AGESA-Code 1.0.0.4: UEFI-Updates jetzt wieder erhältlich

0
News Maximilian Hohm Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
AM5-Mainboards
Quelle: PC Games Hardware

Nach Problemen mit dem Ryzen 5 7600 mussten einige UEFI-Versionen mit dem neuen Mikrocode entfernt werden und sind nun wieder erhältlich. Die Problematik ist seitdem gelöst und auch die Sechskerner mit zwei CCDs sollen nun problemlos auf den Platinen laufen. Lesen Sie daher im Folgenden mehr zum Sachverhalt und wofür das AGESA-Update überhaupt gedacht ist.

Vor kurzem haben wir über Probleme mit dem AGESA-Mikrocode 1.0.0.4 berichtet. Dieser hatte nach eine problematische Startphase und sollte eigentlich nur die Unterstützung der Non-X-Ryzen-7000-Modelle implementieren. Der neue Mikrocode deaktivierte dabei aber auf einigen Modellen des Ryzen 5 7600, die über ein zweites CCD verfügen, die Kerne desselben. Erst durch ein Rollback auf eine vorige Version des Mikrocodes konnte das Problem gelöst werden. Betroffen waren von der Problematik Asus, Asrock und MSI.

Alle drei Hersteller nahmen entsprechende neue UEFI-Versionen von ihren Webseiten und überarbeiteten sie entsprechend. Dafür benötigten sie seitens AMD den Fix 84.79.210, der die SMU-Version aktualisiert und das Problem der deaktivierten Kerne löst. Mittlerweile sind die entsprechenden UEFI-Updates wieder auf den Homepages erhältlich und können für die aktuellen Mainboards heruntergeladen werden. Neben der Unterstützung der Ryzen 7000-Chips ist auch eine initiale Unterstützung der X3D-Modelle im Update enthalten.

Die regulären Ryzen 7000-Prozessoren ohne X-Suffix sind bereits im Handel erhältlich, kosten aber kaum weniger als ihre regulären Konterparts. Dafür können sie mit ihrer niedrigen TDP von 65 Watt ohne weitere Optimierungen mit einer hohen Effizienz überzeugen. Die X3D-Modelle werden nach dem jetzigen Stand für Februar erwartet und sollen AMD wieder zurück an die Spitze der Gaming-Benchmarks führen. Dazu werden erstmalig die Modelle mit zwölf und 16 Kernen in den Genuss von 3D-V-Cache kommen, der aber nur für ein CCD zur Verfügung steht. Das soll dafür sorgen, dass das andere weiterhin höher takten kann und neben einer hohen Spieleleistung auch eine hohe Anwendungsleistung bereitsteht.

Quelle: Wccftech

0
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk