Mainboards bei Mindfactory: AMD mit gewaltigem Vorsprung vor Intel

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Mainboards bei Mindfactory: AMD mit gewaltigem Vorsprung vor Intel
Quelle: MSI B650 Gaming Plus WIFI 

Die jüngsten Mainboard-Verkaufszahlen bei Mindfactory zeigen, dass AMDs AM5- und AM4-Plattformen deutlich vor Intels aktuellen Sockeln 1700 und 1200 liegen.

Die Offenlegung der verkauften Stückzahlen im Online-Shop von Mindfactory gewähren bekanntlich immer wieder interessante Einblicke in den deutschen Hardware-Markt hinsichtlich der aktuellen Beliebtheit von Prozessoren, Grafikkarten und Co. Für die Kalenderwoche 24 vom 10. bis 16. Juni hat sich der für die Auswertung der Daten bekannte X-Kanal "TechEpiphany" auch wieder die Mainboard-Verkäufe der beiden Platzhirsche AMD und Intel genauer angesehen, die eine deutliche Kluft zeigen.

Demnach konnte AMD mit 2.195 verkauften Einheiten 84,26 Prozent der verkauften Hauptplatinen mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 166 Euro auf sich vereinen, während Mainboards mit Intel-Sockel nur 410 Käufer und damit 15,74 Prozent bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von höheren 182 Euro fanden. So wurde mit AMD-Mainboards ein Umsatz von 363.601 Euro bei einem Anteil von 82,98 Prozent generiert, wohingegen Intel-Platinen 74.586 Euro mit 17,02 Prozent ausmachten.

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Mainboard-Verkäufe: AM5 als Bestseller

Heruntergebrochen auf die Sockel wurden dabei 1.525 AM5-Mainboards verkauft und immerhin noch 670 Stück der AM4-Vorgängergeneration. Bei Intel waren es 380 Einheiten mit dem aktuellen Sockel 1700 und nur 30 Stück mit dem älteren Sockel 1200. Am besten verkaufte sich unter den unterschiedlichen Modellen mit dem MSI B650 Gaming Plus WIFI und 430 abgesetzten Exemplaren derweil auch ein offenkundig recht beliebtes AM5-Mainboard.

Den gewaltigen Vorsprung bei der AM5-Plattform kann man dabei durchaus als Vorboten für die für Juli erwarteten Ryzen-9000-Prozessoren auf Zen-5-Basis sehen, die im Gegensatz zu Intels nächster Desktop-Generation in Form der Core-Ultra-200-Reihe mit Codenamen Arrow Lake (im Oktober) deutlich eher erscheinen. Bei AMD bleibt der aktuelle Sockel bekanntlich bestehen, während Intel auf LGA 1851 wechselt.

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    • Kommentare (85)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von gruffi PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Ein Chipsatz bzw. I/O-Hub definiert nicht, wie gut ein Mainboard ausgestattet ist.
        Schon klar. Es definiert aber sehr wohl die Preisspanne und vor allem den durchschnittlichen Kostenpunkt. Es hat ja keiner gesagt, dass man eine Mittelklasse CPU mit einem 300 EUR B650 Board testen soll. Die Prämisse ist, einer Mittelklasse CPU auch einen Mittelklasse Unterbau zur Verfügung zu stellen. Und dieser basiert bei AM5 nun mal zum grössten Teil auf B650 und nicht auf X670(E).
        Zitat von PCGH_Dave
        Wenn ich zwischen den CPU-Tests die Mainboards tausche, laufe ich Gefahr, dass die Werte nicht mehr vergleichbar sind. Denn ich möchte nur die CPUs miteinander vergleichen. Alles drumherum muss also identisch sein.
        Wie schon gesagt, ich sehe für diese Vergleichbarkeit keinen Bedarf, weil es sowieso nicht sonderlich praxisrelevant ist. Und auf diese Weise "CPUs miteinander vergleichen" funktioniert dann auch nur innerhalb desselben Unterbaus. Ist also kein wirkliches Argument, solange ihr den Einfluss des Boards nicht rausfiltert. Und solange ist es eben kein "CPUs miteinander vergleichen", sondern ein "CPUs+Boards miteinander vergleichen". Was für mich als Leser wenig hilfreich ist, weil diese eine Kombination aus CPU+Board nur eine von sehr vielen möglichen ist.

        Ich verstehe natürlich, dass drei verschiedene Plattformen zu pflegen, Entry, Mainstream, High-End, mehr Aufwand bedeutet. Und deshalb macht es wohl auch kaum jemand. Aber das käme halt der Praxis am nächsten und wäre für Leser grundsätzlich hilfreicher.
      • Von gruffi PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Ein Chipsatz bzw. I/O-Hub definiert nicht, wie gut ein Mainboard ausgestattet ist.
        Schon klar. Es definiert aber sehr wohl die Preisspanne und vor allem den durchschnittlichen Kostenpunkt. Es hat ja keiner gesagt, dass man eine Mittelklasse CPU mit einem 300 EUR B650 Board testen soll. Die Prämisse ist, einer Mittelklasse CPU auch einen Mittelklasse Unterbau zur Verfügung zu stellen. Und dieser basiert bei AM5 nun mal zum grössten Teil auf B650 und nicht auf X670(E).
        Zitat von PCGH_Dave
        Wenn ich zwischen den CPU-Tests die Mainboards tausche, laufe ich Gefahr, dass die Werte nicht mehr vergleichbar sind. Denn ich möchte nur die CPUs miteinander vergleichen. Alles drumherum muss also identisch sein.
        Wie schon gesagt, ich sehe für diese Vergleichbarkeit keinen Bedarf, weil es sowieso nicht sonderlich praxisrelevant ist. Und auf diese Weise "CPUs miteinander vergleichen" funktioniert dann auch nur innerhalb desselben Unterbaus. Ist also kein wirkliches Argument, solange ihr den Einfluss des Boards nicht rausfiltert. Und solange ist es eben kein "CPUs miteinander vergleichen", sondern ein "CPUs+Boards miteinander vergleichen". Was für mich als Leser wenig hilfreich ist, weil diese eine Kombination aus CPU+Board nur eine von sehr vielen möglichen ist.

