstiger als zu ihrem Debüt am 28. Juli 2023, damals wurden 649 USD fällig. Zur UVP von 609 Euro liefert die Radeon RX 7900 GRE etwas mehr Fps pro Euro als eine Radeon RX 7900 XT und eine Geforce RTX 4070 Super, unterliegt einer Radeon RX 7800 XT für 530 Euro jedoch klar. Um deren Preis-Leistungs-Verhältnis zu erreichen, müsste die Radeon RX 7900 GRE auf rund 580 Euro fallen - Sie können den entsprechenden Wert auf Wunsch einblenden. Wie es beim Raytracing aussieht, zeigt der folgende Chart:

Beim Raytracing erzielen alle Geforce-Grafikkarten eine deutlich bessere PLV-Bilanz als beim Rasterizing, da hier bei gleichen Preisen eine bessere relative Leistung erzielt wird. So kommt es zu veränderten Platzierungen mit klarer Nvidia-Dominanz. Die Radeon RX 7900 GRE erreicht das Fps/Euro-Verhältnis der Geforce RTX 4080, allerdings bei deutlich geringerer Leistung.

Radeon RX 7900 GRE: Fazit

Die Radeon RX 7900 Golden Rabbit Edition (GRE) erweist sich im erneuten Test als tolle Gaming-Grafikkarte für gehobene Ansprüche. Im Sommer 2023, als der Hase das erste Mal elegant durch den PCGH-Parcours hoppelte, mussten wir noch unsere Empfehlung als "Geheimtipp" aussprechen, denn die Verfügbarkeit beschränkte sich auf Komplett-PCs. Nun, ein halbes Jahr später, gibt die Radeon RX 7900 GRE ihr Debüt im Einzelhandel und wir können unsere Empfehlung wiederholen: Obwohl zwischenzeitlich sowohl die Radeon RX 7800 XT als auch die Geforce RTX 4070 Super erschienen sind, ist die Radeon RX 7900 GRE ein attraktives Modell.

Vergleicht man die Referenzkarten, macht die Radeon RX 7900 GRE beinahe alles besser als die Radeon RX 7800 XT. Sie ist nicht nur um neun Prozent schneller, sondern bei minimal höherer Leistungsaufnahme außerdem effizienter. Dies erreicht AMD durch ein abgespecktes, niedrig taktendes Navi-31-Package, während die Radeon RX 7800 XT auf den mit weniger Rechenwerken ausgestatteten Navi 32 setzt. Der einzige Grund, eine 7800 XT der 7900 GRE vorzuziehen, ist der Preis. Um 530 Euro weist die Radeon RX 7800 XT ein besseres Fps-pro-Euro-Verhältnis auf und ist somit der Preistipp bei Gaming-Grafikkarten ab 500 Euro. Sobald die Radeon RX 7900 GRE auf 570 Euro fällt, was in den kommenden Wochen passieren könnte, spricht im Grunde alles für das größere Modell, kriegsentscheidend ist die Wahl aber niemals. Beide Modelle bieten 16 GiByte Speicher, Treiber-Frame-Generation (AFMF), genügend Leistung für WQHD sowie Ultrawide-QHD und sind mit 250 Watt zufrieden. Wer sich für ein Custom-Design entscheidet, erhält bei beiden Modellen in der Regel einen besseren Kühler, ein Leistungsplus im Bereich von drei Prozent sowie ein größeres Tuning-Potenzial. Die Radeon RX 7900 XT ist jedoch selbst bei massiver Übertaktung nicht einholbar.

Die Alternative aus dem Hause Nvidia heißt Geforce RTX 4070 Super. Dieses erst im Januar gestartete Modell ist beim Rasterizing genauso schnell wie die Radeon RX 7900 GRE, beim Raytracing jedoch haushoch überlegen. 39 Prozent beträgt der Abstand im aktuellen PCGH-RT-Leistungsindex - und das praktisch nutzbare Pathtracing kommt noch obendrauf. Auch die laufenden Kosten sprechen für das Nvidia-Modell, die Geforce RTX 4070S weist dank ihres niedrigeren Verbrauchs eine höhere Energie-Effizienz auf als die Radeon RX 7900 GRE. Dieser Faktor kann den etwas höheren Preis der Nvidia-Grafikkarte (derzeit ab ca. 630 Euro) über die Nutzungszeit nivellieren.

