Gaming Monitore 2026: LCD-Kauftipps 2160p (UHD/4K)
Gaming-Monitore im Test: Hier finden Sie unsere LCD-Kauftipps für die 2160p-Auflösung, auch 4K, UHD oder Ultra HD genannt. Gute 4K-Monitore, also mit UHD und ab 144 Hz, sind ab circa 700 Euro zu haben.
In diesem Artikel
- Seite 1 Gaming Monitore 2026: Allgemeine Kaufberatung und häufige Fragen
- Seite 2 Gaming-Monitor 2026: LCD-Kauftipps 1080p (Full HD)
- Seite 3 Gaming-Monitor 2026: LCD-Kauftipps 1440p (WQHD)
- Seite 4 Gaming Monitore 2026: LCD-Kauftipps 2160p (UHD/4K)
- Seite 5 Gaming Monitore 2026: LCD-Kauftipps Ultrawide-Monitore
- Seite 6 Gaming Monitore 2026: Wissen und allgemeine Infos
- Seite 7 Bildergalerie
Gaming-Monitore: LCD-Kauftipps für UHD-Displays ("4K")
UHD- oder "4K"-Gaming ist bislang ein zweischneidiges Schwert. Obwohl schon lange ein Buzzword im LCD-Markt, sind selbst Highend-Grafikkarten in grafiklastigen Titeln mit der hohen Auflösung häufig überfordert - es sei denn, ein Multi-GPU-Setup oder eine Geforce RTX 4090 steckt im Rechner, die Grafikeinstellungen erhalten ein Downgrade oder niedrige Frameraten werden in Kauf genommen. Ab der RTX 2080 Ti und folgenden Oberklasse-Beschleunigern werden die 8,3 Megapixel aber allmählich flotter in Bewegung gebracht. UHD legt also Stück für Stück den Exotenstatus ab.
Ein 4K-Monitor mit 144 Hz (oder gar mehr) ist noch ziemlich teuer. Mittlerweile gibt es so einige gute Modelle unterhalb 1.000 Euro und der Preis steigt proportional mit der HDR-Qualität an. Die Nische der 4K-Displays wird von zwei Seiten gefüllt: Einerseits von Monitoren, die immer größer werden und andererseits von Fernsehern, die immer kleiner werden. Hier nähern sich beide Kategorien aneinander an.
Samsung Odyssey Neo G8: Neues Nonplusultra mit 4K und 240 Hz
Der Odyssey Neo G8 (hier zum Test) ist wohl der beeindruckendste neue Gaming-Monitor aus 2022, welcher eine 4K-Auflösung in Kombination mit einer Bildwiederholfrequenz von 240 Hz bietet. Das ist eine Weltneuheit! Die 1000R-Krümmung ist immer noch vorhanden, aber wie beim Neo G9 hat Samsung eine beeindruckende Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit 1.196 Dimmzonen, einem angekündigten Kontrastverhältnis von 1 Million:1 und einer Spitzenhelligkeit von 2.000 nits hinzugefügt. Der Bildschirm verfügt auch über moderne Anschlussmöglichkeiten wie DisplayPort 1.4 mit DSC (um 4K bei 240 Hz möglich zu machen) und HDMI 2.1 für Konsolen der neuesten Generation.
Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass Samsung hervorragende Pixel-Reaktionszeiten geliefert hat, die zu den besten gehören, die wir je bei einem LCD-Display gesehen haben. Sie waren über den gesamten Bildwiederholfrequenzbereich überragend schnell auf TN-Niveau, boten nur einen einzigen Overdrive-Modus, funktionierten ziemlich gut mit VRR und beinhalteten sogar einen variablen Overdrive, was zu keinen Überschwingungsproblemen führte. Das Beste von allem ist, dass sie auch alle Probleme mit dem gefürchteten VA-Schwarzverschmieren vermieden, wie sie bei den älteren Odyssey G7-Modellen auftraten, wodurch sich das Panel perfekt für Spiele eignet. Wirklich beeindruckend für ein VA-Panel.
