Gigabyte B840M Force WIFI6E: Budget-Platine für Ryzen 9000
Gigabyte hat mit dem B840M Force WIFI6E ein neues Micro-ATX-Mainboard für AMDs aktuellen Sockel AM5 vorgestellt. Die kompakte Budget-Platine für AMD Ryzen 9000, 8000 und 7000 nutzt den B840-Chipsatz und verzichtet komplett auf PCIe 5.0.
Mit dem Gigabyte B840M Force WIFI6E hat der Hersteller aus Taiwan ein weiteres Einstiegs-Mainboard im Micro-ATX-Format für AMDs Sockel AM5 ("LGA1718") in sein Portfolio aufgenommen, welches mit schwarzem PCB und dezenten orangefarbenen Akzenten auf den Kühlkörpern optisch ein wenig aus der Reihe tanzt.
Budget-Mainboard mit B840 für den Sockel AM5
Wer einen günstigen Unterbau für CPUs der Serien Ryzen 9000 ("Granite Ridge") und Ryzen 7000 ("Raphael") sowie APUs der Serie Ryzen 8000 ("Phoenix") sucht und dabei auf PCIe 5.0 verzichten kann, sollte einen Blick auf die Eckdaten werfen. Der Hersteller kombiniert den B840-Chipsatz ("Promontory 19") hierfür mit Tuning-Funktionen wie dem X3D Turbo Mode 2.0 (Test), die sonst auf deutlich teureren Gaming-Platinen beworben werden. Was von dem Einsteiger-PCH zu erwarten ist, hat unser Hauptplatinen-Häuptling Torsten Vogel bereits im Video erläutert.
Mit seiner Force-Optik positioniert sich das B840M Force WIFI6E klar unterhalb der Aorus- und Eagle-Serien des Herstellers und richtet sich an preisbewusste Spieler. Der zugrunde liegende B840-Chipsatz basiert technisch nach wie vor auf dem vom alten Sockel AM4 ("PGA-1331") bekannten B550-Chipsatz, weshalb CPU-Overclocking gesperrt bleibt, während Speicher-OC per AMD EXPO natürlich möglich ist.
B840M Force WIFI6E: Ausstattung und Anschlüsse
Insgesamt 12 Phasen für CPU, SoC und Speicher und zwei DIMM-Steckplätze für bis zu 128 GiB DDR5 mit bis zu 8.200 MT/s bilden das Fundament des Gigabyte B840M Force WIFI6E. Die digitale Spannungsversorgung ist als 8+2+2-Design ausgeführt, welches für eine Budget-Platine ausreichen dimensioniert ausfällt und so alle relevanten Prozessoren ohne OC und Tuning verlässlich versorgen kann.
Quelle: Gigabyte
Für Erweiterungen stehen einmal PCIe 4.0 x16 mit Schnellverschluss sowie einmal PCIe 3.0 x4 bereit. SSDs finden in zwei M.2-Slots ihren Platz, von denen einer mit PCIe 4.0 und der andere mit PCIe 3.0 angebunden ist. Hinzu kommen vier SATA-Ports, ein 2,5-GbE-LAN sowie Wi-Fi 6E samt Bluetooth 5.3. Am I/O-Bereich finden sich unter anderem USB-C 3.2 Gen 1, HDMI, DisplayPort und Q-Flash für BIOS-Updates.
X3D Turbo Mode verspricht bis zu 18 Prozent
Bis zu 18 Prozent mehr Spieleleistung stellt Gigabyte durch den X3D Turbo Mode in Aussicht, welcher auch auf dem Gigabyte B840M Force WIFI6E per Mausklick im BIOS aktiviert wird. Im PCGH-Test fielen die realen Zugewinne indes spürbar nüchterner aus als vom Hersteller beworben. Ergänzend wirbt Gigabyte mit D5 Bionic Corsa, einer Tuning-Software, welche Prozessor und Arbeitsspeicher per KI automatisiert beschleunigen soll. Auch hierzu hatten wir bereits ausführlich berichtet.
Zum Preis und einem möglichen Termin für den Marktstart machte der Hersteller aus Taiwan bislang keinerlei Angaben.
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Quelle: Gigabyte via VideoCardz

Gruß T.
Alle Arten von Software von Gigabyte ist Bloatware und verbuggt. Vollkommen ebenbürtig mit Asus' Armoury Crate. Die Haltbarkeit geht so, bei den ganz günstigen Boards, die trotzdem einen auf Gamer-Board machen, muss man stark bei der VRM aufpassen.
Ich traue jedem Biostar-Board mehr als Gigabyte.
Mal davon abgesehen, sollte man vielleicht generell nicht im low-Budget-Segment kaufen...
Will aber nicht vom Thema abweichen - offziell Off-Topic an dieser Stelle.