DDR5-RAM: Teamgroup kündigt Endkunden-Arbeitsspeicher für 2021 an [Update: Validierung]

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Arbeitsspeicher: Teamgroup kündigt DDR5-Speicher der Elite-Reihe für 2021 an (1)
Quelle: Teamgroup

Jetzt aktualisiert: Teamgroup hat für das zweite Halbjahr 2021 die ersten DDR5-Speichermodule für Endverbraucher angekündigt. Die sollen zunächst als 16-GiByte-Module der Elite-Produktreihe in den Handel kommen.

Aktualisierung vom 16.12.2020

Teamgroup gibt in einer aktuellen Pressemitteilung weitere Einblicke in die DDR5-Entwicklung für Endkunden. So zeigt man sich selbstbewusst und spricht davon, die "Konkurrenz überholt zu haben". Man habe laut eigenen Angaben das erste technische Muster von DDR5-Speicher für Verbraucher entwickelt. Wie gehabt sind die vorläufigen Spezifikationen der ersten Charge von DDR5-Speicher 16 GiB, 2.400 MHz (DDR5-4800) und 1,1 V für ein einzelnes Modul. Teamgroup führe bereits Validierungstests mit großen Mainboard-Herstellern wie Asus, MSI, Asrock und Gigabyte durch. Durch die Zusammenarbeit mit deren Forschungs-Teams war man nach eigenen Angaben in der Lage, die Entwicklung des hauseigenen DDR5-Speichers "durch die Anpassung der Anfangsparameter zu beschleunigen". Teamgroup geht davon aus, dass die "Frequenzen von Standard-DDR5-Produkten die von übertakteten DDR4-Produkten übertreffen".

Es wird außerdem erwartet, dass Endkunden mit Beginn der DDR5-Generation nicht mehr ins BIOS gehen müssen, um Overclocking zu aktivieren. Nach der Installation von DDR5-Speicher sollen Verbraucher "ihre Computer direkt hochfahren und die hohe Leistung ohne den Übertaktungsschritt von DDR4 erleben können".


Originalartikel vom 01.12.2020

Im Juli dieses Jahres hat die JEDEC die Spezifikation für DDR5-Arbeitsspeicher fertiggestellt, im Oktober folgte dann die erste Ankündigung von marktreifen Produkten durch den südkoreanischen Hersteller SK Hynix. Mit Teamgroup kündigt nun ein weiteres Unternehmen erste Produkte an.

Die sollen im zweiten Halbjahr 2021 in den Handel kommen und sich an gewöhnliche Endverbraucher richten. Genauer vermarktet Teamgroup die Speichermodule als Teil der Elite-Reihe. Den Marktstart wolle man nach eigenen Angaben mit den kommenden Plattformen von AMD und Intel abstimmen. Die werden für das dritte Quartal 2021 erwartet. Zumindest Intel bestätigte bereits den angepeilten Launch von Alder Lake-S für jenen Zeitraum. Was AMD im kommenden Jahr an neuen Produkten auftischen wird und auch das Wann, ist hingegen weniger eindeutig. Gegenwärtig sieht die aktuelle Consumer-Roadmap den Verbleib bei Zen 3 für das kommende Jahr vor.

Wie Teamgroup in der zugehörigen Pressemitteilung (via videocardz.com) bekanntgibt, plant der Hersteller zur Markteinführung zunächst Module mit 16 GiByte DDR5-4800. Weitere technische Details, die genannt werden, umfassen auch die Spannung, die bei 1,1 Volt liege und damit 0,1 Volt niedriger ausfalle als bei aktuellen DDR4-Speichermodulen. Bei den Transferraten wird indessen von 4.800 bis 5.200 Mbps gesprochen - eine Steigerung um den Faktor 1,6 - während der Stromverbrauch um 10 Prozent sinke.

Auch lesenswert: G.Skill Trident Z Neo: RAM bis DDR4-4000/CL16 für Ryzen 5000

Als weiteren Pluspunkt bewirbt Teamgroup darüber hinaus den Wegfall eines gesonderten ECC-Chips zur Unterstützung von Fehlerkorrekturen. Die benötigten Schaltkreise können mit DDR5 direkt in den Die integriert werden. Was die eigene Rolle im Wettbewerb am Markt betrifft, wolle Teamgroup ganz vorne mitspielen und sich als Marktführer in Sachen DDR5-Arbeitsspeicher etablieren. Ob das letztlich ganz ohne eigene DRAM-Fertigung hinhauen wird, darf durchaus bezweifelt werden.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        Krisensicher ist man als Pfleger sicherlich, aber nicht Geiz-Sicher. Irgendwann kommt wieder jemand auf die Idee das Kosten eingespart werden können, indem Personal abgebaut wird. Die verbliebenen Pflegekräfte müssen sich dann um noch mehr Patienten gleichzeitig kümmern. Ohne dafür auch nur einen Cent mehr zu sehen, wobei Geld weniger Zeit und mehr Stress nicht unendlich ausgleichen kann. Irgendwann schafft das Körper und Geist nicht mehr, dann wird der Pfleger schlimmstenfalls selbst Pflegebedürftig.

