Technik-Teil 2: Nvidia RTX Remix als Fundament
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Technik-Teil 2: Nvidia RTX Remix als Fundament

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Zwar ist Nvidias RTX Remix noch nicht für die breite Masse verfügbar, jedoch sollen so ältere Titel wie Morrowind oder Portal Raytracing kompatibel werden.

Portal RTX: Simples Raytracing-Modding dank RTX Remix?

Damit Raytracing in Portal überhaupt korrekt funktioniert, müssen die Texturen und Assets ersetzt werden, ansonsten fehlen notwendige Eigenschaften zur feineren Reflexion. Dazu kam für Portal RTX Nvidias ebenfalls neues und bislang noch nicht öffentlich verfügbares RTX Remix zum Einsatz (Release: When it's done.). RTX Remix soll Entwickler und Moddern als mächtiges Werkzeug dienen, um Texturen und Modelle aus alten DirectX-8- und -9-Spielen zu exportieren und diese in PBR-Materialien (Physically Based Rendering) umzuwandeln. RTX Remix wiederum ist Teil von Nvidias Omniverse, einer Entwicklungsplattform für Metaverse-Applikationen. Diese soll die Kommunikation und den Austausch von Daten vereinfachen, indem sie Anwendungen und Datentypen streamlined und vereinheitlicht (vgl.: Latein "omnis" = alle, aller, alles; Vorsilbe Omni bedeutet "alle(s) betreffend").

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Nvidias In-House-Entwickler Nvidia Lightspeed Studios hat also RTX Remix als Teil von Nvidias Omniverse genutzt, um die Überarbeitung der klassischen Pixel-Tapeten des originalen Portals in für Raytracing kompatible PBR-Materialien zu vereinfachen. Um wie viel RTX Remix diese nötige Arbeit mithilfe des neuronalen Netzwerks respektive der KI vereinfachen kann, können wir allerdings nicht sagen. Bisherige Präsentationen lassen es ein wenig so scheinen, als wäre eine solche Portierung dank RTX Remix recht simpel und als könnten tatsächlich Hobby-Entwickler oder gar Einzelpersonen "im Handumdrehen" eigene RTX-Ports wie Quake 2 RTX oder Portal RTX erstellen. Dies können Sie gar auf der offiziellen Website nachlesen: "Mit der Modding-Plattform RTX Remix kannst du ganz einfach beeindruckende RTX-Remasters von Spieleklassikern erstellen."

In Portal RTX werden nicht nur Modelle und Texturen, sondern einige Lichtquellen und Props neu hinzugefügt. Chell als Protagonistin scheint zumindest nicht dieselbe Künsterliebe vom <i>Nvidias Lightspeed Studio</i> erhalten zu haben. Quelle: PC Games Hardware In Portal RTX werden nicht nur Modelle und Texturen, sondern einige Lichtquellen und Props neu hinzugefügt. Chell als Protagonistin scheint zumindest nicht dieselbe Künsterliebe vom Nvidias Lightspeed Studio erhalten zu haben.

RTX Remix: Leichte Handhabung oder doch komplexer als gedacht?

Allerdings setzt Nvidia nun mal ein ganzes Studio ein - warum, wenn es doch so einfach geht? Unser von Nvidia zur Verfügung gestellter Reviewer's Guide widerspricht sich in diesem Punkt interessanterweise in gewissem Sinne außerdem. Einerseits wird RTX Remix als eine Art Wunder-Tool zum einfachen Erstellen von RTX-Modifikationen auch für Hobby-Einzelentwickler angepriesen:

Deutsche Übersetzung: "RTX Remix erlaubt es Moddern, auf einfache Art und Weise Assets aus Spielen zu exportieren, automatisch Materialien mit mächtigen KI-Tools zu verfeinern und schnell und einfach RTX mit Raytracing und DLSS zu ermöglichen."

Original: "RTX Remix allows modders to easily caputure game assets, automatically enhace materials with powerful AI tools, and quickly enable RTX with ray tracing and DLSS."

An anderer Stelle wird wiederum die aufwendige Arbeit von Nvidias Lightspeed Studios betont:

Deutsche Übersetzung: "RTX Remix wurde eingesetzt, um das original Beleuchtungssystems des Spiels mit einer neuer, komplett auf Raytracing basierende Beleuchtung auszutauschen und jede Texture modernisiert. Die Weltklasse-Künstler von Lightspeed Studios haben außerdem mühsam beinahe jedes Asset in Portal neu erstellt und Portal mit RTX sowie einer Vielzahl GeForce RTX-befeuerte Technologien und anderen Grafik-Features ausgeschmückt."

