DDR5: Ankündigungen von Teamgroup und XPG

21
News Benjamin Gründken Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
DDR5: Ankündigungen von Teamgroup und XPG (2)
Quelle: XPG

Sowohl Teamgroup als auch XPG haben DDR5-Arbeitsspeicher angekündigt. Während Teamgroup DDR5-4800-Module der Elite-Serie auf den Markt bringen will, stellt XPG die Caster-Serie mit 6.000 bis 7.400 "MHz" in Aussicht.

Mit der konkreten Ankündigung von Produkten ist DDR5-Arbeitsspeicher erneut einen Schritt näher gerückt. So hat Teamgroup im Rahmen Computex 2021 16 GiByte große Module vorgestellt, die man als DDR5-4800 auf den Markt bringt. Der Hersteller betont, dass die Spannung gegenüber DDR4 von 1,2 auf 1,1 Volt gesenkt wurde. Derweil wachse die Transferrate von 4.800 auf 5.200 Megabit pro Sekunde. Bei zehn Prozent weniger Verbrauch soll die Übertragungsrate 60 Prozent höher ausfallen.

Darüber hinaus betont der Hersteller in seiner Pressemeldung den Einsatz der On-Die-ECC-Fehlerkorrektur. Wann die Module, deren Timings bei CL40-40-40-77 liegen sollen, auf den Markt kommen, gibt Teamgroup nicht im Detail an. Mit "releasing soon" bleibt man dann doch etwas vage. Speicherkits für den Desktop erscheinen vermutlich pünktlich zum Marktstart von Intels Alder Lake-S, der dem Vernehmen nach Ende dieses Jahres als erste Mainstream-Plattform den neuen Speicherstandard unterstützt. Auch zum Preispunkt hält sich Teamgroup noch bedeckt.

Bildergalerie

DDR5-Arbeitsspeicher: Auch XPG hat Module vorgestellt

Adata-Marke XPG hat seinerseits angekündigt, bis zum dritten Quartal 2021 Gaming-Speichermodule nach DDR5-Standard zu veröffentlichen. Die neue Serie, die auf den Namen Caster hört, erreiche 6.000 bis 7.400 "MHz" (DDR5-6000 und -7400) und werde in Kapazitäten von 8, 16 und 32 GiByte erhältlich sein. Es soll sie wahlweise mit und ohne RGB-Elemente geben.

Auch XPG betont in seiner Pressemitteilung einige allgemeine Vorteile des neuen Standards, etwa die gesenkte Spannung oder die in die Speichermodule gewanderte Spannungsregulierung. Um die hohen Taktraten zu erreichen, habe man eng mit Mainboard-Herstellern zusammengearbeitet.

Mehr zum Thema: DDR5-6400: Corsair über die Vorteile des neuen Arbeitsspeichers

Zuvor hatte bereits Geil DDR5-Module in den Taktstufen DDR5-7200 und eine Gesamtkapazität von 128 GiByte angekündigt. Teamgroup wiederum hatte wiederholt den Entwicklungsstand seiner DDR4-4800-Module kommuniziert. Außerdem will man speziellen Speicher für Übertakter anbieten, der angeblich Spannungen von 2,6 Volt und mehr aushält.

Quelle: Teamgroup, Videocardz

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
21
    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Wie schon mal in einem anderen Thread erklärt, sind CPUs mit übergroßem HBM-L4$ bereits in Arbeit und werden in diesem Jahr von Intel und Ende 2022 von AMD vorgestellt. Das Kosten/Nutzen-Verhältnis bzw. der Bedarf für Consumer-Designs ist jedoch nicht wirklich gegeben, d. h. hier wird man lediglich ein wenig an der L3-Größe schrauben. AMD kommt im 1HJ22 mit Zen3 mit V-Cache, Intel kommt im 2HJ22 mit Raptor Lake, dem man einen marketingtechnisch benannten "Game Cache" nachsagt, wird also vermutlich auch schlicht ein größerer L3$ sein.

        Verrenkungen wie "asynchron" bestückte DIMMs machen überhaupt keinen Sinn, da die dem Ziel eines einheitlichen Standards und damit generell verminderten Gesamtkosten widersprechen. Zudem wäre die Verwendung problematisch und würde explizite Berücksichtigung der SW wie bspw. bei Optane-DIMMs erfordern.
        Zudem gibt es nun mit den Zugewinnen von DDR5 vorerst keinen weiteren Bedarf auf der Consumer-Plattform (weshalb es dort auch vorerst keinen Vierkanalspeicher geben wird). Natürlich kann sich wer hinstellen und sagen "ich will gerne die Leistung und Bandbreite eines Supercomputer unter meinem Schreibtisch", jedoch ist so eine Forderung am Ende schlicht realitätsfern, denn das will am Ende alles bezahlt werden und so etwas will der Consumer-Markt insgesamt zweifellos nicht bezahlen und dementsprechend wird so etwas recht teuer.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Wie schon mal in einem anderen Thread erklärt, sind CPUs mit übergroßem HBM-L4$ bereits in Arbeit und werden in diesem Jahr von Intel und Ende 2022 von AMD vorgestellt. Das Kosten/Nutzen-Verhältnis bzw. der Bedarf für Consumer-Designs ist jedoch nicht wirklich gegeben, d. h. hier wird man lediglich ein wenig an der L3-Größe schrauben. AMD kommt im 1HJ22 mit Zen3 mit V-Cache, Intel kommt im 2HJ22 mit Raptor Lake, dem man einen marketingtechnisch benannten "Game Cache" nachsagt, wird also vermutlich auch schlicht ein größerer L3$ sein.

