Samsungs HBM2E: Zwischenschritt mit mehr Kapazität und Geschwindigkeit
Samsungs HBM2E soll bis zu 33 Prozent schneller arbeiten und die Kapazität verdoppeln. Doch die Technik bleibt teuer und effektiv nur ein Zwischenschritt, bis HBM3 bereitsteht. Interessant ist HBM2E unter anderem für maschinelles Lernen.
Die nackten Zahlen sprechen für den Anfang des Jahres von Samsung vorgestellten HBM2E -Speicher. Er soll bis zu 33 Prozent flotter sein, was auf eine Datenrate von 3,2 statt wie bisher 2,4 GBit pro Sekunde hinausläuft. Der komplette Stack böte demnach 307 statt 410 GB/s. Ferner nutzt HBM2E 16-Gigabit- anstelle der 8 Gigabit-Chips - bei der wie bisher genutzten Achtfachstapelung entspricht das 16 GByte pro Package. Mit Blick auf aktuelle Grafiklösungen wie AMDs Radeon Instinct MI 60, wo vier HBM2-Stacks an der Tagesordnung sind, könnte man mit HBM2E 64 GByte mit einer Transferrate von 1,64 TByte pro Sekunde bewerkstelligen. Eine Revolution stellt HBM2E jedoch nicht dar, vielmehr einen Zwischenschritt bis zur nächsten Inkarnation mit prinzipiell gleicher Technik.
Ausgehend vom bisherigen Herstellungsverfahren, wo mittels einer Silizium-Durchkontaktierung die verschiedenen Schichten miteinander verbunden wurden, dürfte sich der Produktionsaufwand nicht verringert haben. Im Blick haben die Ingenieure vor allem KI-Systeme, insbesondere maschinelles Lernen, wo riesige Datenberge bewegt werden müssen. Intel etwa kombiniert spezielle FPGAs mit HBM-Speicher.
HBM bleibt teuer
Aktuell sorgen vor allem die hohen Kosten dafür, dass sich HBM-Speicher keiner großen Verbreitung erfreut. Jim Handlich, Principal Analyst bei Objective Research, sagt, dass man gegenüber DRAM mit 30 Prozent höheren Wafer-Kosten rechnen muss. "Ich rechne damit, dass HBM vor allem bei GPUs Thema bleiben wird, weil er teuer ist. Falls der Markt groß genug wird, wird die Produktion günstiger und ebnet den Weg für weitere Anwendungen." Insofern wäre er nicht überrascht, wenn sich die Mehrheit der Apps in zehn Jahren HBM zunutze macht - wäre es aber ebenso wenig, wenn der Fall nicht eintritt. Eine Prognose scheint demzufolge schwierig.
Aktuell hat Nvidia nur vier Karten mit HBM2-Speicher am Start: die Tesla P100, die Tesla V100, die TITAN V und die Quadro GV100. Bei AMD sieht es nicht viel besser aus. Mit der Radeon Fury sowie der Vega-Serie war man zwar schon im Massenmarkt vorgedrungen - hatte HBM-Speicher bei der Radeon RX 5700 (XT) jedoch wieder den Rücken gekehrt.
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Dennoch steht der Markt nicht still. Samsung und Hynix hatten HBM3 schon während der Hot Chips-Konferenz 2016 angekündigt. Im Raum steht eine Bandbreite von mindestens 512 GB/s. Aktuell geht man davon aus, dass HBM3 2020 in ersten Produkten eingesetzt werden könnte. Nachfolger in Form von HBM3+ und HBM4 sind ebenfalls angedacht und sollen zwischen 2022 und 2024 folgen. Informationen sind allerdings nur spärlich vorhanden.
Quelle: semiengineering

, nicht die beste Leistung für die meisten Spiele denk ich.
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Man muss immer für sich testen und schauen was mehr bringt. Außer bei wenigen Karten wo bekannt ist das die extrem Speicherlimitiert sind.
Allerdings pauschal 8000mhz oder sei es 7800mhz GDDR6 zu fahren weil das in Tests der maximale Overlock war, heißt nicht zwingend das sowas effektiv ist oder man das oft machen sollte, steht meist bei den Reviews auch dabei.
Du bekommst basierend auf diesen Aussagen die er gemacht hat, nicht böse gemeint
Selbst sage ich mal bei Rising Storm 2 Vietnam, ziemlich veraltet aber gute Anpassmöglichkeiten zum testen von so etwas, kannst du kaum ein zusätzliches Leistungsplus in ordentlichem Ausmaß erzielen beim VRAM-Overclock, weil die GPU auch da beteiligt ist, die sollte auf maximaler Frequenz immer laufen.
Wenn man sein Power-Target natürlich nie erreicht kann mann machen was man möchte, aber man sollte auf keinen Fall GPU Boost "Stufen" opfern.
Bei Rising Storm 2 Vietnam kann man im übrigen auch durch das Deaktivieren vom Streaming und komplett reinladen der Texturen ordentlich Leistung freischaufeln bei "VRAM Monstern" erfüllt genau seinen Zweck, ist aber so heftig CPU lastig das man eher die CPU an Schmerzgrenze bringen sollte im Singlethread
Ich frag mich aber warum es solche Einstellungsmöglichkeiten nicht bei vielen anderen Titeln gibt, wenn ein Mod Team mit Unreal Engine 3.0 das macht sollte das für andere doch auch möglich sein.
Ja Vega is teuer wie Sau, aber dass man HBM draufgeklebt hat hat wohl viele Gründe gehabt. Ich glaub das Vega auch ganze Zeit entwicklungsmäßig nur eine Resteverwertung der RadeonPro war und deshalb so ist wie sie ist, den richtigen Gaming-Chip haben wir jetzt erst serviert bekommen...
Dass man die Karte dann für 200€ raus hauen muss, weil man sonst drauf sitzen bleibt, ist genau ein Argument für den Verzicht auf HBM im Gaming-Sektor.
HBM ist GDDR in den meisten technischen Punkten weit überlegen. Wir sehen ihn nur in der Praxis zu Hause so gut wie nicht weil er einfach sehr viel teurer ist. AMD hats versucht weswegen VEGA-Karten teuer wie Sau sind und NVidia hats halt nur im Profisegment eingesetzt (Volta) wo Geld weniger eine Rolle spielt.
Ich meine mich zu erinnern das du das hier schon vor Jahren mal gepostet hat, warum sollte man seinen GPU-Boost drücken damit man 8000Mhz VRAM fahren kann ?
Für den VRAM gilt es nach der GPU den Sweetspot zu finden, nur weil es technisch möglich ist muss man das nicht zwingend auf jeder Karte machen.
Man muss immer für sich testen und schauen was mehr bringt. Außer bei wenigen Karten wo bekannt ist das die extrem Speicherlimitiert sind.