Ein wichtiges Kriterium ist wahrscheinlich die Krümmung des Bildschirms, und das ist wirklich eine Frage des Geschmacks. Wenn Sie auf der Suche nach einem sehr leistungsfähigen Gaming- oder HDR-Bildschirm sind, wie VA-Panels, und einige beeindruckende Spezifikationen und Fähigkeiten wünschen, die sehr zukunftssicher sind, dann ist der Odyssey Neo G8 eine Überlegung wert. Er ist auf dem gleichen Preisniveau eines Sony Inzone M9, bietet aber unserer Ansicht nach fürs Geld einfach mehr.
Gigabyte M32U: Groß, gut und preiswert
Unter den 32-Zöllern mit diesen Eigenschaften ist der Gigabyte M32U aktuell noch der günstigste und dürfte damit gerade das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, das ein 4K-Monitor fürs Gaming zurzeit abliefern kann. Für einen 4K-Monitor, der von einem High-End-Gaming-Rechner befeuert werden soll, wirkt er äußerlich zunächst etwas unscheinbar. Das mag daran liegen, dass es fast den gleichen Monitor vom selben Hersteller und der Untermarke Aorus noch mal gibt - den Aorus FI32U. Die Version unter der Gaming-Marke sieht etwas martialischer aus, ist auch etwas teurer und unterscheidet sich, abgesehen von einem USB-Port weniger und fehlenden Lautsprechern, nicht vom Gigabyte M32U, außer eben im Preis. Wir konnten im Test keine gravierende Schwachstelle finden, was den M32U zum richtig guten Gaming-Allrounder macht. Wer auf HDR verzichten kann, bekommt aber das beste Preis-Leistungs-Angebot unter den 32-Zöllern mit 4K und 144 Hz - aktuell zumindest. Abgesehen von Pivot und HDR spart Gigabyte auch nicht an anderen Features, im Gegenteil: Ein KVM-Switch ist mit dabei - ziemlich praktisch, finden wir; genauso wie die Windows-App für Nerds wie uns, die je nach Spiel den Monitor individuell einstellen möchten. Dieses üppige Gesamtpaket hat Gigabyte jedenfalls echt fair bepreist.
KTC M27P20 Pro: 1.000er-HDR zum Kampfpreis
Der KTC M27P20 Pro (Test) ist kein Monitor, der mit bisher unbekannten Funktionen aufwartet. Sein Reiz liegt vielmehr in seinem ansprechenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Endlich sind hochwertige HDR-Monitore zu einem erschwinglichen Preis erhältlich. Dieses chinesische Modell überzeugt in unserem Test auf ganzer Linie. Wir hatten kürzlich die Gelegenheit, das ähnliche WQHD-Modell KTC M27T20 zu testen, das bis auf die Auflösung weitgehend identisch ist und ebenfalls mit einem attraktiven Preis punktet.
Für rund 790 Euro bietet der Monitor eine beeindruckende Palette an Funktionen und Leistungsmerkmalen, die ihn für eine breite Palette von Nutzern attraktiv machen. Er eignet sich sowohl für Gaming als auch für farbkritische Arbeiten. Besonders hervorzuheben ist die herausragende HDR-Qualität. Die hohe Spitzenhelligkeit, die Mini-LEDs und der erweiterte Farbraum sorgen für ein intensives und lebendiges Seherlebnis, das sowohl bei der Wiedergabe von HDR-Inhalten als auch bei allgemeinen Multimedia-Aufgaben beeindruckt.
Mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln auf einem 27-Zoll-Panel bietet der Monitor eine hohe Pixeldichte von 163,2 ppi, was zu gestochen scharfen Bildern und Texten führt. Die Bildqualität wird durch eine gute Farbtreue mit einem durchschnittlichen Delta E 2000 von 4,9 und einem großen Farbvolumen weiter verbessert. Diese Merkmale machen den Monitor attraktiv für Gamer und für professionelle Anwendungen in den Bereichen Grafikdesign und Fotobearbeitung.
