Mysteriöser Hinweis: Dell und Nvidia deuten KI-PC-Chip an
Laut Andeutungen in einem Interview mit den Geschäftsführern von Dell und Nvidia könnte im nächsten Jahr ein eigener KI-Chip ins Haus stehen.
Bereits Ende letzten Jahres wurde berichtet, dass Nvidia an eigenen Chips mit Arm-Architektur arbeiten soll, die auch für Windows-Computer gedacht sind und erst kürzlich stand eine dahin gehende Zusammenarbeit mit MediaTek neben der bestehenden PC-Kooperation und Automotive im Raum. Jetzt gibt es einen neuen Hinweis auf Nvidias Bestrebungen in diese Richtung, denn in einem aktuellen Bloomberg-Interview mit CEO Jensen Huang und Michael Dell wurde dergleichen erneut angedeutet.
Während Nvidia bekanntlich bei Rechenzentren und Software bereits groß im Geschäft mit Künstlicher Intelligenz vertreten ist, kam in dem Gespräch zum Thema "KI-Fabriken" die Frage auf, wo das Unternehmen im Bereich der KI-PCs steht, da Endverbraucher vor allem die Gaming-Sparte kennen würden. Dell-Gründer und Geschäftsführer Michael Dell antwortete darauf hin: "Kommen Sie nächstes Jahr wieder", was von Jensen Huang nur mit "Ganz genau" kommentiert wurde.
Nvidia-GPUs in KI-PCs
Wie Videocardz hierzu berichtet, erwähnte Huang später in dem Interview noch, dass die hauseigenen Grafikchips dieselben Tensor-Kerne verwenden wie ihre KI-Beschleuniger für Rechenzentren. Darüber hinaus würden Nvidia-GPUs in Dell-PCs eingesetzt, um eine verbesserte KI-Beschleunigung für den privaten und kommerziellen Gebrauch zu bieten, was darauf hindeute, dass Nvidia-Hardware erklärtermaßen bereits in KI-PCs vorhanden ist.
Der Bloomberg-Reporter merkte darüber hinaus an, dass Nvidia auch bereits CPUs und GPUs auf einer einzigen Platine als "Super-Chip" für Rechenzentren kombiniert hat, und fragte, ob sich KI-PCs auch auf diese Kombination konzentrieren würden. Jensen antwortete hier vage bleibend, dass man alle Architekturen und CPUs unterstütze, einschließlich x86 und Arm, wobei er wortwörtlich nicht speziell auf den PC-Bereich einging.
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Eine dicke 64-Bit-x86-Pipeline anzuwerfen, nur um ein 16-Bit-Eingangssignal auf 4 Bit runter zu abstrahieren und zu prüfen, ob es größer als ein Bezugswert im Modell ist, kann man ab und zu mal machen. Aber wenn sowas zehntausende Male pro Sekunde benötigt wird, hat man schnell ein Performance-, zumindest aber ein Effizienzproblem. Wenn man mit KIs arbeiten will, sind darauf spezialisierte NPUs also sehr sinnvoll. Ob man mit KIs arbeiten will und, sollte die Antwort erst in Zukunft "Ja" lauten, welche Art von Beschleunigung die dann am ehesten brauchen können, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Immerhin nimmt Microsoft diesmal von Anfang an die Zügel bei den Software-Schnittstellen in die Hand. Das dürfte ganz großes Chaos wie bei den ersten 3D-Entschleunigern reduzieren.
Den Nutzen verstehe ich daher einfach nicht - oder ich habe da etwas fundamental missverstanden, wie KI funktioniert.
Es wird noch Jahre dauern, bis KI für Enduser wertvoll wird.
Ich glaube es erst, wenn ich es sehe.
Klar wären KI-NPC's nett in Spielen. Man darf jedoch darauf gespannt sein, wieviel Performance das wieder fressen wird. KI-CPU/APU oder nicht.
Das einzige, was mich beeindruckt hat, war ein Vid einer live KI-Konversationsübersetzung von Spanisch zu Englisch und umgekehrt. Das machts im Urlaub sicher viel einfacher, wenns denn am Smartphone läuft und in allen Sprachen verfügbar wäre.
Was ev. interessant wäre ist, wenn Spiele KI APU's ausnutzen könnten, während die Grafikkarte den Rest macht. Aber zwei "gpu's" zu verwenden, wird wieder zu Problemen führen, wie damals beim SLI, das in vielen Spielen reine Glückssache war. Bis das funktioniert (wenn es überhaupt irgendwann geht), macht die G-furz das wahrscheinlich lässig nebenbei.
KI-Redakteure
läuft! ^^ ;-P
Eigentlich reicht demnächst eine Person weltweit, die die Neuigkeiten zur Verfügung gestellt bekommt und diese dann veröffentlicht.
Alle anderen haben ihre KI-Bots, die das dann in der entsprechenden Landessprache neu aufbereiten und mit einem neu generierten Zufallsbild garnieren.
Tolle Zukunft.
Hab ich schon voll Bock drauf.
Und die Spiele erst....Star Citizen wäre schon seit 10 Jahren draußen.
Als GOTY mit 35 Riesen Story-DLC-Erweiterungen in 10 Seasons für schlappe 666 Euro im Gesamtpaket.
Dagegen stinkt selbst ein mühselig hingefummeltes Anno 1800 Season 8 (?) ab. ;-P
- KI-NPCs für Spiele
- KI-Aufwertung (oder was der Entwickler dafür hält) für Filme
- KI-Codecs für Videokomprimierung
- KI-Audio-Generatoren und -Bearbeitungs-Software
- KI-Spam für online
Von daher könntest du zur Kernzielgruppe gehören.^^
Abzuwarten bleibt aber das Henne-Ei-Problem und die Qualität im realen Einsatz – wie immer, wenn eine Software-Hardware-Kombination einziehen soll. Zumindest in der Medienbearbeitung und -erstellung hat sich KI aber schon soweit etabliert, das wird bleiben. Und Hardware-Beschleunigung dort gerne mitgenommen.