KI frisst den PC-Markt: Wird Aufrüsten und Gaming zum Luxus-Hobby? - Das sagt das PCGH-Team!
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Wird Aufrüsten und Gaming zum Luxus-Hobby?
Hintergrund: KI frisst den PC-Markt
Der SSD-Markt für Endkunden steht weiter unter Druck. Laut Nelson Duann, Senior Vice President bei Silicon Motion, ist der Retail-Markt für SSDs in der ersten Jahreshälfte 2026 "fast verschwunden" . Der Grund ist demnach nicht nur eine schwächere Nachfrage im klassischen Endkundenhandel, sondern vor allem die veränderte Verteilung von NAND-Flash: Speicherhersteller priorisieren Rechenzentren und KI-Infrastruktur, während PC-Hersteller weniger direkte Kontingente erhalten. Der Großteil der NAND-Allokation geht laut Silicon Motion mittlerweile in das margenträchtige Datacenter-Segment.
Ähnlich ist es bei DRAM - mit deutlichen Folgen für den Retail-Markt. Der wird sukzessive ausgepreist. Es ist kaum noch wirtschaftlich, die hohen Preise als Privatkunde zu bezahlen. Eine Milderung ist selbst für 2027 derweil nicht in Sicht. Marktexperten rechnen frühestens in 2028 mit einer Entspannung bei den Preisen, weil erst dann Kapazitätserweiterungen greifen.
Treffen wird es wohl alle Schichten: Selbst Apple kann die Preise offenbar nicht mehr stabil halten - trotz vorausschauender Beschaffungspolitik und hoher Margen, die solche Verwerfungen besser absorbieren. Bis zu 300 US-Dollar soll das iPhone 18 Pro bei gleicher Speicherausstattung teurer werden. Alternativ bleibt nur die Reduzierung des Speichers. In beiden Fällen verliert der Endkunde.
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Das Konzept ist gerade für content schaffende wesentlich intelligenter die immer die neuste Technik anwenden wollen
Es ist ja wie bei Smartphones, wenn man alle 2-3 Jahre durchwechselt und nur die teuren Geräte im Einsatz hat, ist der Spaß auch dementsprechend teuer.
Die Anschaffungskosten und der Wertverlust muss ja mitgetragen werden, zu den Gewinnmargen.
Vieleicht lohnt es sich für einige tatsächlich, vor allem, wenn man es möglichst einfach haben will (solange keine Probleme auftreten), aber an dem Gefühl der Unabhängigkeit bei der Anschaffung, Nutzungsdauer und Kosten kann man eigentlich nichts schlechtreden.
Sobald das Risikokapital weg ist, normalisieren sich die Preise wieder.
Schade um alle, die dadurch unter die Räder kommen.
Das einzige was konstant ist, ist die Änderung. Kannste nix machen, siehste nur zu.
Genug Binsenweisheiten, schönes Wochenende.
Ich sehe eher gerade ein Nadelöhr. Eigentlich ein AI Oligopol, bzw. eine starke Konzentration auf Wenige gepaart mit einer noch stärken Konzentration der Zulieferer / Fabs. Das bedeutet die Eintrittsbarrieren werden für den Rest nur noch größer. Selbst wenn sich der AI Markt nochmal neu mischt, ist die Versorgung der Fabs der limitierende Faktor. Ein Hightechmarkt der davon fährt. Eine Preisnormalisierung ist so nicht denkbar.
Und das über Jahre...
Zukünftig werden Spiele dann gewissermaßen ausschließlich gemietet und man zahlt entweder mtl. oder bei Benutzung Geld dafür....wie teuer soll das Spiel bei regelmäßiger Nutzung werden? Über 1000€?
Ich möchte ein Spiel kaufen und das so lange für diesen Kaufpreis spielen können, wie ich will!
Dieser ewigleitsgedanke hat sich bei euch allen eingebrannt … wir sind jeder für sich nur ein Staubkorn
Gruß,
Phil