Die Achillesferse der Geforce RTX 4070 Super ist ihre Speicherkapazität. 12 GiByte genügen zwar in den allermeisten Fällen, das Ende der Fahnenstange ist jedoch erreicht und künftige Spielen werden nicht auf wundersame Weise anspruchsloser (siehe Artikel 16 gegen 12 GiByte VRAM: Geforce RTX 4070 Ti Super vs. RTX 4070 Ti). Die Radeon RX 7900 GRE ist dank 16 GiByte diesbezüglich besser und laut unserer Einschätzung zukunftstauglich aufgestellt. Sie sehen, beide Grafikkarten knapp jenseits der 600-Euro-Marke sind stark und empfehlenswert, jedoch auf ihre individuelle Weise nicht perfekt. Welches Modell sich langfristig besser schlägt, lässt sich nicht seriös beantworten. Wer ein bis zwei Jahre "Ruhe im Karton" für WQHD/1440-Gaming haben möchte, findet diese mit beiden Grafikkarten.

Die Radeon RX 7900 GRE geht ab dem 27. Februar in den offiziellen Verkauf. Während das AMD-Referenzdesign Komplett-PCs vorbehalten bleibt, haben Sie nun die Wahl zwischen diversen Custom-Designs der Board-Partner. Zwei davon haben wir Ihnen bereits vorgestellt. Was halten sie von der Radeon RX 7900 GRE? Top oder Flop? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre Meinung und Fragen in den Kommentaren zu diesem Test. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren.

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  1. Seite 1 Übersicht und technische Daten
  2. Seite 2 Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
  4. Seite 4 Lautheit, Leistungsaufnahme & Effizienz
  5. Seite 5 Preis-Leistung (Rasterizing & Raytracing) & PCGH-Fazit
    • Kommentare (69)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Accolade
        Isch des Normal ?
        Ich würde sagen ja, die 7000er Serie hat recht hohe VRam Temperaturen. Siehe:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Accolade
        Wollte noch Rückmeldung geben. Also das Teil war schon in der Verpackung Mackenfrei. Die Karte an sich hatte nicht einen Staubkorn. Die Stecker und Verbindindungen ohne eine Spur von "kabel wurde hier schon x-mal reingesteckt" nichts. Über DDU alles kompett rausgeschmissen und die 7900XT rein. GPU-Treiber wie auch Chipsatz neu Installiert. 1h Furmark auf 4k laufen gelassen. Wunderbar! Nur eines ist mir aufgefallen, der VRAM schwankt zwischen 92° und 98°. Die GPU-Die steht bei ca. 66°. DAs nach 1h 99% Load auf GPU und CPU. Isch des Normal ?
      • Von Accolade
        Jup, das stimmt. AAAber! Ich riskiers!

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        Kostenloser Versand & Rückversand

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Der Artikel befindet sich in einem sehr guten Zustand. Er ist voll funktionsfähig und wurde von uns professionell geprüft, gereinigt und getestet. Der Artikel kann einige geringe bis mäßige Gebrauchsspuren aufweisen.

        579.- is scho sehr guter Preis. Unter 749 bekommst die nicht neu. https://geizhals.de/sapph...
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Accolade
        https://www.ebay.de/itm/4... < 629.- reförbischd. Wäre meine Wahl. Mut zum Risiko war schon immer da
        "Hinweis:
        Es handelt sich nicht um Originalfotos des Artikels, sondern um Standardbilder des Herstellers."

        Das finde ich in diesem Fall nicht gut.

        MfG
        Raff
      • Von Accolade
        https://www.ebay.de/itm/4... < 629.- reförbischd. Wäre meine Wahl. Mut zum Risiko war schon immer da 579.- inkl. Versand hab ich jetz bezahlt. Danke euch allen für die Infos und Tipps!
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