Im Gaming-Bereich wird die Leistung durch die Unterstützung von FreeSync und G-Sync sowie einen niedrigen Input Lag von 14,6 ms (Leo Bodnar) und 4,1 ms (OSRTT) ergänzt. Diese Eigenschaften sorgen für ein flüssiges und reaktionsfreudiges Spielerlebnis, was den Monitor auch für anspruchsvolle Gamer attraktiv macht. Der KTC M27P20 Pro bietet also eine ausgewogene Kombination aus hoher Bildqualität, fortschrittlichen HDR-Funktionen und starker Gaming-Performance, was ihn zu einer ausgezeichneten Wahl für Nutzer macht, die einen vielseitigen und leistungsfähigen Monitor zu einem fairen Preis suchen.
MSI MAG 323UPF: Großes 4K wird bezahlbar und brauchbar
Mit dem Erscheinen des MSI MAG 323UPF wird die Kategorie der 32-Zoll 4K-UHD-Displays mit 160 Hz endlich erschwinglich. Dieser Monitor stellt eine attraktive Aufrüstungsmöglichkeit für all diejenigen dar, die bisher einen 27-Zoll-Monitor mit WQHD und 144 Hz genutzt haben. Unser Test zeigt, dass der MSI MAG 323UPF ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Obwohl der Monitor zur MAG-Serie von MSI gehört, die gewöhnlich unter den Premium-Serien wie MPG oder Oculux angesiedelt ist, bietet der MAG 323UPF eine beeindruckende Performance, die man sonst nur von High-End-Modellen erwarten würde. Er überzeugt mit seiner 4K-UHD-Auflösung und einem farbenfrohen IPS-Panel, was zu einer hohen Bildqualität führt.
Das Design des MSI MAG 323UPF ist funktional und ästhetisch ansprechend, ohne unnötigen Schnickschnack. Er bietet flexible Einstellungsmöglichkeiten für Höhe und Neigung, obwohl eine Schwenkfunktion fehlt. Mit mehreren HDMI- und USB-Anschlüssen sowie einem DisplayPort ist der Monitor vielseitig einsetzbar. Funktionen wie die "MSI Gaming Intelligence"-Software und das "Smart Crosshair"-Feature erhöhen den Bedienkomfort und die Funktionalität.
Die hohe Pixeldichte in Kombination mit der großen Bildschirmdiagonale ist ein echter Blickfang, auch wenn der Kontrast für IPS-Panels nur durchschnittlich ist. Die minimale Helligkeit ist für verschiedene Lichtbedingungen ausreichend. Die HDR-Funktion erreicht die Stufe 600 und obwohl die acht Dimming-Zonen mit LEDs an den Rändern begrenzt sind, ist ein Mehrwert erkennbar. Dies trägt dazu bei, dass der Preis des Monitors trotz der hohen Leistungsfähigkeit erschwinglich bleibt.
Corsair Xeneon 32UHD144-A: Gut, aber etwas teuer
Wenn man sich das Design des Xeneon 32UHD144-A ansieht, wird klar, dass Corsair einen anderen Rahmen und das gleiche Gehäuse wie bei seinem ersten Monitor, dem 32QHD165, wiederverwendet hat. Das Design des Monitors ist jedoch sehr dezent, mit einem schlanken, rahmenlosen Panel und nur einem etwas dickeren Kinn, das ein kleines Corsair-Logo beherbergt. Auf der Rückseite hält Corsair die Dinge ebenfalls minimalistisch. Alles, was man sehen kann, ist der strukturierte, mattschwarze Kunststoff, den Corsair für die Konstruktion verwendet, und ein kleines, glänzendes Corsair-Logo am oberen Rand des Bildschirms. Es gibt kein RGB, kein knalliges Design, nichts, was wirklich nach einem martialischen Gaming-Design schreit.
In der Leistung konkurriert er mit ähnlichen Modellen, etwa dem MSI Optix MPG321UR-QD oder dem Viewsonic Elite XG320U, welches das gleiche Panel bieten. Alle diese Monitore leisten in der Bildqualität in etwa das Gleiche. Es gibt nur minimale, unwesentliche Unterschiede. Die HDR-Leistung ist jedoch nicht berauschend. Der 32UHD144 bietet eine DisplayHDR 600-Zertifizierung, hat aber nur 16 kantenbeleuchtete Zonen für lokales Dimmen, was für ein ziemlich unbefriedigendes HDR-Erlebnis sorgt. Dies ist das gleiche HDR-Niveau wie beim Asus PG32UQ oder MPG321UR-QD. Der Sony Inzone M9 bietet hier mit HDR 1000 und direktem Dimming eine bessere Leistung zum ähnlichen Preis, wenn auch auf kleinerem Panel.
Gaming-Monitore: Kauftipps für große Monitore und spieletaugliche TVs
Die Grenze zwischen Monitoren und Fernsehern verschwimmt immer mehr: Mittlerweile gibt es Monitore in TV-Größe und Fernseher, auf denen es sich recht gut spielen lässt. Ist das Display über 40 Zoll groß, steht es nicht mehr unbedingt auf dem Schreibtisch, sondern fungiert als Fernseher im Wohnzimmer. Der Unterschied zwischen TVs und Monitoren ist eigentlich nur noch der TV-Tuner bei Fernseher und der Displayport-Anschluss bei Monitoren.
Gigabyte Aorus FO48U: Relativ günstiger OLED-Monitor
Mittlerweile ploppen zahlreiche OLED-Monitore mit 48 Zoll großen Panel auf. Der Aorus FO48U von Gigabyte ist der Erste. Wir freuen uns zunächst, dass er eine vorzeigbare Maximalhelligkeit im Test aufweisen kann, was bei vielen OLEDs, auch Fernsehern wie den LG C1, eine markante Schwäche war. Die 300 cd/m^2 können sich aber wortwörtlich sehen lassen. In der HDR-Spitze messen wir aber lediglich einen knappen 400er-Wert. In der Reaktionszeit sind alle OLEDs unübertroffen Spitze, da ist der Gigabyte auch keine Ausnahme mit 0,1 ms im Durchschnitt. Zudem ist der Input Lag mit 16 ms noch angenehm niedrig. Aktuell ist er leicht teurer als der LG C1, dafür handelt es sich hier aber auch um einen Monitor, also mit Displayport-Anschluss und ohne TV-Tuner. Features wie der Aim Stabilizer funktionieren leider nicht mit Adaptive Sync, wovon in unserem Test nur Freesync funktioniert, G-Sync (Compatible) hingegen nur per Firmware Upgrade, das sich mittels Software und USB-Verbindung leicht durchführen lässt.
Asus ROG Swift PG42UQ OLED: Nach wie vor der beste Kontrast
Es überrascht uns nicht, dass das OLED-Panel des PG42UQ (Test) eine hervorragende Leistung bietet, wenn es um Reaktionszeiten für Spiele, Schwarztiefe, Kontrastverhältnis und HDR-Inhalte geht. Zweifellos übertrifft diese Technik die herkömmlichen LCD-Panels in nahezu jeder Eigenschaft - maximale Bildwiederholrate von bis zu 360 Hz mal abgesehen. Aber die Qualität hat auch ihren Preis, sowohl die der OLED-Technik also auch die eines Asus-Monitors.
Dennoch hat es der ROG Swift PG42UQ schwer auf dem Markt mit seinem aktuellen Straßenpreis. LG bietet mit dem OLED42C2 eine deutlich günstigere Alternative - es gibt nur wenige Unterschiede in den Ausstattungsdetails. Ja, der Asus ist mehr Monitor als TV, hat also keinen Tuner, kein Dolby Vision, dafür Displayport und 138 Hz statt "nur" 120 Hz. Und wem das nächstgrößere 48 Zoll nicht zu groß ist, bekommt man mit dem Aorus FO48U einen ähnlich guten OLED-Monitor, der sogar einen KVM-Switch bietet. Die beiden Konkurrenten haben etwas Vorsprung auf dem Markt, sodass der Asus-OLED, der seit zwei Monaten leider "preisstabil" bleibt, ruhig noch ein gutes Stück im Preis fallen kann.
TV-Tipp: Samsung OLED GC65S95C: OLED-Oberklasse
Der Samsung GQ65S95C (ausführlicher Test) markiert eine gute Evolution der eigenen OLED-Reihe. Trotz des hohen Preises bietet der S95C eine beeindruckende Bildqualität, die durch nahezu perfekte Schwarztöne und beeindruckenden Kontrast dank der OLED-Technologie hervorgehoben wird. Die Maximalhelligkeit ist ausreichend, auch wenn OLEDs generell nicht so hell wie ihre LCD-Gegenstücke sind. Ein kleines, aber bestehendes Einbrennrisiko bleibt, obwohl es im alltäglichen Fernsehgebrauch vernachlässigbar ist. In puncto Ausstattung sticht die schlanke One Connect Box hervor, die das Kabelmanagement vereinfacht. Die Audioqualität ist akzeptabel, obwohl sie nicht herausragend ist, und der Mangel an DTS-Unterstützung könnte einige Nutzer enttäuschen.
Der S95C glänzt jedoch mit einer niedrigen Signalverzögerung, ideal für Gaming, unterstützt durch eine 144-Hz-Bildwiederholrate und solide VRR-Funktionalität. OLEDs verfügen über nahezu keine Pixelreaktionszeiten, also deutlich unter einer Millisekunde. Das bedeutet, dass auch in schnellen Bewegungen keine Schlieren oder kein Ghosting zu erkennen sind, was das Bild mit dem Testufo bestätigt. Die Bewegtbildschärfe an sich ist aber von der Bildwiederholrate abhängig. Also je höher die Bildfrequenz, umso schärfer das Bewegtbild. Nun sind die 144 Hz schon eine gute Frequenz fürs Gaming und Fernseher bieten aktuell auch nicht mehr. Die HDR-Leistung ist gut, obwohl das Fehlen von Dolby Vision bemerkenswert ist. Insgesamt ist der S95C eine solide, wenn auch teure Wahl für diejenigen, die nach einem qualitativ hochwertigen OLED-TV suchen, insbesondere für Gaming-Enthusiasten.
TV-Tipp: Samsung QLED GC55QN90C: Hell und spieletauglich
Eines der herausragenden Merkmale des GQ55QN90C ist seine außergewöhnliche Helligkeit. Mit einer maximalen Helligkeit von 656,4 cd/m²vollflächig übertrifft dieser Fernseher viele Konkurrenten und sorgt für lebendige, leuchtende Bilder, die auch in hell beleuchteten Räumen gut zur Geltung kommen. Der Schwarzwert von 0,199 cd/m² ist für das IPS(ADS)-Panel gut und ermöglicht tiefe, intensive Schwarztöne, die den Kontrast und die Bildtiefe erhöhen. In Bezug auf die HDR-Leistung sticht der GQ55QN90C mit einer Spitzenhelligkeit von 1257,8 cd/m² hervor, was High-Dynamic-Range-Inhalte mit einem breiten Farbspektrum und dank Mini-LEDs nuancierten Schattierungen ermöglicht. Die Farbtreue ist mit einem Delta E 2000 von 4,2 akzeptabel, obwohl es Raum für Verbesserungen gibt, um eine noch präzisere Farbwiedergabe zu erreichen. Für Gamer ist der niedrige Input Lag ein großer Pluspunkt. Mit nur 2,8 ms (gemessen mit dem Leo Bodnar Tool) bietet der Fernseher eine fast verzögerungsfreie Reaktionszeit, was ihn ideal für kompetitives Gaming macht. Die VRR-Unterstützung (Variable Refresh Rate) verbessert das Spielerlebnis weiter, indem sie Bildschirm-Tearing und Ruckeln reduziert. Trotz seiner Stärken hat der GQ55QN90C auch einige Nachteile. Die Helligkeitsabweichungen sind mit maximal neun Prozent etwas höher als bei einigen Konkurrenten, was aber nicht unbedingt wahrnehmbar ist. Außerdem unterstützt der Fernseher zwar HDR10+, aber das Fehlen von Dolby Vision könnte für einige Nutzer ein Nachteil sein. Zusammenfassend ist der Samsung GQ55QN90C ein leistungsstarker Fernseher, der sich besonders für diejenigen eignet, die helle Bilder und eine starke Gaming-Performance schätzen. Während er in einigen Bereichen Raum für Verbesserungen lässt, bietet er insgesamt noch immer ein akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis für einen TV.
Philips Evnia 42M2N8900: OLED, gut, schick und teuer
OLED ist der Kontrastkönig, aber Mini-LED liegt nur knapp dahinter. Dann stellt sich die Frage: Wie viel Helligkeit braucht man wirklich? Mini-LED ist sehr hell, bis zu 2.000 cd/m², während OLED in großen Größen vielleicht um die 500 cd/m² erreicht. Aber wenn Sie Ihr Display nicht in einem sehr hellen Raum verwenden, ist diese hohe Helligkeit unnötig und sogar störend. Es liegt auf der Hand, dass wir OLED mögen, nicht nur wegen der Bildqualität, sondern auch wegen der extrem flüssigen Bewegungen und des Spielgefühls. Jedes Exemplar, das wir getestet haben, war ein echter Hingucker. Das Modell von Philips zu diesem Genre ist nicht anders. Das Bild ist in jeder Hinsicht atemberaubend. Mit unglaublich niedrigen Schwarzwerten ist der Kontrast hervorragend. Als wichtigstes Element der Bildqualität machen OLEDs und der 42M2N8900 es jedes Mal richtig. Die Helligkeit ist im SDR-Modus etwas gering, aber für innen ist es hell genug. Philips hat auch hier alle möglichen Komfortfunktionen integriert. Sie erhalten eine praktische Fernbedienung, ein Fadenkreuz und einen Scharfschützenmodus. Die Ambiglow-Beleuchtung, ein Alleinstellungsmerkmal von Philips, ist sowohl als Hintergrundbeleuchtung als auch als farbiger Akzent nützlich. Die Audioqualität ist zudem besser als bei vielen Monitore, und der Ständer ist wie ein hochwertiger Monitorständer in Höhe, Drehung und Neigung verstellbar. Hier handelt es sich im einen Monitor, der dank der Einstellungsmöglichkeiten und der Soundqualität mehr TV ist als andere Monitore in ähnlicher Größe. Der Preis ist deftig und es gibt für die 1.600 Euro bereits größere TVs, aber größer ist nicht immer schreibtischtauglich.
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Haben zwei 34 iger Monitore hier aber das VRR Flickern ist echt
Die Tage geht auch einer davon Online, der Artikel ist schon fertig.
Und die nächsten stehen auch schon in den Startlöchern (und teils auch schon als Testsample in der Redaktion)
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Hätte gern mal Tests von:
GIGABYTE MO34WQC2
MSI MAG 341CQPDE
MSI MPG 321CURXDE
Alienware AW3225QF
Der Gigabyte ist Gen 3. Die bekommt man in 21:9 noch nicht für unter 650 Euro (noch nicht, dürfte aber auch bald anstehen, da gibt es jetzt durch Gen 4 Preisdruck). 4K (erst Recht Gen 3, Gen 4) bekommt man auch nicht wirklich günstig.
Aber es gibt so viele OLEDs unter 650 Euro, dass wir jetzt wohl sogar noch einen Teil 2 des Vergleichtests nachschieben. Mal sehen, ob ich da vielleicht noch ein oder zwei nette 21:9-Displays oder vielleicht was 32-zölliges auftreiben kann (die sind etwas schwieriger zu finden). 16:9 und WQHD, 27'' und QD-OLED (auch ein oder zwei 3rd Gen) findet man schon für unter 600 Euro.
Der Asus da oben hat ein 3rd Gen W-OLED-Panel und 240 Hz, QD-OLED gibt es auch mit 360 Hertz in 3rd Gen. Der sollte mal 950 Euro kosten. Ist seit Juni 2024 in Deutschland gelistet. 600 Euro (mit ein bisschen Schnäppchenjagd).
EDIT: Von MSI hab ich just noch den MSI MAG 271QPX QD-OLED E2 ergattern können, den wollte ich eigentlich auch schon im letzten Vergleichstest, aber da war noch kein Testgerät verfügbar. Jetzt ist eins eingetrudelt
Gruß,
Phil