DDR4-Preise steigen um über 50 Prozent: Auch DDR3 betroffen
Die angespannte Lage am Speichermarkt trifft offenbar auch ältere DRAM-Standards. DDR4 soll im dritten Quartal 2026 deutlich teurer werden, DDR3 ebenfalls.
DDR4 ist noch lange nicht aus dem Markt verschwunden. Gerade ältere AM4-Systeme und viele Intel-Plattformen nutzen weiterhin den mittlerweile abgelösten Speicherstandard. Ausgerechnet dort könnten die Preise nun aber wieder deutlich anziehen.
Wie WCCFTech unter Berufung auf Digitimes berichtet, sollen Speicherengpässe im dritten Quartal 2026 zu kräftig steigenden DDR4-Preisen führen. Konkret ist von DDR4-DRAM mit 8 Gbit die Rede. Dessen Vertragspreise sollen demnach um mehr als 50 Prozent steigen. Gemeint sind damit zunächst nicht zwingend die Preise fertiger RAM-Kits im Handel, sondern die Kosten innerhalb der Lieferkette. Solche Bewegungen können sich später aber auch bei Endkundenpreisen bemerkbar machen.
Die Entwicklung kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, aber nur bedingt überraschend. DDR4 galt in den vergangenen Jahren vor allem für Bestandsplattformen als vergleichsweise günstige Aufrüstoption. Wer einen AM4-Rechner mit Ryzen-Prozessor weiter nutzt oder ein älteres Intel-System nicht vollständig ersetzen möchte, konnte mit zusätzlichem Arbeitsspeicher noch relativ preiswert nachrüsten. Genau dieser Vorteil könnte kleiner werden, wenn sich die genannten Preissteigerungen tatsächlich durchsetzen.
Laut Bericht hängt die Lage nicht nur mit einer allgemein höheren Nachfrage zusammen. Auch die Produktionsverteilung spielt eine Rolle. Große Speicherhersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron konzentrieren sich stärker auf DDR5, HBM und andere Speicherprodukte, die vor allem im Server- und KI-Bereich gefragt sind. Für ältere Standards bleiben dadurch weniger Kapazitäten übrig, während der Bedarf an DDR4 in Bestandsplattformen, Industriehardware und weiteren Einsatzbereichen nicht vollständig verschwindet.
Betroffen sein soll laut Bericht auch DDR3. Der noch ältere Standard spielt im aktuellen Spiele-PC kaum noch eine Rolle, wird in Altsystemen und bestimmten Spezialanwendungen aber weiterhin genutzt. WCCFTech nennt in diesem Zusammenhang DDR3-Bausteine mit 4 Gbit. Für Juli 2026 wird ein Durchschnittspreis von 12,75 US-Dollar genannt. Pro Gigabit wäre DDR3 damit rechnerisch teurer als einige moderne Speicherprodukte.
Ein direkter Rückschluss auf deutsche Händlerpreise ist in beiden Fällen schwierig. Vertragspreise in der Lieferkette schlagen nicht automatisch im gleichen Umfang auf fertige RAM-Kits durch. Lagerbestände, Händlerkalkulationen, regionale Verfügbarkeit und konkrete Spezifikationen spielen ebenfalls hinein. Ein einfaches DDR4-3200-Kit kann sich anders entwickeln als schneller OC-Speicher oder ein besonders großes Modul.
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Bei deinen Modulen hast du dann halt eine etwas schlechtere Performance als vorher, wenn weniger als 32GB verwendet werden, aber eine deutlich bessere, wenn mehr verwendet wird. Falls du tunen möchtest, könnte es aber auch vorteilhafter sein, nur die beiden 32-GB-Module zu nutzen, um den Speichercontroller zu entlasten, wenn 64 GB reichen.
Nix gegen PCGH-Abos!!
Bei dem Beispiel geht es aber um "wie teuer erkauft man sich diese 8%". Und der Preisunterschied beim RAM alleine ist so groß, da kann man sich eher einen 14900k und ne 360mm AIO draufschnallen und hat IMMER NOCH GELD ÜBRIG
Ich habe mal nachgeguckt.
Mein 9800X3D mit 64GB RAM und Board kostete umdie 1050€. Das war November 2024.
Rund 6 Monate danach Mitte 2025 wäre man bei knapp unter 1000€ gewesen, weil die CPU günstiger wurde.
Heute kostet der 9800X3D mit dem selben Board und 32GB!! RAM (selbe Timings) ~1150€.
Ein Abstrich beim RAM der noch vertretbar ist und man muss nicht so viel zuzahlen.
Die GPU, ja die habe ich noch vor 8 Monaten gekauft. Also im letzten Moment bevor die teurer wurden.
Heutzutage kosten die 64GB RAM die ich habe (CL36, also die langsame Variante, die gab es dann später mit CL30 grrrr) alleine 800€
Wer also den Markt halbwegs beobachtet, kann richtig viel Geld sparen.
Erfolgreiche Nutzer, die schön brav 10 Jahre lang bei Adobe eingekauft haben, über Jahre ein Abo hatten - die springen ab. Sind überwiegend Selbstständige: Designer, Cutter etc.
Nicht wegen dem Preis - das ist nicht der Hauptgrund. Eher wegen des Verhaltens von Adobe, der ewig bestehenden Bugs und sonstigen Problemen.