Original: "RTX Remix was used to replace the game's original lighting system with a new, fully ray-traced lighting system, as well as modernize each texture. The world class artists at Lightspeed Studios have also painstakingly recreated nearly every asset in Portal, and enhanced Portal with RTX with a host of GeForce RTX-powered technologies and other graphics features."

Portal RTX: Erst mit Remix RTX umgewandelt, dann nachbearbeitet

RTX Remix vs. Nvidia Lightspeed Studio anhand eines Modells
Nicht nur in unserer Bildergalerie finden Sie viele Vergleichsbilder, denn auch auf den folgenden Seiten können Sie über <i>interaktive Slider</i> und <i>Klickvergleiche </i>einen Eindruck gewinnen (<strong>siehe etwa Seite 4 und 5</strong>). Benchmark-Ergebnisse finden Sie wiederum auf Seite 6.
Nicht nur in unserer Bildergalerie finden Sie viele Vergleichsbilder, denn auch auf den folgenden Seiten können Sie über <i>interaktive Slider</i> und <i>Klickvergleiche </i>einen Eindruck gewinnen (<strong>siehe etwa Seite 4 und 5</strong>). Benchmark-Ergebnisse finden Sie wiederum auf Seite 6. Portal RTX: Vergleichsbilder, Technik, Benchmarks und Analyse&nbsp; Für die Vergleichsbilder haben wir nicht nur die Asset- und Beleuchtungsextras abgeschaltet, sondern haben die Szene separat im Original nachgestellt, um so keinen Einfluss auf die ursprüngliche Vision unbemerkt in den Bildern zu haben.

Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch wirkt, ist bei näherer Betrachtung wohl aber keiner, sondern eine gewisse Einschränkung: RTX Remix wurde genutzt, um die Texturen in PBR-Materialien zu wandeln und Raytracing-Effekte zu implementieren. Die überarbeiteten High-Res-Modelle, die neuen und ansehnlicheren Texturen und wahrscheinlich eine ganze Reihe anderer Eingriffe, darunter das Platzieren von Lichtquellen, ist dagegen die Arbeit von Nvidias Lightspeed Studios und deren Artists. Was wohl wiederum bedeutet, dass RTX Remix zwar für die eigentliche Portierung herhalten kann, wenn das Ergebnis allerdings ähnlich überzeugend wie RTX Portal ausfallen soll, ist weiterhin "mühsame" Arbeit von hochbegabten Künstlern nötig. Sie können die Unterschiede sehen, wenn Sie in Portal RTX nicht die High-Res-Modelle, sondern die ursprünglichen, aber von RTX Remix mit PBR-Materialien Raytracing-kompatibel gemachten Original-Assets zuschalten.