        Oder hat sich da tatsächlich etwas gebessert?
      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        Krisensicher ist man als Pfleger sicherlich, aber nicht Geiz-Sicher. Irgendwann kommt wieder jemand auf die Idee das Kosten eingespart werden können, indem Personal abgebaut wird. Die verbliebenen Pflegekräfte müssen sich dann um noch mehr Patienten gleichzeitig kümmern. Ohne dafür auch nur einen Cent mehr zu sehen, wobei Geld weniger Zeit und mehr Stress nicht unendlich ausgleichen kann. Irgendwann schafft das Körper und Geist nicht mehr, dann wird der Pfleger schlimmstenfalls selbst Pflegebedürftig.

        Oder hat sich da tatsächlich etwas gebessert?
      • Von VeriteGolem BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Nebulus07
        Das denke ich nicht. Die Leute geben kein Geld mehr für Konsum aus ( Klamotten / Essen gehen / Reisen ) und es bleibt mehr für das Hobby übrig. Dadurch werden die Leute immer die höheren Preise bezahlen, bis diese Preise Standard werden. Firmen und Händler wird es freuen, der Gewinn steigt!
        Wer wenig Geld hat, geht in dieser Spirale unter.
        Aber nur wenn keine Rezension kommt. Wir pumpen schon seit Jahren massiv Geld in die Wirtschaft. Die Inflation wird irgendwann explodieren. Und dann kauft keiner mehr Hobbykram. Die ganzen Häuslebauer die gerade vollkommene Wahnsinnskredite abschließen werden Wohnungslos und hochverschuldet sein. Die Mittelständler die sich V6 Audis leisten, und gerade so die Rate aufbringen werden hochverschuldet sein. Sehr viele Leute werden arbeitslos sein, wenn sie es dank Corona nicht schon sind. Ich bin da fein raus, als Pfleger bin ich absolut krisensicher. Dann gibts für "bei Automotive paar Knöpfe an der Maschine drücken und 4000 netto einstreichen" keinen Bedarf mehr. Die Wirtschaft und der Euro\Dollar überlebt Corona nicht. Die waren schon stark am Straucheln vor der Pandemie.
        Dann fallen auch Preise für Luxusgüter wie Grafikkarten, weil der Jensen auf seinem Kram hockenbleibt. Krisen sind mittlerweile global, also wird es weltweit kaum Markt für sowas geben. Im schlimmsten fall werden wieder klassische Währungen wie Alkohol und Tabak interessant, weil Geld nichts mehr wert ist. Vorteil: Man findet wieder Handwerker, respektive werden die wieder rumrennen und an Türen klingeln. Dann kann man sie genau so arrogant auslachen wie sie es jetzt mit einem machen wenn man so einen Parasiten mal braucht. "Sorry Auftragsbücher voll, und für son Kleinkram kommen wir eh nicht. Kaufense ne neue Heizung bei uns dann kommen wir nach dem Winter, natürlich mit Wartungsvertrag" hat dann ein Ende.

        Und Grafikkarten sind "Konsum". Genießt es. Kauft noch ne 3090. Bald braucht ihr das Geld für Brot.
      • Von Nebulus07
        Zitat von Homerclon
        Aktuell gibts auch unzählige die zu überzogenen Preise kaufen, diese werden auch die Preise der kommenden Jahre bezahlen.

        Die Frage ist, ob den Hersteller und Händler die Absatzzahlen gefallen werden, nachdem sich diejenigen eingedeckt haben denen der Preis egal ist. Die werden danach wohl ins Bodenlose fallen.
        Das denke ich nicht. Die Leute geben kein Geld mehr für Konsum aus ( Klamotten / Essen gehen / Reisen ) und es bleibt mehr für das Hobby übrig. Dadurch werden die Leute immer die höheren Preise bezahlen, bis diese Preise Standard werden. Firmen und Händler wird es freuen, der Gewinn steigt!
        Wer wenig Geld hat, geht in dieser Spirale unter.
      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        Zitat von Nebulus07
        Nächstes Jahr wird PC Hardware so teuer sein, das keiner sich sowas mehr Leisten kann. Netzteile, CPUs, Mainboards, usw. steigen momentan über UVP im Preis. Da für nächstes Jahr auch noch saftige RAM-Preise vorhergesagt werden, kann ich mir nicht vorstellen, wer DDR5 RAM und den Rest sich kaufen soll/will !
        Aktuell gibts auch unzählige die zu überzogenen Preise kaufen, diese werden auch die Preise der kommenden Jahre bezahlen.

        Die Frage ist, ob den Hersteller und Händler die Absatzzahlen gefallen werden, nachdem sich diejenigen eingedeckt haben denen der Preis egal ist. Die werden danach wohl ins Bodenlose fallen.
      • Von Nebulus07
        Nächstes Jahr wird PC Hardware so teuer sein, das keiner sich sowas mehr Leisten kann. Netzteile, CPUs, Mainboards, usw. steigen momentan über UVP im Preis. Da für nächstes Jahr auch noch saftige RAM-Preise vorhergesagt werden, kann ich mir nicht vorstellen, wer DDR5 RAM und den Rest sich kaufen soll/will !
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