Arrow Lake: Neue Gerüchte bestätigen gestrichene Features
Insbesondere das Gerücht um Hyper Threading sorgte bei Arrow Lake für Diskussionsstoff. Neue Gerüchte - hier über einen Leak - sollen belegen, dass Intel tatsächlich auf SMT verzichtet, aber auch an der Kernzahl nichts ernsthaft ändert.
Zuletzt berichtete PC Games Hardware Anfang März darüber, dass Intel bei Arrow Lake die Features zusammenstreicht. Insbesondere das Aus für Hyper Threading sorgte für Diskussionsstoff, nachdem die Gerüchteküche das Ende von SMT vermeldet hatte. Und das Aus wird immer wahrscheinlicher, denn nun wurden zwei Arrow-Lake-Prozessoren gesichtet, die auf Hyper Threading verzichten.
In dem Leak, der von X/Twitter-Nutzer @momomo_us veröffentlicht wurde, ist ein Modell mit 24 Kernen und ein Modell mit 20 Kernen zu sehen. Ein Modell mit 24 Kernen hatte bereits im Februar für Interesse gesorgt. Neben Hyper Threading fehlt den beiden Prozessoren auch - wie es vermutet wurde - AVX-512. Die angegebenen Taktraten lassen vermuten, dass es sich um Engineering Samples handelt, denn sie kommen über 2,3 bis 3,0 GHz nicht hinaus.
Man ist sich einigermaßen sicher, dass auch Arrow Lake in der Spitze nicht über 8 P-Kerne - dann vom, Typ Lion Cove - hinauskommen wird und der Rest mit E-Kernen - dann vom Typ Crestmont - aufgefüllt wird. Beim Topmodell ergibt das eine Konfiguration von 8 + 16. Zunächst sah es auch so aus, als würde Intel die 2 LP-Kerne auf der Low Power Isle, wie man sie auf Meteor Lake finden kann, auch streichen, aber hier ist wohl bis jetzt nicht das letzte Wort in der Gerüchteküche gesprochen.
Arrow Lake soll als Desktop- und Mobile-Prozessor voraussichtlich im und ab dem vierten Quartal erscheinen und wird von Lunar Lake begleitet, der nur für Mobile erscheinen wird. Die Prozessoren sollen dem letzten Gerüchtestand nach Xe-Chips für die Grafik mitbringen, die auf Alchemist basieren. Es wird wohl nur noch (LP)DDR5 unterstützt und mit LGA1851 gesockelt. Für die BGA-Modelle kennt man noch keine Pin-Zahl. Die Namensgebung soll Core Ultra 200 lauten.
Jetzt hat man im Scheduler 16 P Threads, das sind aber nur 8 P Kerne und ein E-core ist leistungsfähiger als 50% eines P-Cores.
Bei den threadripper mit 24 Kernen wurde sehr schnell gemerkt das mit smt die Kerne bei meinen Tests nicht voll ausgelastet werden. Ohne smt aber sehr wohl.
Es kommt dann am Ende nicht nur auf die Anzahl der Kerne an sondern auch auf den allcore takt. Hier sehe ich dann wie es am Ende dann sein wird.
Mit den ganzen Kürzung oder was Intel weg lassen will, spart Intel sehr viel ein und durch das wird mehr Platz für andere Einheiten sein. Es wird mir ne Freude sein, wie sich das ganze so Entwickeln wird.
Den schritt was Intel so machen wird, steht bei AMD noch an. Und jede Prozent mehr was heraus geholt wird, ist ein Gewinn für uns alle.
ich lasse mich einfach überraschen. Im positiven als auch im Negativen Sinne.
PS :Intel kann hier nur richtig machen. Alleine die Tatsache das bei mehr Kernen hier immer die selbe Auslastung war egal welche gen bei threadripper man so schaut und bei Intel bisher auch so wie ich es gesehen hatte.
folgende ist mir aufgefallen :
threadripper mit 32 Kernen mit smt 40 % und ohne smt 75 %
threadripper mit 24 Kernen mit smt 60 % und ohne davon gehe ich aus mit 100 %
mit meinem 16 Kerner mit smt 93 % Auslastung.
Ohne ist es ja vollkommen klar.
Bei Intel habe ich leider nicht auf die auslastung geschaut aber villeicht habe ich ja auf einem der Videos wo man es sehen kann noch drauf.
ich schaue da also genauer hin wie das ganze mit der auslastung sich so entwickelt. Man sieht hier aber klar wie sich das ganze bei mir so verhält. Noch weniger kerner waren bei mir immer bei 100 % gewesen und Windows fing an träge zu werden weil es wohl doch nicht gut ist da 100 % auf ner CPU zu haben.
Aber Arrow Lake ist, wie gesagt, ein anders gearteter Fall. Da könnte SMT-Verzicht bei den 8+16-Kernern durchaus aufgehen. Die abzuleitenden i3 mit dann 4+0, 6+0 oder 4+4 sehe deutlich kritischer. Entweder setzt Intel da doch noch auf Meteor Lake oder das ganze Gerücht ist nichts weiter als eben das: Ein Gerücht.
Aber heute sind wir bei Vielkern-CPUs die mutmaßlich 24 Kerne haben - und da muss man schon länger suchen gehen um die Anwendungen zu finden, die auf 24C/32T besser performen als auf 24C/24T. Die gefühlt einzige die ein Normalo vielleicht kennt ist der CInebench...
Oder anders gesagt: So lange eine ausreichende Zahl an E-Cores da ist (vor allem im kleineren Bereich wo man vielleicht mit 4 oder 2 P-Cores ankommt) sollte der Verlust von SMT bei Standardanwendungen/Endkunden praktisch keine Rolle spielen, eröffnet aber ggf. Raum für etwas mehr Takt, etwas weniger Leistungsaufnahme, deutlich weniger potentieller Sicherheitslücken und viel einfacherem Scheduling.
Ich würde mich nicht wundern, wenn AMD den Schritt auch mittelfristig geht. Die werden auch ungern zwischen realen, virtuellen und großen ZEN und kleinen ZENc Kernen unterscheiden wollen - wenn da perspektivisch mal 12 oder 16 Kerne auf einem Chiplet unterkommen und die großen Desktops entsprechend 24-32 reale Kerne haben fällt SMT da wahrscheinlich auch hinten runter.