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  1. Seite 1 Portal RTX: Ikonisches Spiel, neues Gewand
  2. Seite 2 Technik-Teil 1: Nvidia ReSTIR als neuer Kombi-Ansatz
  3. Seite 3 Technik-Teil 2: Nvidia RTX Remix als Fundament
  4. Seite 4 Portal RTX: Slider-Bildervergleich Teil 1
  5. Seite 5 Portal RTX: Slider-Bildervergleich Teil 2
  6. Seite 6 Portal RTX: Benchmarks mit RTX 4090 und Co.
  7. Seite 7 Portal RTX: Summa Summarum
    • Kommentare (168)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Die genaue Level-Aufteilung weiß ich nicht mehr, aber weil ich nach dem ...ähm... Backofen damals auch Ausschau nach den ganzen verteilten Hinweisen auf die Hintergrundstory (Borealis,...) gehalten habe und weil sich die Rätselstruktur deutlich änderte, habe ich den Rest des Spiels eher als 30-50 Prozent wahrgenommen. Allein die Tatsache, dass es einen Endkampf gibt steht ja in ziemlichem Kontrast zu den Testkammern am Anfang. Aber wer geradlinieg durchsprintet, der beschleunigt in dem Bereich vermutlich noch mehr.
        (Du solltest dir wirklich Portal: Reloaded – Portal 2 Mod – reinziehen, wenn dir die Aufgabenstellung so leicht fällt. Die meisten Kritiker nannten Stories: Mel ja schon schwer und Reloaded dann ZU schwer, aber ich fand letzteres gerade eben angemessen fordernd.)
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Die genaue Level-Aufteilung weiß ich nicht mehr, aber weil ich nach dem ...ähm... Backofen damals auch Ausschau nach den ganzen verteilten Hinweisen auf die Hintergrundstory (Borealis,...) gehalten habe und weil sich die Rätselstruktur deutlich änderte, habe ich den Rest des Spiels eher als 30-50 Prozent wahrgenommen. Allein die Tatsache, dass es einen Endkampf gibt steht ja in ziemlichem Kontrast zu den Testkammern am Anfang. Aber wer geradlinieg durchsprintet, der beschleunigt in dem Bereich vermutlich noch mehr.
        (Du solltest dir wirklich Portal: Reloaded – Portal 2 Mod – reinziehen, wenn dir die Aufgabenstellung so leicht fällt. Die meisten Kritiker nannten Stories: Mel ja schon schwer und Reloaded dann ZU schwer, aber ich fand letzteres gerade eben angemessen fordernd.)
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Zwei Stunden ist wirklich extrem flott. Bei einem Rerun, wenn man mit dem Spielprinzip vertraut ist, kann man das natürlich locker schaffen und in Portal 2 (das ohnehin etwas einfacher gestrickt ist) habe ich einen vergleichbaren Umfang an Leveln durchaus in der Zeit gesehen. Aber wenn man ab und zu auch mal nachdenken muss, hätte ich fünf Stunden jetzt mal als Zeitrahmen bis zum Story-Wendepunkt geschätzt (keine Spoiler für Cleriker! ). Als ich Jahre später meiner Freundin beim Spielen zugeguckt habe, brauchte die in der Regel 10-20 Minuten je Kammer mit Tipps. (Es ist übrigens durchaus unterhaltsam zu sehen, wie andere an Rätsel herangehen respektive scheitern.)
        Lass es 3h gewesen sein, aber mehr definitiv nicht. Und ja, first run und blind Für mich ist es hintenraus auch mehr Geschicklichkeits- als Rätselspiel. Klar man muss sich erstmal die Wege überlegen, aber dann deren Umsetzung fand ich anspruchsvoller. Ich glaub am längsten hatte ich gebraucht, die Mechanik der Mehrfach-Jumps zu checken.
        Der Wendepunkt ist im Grunde das letzte Level? Ja das ist gefühlt genauso lang wie alle anderen Räume vorher zusammen.
        Nochmal sorry fürs OT, hauptsache man hat Spaß beim zocken
        The cake is a lie !!
      • Von Micha0208 Software-Overclocker(in)
        Ich habe jetzt auch ca. 2h gespielt und für mich läuft es mit DLSS3 + FG mit DLSS-Quality sehr gut.
        Man spürt minimal die höhere Latenz mit FrameGeneration, aber vom Bild her empfinde ich es so am flüssigsten.
        Ich habe allerdings am Monitor unter 3440x1440p gespielt, also mit durchweg über 100fps, am 4k-TV mit weniger FPS merkt man den höheren Inputlag bestimmt stärker. Muß ich noch mal testen.
        Bin von DLSS3 + FG (bei diesem Spiel) positiv überrascht.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DARPA
        5 Stunden für die ersten paar Räume?
        Ganz schön lange, oder?
        Will jetzt nicht angeben, aber hatte damals für den kompletten Durchgang rund 2h gebraucht. Das glaube auch normal in dem Rahmen?

        Mit der RTX Version hab ichs erstmal aufgegeben. Da ist einfach nix mit Performance.
        Zwei Stunden ist wirklich extrem flott. Bei einem Rerun, wenn man mit dem Spielprinzip vertraut ist, kann man das natürlich locker schaffen und in Portal 2 (das ohnehin etwas einfacher gestrickt ist) habe ich einen vergleichbaren Umfang an Leveln durchaus in der Zeit gesehen. Aber wenn man ab und zu auch mal nachdenken muss, hätte ich fünf Stunden jetzt mal als Zeitrahmen bis zum Story-Wendepunkt geschätzt (keine Spoiler für Cleriker! ). Als ich Jahre später meiner Freundin beim Spielen zugeguckt habe, brauchte die in der Regel 10-20 Minuten je Kammer mit Tipps. (Es ist übrigens durchaus unterhaltsam zu sehen, wie andere an Rätsel herangehen respektive scheitern.)
      • Von manimani89 Volt-Modder(in)
        Zitat von Fataga
        Trotz 4090 und 5800X3D auf neuestem Mainboard X570 mit 32GB in UWQHD: Mikroruckler, Ruckler, Pixelfehler. Schwach implementiert trotz neuer nVidida Funktionen und Techniken.

        nVidia kann offensichtlich sehr gute Grafikkartenbauen, von Spielen und Spiele-DLCs wie diesem haben sie offenbar wenig Ahnung. Das sollen sie den Spieleentwicklern überlassen .

        Geht gar nicht, das Spiel.
        Zitat von Fataga
        Bei meiner 4090 läufts komplett flüssig und ohne fehler
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