Raytracing-Benchmarks
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Raytracing, die virtuelle Nachbildung von Licht, fordert Grafikkarten nicht nur deutlich mehr Berechnungen ab, es fallen auch zusätzliche Daten an. Der Raytracing-Leistungsindex 2025 zeigt, welche Grafikkarten dem Geschehen gewachsen sind. Da wir mit maximaler Raytracing-Komplexität testen (ohne Pathtracing), kommt den GPUs in einigen Fällen Upsampling zu Hilfe. Wir testen acht Spiele mit einer internen Auflösung von 67 Prozent (äquivalent zu den meisten "Quality"-Modi). Damit ist zwar die Bildqualität nicht mehr zwischen den Herstellern identisch, allerdings sieht so die Gaming-Realität aus und wir beugen uns dieser praxisnahen Einstellung. Frame Generation, Variable Rate Shading und Low-Latency-Optionen wie Anti-Lag und Reflex bleiben abgeschaltet, um ansonsten gleiche Bedingungen zu schaffen.
Quelle: PC Games Hardware
Zusätzliche 8 GiByte GDDR6-Speicher auf der Platinenrückseite: Günstig und effektiv.
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16 vs. 8 GiB bei Geforce: Raytracing-Benchmarks
Der hohe Anspruch moderner Raytracing-Implementierungen erfordert auf den meisten Grafikkarten mehr Kompromisse als mildes Upscaling. Sehen wir uns an, wie die aktuelle Nvidia-Mittelklasse mit 8 und 16 GiByte Speicher performt:
Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Brachen beim Rasterizing nur fünf Spiele mit 8 GiByte VRAM ein, sind es beim Raytracing nicht nur mehr, die Unterschiede sind außerdem deutlich größer. Ursächlich ist, dass beim Raytracing zusätzliche Daten für die BVH-Datenstruktur anfallen, welche im Gegensatz zu Texturen nicht beliebig gestreamt werden können, sondern in Caches und VRAM vorgehalten werden müssen. Der Speicherbedarf ist signifikant höher, sodass 8 GiByte selbst in Full HD nicht mehr ansatzweise genügen. Im Folgenden haben wir ein zweites und zugleich letztes Frametime-Beispiel, bei dem gilt: weniger (Zeit pro Bild) ist besser! Zu sehen ist Forza Motorsport mit maximalen Details in Full HD/1080p.
Quelle: PCGH
Geforce RTX 4060 Ti 16GB vs. RTX 4060 Ti 8GB - Frametimes - Forza Motorsport
Sehen wir uns abschließend an, welche Leistungsindizes sich aus alldem ergeben:
25 Prozent mehr Leistung dank 16 GiByte VRAM: Die Leistungsindizes zeigen das Ausmaß des Speichermangels unmissverständlich. Nachdem die Gesamtbetrachtung abgeschlossen ist, präsentieren wir Ihnen auf der nächsten und letzten Seite eine detailliertere Analyse und ziehen ein Fazit mit klarer Botschaft.

Solange man beim Spielen auf 1080p Texturen verwendet, die für 4k gedacht sind, ist man ja irgendwo selber schuld, wenn es schlecht läuft.
Ein akutes Problem sehe ich erst dann, wenn man auf 1080p eben entweder gar keine Wahl hat um niedriger aufgelöste Texturen zu wählen, so dass es immer schlecht läuft, oder wenn das Heruntersetzen der Texturen (oder anderen Grafikeinstellungen) das Spiel massiv viel schlechter aussehen lässt. Und damit meine ich eher massiven Grafikmatsch oder Geflimmere und nicht "hier auf diesen Pixeln dahinten kann man im Rückspiegel jetzt keine Reflektion mehr erkennen".
Sollte es dann Spiele geben, bei denen es bereits etwas "kritisch" aussieht, kann man die ja dann auch mal unter "Echtwelt" Bedingungen testen. Also mit einem offenen Browserfenster und Discord im Hintergrund zB, und dann 1h-2h lang zocken (oder oder weniger aktiv).
Ich vermute, dass davon über die nächsten Jahre, und spätestens mit der nächsten Konsolengeneration mehr und mehr Spiele mit dem Problem auftreten werden, wo man schlicht garnichts mehr machen kann um es zu "retten".
Man könnte ausserdem zum Vergleich auch Karten heranziehen, die mehr VRAM haben, aber deutlich älter sind. Beispielsweise eine RTX 2060 oder eine RTX 3060 mit jeweils 12GB und die dann einer RTX 4060 Ti/5060Ti mit 8GB gegenüberstellen. Wenn die alten Karten dann bessere Ergebnisse erzielen, ist es ein klares Alarmzeichen, dass man in dem Fall ein Downgrade macht.
Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als ich von meiner GTX 260 aufgerüstet habe, nachdem die Karte langsamer lief als selbst die Onboard Grafikkarte meines "Excel PCs", schlicht weil der VRAM von 896MB damals die ersten Spiele schlicht unspielbar machte, mit Framerates von unter 1 fps (während andere Spiele mit 30+ fps noch halbwegs liefen).
Da war es schlicht ein Bruch weg von "Klar Spielbar" hin zu "Absolut unspielbar".
