Intel Alder Lake-S: Neue Details zum Sockel 1700

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Intel Alder Lake-S: Neue Details zum Sockel 1700
Quelle: Intel

Laut Igor's Lab arbeitet Intel an neuen Peltier- und Boxed-Kühlern für den Sockel LGA1700, der anders aufgebaut ist als die bisherigen Intel-Sockel. Änderungen gegenüber dem LGA1200 gibt es bei den Lochabständen, der Höhe und der Form des Prozessors.

Mit den kommenden Alder-Lake-Prozessoren wird Intel nicht nur erstmals unterschiedliche Prozessorkerne in einem Produkt vereinen, sondern auch einen neuen Sockel einführen. Mit dem LGA1700 soll die Anzahl der zur Verfügung stehenden Kontakte von 1.200 auf 1.700 erhöht werden, und gleichzeitig sind Änderungen an den Abmessungen geplant.

Neue Kühler für den LGA1700

Bereits vor einem guten halben Jahr wurden Bilder eines Alder-Lake-Prozessor veröffentlicht, die für einen deutlich rechteckigen Sockel sprachen, wohingegen aktuelle Intel-CPUs quadratisch sind. Weitere Informationen zum Sockel 1700 wurden nun von Igor's Lab veröffentlicht.

Laut den präsentierten Bildern sollen sich mit dem Sockel 1700 die Montagehöhe des Kühlers und die Lochabstände auf dem Mainboard verändern. Letzteres soll dabei verhindern, dass ein alter Kühler auf den nun flacheren Prozessoren montiert wird. Das würde wahlweise in einem Luftspalt oder einem zu niedrigen Anpressdruck resultieren und damit die Kühlleistung beeinträchtigen.
Die von Igor's Lab veröffentlichten Zeichnungen zeigen veränderte Lochabstände und einen niedriger liegenden Heatspreader. Quelle: Igor's Lab Die von Igor's Lab veröffentlichten Zeichnungen zeigen veränderte Lochabstände und einen niedriger liegenden Heatspreader. Gegenüber den aktuellen Lochabständen des Sockels 1200 sollen die Bohrungen beim Sockel 1700 laut Igor's Lab etwas weiter auseinanderliegen, was auf eng bepackten (ITX-)Mainboards die Platzschwierigkeiten erhöhen könnte. Es bleibt abzuwarten, ob Intel hier mit lockereren Regeln für Bauteile im Sockelbereich entgegensteuert.

Passend zum Thema: AMD Zen 4: Neue AM5-Prozessoren kommen mit LGA1718-Sockel

Neben Sockel-Informationen wurden von Igor auch Details zu neuen Kühlern für Alder Lake veröffentlicht. Demnach ist bei Intel erneut ein Peltier-Kühler in Arbeit, wie er bereits in Form des Cooler Master ML360SZ für die aktuellen Prozessoren des Unternehmens entwickelt wurde. Zudem gibt es auch schon Pläne für die neuen Boxed-Kühler, die auf den veränderten Sockel angepasst werden müssen. Ein größeres Redesign, wie es AMD mit den Ryzen-Boxed-Kühlern brachte, ist aber offenbar nicht geplant.

Quelle: Igor's Lab via Videocardz

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nebulus07
        Zitat von Hofnaerrchen
        Apple mit dem übersichtlichen Produktportfolio und zuletzt auch mit der Umstellung auf ARM, in Verbindung mit spezialisierter Software, hat meiner Ansicht den richtigen Weg eingeschlagen, auch wenn mir das Unternehmen dadurch nur bedingt sympathischer geworden ist. Auch Spielekonsolen zeigen diesbezüglich schon seit Jahren in die richtige Richtung: Spezialisierte, einheitliche Systeme und Optimierung der Software auf selbige. Auf lange, oder fürs Klima besser mittlere, Sicht werden wir Endkunden uns wohl oder übel vom individuell konfigurierbaren System verabschieden müssen.
        Ich bin ein großer Fan der M1 CPUs. Und schon nächstes Jahr kommt M2 in 3nm! Das wird eine Freude... Bis dahin sollte die CPU auch komplett reverse engeniered sein und Linux+W10 komplett darauf laufen.
        Das Big+Little Design ist die Zukunft. Ich hätte das auch nicht gedacht. Aber der IDLE Stromverbrauch muß einfach runter gehen. Ein System darf maximal 10W beim nichtstun verbrennen. Eine CPU mit abschaltbaren Kernen ist da ein Super Anfang. Auch war ja vor Jahren mal geplant die GPU abzuschalten (stromlos) und so nochmal 15W zu sparen. Im Desktop Bettieb sollte die APU in der CPU die Fenster darstellen und Videos abspielen. 3D kann da komplett raus.