        Verrenkungen wie "asynchron" bestückte DIMMs machen überhaupt keinen Sinn, da die dem Ziel eines einheitlichen Standards und damit generell verminderten Gesamtkosten widersprechen. Zudem wäre die Verwendung problematisch und würde explizite Berücksichtigung der SW wie bspw. bei Optane-DIMMs erfordern.
        Zudem gibt es nun mit den Zugewinnen von DDR5 vorerst keinen weiteren Bedarf auf der Consumer-Plattform (weshalb es dort auch vorerst keinen Vierkanalspeicher geben wird). Natürlich kann sich wer hinstellen und sagen "ich will gerne die Leistung und Bandbreite eines Supercomputer unter meinem Schreibtisch", jedoch ist so eine Forderung am Ende schlicht realitätsfern, denn das will am Ende alles bezahlt werden und so etwas will der Consumer-Markt insgesamt zweifellos nicht bezahlen und dementsprechend wird so etwas recht teuer.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Und wie soll das mit DIMMs umgesetzt werden?
        Ein schnellerer Speicher müßte schon zumindest auf den CPU-Package verbaut werden, aber wozu, wenn AMD auf seine CPUs direkt 64MB L3-Cache draufpacken kann?
      • Von Nebulus07
        Zitat von Pu244
        Quatsch, du hast doch nur Angst, dass mein P3-500, mit seinem PC100 CL2 SDRAM deine überteuerte Kiste fertig macht, gibs zu

        Weil man dann asymmetrischen RAM hätte, sprich ein schneller Bereich und ein langsamer Bereich. Damit man den vernünftig nutzen könnte, müßte das OS diese Bereiche getrennt sehen und dann vernünftig nutzen können. Das ist einiges an Aufwand.

        Es wäre deutlich sinnvoller gleich Nägel mit Köpfen zu machen und neben dem billigen DRAM auch noch getrennt 1-4GB SRAM einzubauen (die kosten aber einiges), das würde Tempo bringen. Wenn man schon dabei ist, kann man auch noch gleich einen Weiteren Bereich mit nochmal billigerem Optane oder Flash Speicher (ca. 128GB bis 2TB) einrichten, der wiederum als zusätzlicher RAM fungiert.
        Das PC Design ist in den letzten Jahren einfach stehen geblieben.
        Jedes Mainboard hat 4 Ram Slots. Da könnte man so was locker mit realisieren. 2x16GB normales DDR4/5 Ram. Und 2x2GB SRAM. Und das OS weiß schon wofür es welches RAm nutzen sollte.
        Ist auch nicht komplizierter umzusetzen, wie die neuen CPUs, mit ihren langsamen und schnellen Kernen. Da muß das OS auch entscheiden, will der User das Programm nun auf der schnellen CPU oder auf der langsamen laufen lassen?
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Technologie_Texter
        Der Speichercontroller der CPU müßte mal diesen hohen Takt mit machen.
        Dann müßte der DIMM-Riegel das auch mit machen.
        Das würde beides zumindest technisch machbar sein - aber derartige Taktraten über die riesige Entfernung zwischen CPU und DIMM hinzukriegen ist physikalisch nicht wirklich drin. Das machste über ein paar Millimeter im Inneren einer CPU aber nicht über 20cm PCB (wenn das ginge müsste man bei PCIe das viel geringere Frequenzen nutzt nicht schon solche Kunstgriffe machen^^).
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        (...) aber von hohen CLs auf schlechte Zugriffszeiten oder gar schlechte Performance zu schließen ist falsch.r
        Quatsch, du hast doch nur Angst, dass mein P3-500, mit seinem PC100 CL2 SDRAM deine überteuerte Kiste fertig macht, gibs zu

        Zitat von Nebulus07
        Nun, Cache in der CPU ist aber auch sehr teuer.
        Was ich meine, wieso baut man nicht Ramriegel mit z.b. 16GB Ram 3200-CL14 und davon sind aber 4GB (je nach Chipgröße) einfach 6000-CL16.
        Dann hätte man schnelles RAM ohne die Kosten. Also Ram-Riegel mit unterteilten Rambereichen mit schnellem und langsamen Ram. Bringen würde das was z.B. bei APUs. Der GPU Teil könnte das schnelle RAM nutzen. Der Programmcode das langsame Ram.
        Weil man dann asymmetrischen RAM hätte, sprich ein schneller Bereich und ein langsamer Bereich. Damit man den vernünftig nutzen könnte, müßte das OS diese Bereiche getrennt sehen und dann vernünftig nutzen können. Das ist einiges an Aufwand.

        Es wäre deutlich sinnvoller gleich Nägel mit Köpfen zu machen und neben dem billigen DRAM auch noch getrennt 1-4GB SRAM einzubauen (die kosten aber einiges), das würde Tempo bringen. Wenn man schon dabei ist, kann man auch noch gleich einen Weiteren Bereich mit nochmal billigerem Optane oder Flash Speicher (ca. 128GB bis 2TB) einrichten, der wiederum als zusätzlicher RAM fungiert.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk