Kingdom Come Deliverance: Neue Benchmarks mit 20 Grafikkarten und 13 Prozessoren

Kingdom Come Deliverance erfreut sich anhaltender Beliebtheit. Dank einiger Patches ist das Spiel sichtlich gereift - der enorme Hardware-Hunger bleibt jedoch. Damit Sie zur richtigen Grafikkarte und einem passenden Prozessor greifen, haben wir frische Benchmarkwerte angefertigt.

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Kingdom Come Deliverance: Neue Benchmarks mit 20 Grafikkarten und 13 Prozessoren
Quelle: PC Games Hardware

Welche Hardware genügt für das mehrfach gepatchte Kingdom Come Deliverance(KCD)? Nach wie vor gilt das Motto "Von Nichts kommt Nichts" - Kingdom Come stellt mit maximalen Details hohe Ansprüche an Ihren PC, zahlt es optisch aber prächtig zurück und lässt sich bei Bedarf vielfältig nach unten skalieren. KCD ist sowohl beliebt als auch Hardware-hungrig, weshalb wir das Spiel kurz nach Veröffentlichung sowohl in unsere Grafikkarten- als auch Prozessor-Leistungsindizes eingliederten. Daher sind wir in der Lage, Ihnen eine Fülle sowohl an CPU- als auch GPU-Messwerten zu liefern.

Kingdom Come Deliverance ist sowohl bei Steam als auch bei GoG erhältlich. Da ständige Updates sich mit reproduzierbaren Benchmarks beißen, greift PC Games Hardware bei jeder sich bietenden Möglichkeit auf GoG-Spielversionen zurück, denn die Vorteile sind handfest: Einmal heruntergeladen und installiert, funktionieren die Spiele vollständig offline - auch, wenn der Internetprovider streikt oder sich der Router in Rauch aufgelöst hat - und man kann für immer bei der installierten Version bleiben. Wir haben einige Patches abgewartet und verweilen bis auf Weiteres bei der noch relativ frischen Spielversion 1.4.2 G (das "G" kennzeichnet die GoG-Version). Alle KCD-Benchmarks, welche Sie bei der PCGH sehen, entstanden mit diesem Code. Ebenfalls immer an Bord ist der kostenlose HD-Texturen-DLC, welcher die Oberflächen des Spiels aufwertet.

Alle Informationen zu Kingdom Come Deliverance entnehmen Sie unserem umfangreichen Techniktest. Wir leiten an dieser Stelle direkt zu den aktuellen Benchmarkwerten über.

Kingdom Come Deliverance: Grafikkartenleistung

Das Spiel bietet vielfältige Möglichkeiten, um die Grafikqualität der Leistung des eigenen PCs anzupassen. Das kann entweder relativ grob mithilfe von globalen Presets erfolgen oder gezielt mithilfe verschiedener Grafikoptionen: Von Anti-Aliasing und Ambient Occlusion, über Texturqualität bis hin zu Sichtweite sind alle wichtigen Funktionen in mehreren Stufen justierbar. Wir testen Grafikkarten unter dem "Ultra hoch"-Preset, das die Kantenglättung auf SMAA 1Tx und alle weiteren Optionen auf die bestmögliche Stufe stellt - mit Ausnahme der Regler für die Objektdistanzdarstellung und Sichtweite. Wir verzichten auf die letzten paar Meter, denn diese schlagen heftig ins Kontor des Prozessors, sodass Kingdom Come beinahe immer (und auf jedem handelsüblichen Prozessor) mehr oder minder ruckelt, da die CPU nicht mit der Arbeit nachkommt. Diese perfekten Voraussetzungen für einen CPU-Härtetest nutzen wir weiter unten aus - bei den Prozessorbenchmarks!

Seit dem Februar verwenden wir für Grafikkarten dieselbe Testsequenz. Diese ist so gewählt, dass sie weder das eine noch das andere Extrem betont - hohe Mischlast ist Programm. Wir laufen daher weder durch einen Wald voller Transparenz-, Licht- und Nebeleffekte (GPU-Last) noch über den dicht bevölkerten Marktplatz einer Stadt (CPU-Last), sondern vermengen beides: Am Fuße von Talmberg, der zweiten Ortschaft innerhalb der spannend inszenierten Kampagne, galoppieren wir auf unserem Ross einen Weg entlang, welchen rechts die Burg und links die anschließenden Wohnhäuser sowie ein Wald schmücken. Die Szene zeichnet weder den CPU- noch den GPU-Ernstfall, sondern stellt grundsätzlich hohe, wenn auch nicht extrem hohe Ansprüche an den gesamten PC. Die PCGH-GPU-Benchmarkszene "Talmberg" im Video:

Wichtige Hintergrundinformation: Perzentile statt Fps

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den im Benchmark genannten "Minimum Fps" stets um den Perzentilwert P99 handelt, welchen PCGH seit 2018 standardmäßig angibt. Das Perzentil gibt an, in welchem Fps-Bereich sich ein Großteil der gerenderten Bilder befindet und hält somit wichtige Informationen zur gefühlten Bildrate bereit.

Beim Perzentil handelt es sich um eine Angabe aus der Statistik, den sogenannten Prozentrang. Für ein Perzentil wird die zu untersuchende Wertemenge der Größe nach sortiert und in 100 gleiche Teile zerlegt. Danach wird ermittelt, wie viele der Werte in einem bestimmten Bereich liegen. Im Zusammenhang mit Benchmark-Messungen etwa ist das Perzentil P99 (englisch "99th percentile") beliebt. Hierbei wird der Wert angegeben, in welchem 99 Prozent der Stichproben liegen. Für "Minimum"-Fps heißt dies: Das schlechteste Prozent der Werte wird ausgeklammert und als Ausreißer nicht gewertet. Allerdings "verzeiht" das P99 einer schnellen Grafikkarte mit sehr vielen Einzelbildern innerhalb des 20-sekündigen Benchmark-Zeitfensters mehr kurze Stocker, da genug restliche Frames berechnet werden, um diese Ausrutscher zu kaschieren, sprich in das eine, herangezogene Prozent zu quetschen. Dennoch ist diese Angabe deutlich aussagekräftiger als das von Fraps (wahrscheinlich) herangezogene Sekundenmittel. Einen erläuternden Artikel über Perzentile finden Sie in der PCGH 12/2017.

Kingdom Come: Grafikkarten-Ergebnisse und -Empfehlungen

Nun ist es aber höchste Zeit für die Ergebnisse. PCGH-typisch erfolgt die Messung über 20 Sekunden, während derer wir manuell durch die Spielwelt navigieren, dabei pro angegebenem Wert mindestens drei Durchläufe mitteln und große Abweichungen ausklammern. Da wir Ihnen hier die Ergebnisse aus dem PCGH-Leistungsindex zeigen, treten ausnahmslos Referenzkarten ohne werksseitige Übertaktung gegeneinander an.

Fangen wir beim Offensichtlichen an, dem als Minimalwert fungierenden Perzentil P99. Der mit 4,4 GHz arbeitende Core i7-6800K (6C/12T) unserer Grafikkartenplattform bremst die schnellsten GPUs aus, wenngleich die Durchschnitts-Fps (average) noch mit steigender Grafikleistung skalieren. Die schnellsten Geforce-Grafikkarten entlocken den Unterbau zwischen 45 und 47 "Min-Fps", während die potentesten Radeon-Chips von AMD gerade so die 40er-Hürde erreichen. Die genaue Ursache dafür ist unbekannt, praktisch holen die Nvidia-GPUs jedoch etwas mehr Bilder pro Sekunde aus der sie steuernden Infrastruktur heraus.

Schweift der Blick in Richtung Mittelfeld, platzieren sich die Grafikkarten allesamt dort, wo man sie anhand des PCGH-Leistungsindex erwarten würde - zumindest ab WQHD/1440p. Bei genauerem Blick fallen auch hier die Unterschiede beim P99 auf: Die AMD-Grafikkarten erreichen stets etwas geringere Werte als entsprechende Nvidia-GPUs, unter anderem erkennbar beim Vergleich zwischen RX Vega 64/56 und GTX 1080/1070 (Ti). Diese Unterschiede verschwinden in der Ultra-HD-Auflösung, allerdings ist das nur ein schwacher Trost, denn hier haben alle getesteten Modelle große Schwierigkeiten, Kingdom Come Deliverance spielbar darzustellen. Chancen auf Bildraten im 40er-Bereich haben einzig und allein Nvidias sündteure Titan V oder die sich anbahnende "Geforce GTX 1180".

In Sachen Grafikspeicher erweist sich Kingdom Come Deliverance trotz der vermeintlich großen Datenmengen der Weltsimulation nebst HD-Texturen als genügsam, prinzipiell kann der mittelalterliche Ausflug mit 4 GiByte beginnen. Während unserer Testphase adressierte das Spiel in Ultra-HD-Auflösung höchstens 7 GiByte Grafikspeicher, sodass alle aktuellen Grafikkarten auf der sicheren Seite sind. Löblich ist, dass das Spiel bis hinauf zur WQHD-Auflösung (1440p) mit 3 GiByte auskommt, wie man sie beispielsweise auf einer Geforce GTX 780 Ti oder GTX 1060 3GB vorfindet. Erst in UWQHD und Ultra HD fängt das Spiel auf den genannten Grafikkarten sowie der Geforce GTX 970 an, Texturdetails sichtbar und träge einzublenden.

Kingdom Come Deliverance - Prozessorleistung

Wie erwähnt, fällt die CPU-Belastung in Kingdom Come Deliverance bereits mit dem Ultra-Preset, das keine maximalen Details darstellt, bemerkenswert hoch aus. Die Berechnungen für die komplexe Simulation der immersiven, mittelalterlichen Umgebung sowie die ausgefeilte KI ist teuer und die unzähligen Details, die dichte Vegetation und insbesondere auf hohen Qualitätsstufen extrem hohe Weitsicht sowie Objektdichte sorgen darüber hinaus für eine nachvollziehbar hohe Last.

Gesagt, gemessen. Abweichend von den Grafikkarten verwenden wir für die Prozessor-Leistungstests in Kingdom Come Deliverance sowohl andere Detaileinstellungen als auch eine andere Testsequenz. PCGH-typisch finden die Messungen in der niedrigen 16:9-Auflösung von 1.280 × 720 Pixel statt, um das typische Sichtfeld mit einer möglichst geringen Grafiklast zu kombinieren - wir wollen schließlich die Leistung der CPU und ihres Unterbaus testen. Weiterhin deaktivieren wir im KCD-Grafikmenü sowohl die Kantenglättung als auch weitere Post-Processing-Effekte weitestgehend. Stattdessen ziehen wir die Regler für die Darstellungsdistanz ganz nach rechts - möge das Ruckeln beginnen! Die vor einigen Monaten renovierten PCGH-Prozessorbenchmarks setzen ebenfalls auf den Perzentilwert P99 zur Angabe der Min-Fps; außerdem verwenden wir nun eine MSI Geforce GTX 1080 Ti Lightning Z @ 2,0/6,0 GHz (GPU/RAM) nebst "Höchste Leistung bevorzugen im Treiber", um garantiert nicht von der Grafikleistung ausgebremst zu werden.

Als CPU-Testsequenz kommt der härteste Tobak zum Einsatz, welchen wir im böhmischen Mittelalter zu sehen bekamen: Rattay bei Nacht und Fackelschein. Die Sequenz "Rattay Nights" besteht aus einem 20-sekündigen Sprint nach Sperrstunde vom Marktplatz der Ortschaft Rattay die Hauptstraße entlang. Es regnet in Strömen, der schlammige Boden reflektiert die zahlreichen Lichtquellen in Form der patroullierenden Wachen, unsere und die NPC-Fackeln werfen dynamische Schatten. All das führt nicht etwa zu Grafiklast, sondern zu einem beinahe unheimlich hartnäckigen Prozessorlimit. Das reinrassige Worst-Case-Szenario ist folglich ungeeignet, um Grafikkarten zu messen, kommt aber in dieser Form im Spiel vor.
Kingdom Come Deliverance: PCGH-Prozessortestsequenz 'Rattay Nights' Quelle: PC Games Hardware Kingdom Come Deliverance: PCGH-Prozessortestsequenz "Rattay Nights" Derzeit haben 13 Prozessoren von AMD und Intel den Härtetest absolviert. Wie gehabt verwenden wir dabei 16 GiByte Speicher pro Kanal, was zu mindestens 32 GiByte (Dual-Channel) und bestenfalls 64 GiByte (Quad-Channel) führt. Die RAM-Geschwindigkeit entspricht dem Maximum, das Intel und AMD für die jeweiligen CPUs offiziell freigeben. Dabei spielt weder das Overclocking-Potenzial der Plattform noch das Speicherangebot am Markt eine Rolle - Taktraten mit einer 3 oder 4 am Anfang entsprechen mehr oder minder starkem Overclocking. Ebenfalls wichtig ist, dass wir konsequent auf RAM-Module in Dual-Rank-Bauweise setzen, da diese pro Takt eine etwas höhere Leistung erzielen als Single-Rank-Riegel.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den im Benchmark genannten "Minimum Fps" stets um den Perzentilwert P99 handelt, welchen PCGH seit 2018 standardmäßig angibt. Das Perzentil gibt an, in welchem Fps-Bereich sich ein Großteil der gerenderten Bilder befindet und hält somit wichtige Informationen zur gefühlten Bildrate bereit.

Zwar profitiert Kingdom Come Deliverance von einem modernen Prozessor, es ist jedoch primär das Mehr an Takt denn das Mehr an Kernen. Von vier auf sechs Kerne steigt die Leistung noch deutlich an, was unter anderem der Vergleich des Core i3-8300 mit dem i5-8600 zeigt, beim Wechsel von sechs auf acht Kerne rührt sich dann jedoch wenig. So kommt es, dass die achtkernigen Ryzen-Chips keine Vorteile gegenüber ihren Sechskern-Geschwistern haben - im Gegenteil, Takt ist König, sodass die Ryzen-2000-Modelle deutlich an ihren Vorgängern vorbeiziehen.

Die Last unserer Testsequenz ist derart hoch, dass selbst der bescheidene Wunsch nach 30 Fps eine Herausforderung darstellt. Lediglich ein Prozessor kann diese Marke nehmen, der Core i7-8700K, während seine ebenfalls sechskernigen Brüder aufgrund des geringeren Turbo-Takts knapp daran scheitern. Die sehr hoch taktenden Vierkerner Core i7-7700K und i7-6700K haben indessen die Ryzen-2000-Phalanx gut im Griff, welche zwar über mehr Kerne, aber einen geringeren Takt verfügen. Rein rechnerisch sollte Ryzen 2000 alias Pinnacle Ridge mit einer beherzten Kern- und Speicher-Übertaktung spielend die 30-Fps-Marke nehmen.

Gar nicht spielend, sondern recht katastrophal fällt die Frame-Verteilung aus, über die das P99-Perzentil Auskunft gibt. Kein einziger Prozessor kommt auf einen grünen Zweig, sie alle bleiben deutlich unter 20 Fps. Mit anderen Worten: Zwar werden bei den meisten Modellen beinahe 30 Bilder pro Sekunde gezeichnet, dabei sind jedoch auch einige große "Frame-Löcher" enthalten - auf viele rasch ausgegebene Bilder vergeht viel Zeit, dann wieder wenig, dann wieder viel. Um die gefühlte Bildrate steht es daher nicht gut. Somit kommen die maximalen Spieldetails höchstens für Besitzer eines 5-GHz-Sechskerners in Frage, während alle anderen Spieler von KCD die Sichtweite reduzieren sollten. Gut zu wissen: So schlecht wie Rattay bei Nacht läuft Kingdom Come nur selten.

