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Gaming Monitore 2026: LCD-Kauftipps Ultrawide-Monitore

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Gaming-Monitore (Ultrawide-Monitore) für PC-Spiele im Test: Hier finden Sie unsere LCD-Kauftipps für das 21:9- und 32:9-Seitenverhältnis in 1080p-,1440p- und 1600p-Auflösung

Gaming-Monitore: Kauftipps für Ultrawide-Displays (21:9)

Zwar dominiert das 16:9-Seitenverhältnis noch, dem alle bis hierher vorgestellten Geräte entsprechen. 21:9-Modelle werden aber langsam eine gefragte Alternative. Solche Breitbild-LCDs liefern in Spielen einen Panoramaeffekt und erhöhen besonders in Curved-Ausführung das periphere Sichtfeld enorm. Bei günstigen Varianten kommt meist eine Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixel (UW-UXGA) zum Einsatz. Diese kostet nur wenig mehr Leistung als klassisches Full HD, kann auf 34- oder 35-Zoll-Diagonalen aber sehr grobkörnig wirken. Teurere Geräte bieten aber auch 1440p oder gar 1600p. Ultrawide trifft, wie Panel-Krümmung, grundsätzlich nicht jeden Geschmack und wird auch nicht von allen Spielen unterstützt, obwohl es um den Support inzwischen ganz gut bestellt ist. Schlimmstenfalls müssen schwarze Balken links und rechts des Bildinhalts in Kauf genommen werden.

Sie sind auf der Suche nach einem Curved Monitor? Im PCGH-Ratgeber Curved Monitore 202 2 finden Sie die besten von uns getesteten gewölbten Bildschirme auf einen Blick.

Viewsonic Elite XG341C-2K: Top-HDR und 200 Hz schnell

Der ELITE XG341C-2K erhebt Anspruch auf den Titel des weltweit schnellsten 34-Zoll-Ultrabreitbild-Mini-LED-Gaming-Monitors. Das ist auf die übertaktete Bildwiederholfrequenz von 200 Hz in Kombination mit einer Reaktionszeit von 1 ms zurückzuführen. Die eine Millisekunde ist wie bei allen LCDs mal wieder eine Mär: Wir messen hier im Durchschnitt lahme 8 ms und stellen VA-typische Schlieren fest, sowohl bei "übertakteten" 200 Hz als auch bei nativen 165 Hz.

Natürlich gibt es noch weitere Funktionen, die zu einem flüssigen Gameplay beitragen, wie z.B. AMD Freesync Premium Pro, das Tearing und Ruckeln auf dem Bildschirm reduzieren soll. Das funktioniert einwandfrei, ebenso wie G-Sync mit einer Geforce-Grafikkarte.

Was das Bild selbst angeht, so ist es WQHD, deckt 97 % DCI-P3 ab und hat eine enorme Helligkeit von 1.400 cd/m², wie man es von einem Monitor erwartet, der VESA DisplayHDR 1400-zertifiziert ist. Wir konnten jedoch diese Spitzenhelligkeit nicht reproduzieren. Bei kleinstmöglichem Messfenster ermitteln wir maximal knapp 1.100 cd/m². Die Helligkeit sticht hier dennochhervor und ist weitaus heller als bei einigen der kommenden OLED-Gaming-Monitore, die wir ebenfalls gesehen haben.

Außerdem haben wir im Viewsonic-Monitor einen Lüfter entdeckt. Bei hoher Helligkeit ist der auch aktiv, ist aber nur hörbar, wenn man das Ohr an die obere Kante legt. Frontal scheint das Panel selbst die Geräsuchentwicklugn gut zu isolieren. Ob er störend oder nicht ist, streitet sich das Internet seit Neuauflage des G-Sync-Moduls, welches hier aber nicht vorhanden ist. Für aktuell 2.000 Euro ist der Monitor auch noch ziemlich teuer. Wer auf die Top-HDR-Leistung samit Mini-LEDs verzichten kann, kommt mit einem vergleichbar gutem SDR-Modell günstiger weg.

LG Ultragear OLED 45GR95QE-B: Totale OLED-Immersion und geschmeidiges Bewegtbild

Der LG Ultragear OLED 45GR95QE ist ein beeindruckender Gaming-Monitor, der dank seines OLED-Panels und einer hohen Bildwiederholrate von 240 Hz für ein einzigartiges Spielerlebnis sorgt. Das OLED-Panel des 45GR95QE liefert tiefe Schwarztöne, lebendige Farben und daher einen unglaublich hohen Kontrast, was zu einer gewohnten OLED-Bildqualität führt. Die Kombi aus der UWQHD.Auflösung von 3440 x 1440 Pixeln und der hohen Bildwiederholrate von 240 Hz ist die Stärke des Monitors. Mit der Größe bietet er zwar ein richtig gutes "Eintauchen" (Immersion) in die Spielwelt, aber auch eine geringere Pixeldichte als die vielen anderen UWQHD-Monitore auf nur 34 Zoll. Im Gegensatz zum teureren, biegbaren Corsair Xeneon Flex, der über das gleiche OLED-Panel verfügt, ist das Panel hier mit 800R "statisch" gekrümmt. Abgesehen von der Pixeldichte oder dem hohen Preis gibt es hier kaum etwas, das einen am Monitor stören könnte.

LG Ultragear 38GN950G: Ultrawide-Riese

Mit gekrümmtem Nano-IPS-Panel und einer Auflösung von 3.840 × 1.600 Bildpunkten kommt der LG Ultragear 38GN950G daher. LG hat schon länger ein derart großes Panel im 24:10-Format im Programm, das mehrere Monitorhersteller verwenden. Lange waren in dieser Größe maximal 75 Hz drin, was nicht für einen Gaming-Monitor sprach. Das ändert sich nun mit dem 38GN950G, der nun bei der 1600p-Auflösung gewaltige 160 Hz samt nativem G-Sync bietet. Durch einen hohen Schwarzwert von fast 0,5 cd/m² ist der Kontrastwert des Monitors mit 944:1 bestenfalls mittelmäßig. Diese kleine Schwäche haben wir auch bei anderen aktuellen Nano-IPS-Panels festgestellt, die wohl der Kompromiss zu den guten Reaktionszeiten sind: Die belaufen sich im Schnitt auf nur 3,8 ms, was den Monitor zu einem der schnellsten IPS-Panels macht. Auch der Input Lag ist erfreulich niedrig. Überzeugen kann er außerdem mit seinem Farbreichtum. Er deckt sowohl den sRGB- als auch den AdobeRGB-Farbraum nahezu vollständig ab, was ihn nicht nur als Büro-Monitor, sondern auch für professionelle Grafikarbeiten qualifiziert.

LC-Power LC-M40-UWQHD-144: Neues großes Panel zum fairen Preis

Wie die vielen 34-Zöller im 21:9-Format verfügt der LC-M40 über die UWQHD-Auflösung von 3.440 x 1.440 Pixeln, jedoch auf einer größeren Bildfläche mit einer 40 Zoll großen Diagonale. Mit diesem Panel ist der Monitor bislang der einzige seiner Art und damit quasi ohne direkte Konkurrenz. Während die günstigen 34er-Ultrawide-Modelle oft mit einem VA-Panel aufwarten, bietet LC-Power hier ein farbstarkes IPS-Panel. Außerdem hat uns der Kontrast positiv überrascht: Wir messen ein untypisch hohes Niveau von circa 1.300:1. Der Farbraum wird "nur" mit 8 Bit angegeben, aber die Abdeckung und das Farbraumvolumen fallen trotzdem ordentlich aus. Die Reaktionszeiten hingegen sind mit durchschnittlich 7,8 ms bestenfalls durchschnittlich. Trotz der 144 Hz ist der LC-M40 daher nichts für Schlieren-sensible Hochfrequenzspieler. E-Sportler sind aber ohnehin keine Fans des Ultrawide-Formats. Dem Otto Normalgamer dürfte das auch egal sein. Dafür ist der Input Lag mit 7,4 ms angenehm niedrig. Für diesen Preis stimmt das Gesamtpaket. Der M40 ist etwas teurer als die UWQHD in 34 Zoll, dafür aber auch etwas größer.

Gaming-Monitore: Kauftipps für Super-Ultrawide-Monitore (32:9/32:10)

Samsung C49RG90: Nonplusultra mit 1440p-Auflösung und 120 Hz

Der RG90 ist der Nachfolger des zwei Jahre alten HG90. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Modellen ist die höhere Auflösung bei gleicher Bildschirmgröße, die Pixeldichte wächst damit von 81,4 auf 108,5 ppi. Außerdem soll der RG90 nun über HDR mit Spitzenhelligkeit von 1.000 cd/m² darstellen können. Leider können wir dem Panel aber nicht mehr als ca. 770 cd/m² abringen. HDR wird hier zwar auch mit einem lokal dimmbaren Hintergrundlicht unterstützt, das aber wie auch schon im Vorgänger nur mit 16 Zonen (2 x 8) nicht gerade feinmaschig ist. An die HDR-Qualität der teuren G-Sync-HDR-Modelle oder die von High-End-TVs kommt der RG90 nicht heran. Trotzdem freuen wir uns, dass er einer der wenigen Freesync-Monitore ist, der mit besserem HDR als der sinnfreien 400er-Stufe auf dem Markt kommt. Ein weiterer Fortschritt gegenüber dem Vorgänger ist das Hintergrundlicht ohne PWM. Somit ist er in jeder Definition als flimmerfrei zu bezeichnen.

Auch mit dem Oszilloskop haben wir die Reaktionszeiten überprüft. Der Durchschnitt ist mit 5,8 ms der niedrigste der getesteten Super-Ultrawides, das VA-Panel wird aber auch hier nicht von typischen Ausreißern in dunklen Farbwechsel verschont. Wir messen einen Ausreißer von ca. 20 ms, der aber in den Schlieren nicht unbedingt auffällt. Der Overdrive fällt relativ schwach aus und kann daher ohne Ghosting auf höchster Stufe gestellt werden. Hier verwendet Samsung auch nicht mehr das Flimmern per Schwarzbildeinschub wie noch bei den HG70-Modellen.

Asus ROG Strix XG49VQ: Doppeltes Full HD mit Freesync

Was wir von Samsung schon länger kennen, bieten nun auch andere Monitorhersteller: Einen extra­ breiten 32:9-Monitor mit 144 Hz und doppelter Full-HD-Auflösung. Asus ist mit einem Derivat des Samsung C49HG90, an dem sich die Konkurrenz messen lassen muss, als Erster auf dem Markt. Das breite VA-Panel entspricht in der Größe sowie Pixeldichte exakt zwei Full-HD-Monitoren mit Diagonale von 27 Zoll. Die Pixeldichte ist mit ca. 81,4 ppi für verwöhnte Augen schon zu grob. Einer der Kompromisse, der dem exotischen Format geschuldet ist. Ein weiterer ist etwa die knappe Auswahl an Spielen, die die Auflösung von 3.840 × 1.080 Pixeln auch nativ unterstützen. Bekannte Titel sind etwa das aktuelle Battlefield oder Star Citizen. Der Asus-Monitor hat das gleiche Panel wie das Pioniermodell von Samsung, weist aber dennoch einige Unterschiede auf, wie wir im Test feststellen. Während Samsungs Monitor DisplayHDR 600 inklusive dimmbarem Hintergrundlicht bietet, ist der Asus nur noch mit DisplayHDR 400 zertifiziert. Und das, obwohl er selbst im SDR-Modus auf eine Spitzenhelligkeit über 500 cd/m² kommt und damit auch auf einen hervorragenden Kontrast über 4.800:1, also auf eine bessere SDR-Qualität als der eigentlich bessere Monitor von Samsung.

