Geforce GTX 1650: Modder verdoppeln den Speicher von 4 auf 8 GiByte
Die Hardware-Youtuber vom Kanal Paulo Gomes haben den Grafikspeicher einer Geforce GTX 1650 händisch von 4 auf 8 GiByte verdoppelt. In Tests konnte die GPU-Mod bessere Ergebnisse als das Original erzielen.
Grafikkarten-Neuveröffentlichungen sind aktuell rar gesät, weshalb Modifikationen Abhilfe schaffen müssen, etwa eine Geforce GTX 1650. Die Hardware-Enthusiasten vom Youtube-Kanal Paulo Gomes aus Brasilien sind dieses Wagnis vor einigen Wochen eingegangen. Sie haben die Erweiterung des Grafikspeichers einer solchen Grafikkarte von 4 auf 8 GiByte vorgenommen und den Prozess samt Test im Video festgehalten. Letzterer konnte zeigen, dass das Upgrade gelungen ist.
Von 4 auf 8 GiByte zeigt Wirkung im Superposition-Test
Die sieben Jahre alte Geforce GTX 1650 ist eine besondere Grafikkarte, da sie insgesamt viermal veröffentlicht worden ist und drei verschiedene Turing-Chips aufweist. Es gibt Varianten mit TU117, TU106 (bei der RTX-20-Generation wiederverwendet) und TU116 mit wahlweise GDDR5- und -6-Speicher. Die Tüftler des Paulo-Gomes-Kanals haben sich für eine Geforce GTX 1650 mit TU106 und 1-GiB-GDDR6-Speicherbausteinen entschieden.
Die Platine der GTX 1650 kommt mit vier solcher Bausteine und damit insgesamt auf 4 GiByte VRAM daher. Diese wurden von Paulo Gomes mit viermal 2-GiB-GDDR6-Modulen der Marke HC16 von Samsung ausgetauscht. Dieser Vorgang soll leicht von der Hand gegangen sein und keine zusätzlichen Firmware-Änderungen vorausgesetzt haben. Lediglich zwei der HC16-Speichermodule sollen zu Beginn defekt gewesen sein, weshalb die Enthusiasten diese kurzerhand mit funktionsfähigen austauschten.
Nicht nur konnte der Speicher der Grafikkarte verdoppelt werden, sondern auch das Benchmark-Ergebnis im 8K-optimierten Modus von Unigine Superposition. Hier ging es laut der Dokumentation der Modder von 624 auf 1.245 Punkte herauf. Interessant wären an dieser Stelle noch Spielebenchmarks für die 8-GiB-Version der Geforce GTX 1650 gewesen, um herauszufinden, ob es in dieser Disziplin auch zu einem enormen Anstieg der Performance gekommen wäre.
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Quelle: Paulo Gomes

Ein Nachteil hat das aber, was man hier wohl unwissend verschwiegen hat, der Treiber muss angepasst werden, sonst funktioniert gar nichts, dies ist also nichts für den 0815 Otto Normalo.
Wobei, das macht auch nur Spaß und längerfristig Sinn, wenn der Treiber nicht modifiziert werden muß. Davon las man hier aber nix und selbst die Firmware hat sofort mitgespielt. Schönes Ding!