        Ich verstehe natürlich, dass drei verschiedene Plattformen zu pflegen, Entry, Mainstream, High-End, mehr Aufwand bedeutet. Und deshalb macht es wohl auch kaum jemand. Aber das käme halt der Praxis am nächsten und wäre für Leser grundsätzlich hilfreicher.
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Bin da bei Dave, eine Mainboard für eine Plattform.
        Klar erscheint ein Mainboard das teuere CPU etwas fehl am Platz, aber für einen einheitlichen Test der CPUs ist das halt zwingenden notwendig.
        Außerdem muss man sich dann nicht anhören das z.b ein Ryzen 7700x ja high End ist und deswegen auf einem x670e getest werden soll. Aber ein 7600x ist ja wohl ganz klar Mittelklasse auf einem b650e.
        User B sagt dann aber ne so nen 7700x ist maximal ein b650e wert.
        und der 7600 ist dann doch eher b650 oder doch a620.

        Ne ne lieber ein Board.
        Alles andere kann man sich mal in einem Special anschauen, nach dem Motto: Was macht der Chipsatz an Leistung und verbrauch aus.
        Oder auf Bild Niveau:
        Skandal Ryzen 7800x3d auf a 620 gleich Schnell wie auf X670E?!!!!!!!!
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von gruffi
        Also Einsteiger-CPUs mit Einsteiger-Chipsätzen testen, Mittelklasse- CPUs mit Mittelklasse- Chipsätzen und High-End-CPUs mit High-End-Chipsätzen.
        Ein Chipsatz bzw. I/O-Hub definiert nicht, wie gut ein Mainboard ausgestattet ist. Hier mal zwei B650-Bretter:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
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        Vergleiche allein mal den Bereich um die Spannungswandler: Das MSI hat dort nicht mal einen Kühler verbaut, während das Gigabyte VRM-seitig sogar besser ausgestattet ist, als viele X670E-Mainboards. Zumal du nach Lektüre von Torstens Mainboard-Tests durchaus feststellen kannst, dass verschiedene Boards derselben (!) CPU eine andere Leistung entlocken – beim selben Test. Wenn ich zwischen den CPU-Tests die Mainboards tausche, laufe ich Gefahr, dass die Werte nicht mehr vergleichbar sind. Denn ich möchte nur die CPUs miteinander vergleichen. Alles drumherum muss also identisch sein. Eine Ausnahme sind natürlich andere Sockel, wo das Mainboard zwingend getauscht werden muss.
      • Von gruffi PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Das Problem dabei ist, dass man nicht mit unterschiedlichen Mainboards Prozessoren vergleichen kann.
        Da stellt sich mir die Frage, muss man denn das überhaupt? Ein Ryzen 8300G ist sowieso nicht der Gegenspieler eines i9 13900K. Genauso wenig ist ein Ryzen 7950X3D der Gegenspieler eines i3 13100. Schon mal über eine Staffelung über unterschiedliche Segmente nachgedacht? Also Einsteiger-CPUs mit Einsteiger-Chipsätzen testen, Mittelklasse- CPUs mit Mittelklasse- Chipsätzen und High-End-CPUs mit High-End-Chipsätzen. Dann sind vor allem die Idle Werte zwar nicht mehr vergleichbar zwischen den Segmenten, bezogen auf die CPU. Und darauf sollte man die Leser natürlich auch explizit hinweisen. Aber nochmal, ich sehe sowieso keine Notwendigkeit, hier vergleichen zu müssen. Weil es in der Praxis eben genau diese Unterschiede auch gibt. Das meinte ich damit, die Testmethodik vielleicht mal zu überdenken.

        Zitat von PCGH_Dave
        Es ist nicht mein Problem, wenn AMD den Idle-Verbrauch nicht in den Griff bekommt, ich zeige nur die Ergebnisse auf.
        Die Unterschiede der Boards haben nur bedingt was mit AMD zu tun. Wie man sehen kann, können selbst SKUs mit einem Chiplet auf Intel ähnliche Werte unter Idle kommen. Eben vorausgesetzt man verwendet ein dafür adäquates Board.
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Wäre aber vll. eine Überlegung für ein "Special" wert? Stromsparende PCs für Office oder als kleine "Media Box" im Wohnzimmer werden IMO immer beliebter. Für letzteres gäbe es sogar ein "Follow up". Dinge wie Plex gibt es inzwischen ja auch für Windows. Oder ihr habt mal richtig "Mut" und nutzt eine Linux Distro.

        Man könnte die "vorgestellten PCs" auch in Kooperation mit einem Retailer als "Fertig Systeme" anbieten. Darin habt ihr ja schon Erfahrung mit Alternate? Möglichkeiten über Möglichkeiten!
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