DDR5-6400: Corsair über die Vorteile des neuen Arbeitsspeichers
DDR5-Arbeitsspeicher soll durch höhere Kapazitäten, mehr Tempo und eine bessere Energieeffizienz punkten. Nun stellt Corsair diese Vorteile in einem Blog-Artikel heraus. Die Speicherbandbreite von DDR5-6400 etwa seit doppelt so hoch wie die des weit verbreiteten DDR4-3200-RAMs.
Bis Jahresende werden wohl die ersten Desktop-Systeme auf DDR5 setzen. Die Vorteile des kommenden Speicherstandards, der dem Vernehmen nach mit Intels Alder Lake-S-Prozessoren kommt, hat nun auch Corsair in einem neuen Blog-Artikel herausgestellt. Demnach wird DDR5-6400 einer Speicherübertragungsrate von 51 GByte pro Sekunde erreichen. Das sind rund doppelt so viel wie beim heute gängigen DDR4-3200-Speicher, der auf 26 GByte pro Sekunde kommt.
Darüber hinaus betont Corsair, dass die Kapazität pro Speichermodul auf bis zu 128 GiByte wächst. Zunächst einmal allerdings würden nur DDR5-Module mit bis zu 32 GByte angeboten. Wie schon bei DDR4 werden die Kapazitätsgrenzen also schrittweise ausgelotet. Dort gab es anfangs nur 4 GiByte große Module, später folgten 8, 16 und schließlich die bis heute nicht sehr verbreiteten 32 GiByte großen UDIMMs.
DDR5-Speicher: Spannungsregulierung im Speichermodul
Während sich die Latenzen in einem ähnlichen Bereich wie bei DDR4 bewegen sollen, ist die Fehlererkennung als On-Die-EEC neu. Allerdings wird es, wie Corsair betont, weiterhin gewöhnliche Module ohne diese Fehlererkennung geben - wie gehabt kommen EEC-Module in Servern und Systemen für wissenschaftliche Forschung zum Einsatz. Zu guter Letzt weist Corsair noch darauf hin, dass man die Spannung pro Modul von 1,2 auf 1,1 Volt senkt. Außerdem verfügt jedes Modul über einen Power Management Integrated Circuit (PMIC). Das heißt, dass die Spannungsregulierung vom Mainboard in den Arbeitsspeicher wandert.
Mehr zum Thema:DDR5-Speicher: Erste UDIMM- und SODIMM-Module von Crucial abgelichtet
Wann genau nun mit DDR5-Modulen zu rechnen ist, verrät auch Corsair nicht. Voraussichtlich geht es Ende dieses Jahres mit DDR5-4800 los - sobald die entsprechenden Plattformen bereitstehen. Dem Vernehmen nach wird Intel an der Desktop-Front mit Alder Lake-S den ersten Schritt machen.


Erm für die 99% Leser hier? Ja?
Und was ist mit den wenig anspruchsvollen Nutzern, die eine iGPU verwenden? Da kommt es nunmal auf Bandbreite an.
In 1 bis 2 Jahren, dies zeigt eben die Vergangenheit, sieht das anders aus und die Latenzen gleichen sich sehr stark an, während die Bandbreite noch weiter steigt, womit nur noch Vorteile bestehen bleiben.