        AMD sollte sich das Design mal überdenken. Eine 2D GPU in die CPU rein und die externe GPU komplett abschaltbar. Das Videobild kommt vom Mainboard und wird per PCIe übertragen. Hatten wir alles schon mal, hatte sich nicht durchgesetzt, schade.
      • Von Nebulus07
        Zitat von Hofnaerrchen
        Apple mit dem übersichtlichen Produktportfolio und zuletzt auch mit der Umstellung auf ARM, in Verbindung mit spezialisierter Software, hat meiner Ansicht den richtigen Weg eingeschlagen, auch wenn mir das Unternehmen dadurch nur bedingt sympathischer geworden ist. Auch Spielekonsolen zeigen diesbezüglich schon seit Jahren in die richtige Richtung: Spezialisierte, einheitliche Systeme und Optimierung der Software auf selbige. Auf lange, oder fürs Klima besser mittlere, Sicht werden wir Endkunden uns wohl oder übel vom individuell konfigurierbaren System verabschieden müssen.
        Ich bin ein großer Fan der M1 CPUs. Und schon nächstes Jahr kommt M2 in 3nm! Das wird eine Freude... Bis dahin sollte die CPU auch komplett reverse engeniered sein und Linux+W10 komplett darauf laufen.
        Das Big+Little Design ist die Zukunft. Ich hätte das auch nicht gedacht. Aber der IDLE Stromverbrauch muß einfach runter gehen. Ein System darf maximal 10W beim nichtstun verbrennen. Eine CPU mit abschaltbaren Kernen ist da ein Super Anfang. Auch war ja vor Jahren mal geplant die GPU abzuschalten (stromlos) und so nochmal 15W zu sparen. Im Desktop Bettieb sollte die APU in der CPU die Fenster darstellen und Videos abspielen. 3D kann da komplett raus.

        AMD sollte sich das Design mal überdenken. Eine 2D GPU in die CPU rein und die externe GPU komplett abschaltbar. Das Videobild kommt vom Mainboard und wird per PCIe übertragen. Hatten wir alles schon mal, hatte sich nicht durchgesetzt, schade.
      • Von Hofnaerrchen Software-Overclocker(in)
        Die Gerüchteküche um die neuen Chips deutetet darauf hin, dass sowohl AMD als auch Intel (und erwartungsgemäß wohl auch NVIDIA) den Schuss immer noch nicht gehört haben: Neue Produkte - auch wenn deren Effizienz erneut steigen dürfte - sollten dennoch in der Spitze als auch gerade im Mittel weniger Strom verbrauchen als ihr direkter Vorgänger. Zen 3 gefällt mir unter anderem deshalb, weil der 5800x bei wenig bis gar nicht geänderter Verwendung (und sonst identischer Hardware) weniger Strom frisst als der alte 2700x und dennoch (teils deutlich) mehr Leistung bringt.

        Wenn ich heute eine Hardwarekomponente (oder irgendetwas anderes im Haushalt) austausche/ersetze, dann geschieht dies auch in der Absicht am Ende eines Jahres eine Verbrauchsreduktion in der Endabrechnung zu sehen - eine Rückzahlung anstatt einer Nachzahlung ist das Sahnehäubchen. Produkte die jedoch bereits von Haus aus mit einer höheren TDP daherkommen, oder für die der Hersteller Kühlkonzepte in Betracht zieht, die selbst nicht für niedrigen Verbrauch bekannt sind, deuten nicht darauf hin, dass selbige in diese Kategorie fallen werden.

        Auch sind heute übliche Testverfahren nicht oder nur bedingt in der Lage eventuelle Einsparungspotentialengt abzubilden, bzw. sind in Tests oft nur eine Fußnote - wie zum Beispiel Verbrauchswerte von GPUs bei aktiviertem Framelimit, wenn überhaupt, dann meist nur für 1080p/60fps. Die Flexibilität von PC-System ist hier leider die Krux - aufgrund der fast unendlichen Kombinationsmöglichkeiten ist es schlicht und einfach unmöglich alle Varianten ausgiebig zu testen.

        Apple mit dem übersichtlichen Produktportfolio und zuletzt auch mit der Umstellung auf ARM, in Verbindung mit spezialisierter Software, hat meiner Ansicht den richtigen Weg eingeschlagen, auch wenn mir das Unternehmen dadurch nur bedingt sympathischer geworden ist. Auch Spielekonsolen zeigen diesbezüglich schon seit Jahren in die richtige Richtung: Spezialisierte, einheitliche Systeme und Optimierung der Software auf selbige. Auf lange, oder fürs Klima besser mittlere, Sicht werden wir Endkunden uns wohl oder übel vom individuell konfigurierbaren System verabschieden müssen.
      • Von bschicht86 Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Gerade für Schluckspechte ist Peltier sinnlos bis störend, wie ja auch Intels letzte Peltier-Experimente bewiesen haben.
        Deswegen kann ich mir auch vorstellen, dass die CPU zwar effizienter wurde, aber wegen den kleineren Strukturen (höhere Hotspot-Temperatur) im Boost gebremst wird. Genau da würde Peltier helfen (was aber die Effizienz wieder vernichtet)
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Gerade für Schluckspechte ist Peltier sinnlos bis störend, wie ja auch Intels letzte Peltier-Experimente bewiesen haben. Ebenso deutlich belegen diese aber, dass das Intel nicht stoppt. @Neue Halterung: Meh. 1700 ist doch viel weiter weg von 1200 als von 2011, also wieso nicht auf die geniale Halterung von letzterem aufbauen? Und wenn man mit versenkten Gewinden in einer Backplate statt mit aufliegenden in einer Frontplate arbeitet, kann man sogar die verringerte Höhe ausgleichen, sodass man gar keine neue Halterungen braucht. (Und ich kein neues Testsystem. ^^)
      • Von bschicht86 Volt-Modder(in)
        Beim Stichwort Peltierkühler würd mir nur folgendes einfallen:

        Entweder bleiben die CPU's für Sockel 1700 Schluckspechte oder es gibt eine zu hohe Hotspot-Temperatur, die runtergekühlt werden muss.
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