Noch ein kleines, wenn auch für manche nicht unwesentliches Detail: Das Hintergrundlicht des Samsung flimmert wegen Pulsweitenmodulation, wenn auch nicht sichtbar, mit einer Frequenz über 500 Hz, während der Asus-Monitor gewissermaßen "flicker free" mit Gleichstrom leuchtet. Beide Modelle sind außerdem auf voller Bildfrequenz, kompatibel zu G-Sync. Wir sind auf die bald erscheinende Konkurrenz gespannt: Acer hat auch ein Modell mit dem Panel angekündigt und Samsung mit dem C49RG90 einen höher auflösenden Nachfolger, der doppeltes WQHD bieten wird.

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  4. Seite 4 Gaming Monitore 2026: LCD-Kauftipps 2160p (UHD/4K)
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    • Kommentare (671)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Ja, bei rtings zum Beispiel.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Ja, bei rtings zum Beispiel.
      • Von GEChun Volt-Modder(in)
        Wird eigentlich irgendwo auf VRR Flickern eingegangen?

        Haben zwei 34 iger Monitore hier aber das VRR Flickern ist echt
      • Von Kell-Conerem Freizeitschrauber(in)
        Eine Frage wird das hier auf die neuen "dual-funktion" Monitore noch ausgeweitet? Oder sind diese Monitortypen bereits wieder ein Relikt der Vergangeheit wie 3d z.b.?
      • Von PCGH_Phil BIOS-Overclocker(in)
        Ich teste eigentlich in letzter Zeit sogar recht viele Monitore^^. In der nächsten Ausgabe ist ein OLED-Vergleichstest mit Geräten bis zu 650 Euro (wenn man sie erschnappern kann - kann man aber).

        Die Tage geht auch einer davon Online, der Artikel ist schon fertig.
        Und die nächsten stehen auch schon in den Startlöchern (und teils auch schon als Testsample in der Redaktion)

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zitat von Extremgolfer
        Ich hab auch den Eindruck, dass hier nicht ernsthaft aktualisiert wird…
        Hätte gern mal Tests von:
        GIGABYTE MO34WQC2
        MSI MAG 341CQPDE
        MSI MPG 321CURXDE
        Alienware AW3225QF
        Das Panel vom MSI MAG 341CQPDE (QD-OLED Gen 2, 1800R, 175 Hz) habe ich gleich zwei Mal im Test. Für unter 650 Euro. Teuer, der MSI da. Der sollte eigentlich langsam purzeln.

        Der Gigabyte ist Gen 3. Die bekommt man in 21:9 noch nicht für unter 650 Euro (noch nicht, dürfte aber auch bald anstehen, da gibt es jetzt durch Gen 4 Preisdruck). 4K (erst Recht Gen 3, Gen 4) bekommt man auch nicht wirklich günstig.

        Aber es gibt so viele OLEDs unter 650 Euro, dass wir jetzt wohl sogar noch einen Teil 2 des Vergleichtests nachschieben. Mal sehen, ob ich da vielleicht noch ein oder zwei nette 21:9-Displays oder vielleicht was 32-zölliges auftreiben kann (die sind etwas schwieriger zu finden). 16:9 und WQHD, 27'' und QD-OLED (auch ein oder zwei 3rd Gen) findet man schon für unter 600 Euro.

        Der Asus da oben hat ein 3rd Gen W-OLED-Panel und 240 Hz, QD-OLED gibt es auch mit 360 Hertz in 3rd Gen. Der sollte mal 950 Euro kosten. Ist seit Juni 2024 in Deutschland gelistet. 600 Euro (mit ein bisschen Schnäppchenjagd).

        EDIT: Von MSI hab ich just noch den MSI MAG 271QPX QD-OLED E2 ergattern können, den wollte ich eigentlich auch schon im letzten Vergleichstest, aber da war noch kein Testgerät verfügbar. Jetzt ist eins eingetrudelt

        Gruß,
        Phil
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Zitat von lilux
        Ist mir auch aufgefallen. Monitore braucht bei PCGH offenbar keiner. Komisch...
        Ist eher das Thema, dass das Themengebiet samt deren Tests nicht einfach sind bzw. viel Knowhow brauchen. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] kümmert sich um den Bereich so gut es geht, sein letzter Test war der hier https://www.pcgameshardwa...
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