Bildergalerie

Kingdom Come Deliverance - Technik-Hintergrund

Kingdom Come Deliverance nutzt die Cryengine, um das virtuelle Böhmen umzusetzen. Dabei flossen umfangreiche Änderungen in die Engine ein, insgesamt wird eine Vielzahl fortschrittlicher Techniken angewandt. Die rund 16 Quadratkilometer umfassende Landschaft basiert auf Satellitendaten, die händisch angepasst wurden. Gebäude wie Burgen und Klöster haben ebenfalls reale Vorbilder, die mithilfe von Geschichtsexperten rekonstruiert wurden. Auch bei den Dörfern, Häusern, Bekleidungen der Figuren sowie deren Aufgaben und Verhalten wurde sehr viel Wert auf historische Genauigkeit gelegt. Das ausgeklügelte, realistische und physikalisch aufwendig berechnete Kampfsystem nutzt tausende Einzelanimationen, um Schwert- und Axthiebe glaubhaft wie nie zuvor umzusetzen und erlaubt auch in Ego-Perspektive ein hohes Maß an Kontrolle bei gleichzeitiger Immersionssteigerung. Um den Realismus weiter zu vertiefen, setzt Kingdom Come Deliverance zudem auf eine extrem ausgeklügelte KI. Diese entstand in Zusammenarbeit mit der prager Karls Universität, KI-Programmierer Tomàš Plch nutzte das Thema gar für seine wissenschaftliche Dissertation. Alle wichtigen Elemente im Spiel können dank der nach dem bekannten Film Inception benannten KI-Technologie miteinander kommunizieren und erlauben so komplexe, dynamische Reaktionen auf Spieler, Welt und Umstände.

Die umfassenden Anpassungen der Cryengine betreffen indes nicht nur KI, Kampfsystem und Landschaftsdarstellung, sondern außerdem das dynamische Wettersystem sowie die Tag- und Nachtwechsel. Zu dem Zeitpunkt, als Warhorse Studios mit der Entwicklung begann, waren einige dieser Elemente in der Cryengine zwar rudimentär vorhanden, doch zu weiten Teilen nur in statischer Form - darunter beispielsweise die Tageszeit oder das Wetter. Desweiteren war die Cryengine nicht für große, komplexe und dynamische Open-World-Szenarien geschaffen, sondern war im Kern noch eine verhältnismäßig simple Shooter-Engine. Es waren also sehr umfassende Änderungen an dem Grafikmotor nötig - unter anderem KI, Wettersystem, Streaming, Beleuchtung und Level- und Charakterdarstellung und Audio wurden massiv ausgebaut. Von diesen Änderungen konnte wiederum auch Lizenzgeber Crytek profitieren, denn Verbesserungen an der Engine durch Lizenznehmer fließen auch in die reguläre Entwicklung der Cryengine ein und erweitern und verbessern diese - Crytek kann also technische Vorteile aus Projekten wie Kingdom Come ziehen und auch andere Studios können so profitieren. Wenn Sie heute also ein aktuelles Spiel mit der Cryengine spielen, so enthält dieses mit einiger Gewissheit Elemente, die Warhorse Studios und andere Lizenznehmer über die Jahre in den Grafikmotor haben einfließen lassen.

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    • Kommentare (91)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Freiheraus
        Hat jemand zufällig die GOG-Version und eine Vega oder andere Radeon? Wäre sehr interessant ob bei der von PCGH verwendeten Version 1.4.2 schon r_BatchType 1 aktiv ist oder nicht.

        Bei meiner über ein Monat alten Steam-Version 1.4.3 ist r_BatchType bereits automatisch auf 1, was bei meiner Vega einen massiven FPS-Boost bringt.

        YouTube
      • Von Freiheraus
        Hat jemand zufällig die GOG-Version und eine Vega oder andere Radeon? Wäre sehr interessant ob bei der von PCGH verwendeten Version 1.4.2 schon r_BatchType 1 aktiv ist oder nicht.

        Bei meiner über ein Monat alten Steam-Version 1.4.3 ist r_BatchType bereits automatisch auf 1, was bei meiner Vega einen massiven FPS-Boost bringt.