Bei Sony laufen aktuell Abo-Nutzer weg, weil denen "digital only" nicht schmeckt.
Bei Xbox sieht es besser aus - aber auch nur weil sie die einzigen waren, die den Preis in die andere Richtung angepasst haben.
YouTube Premium - mit jeder Preissteigerung gibt es nicht gerade viele Nutzer, die sich dann eher Adblocker installieren anstatt zu zahlen.
Kunden kann man nur so weit melken, bis diese wegrennen.
Was war denn da noch? Ah jo, Plex und deren bekloppte Preissteigerung vor kurzem.
Auch da laufen extrem viele weg.
AI-Tokens werden praktisch jede Woche teurer. Ich schaue gar nicht mehr rein, wer aktuell schon wieder nach mehr Geld fragt.
Rate mal, was die Nutzer machen - viele haben angefangen, sich was Lokales zu basteln. Ja, mit viel RAM und VRAM (oder shared, wenn es Macs sind).
Abos werden nicht verschwinden, aber kein Mensch ist bereit, 20-30 Abos laufen zu lassen, vor allem wenn es dann um solche Sachen geht wie Software. Menschen fangen an zu rechnen und finden dann relativ zügig den Knopf, um das Abo zu beenden.
Das ist kein Kindergarten und auch nicht die "Wir kaufen keine neue Hardware"-Selbsthilfegruppe
Abo-Dienste werden eher weniger, nicht mehr.
Es gibt massiven Gegendruck von Nutzern, die alle in Scharen weglaufen.
Adobe ist doch das beste Beispiel. Denen rennen Nutzer weg - obwohl die immer noch eine starke Verbreitung im professionellen Umfeld haben. Und die Hürde, eine neue Software für Videoschnitt zu erlernen nicht gerade klein ist - das ist nicht so einfach wie von Netflix auf Disney+ umzusatteln.
Dazu kommt: Open Source & Freeware kommt immer weiter voran, wird immer besser, beliebter und vielfältiger – vor allem auch gut genug, um die Großen zu verdrängen.
Das fängt mit SteamOS an und hört bei solchen Dingen wie DaVinci Resolve auf - professionellen Tools, die eine sehr brauchbare kostenlose Version anbieten (wo der reguläre Nutzer ohne spezielle Ansprüche gar nix vermisst).
Es gibt auch mehr und mehr Software usw. die einen klaren Punkt setzt: die Option, eine Lifetime-Lizenz zu kaufen, geht nirgendwohin. Selbst wenn die ein Abo haben, bleibt die Option der einmaligen Zahlung für immer.
Und hier kommen wir zurück zum DDR5. Egal ob du die Steam Machine willst, eine neue Kiste für Videoschnitt oder sonstwas: da ist DDR5 drin. Entweder schon verbaut oder zum selbst reinschieben.
Nur weil es bei dir noch keinen DDR5 gab, kommt man daran irgendwann nicht vorbei. Oder dann DDR6 irgendwann.
Hier geht gerade eine ganze Konsumentensparte den Bach runter und soll mittelfristig durch Onlinedienste ala "you will own nothing and will be happy" auf Abobasis ersetzt werden, insofern sollte jeder mit etwas Sorge auf diese Entwicklung blicken, der sich für Hardware interessiert.
"Uns" (Menschen mit anderen Hobbies, Steamdeck und einer Steambibliothek voller guter alter Spiele) interessiert das alles nicht, weil wir ja gar keine neue Hardware kaufen müssen.
Das ist kein Kindergarten und auch nicht die "Wir kaufen keine neue Hardware"-Selbsthilfegruppe
Abo-Dienste werden eher weniger, nicht mehr.
Es gibt massiven Gegendruck von Nutzern, die alle in Scharen weglaufen.
Adobe ist doch das beste Beispiel. Denen rennen Nutzer weg - obwohl die immer noch eine starke Verbreitung im professionellen Umfeld haben. Und die Hürde, eine neue Software für Videoschnitt zu erlernen nicht gerade klein ist - das ist nicht so einfach wie von Netflix auf Disney+ umzusatteln.
Dazu kommt: Open Source & Freeware kommt immer weiter voran, wird immer besser, beliebter und vielfältiger – vor allem auch gut genug, um die Großen zu verdrängen.
Das fängt mit SteamOS an und hört bei solchen Dingen wie DaVinci Resolve auf - professionellen Tools, die eine sehr brauchbare kostenlose Version anbieten (wo der reguläre Nutzer ohne spezielle Ansprüche gar nix vermisst).
Es gibt auch mehr und mehr Software usw. die einen klaren Punkt setzt: die Option, eine Lifetime-Lizenz zu kaufen, geht nirgendwohin. Selbst wenn die ein Abo haben, bleibt die Option der einmaligen Zahlung für immer.
Und hier kommen wir zurück zum DDR5. Egal ob du die Steam Machine willst, eine neue Kiste für Videoschnitt oder sonstwas: da ist DDR5 drin. Entweder schon verbaut oder zum selbst reinschieben.
Nur weil es bei dir noch keinen DDR5 gab, kommt man daran irgendwann nicht vorbei. Oder dann DDR6 irgendwann.