HBM3: Neuer Speicher soll 665 GB/s per Stack für HPC und Co. bieten
Der von SK Hynix mitentwickelte Stapelspeicher HBM (High Bandwidth Memory) soll in der nächsten Ausbaustufe mindestens 44 Prozent mehr Bandbreite bieten.
HBM3 wird bereits seit einigen Jahren diskutiert und während der aktuelle HBM2e-Zwischenschritt 2019 spezifiziert wurde und im vergangenen Jahr in die Massenproduktion ging, hat SK Hynix mittlerweile seine Pläne für den neuen Standard konkretisiert. Der für bandbreitenhungrige Rechenzentren gedachte Stapelspeicher soll laut aktualisierten Angaben des Unternehmens Datenraten von 5,2 Gbit/s pro Pin bieten, was einer Steigerung von 44 Prozent gegenüber den 3,6 Gbit/s von HBM2e entspräche. Daraus ergibt sich eine Bandbreite von 665 GB/s pro Stack, verglichen mit 460 GB/s bei HBM2e.
Performance könnte noch steigen
Derweil erwarten einige andere Unternehmen, darunter SiFive, auch eine Skalierung von HBM3 auf bis zu 7,2 Gbit/s. Die JEDEC, die den HBM-Standard festlegt, hat HBM3 derweil noch nicht formell standardisiert. Aber genau wie andere Speicherhersteller arbeitet auch SK Hynix schon seit geraumer Zeit an der nächsten HBM-Generation. Aktuelle Anwendungsfälle, wie Compute-GPUs aus dem "Ultra-High-End"-Bereich oder FPGAs, setzen auf vier bis sechs HBM2E-Speicherstapel. Mit HBM2E von SK Hynix sind hier Bandbreiten von 1,84 bis 2,76 TB/s möglich, während mit HBM3 mindestens 2,66 bis 3,99 TB/s möglich sein sollen.
DBI Ultra und unbekannter Release
Laut tomshardware.com ist es wahrscheinlich, dass die HBM3-Stacks von SK Hynix die von der Xperi Corp. lizenzierte DBI Ultra-2.5D/3D Hybrid-Bonding-Interconnect-Technologie implementiert haben könnten. DBI Ultra unterstützt 100.000 bis 1.000.000 Interconnects pro Quadratmillimeter und erlaubt Stacks bis zu 16 hoch, was sowohl ultra-hochkapazitive HBM3-Speichermodule als auch 2,5D- oder 3D-Lösungen mit integriertem HBM3 ermöglichen soll. SK Hynix hat bisher kein voraussichtliches Veröffentlichungsdatum für HBM3 in Aussicht gestellt, jedoch dürfte allerfrühestens 2022 damit zu rechnen sein.
Quelle: via techpowerup.com

Guck dir z.B. die 3090 an, welcher Aufwand, welche Stunts da betrieben werden. Das ist doch auch nicht gesund. Sowas wird immer gern unterschlagen.
Jetzt stell dir ne 3090 mit HBM vor, z.B. 4 Stacks wie bei der VII und 1024 GB/s.
Wären zwar nur 16 statt 24 GB aber immer noch ausreichend. Dazu wesentlich einfachere Anforderungen an PCB und Kühlung bei besseren Temperaturen und mehr Power Budget für die Cuda Cores.
Klingt doch sexy, oder?
Gut, dann brauchen wir auch nicht weiter reden. Ich interessiere mich für den ganzen Shit, du ja eher nicht so.
Die Technik dahinter ist zwar interessant und es war schon eine tolle Vorstellung, dass die Fury X ein halbes TB pro Sekunde über die Leiterbahnen schieben kann, allerdings war sie die deutlich schlechtere Karte. Solange es kleine praktischen Vorteile gibt, bleiben eben nur die Nachteile und damit ist die alte Technik einfach überlegen.
Ein weiterer Nerdporn war die PS3. Es ist schon eine echt geniale Vorstellung, dass die 230 GFLOPs ungefähr so schnell sind, wie der knapp 10 Jahre später erschienene i7 5960X. Allerdings gab es nichts, wofür das in der PS3 praktisch genutzt wurde, nur unter Linux (dessen Unterstützung später entfernt wurde) konnte man die irre Leistungsfähigkeit nutzen. Die geniale CPU ist quasi nutzlos und die 400 Mio $ Entwicklungskosten waren umsonst, aber immer ist es eine gute Sache für das Technikmuseum.
Wenn HBM irgendwann (für Zocker) einen praktischen Nutzen hat, dann sieht die Sache natürlich anders aus.
Eine Speichertechnologie soll ausreichend Bandbreite zur Verfügung stellen.
Was die GPU daraus macht liegt an der GPU.
Deswegen vergleicht man 2 Technologien auch immer im gleichen Betriebspunkt.
Also nur weil die fps am Ende gleich sind spielen alle Vor- und Nachteile beider Technologien für dich keine Rolle mehr.
Gut, dann brauchen wir auch nicht weiter reden. Ich interessiere mich für den ganzen Shit, du ja eher nicht so.
Speichertransferrate ist Speichertransferrate, egal ob da jetzt GDDR oder Stapelspeicher verwendet wird. Unterschiede könnte man höchstens bei den Latenzen messen, aber das nur nebenbei.
Speichertransferrate ist Speichertransferrate, egal ob da jetzt GDDR oder Stapelspeicher verwendet wird. Unterschiede könnte man höchstens bei den Latenzen messen, aber das nur nebenbei.
Ob die Transferrate jetzt passend ist, liegt vorallem an den Spezifikationen der GPU und der µArch.
Aber welcher Speicher am Ende dran hängt ist der GPU eigentlich egal.
Die einzige Karte die in Bandbreite schwimmt ist die Radeon VII. Und die ist der Frametime König.
Ob das aber an HBM liegt kann ich nicht sagen. Kann auch Zufall sein.
Dazu ist ne 3090 jetzt auch schon bei 900+ GB/s, also voll im "Anwendungsfenster" von HBM.
Technologisch hat HBM gegenüber GDDR eigenlich nur Vorteile. Der große Nachteil sind die Kosten fürs Packaging.