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      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Raff
        Die Performance ist gar nicht wirklich schlecht. Es handelt sich nun mal um ein Spiel mit "PC spirit": Man kann alle Regler voll aufziehen, sinnvoll ist das aber nicht unbedingt. Mit sehr hohen Details läuft das Spiel wesentlich besser als mit maximalen. Die Prozessoren testen wir mit allem, was geht, die Grafikkarten "nur" mit Ultra-Optionen. Wer darunter geht, erblickt wesentlich bessere Bildraten. Und mit dem nächsten PC kann man dann 1-2 Stufen raufgehen.

        MfG,
        Raff
        Genau wie man es früher gemacht hat

        Zitat von SKYNET-1
        seit zen+ eben nicht mehr
        eben doch, im Schnitt der Spiele, laut Test der PCGH
      • Von SKYNET-1 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Schaffe89
        und schneller als 2933 Single Ranked
        seit zen+ eben nicht mehr
      • Von VikingGe Software-Overclocker(in)
        Zitat von Schaffe89
        Und dann kommst du mit einer schwachen RX 580 und sagst man müsse doch nur die Regler auf hoch stellen, dann ist man wieder GPU limitiert.

        1. Glaube ich nicht. Zeig doch mal deine GPU Auslastung bei einem FPS Ziel von 50 bis 60 FPS in dem Game.
        Hoch-Preset mit ein paar Sachen auf Mittel, Sichtweite unverändert.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Mit den Settings, mit denen ich normalerweise spiele (Hoch-Preset mit Texturen auf Ultra) komme ich nur noch auf 40-50 FPS, da ist definitiv noch Luft nach oben für eine stärkere Grafikkarte.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Nur mal fürs Protokoll, mir geht es nicht um Intel vs AMD, auch wenn ich aus deiner Sicht vielleicht die falsche CPU in der Signatur stehen habe, sondern schlicht und ergreifend darum, dass das Spiel, um das es im Artikel geht, im Worst Case-Szenario mal eben 3x so schnell läuft, wenn man die Regler bedient, und das Problem dann eben weitesgehend verschwindet (bzw. zumindest deutlich entschärft wird, wenn man seine GTX 1080 Ti tatsächlich mit FullHD-Auflösung langweilt).

        Zitat von Schaffe89
        2. Ist es eine absolute Ausnahme dass man das CPU Limit so stark nach oben verschieben kann, das geht nicht in jedem Spiel.
        Richtig. Aber es ist aber auch bei weitem nicht jedes Spiel derart CPU-limitiert wie KCD mit maximalen Settings.

        Du kommst halt immer mit denselben Spielen an - KCD, Frostpunk, PUBG. Mögen ja die Spiele sein, die du derzeit am meisten spielst, und das ist ja auch völlig okay, aber das allein ist genau so wenig repräsentativ wie meine Bibliothek aus überwiegend Single Player-Spielen, bei denen mein alter Phenom meist ausgereicht hat, um die RX 480 (bzw. bis vor zwei Jahren eine GTX 670) zu befeuern. In PUBG wäre ich mit dem Teil wohl kaum glücklich geworden.

        KCD lief nebenbei sogar auf dem Phenom noch recht vernünftig mit denselben Settings wie oben.
      • Von Nightslaver Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Cleriker
        Der Unterschied zwischen der 7800 und 7900 GTX war doch nur der Fertigungsprozess, wenn ich nicht irre. Erst die 7950 verdoppelte das Speicherinterface.
        Nö, die 7900 und 7950 besaßen genau wie die 7800 ein 256bit breites Speicherinterface. Die 7950 war lediglich eine Dual-GPU Karte, wie z.B. die spätere GTX 295.
        Der Hauptunterschied zwischen der 7800er und 7900er Reihe war das kleinere Fertigungsverfahren und ein leicht überarbeiteter Chip, was in Summe höhere Taktraten erlaubte, die die Karten auch brauchten um mit ATIs damaliger X1900er und X1950er Reihe wenigstens halbwegs mithalten zu können.
      Direkt zum Diskussionsende
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