DDR5: Ankündigungen von Teamgroup und XPG
Sowohl Teamgroup als auch XPG haben DDR5-Arbeitsspeicher angekündigt. Während Teamgroup DDR5-4800-Module der Elite-Serie auf den Markt bringen will, stellt XPG die Caster-Serie mit 6.000 bis 7.400 "MHz" in Aussicht.
Mit der konkreten Ankündigung von Produkten ist DDR5-Arbeitsspeicher erneut einen Schritt näher gerückt. So hat Teamgroup im Rahmen Computex 2021 16 GiByte große Module vorgestellt, die man als DDR5-4800 auf den Markt bringt. Der Hersteller betont, dass die Spannung gegenüber DDR4 von 1,2 auf 1,1 Volt gesenkt wurde. Derweil wachse die Transferrate von 4.800 auf 5.200 Megabit pro Sekunde. Bei zehn Prozent weniger Verbrauch soll die Übertragungsrate 60 Prozent höher ausfallen.
Darüber hinaus betont der Hersteller in seiner Pressemeldung den Einsatz der On-Die-ECC-Fehlerkorrektur. Wann die Module, deren Timings bei CL40-40-40-77 liegen sollen, auf den Markt kommen, gibt Teamgroup nicht im Detail an. Mit "releasing soon" bleibt man dann doch etwas vage. Speicherkits für den Desktop erscheinen vermutlich pünktlich zum Marktstart von Intels Alder Lake-S, der dem Vernehmen nach Ende dieses Jahres als erste Mainstream-Plattform den neuen Speicherstandard unterstützt. Auch zum Preispunkt hält sich Teamgroup noch bedeckt.
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DDR5-Arbeitsspeicher: Auch XPG hat Module vorgestellt
Adata-Marke XPG hat seinerseits angekündigt, bis zum dritten Quartal 2021 Gaming-Speichermodule nach DDR5-Standard zu veröffentlichen. Die neue Serie, die auf den Namen Caster hört, erreiche 6.000 bis 7.400 "MHz" (DDR5-6000 und -7400) und werde in Kapazitäten von 8, 16 und 32 GiByte erhältlich sein. Es soll sie wahlweise mit und ohne RGB-Elemente geben.
Auch XPG betont in seiner Pressemitteilung einige allgemeine Vorteile des neuen Standards, etwa die gesenkte Spannung oder die in die Speichermodule gewanderte Spannungsregulierung. Um die hohen Taktraten zu erreichen, habe man eng mit Mainboard-Herstellern zusammengearbeitet.
Mehr zum Thema: DDR5-6400: Corsair über die Vorteile des neuen Arbeitsspeichers
Zuvor hatte bereits Geil DDR5-Module in den Taktstufen DDR5-7200 und eine Gesamtkapazität von 128 GiByte angekündigt. Teamgroup wiederum hatte wiederholt den Entwicklungsstand seiner DDR4-4800-Module kommuniziert. Außerdem will man speziellen Speicher für Übertakter anbieten, der angeblich Spannungen von 2,6 Volt und mehr aushält.
Quelle: Teamgroup, Videocardz

Verrenkungen wie "asynchron" bestückte DIMMs machen überhaupt keinen Sinn, da die dem Ziel eines einheitlichen Standards und damit generell verminderten Gesamtkosten widersprechen. Zudem wäre die Verwendung problematisch und würde explizite Berücksichtigung der SW wie bspw. bei Optane-DIMMs erfordern.
Zudem gibt es nun mit den Zugewinnen von DDR5 vorerst keinen weiteren Bedarf auf der Consumer-Plattform (weshalb es dort auch vorerst keinen Vierkanalspeicher geben wird). Natürlich kann sich wer hinstellen und sagen "ich will gerne die Leistung und Bandbreite eines Supercomputer unter meinem Schreibtisch", jedoch ist so eine Forderung am Ende schlicht realitätsfern, denn das will am Ende alles bezahlt werden und so etwas will der Consumer-Markt insgesamt zweifellos nicht bezahlen und dementsprechend wird so etwas recht teuer.
Ein schnellerer Speicher müßte schon zumindest auf den CPU-Package verbaut werden, aber wozu, wenn AMD auf seine CPUs direkt 64MB L3-Cache draufpacken kann?
Weil man dann asymmetrischen RAM hätte, sprich ein schneller Bereich und ein langsamer Bereich. Damit man den vernünftig nutzen könnte, müßte das OS diese Bereiche getrennt sehen und dann vernünftig nutzen können. Das ist einiges an Aufwand.
Es wäre deutlich sinnvoller gleich Nägel mit Köpfen zu machen und neben dem billigen DRAM auch noch getrennt 1-4GB SRAM einzubauen (die kosten aber einiges), das würde Tempo bringen. Wenn man schon dabei ist, kann man auch noch gleich einen Weiteren Bereich mit nochmal billigerem Optane oder Flash Speicher (ca. 128GB bis 2TB) einrichten, der wiederum als zusätzlicher RAM fungiert.
Jedes Mainboard hat 4 Ram Slots. Da könnte man so was locker mit realisieren. 2x16GB normales DDR4/5 Ram. Und 2x2GB SRAM. Und das OS weiß schon wofür es welches RAm nutzen sollte.
Ist auch nicht komplizierter umzusetzen, wie die neuen CPUs, mit ihren langsamen und schnellen Kernen. Da muß das OS auch entscheiden, will der User das Programm nun auf der schnellen CPU oder auf der langsamen laufen lassen?
Dann müßte der DIMM-Riegel das auch mit machen.
Was ich meine, wieso baut man nicht Ramriegel mit z.b. 16GB Ram 3200-CL14 und davon sind aber 4GB (je nach Chipgröße) einfach 6000-CL16.
Dann hätte man schnelles RAM ohne die Kosten. Also Ram-Riegel mit unterteilten Rambereichen mit schnellem und langsamen Ram. Bringen würde das was z.B. bei APUs. Der GPU Teil könnte das schnelle RAM nutzen. Der Programmcode das langsame Ram.
Es wäre deutlich sinnvoller gleich Nägel mit Köpfen zu machen und neben dem billigen DRAM auch noch getrennt 1-4GB SRAM einzubauen (die kosten aber einiges), das würde Tempo bringen. Wenn man schon dabei ist, kann man auch noch gleich einen Weiteren Bereich mit nochmal billigerem Optane oder Flash Speicher (ca. 128GB bis 2TB) einrichten, der wiederum als zusätzlicher RAM fungiert.