Günstigere AM5-Mainboards: Gigabyte und Asus mit A620 gesichtet [Update: Zwei Varianten]
Jetzt aktualisiert: AMD bereitet den Einsteiger-I/O-Hub A620 vor, wie nun ein Eintrag der Eurasischen Wirtschaftskommission beweist. Dort sind Mainboards des Herstellers Gigabyte mit dem entsprechenden A620 gelistet, von Asus soll ein solches Modell bei einem chinesischen Onlinehändler zu finden sein. Diese Boards werden mit Sicherheit weniger Funktionalität aufweisen als B650- und X670-Vertreter, dafür aber günstiger sein.
Original-Artikel vom 17. Januar 2023: AMDs Zen-4-Prozessoren sind bekanntlich Teil der AM5-Plattform. Dank neuem Sockel benötigen die CPUs auch neue Mainboards, zudem wird nur noch DDR5-Speicher unterstützt. Das hebt natürlich die Preise an, insofern Interessenten einen Wechsel auf die AM5-Plattform vollziehen möchten. Kürzlich veröffentlichte AMD seine 65-W-CPUs, mit denen man eine preisgünstige und energieeffiziente Alternative zu den schnelleren X-Modellen anbieten möchte. Die Preise sind momentan aber nicht allzu weit voneinander entfernt.
Neue AM5-Einsteigerboards bahnen sich an
Mit diesen Prozessoren kündigte AMD im Rahmen der CES auch neue Mainboards der Einsteigerklasse an. Konkreter wurde Dr. Lisa Su damit nicht, allerdings kann davon ausgegangen werden, dass es sich um Boards mit dem I/O-Hub A620 handelt, denn solche hat man nun bei der Eurasischen Wirtschaftskommission sowie auch bei der chinesischen Verkaufsplattform Goofish sichten können. Dort sind A620-Mainboards von Gigabyte und Asus zu finden. Um die folgenden handelt es sich:
- Asus TUF Gaming A620M-Plus D5
- Gigabyte A620M D3H
- Gigabyte A620M DS3H
- Gigabyte A620M S2H
- Gigabyte A620M H
- Gigabyte A620M K
Als AMD seine neue Plattform samt CPUs und X670 vorstellte, plante das Unternehmen, AM5-Boards ab 125 US-Dollar zu verkaufen. Derzeit bekommt man hierzulande das günstigste X670-Mainboard für 259 Euro, beim B650 sind es 176 Euro. Die neuen Einsteigermodelle mit A620 werden mit Sicherheit unter diesen Preisen verkauft. Möchte man so günstig wie möglich auf die AM5-Plattform umstellen, müsste man aktuell 420 Euro für CPU und Mainboard zahlen (Ryzen 5 7600 und günstigstes B650-Board). Dazu kommt dann noch DDR5-Speicher, der zusätzliche Kosten verursacht.
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Allerdings wird man trotz geringerer Preise mit ziemlicher Sicherheit damit rechnen müssen, dass die A620-Modelle eine geringere Konnektivität bieten werden, sprich weniger PCI-Express Lanes sowie weniger USB-Anschlüsse. Ob der PCI-Express-5.0-Standard Unterstützung finden wird, ist ebenso fraglich wie Übertaktungsfunktionen. Was der A620 aber letztlich bieten wird, kann nur AMD selbst beantworten. Mit einem Release der Einsteigerklasse ist im Februar zu rechnen.
A620 kommt wohl in zwei Variationen
Update vom 30. Januar 2023: Auf Twitter berichtet der Nutzer HKEPC davon, dass es zwei Versionen des A620 geben wird. Die Erste soll auf einen Promontory-21-Chipsatz setzen, so wie es schon der X670 und der B650 zuvor getan haben. Der neuere A620 komme dann später mit Promontory 22 auf den Markt und weise die gleichen Spezifikationen auf. Daher ist davon auszugehen, dass die Prom21- und Prom22-Chipsätze die gleichen Fähigkeiten aufweisen werden, dennoch wird der A620 der am stärksten beschnittene I/O-Hub von AMDs 600er-Serie sein. Ob HKEPC mit seiner Prognose Recht behält, muss sich jedoch noch zeigen.
Quelle: EEC via Videocardz, HKEPC

(ich spiele nicht mehr und brauchte den x16 für was anderes
)
m2 zu Pcie
m2 zu USB
Ich hab den Pcie um die grafikkarte im ehemaligen hauptrechner zu betreiben.
Aber es kann verdammt gut sein das Du mein Basteltrieb geweckt hast
Das ist doch schon mal was. Danke für diesen Tip.
m2 zu Pcie
m2 zu USB
Ich hab den Pcie um die grafikkarte im ehemaligen hauptrechner zu betreiben.
Sata ist dagegen kein problem, solange du nur einen freien m2 M-key hast. (ist ja ein pcie-slot) Da gibt es dann sowas
M2 zu Sata
wobei ich zu asmedia-controllern raten würde, da zumindest bei mir der jmicron nicht sonderlich haltbar war.
Das ist doch schon mal was. Danke für diesen Tip.
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Habe einfach das MoBo mal genommen da es das "Nachfolgemodell" von meinem akt. ist.
(noch leider keine Zeit gehabt um bei Gigabyte oder ASRock nachzuschauen)
Bis auf 6+ SATA hat es eigendlich alles; inc. ein fetten Aufpreis.
Hier kämme der Adapter mit ~50€ noch mal hinzu. (Plus RAM und CPU)
Für den zu erwarten Leistungszuwachs (oder ich warte noch auf die Ergebnisse von den 7950X3D)
zu meinem 5950x finde ich das alles nicht wirklich prickelnd.
Dürfte da mit mehr Leistung wegkommen wenn ich meine GPU gegen was akt. austausche.
Habe da zwei RTX 4090 im Blick. Die MSI und Gigabyte jeweils mit AIO.
würde gerne den neuen GPU-"Auswurfknopf" haben.
Sata ist dagegen kein problem, solange du nur einen freien m2 M-key hast. (ist ja ein pcie-slot) Da gibt es dann sowas
M2 zu Sata
wobei ich zu asmedia-controllern raten würde, da zumindest bei mir der jmicron nicht sonderlich haltbar war.