Auf der Gammel-Onboard Intel Karte waren es dann immerhin noch so um 10 fps. Auch unspielbar, aber trotzdem 10 mal so schnell, obwohl die Karte nichtmal 1/4 der Leistung in anderen Spielen brachte.
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MfG
Raff
Aber das Problem bei solchen Aussagen wie Deiner von damals ist, dass sie ein richtig gemein-schlechter Ratschlag sind. Denn wenn jemand eine Grafikarte kauft, dann nutzt er sie ja eine Weile und der einzige bzw. hauptsächliche Grund, warum man eine Grafikkarte "vorzeitig" austauschen muss, ist der fehlende VRAM!
Diese Tatsache, war schon bei 640kb VRAM so, bei 512MB, bei 1GB und bei 2GB. Auch bei 4 und wie bei Dir bei 8GB.
Ein solcher Ratschlag - und das finde ich das gemeine daran - hat einem Nutzer immer zu Ende der Lebensdauer seine Grafikarte mindestens 2 Jahre gekostet. Also 3 statt 5 Jahre im Rechner.
Bei den damaligen Preisen von 300, 400 und 500 Euro war das noch nicht so schlimm. Aber heute, sind das ja gleich richtig hohe vierstellige Schäden die durch falsche Beratung entstehen!
Fast jede Grafikkartengeneration kommt das VRAM Thema auf und immer konnte man im Nachhinein sagen, dass der VRAM die geplante Obsoleszenz war. Daher, wenn man schon über "teure" Grafikkarten redet, sollte man nicht nur die Firmen für verantwortlich machen, wenn die User ihre Grafikkarten nur 3 statt 5 Jahre nutzen können und daher auch höhere Preise durch höhere Nachfrage entstehen, wenn unnötig fast doppelt so viele Käufer beim Händler Schlange stehen!
Zum Thema Lebensdauer kosten. Da hab ich einfach andere Erfahrungen gemacht.... Sowohl meine GTX 970 mit ihren 3,5GB Vram als auch meine Vega 64 (8GB) habe ich jeweils nach ca. 7 Jahren in Rente geschickt und das nicht, weil sie aufgrund fehlenden RAMs spiele nicht zum laufen brachten sondern, weil sie so langsam waren, dass man selbst auf niedrigsten Einstellungen keine spielbare Performance in modernen Titeln mehr erhielt.....
Aktuell ist nur das Problem, dass genau jetzt der Umbruch von 8GB zu 16GB RAM stattfindet.... Das heißt jede zu niedrig ausgestattete GPU wird in der Zeit schneller obsolet werden.... Im allgemeinen war es bei mir aber immer die Performance die zu schwach wurde und nicht der RAM.....
Mein Kumpel hat sogar bis vor 2 Jahren noch mit einer GTX 760 gespielt.... Was die Nutzlosigkeit seiner Karte herbeiführte war der fehlende DX12 Support....
Und wie gesagt. Das war früher. Heute sind wir ja auf einer Linie. Ich weil sich die Dinge nunmal geändert haben, und du weil du schon immer so gedacht hast....
Daher wird der Speichermangel auch in 5 Jahren beendet sein und wir werden 128GB Grafikkarten von Nvidia sehen. Spätestens die RTX 7090 wird eine 128GB Karte sein. Wenn nicht sogar durch den Home-KI Trend und gleichzeitigem Preisfall, schon 256 GB Karten möglich werden. Vielleicht sogar noch mehr. Derzeit ist es vorallem eine Preisfrage und Frage des fehlenden Usecase.
In meiner VR Brille spricht schon in Augment Reality ein virtueller Avatar in Echtzeit mit mir, über alle Dinge die ich möchte und läuft mit mir mit in meiner Wohnung. Solange ich eben die Quest3 auf habe. Das sind die Anfänge. Schon sehr bald werden wir Roboter Frauen, Roboter Kinder bei uns zu Hause haben und Terminatoren die wir im Fernsehen sehen. Nicht in Terminator 8 sondern in Ukraine 2.0.
Dafür werden VRAM Chips der Schlüssel sein und somit das hier und heute mit 8GB uns wie dunkle prähistorische Zeiten vorkommen.
EDIT: Wer heute schon auch bei sich zu Hause eine hübsche AR Avatar zum Sprechen haben will:
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Es sind nicht nur die Chatbots die sich hier bedienen und so ist es eigentlich nicht verwunderlich warum seit Corona die Nachfrage schlichtweg kein einziges Mal wirklich gedeckt werden konnte....
Mein Vater arbeitet in der Automobilindustrie und die Werke standen schon mehrfach einen bis mehrere Tage komplett still nur weil Chips gefehlt haben....
Das sind für ein 2000+€ Ding Peanuts.
Und wenn man geringfügig langsameren RAM verwendet kommt man deutlichst drunter, also ja, es ist reiner Geiz von Nvidia und Co.
Also kommst du bei 8 GB auf ca 10-30$
Es gibt schlichtweg keinen Grund nicht 16 davon um 20 zu verbauen, wenn der Marktpreis dann eh 300+ ist