Arrow Lake: Intel streicht die Features zusammen [Bericht]

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Arrow Lake: Intel streicht die Features zusammen
Quelle: Intel

Bei Arrow Lake muss man sich darauf einstellen, dass einige Features gestrichen werden. Hyper Threading und DDR4 sind die beiden großen Punkte, die die Gerüchteküche nennt. Was die Küche sonst noch angerichtet hat, verraten wir hier.

Es gab bereits erste Gerüchte zu Arrow Lake, die unter anderem das Ende von Hyper Threading in Aussicht gestellt haben, und Intel scheint es damit ernst zu meinen. Vom meist gut informierten Chinesen "Golden pig Upgrade Package" kommt nicht nur die Bestätigung dafür, sondern auch für weitere Eckdaten.

Neben Hyper Threading wird auch der Speichercontroller um DDR4-Support erleichtert. Der Schritt war zu erwarten und es liegt nahe, die Zöpfe zum Sockelwechsel abzuschneiden. Intel soll wohl auch auf die Low-Power-E-Kerne aus Meteor Lake verzichten, transferiert aber die NPU, die in etwa die gleiche Leistung wie bei Meteor Lake haben soll.

Außerdem soll die integrierte Grafikeinheit für Desktop 4 Xe-Kerne verwenden, die als Intel Graphics vermarktet werden, um eine Abgrenzung zu stärkeren Einheiten zu erreichen wie die 7 Kerne beim Core Ultra 5 125H (vergleiche Core Ultra 5 125U). Desktop-CPUs sollen Xe-LPG als Basis verwenden, während Mobile-CPUs die Architektur von Xe-LPG+ nutzen.

Was die Fertigung angeht, soll man Intels 20A nur in den Konfigurationen 6P + 8E auf Desktop sehen. Die Grafik-Tiles kommen wohl von TSMC. Für Arrow Lake HX (High End Mobile) und Arrow Lake S (Desktop) wird Intel zudem auch weiter mit PCH arbeiten müssen. Andere CPUs können ohne PCH auskommen.

Arrow Lake wird für Intel eine Architektur, die sich durch das komplette Programm ziehen wird; also von Ultrabooks bis Client-Desktop-Computing und soll wohl als Intel Core Ultra 200 vermarktet werden, wenn es um die Desktop-Prozessoren geht. Angeblich wird man 2024 aber nur Arrow Lake-S sehen - davon vermutlich dann auch nur K-Modelle, wenn Intel sich an seine normale Vorgehensweise hält.

Quellen: Bilibili, X/Twitter

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    • Kommentare (72)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ssj3rd Software-Overclocker(in)
        Zitat von ΔΣΛ
        Wirds nicht geben, sondern 9950X3D.
        Nehme ich
      • Von ssj3rd Software-Overclocker(in)
        Zitat von ΔΣΛ
        Wirds nicht geben, sondern 9950X3D.
        Nehme ich
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Jein. Eine Akkukapazität definiert immerhin einen direkte Fähigkeit und zumindest wenn jemand viele Videos mit großer Helligkeit konsumiert (sodass fast nur Akku und die, bei gleicher Technik, recht ähnlichen Displays über die Laufzeit entscheiden), stromhungrigere Peripherie anschließt oder eigentlich eine Taschenlampe sucht, dann korreliert der Nutzwert ziemlich direkt mit der verbauten Batterie. Genauso könnte man bei CPUs beispielsweise einen großen Cache fordern. Große Zwischenspeicher sind zwar nicht die einzige Technik, einen Prozessor schnell zu machen und in einigen Szenarien oder wenn sie zu langsam sind, bringen sie gar nichts. Aber es ist zumindest ein Parameter, der unter bestimmten (und für Spieler gar nicht mal so unwichtigen) Szenarien typischerweise einen bestimmten Nutzen herbeiführt.

        Aber ich habe den Eindruck, dass stattdessen immer wieder das gefordert wird, was irgend ein Hersteller zuletzt besonders intensiv beworben hat – ohne Wissen darüber, ob es überhaupt mehr als ein Marketing-Slogan ist, ohne Wissen darüber ob es vergleichbares schon gab und ohne Wissen darüber, ob ein Zusammenhang mit den Stärken des Gesamtproduktes besteht oder nicht. Und auch ohne Wissen darüber, ob das beworbene überhaupt neu oder mehr als ein Marketing-Slogan ist. Bei AMD war das die letzten Jahre halt "3D". In der Vergangenheit ist mit gleiches schon mit "7 nm" (Jahre bevor mit den ersten N5-Chips die ersten Endkunden-Prozessoren der 7-nm-Klasse verkauft wurden), mit "MCM" (Jahre/Jahrzehnte nach Clarkdale, Presler und Pentium Pro) und "HBM" (der eigentlich nur kompakter ist) aufgefallen. Bei Mainboards gab es "M.2 direkt von der CPU" (oder gar "SATA direkt..."), im Bereich Kühlung natürlich viel mit "Kupfer" und natürlich muss eine Grafikkarte mindestens eine "8" im Namen haben. In eine ähnliche Richtung ging mehrfach die pauschale Bevorzugung von etwas mehr Kernen ohne Rücksicht auf deren (geringere) Gesamtleistung. Ich glaube, das gab es in Form von iPhone vs. Rest auch mal im Handy-Segment. Das Äquivalent bei Autos könnten Zylinderzahl (ohne Beachtung der Größe und Drehfreudigkeit) und Hubraum (ohne Beachtung von Verdichtung und Leistungsdichte) oder gar Turbo-Anzahl (ohne Beachtung der Größe, der Trägheit des System und des dranhängenen Motors) sein.
      • Von TiH8 Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        (Ich persönlich wünsche mir ja eher "Leistung" oder "Effizienz" denn eine bestimmte Methode.)
        Danke.

        Das ist genau wie Leute, die auf die Kapazität eines Handyakkus schauen statt auf die tatsächliche Laufzeit des Gerätes
      • Von GT200b Freizeitschrauber(in)
        Zitat von chill_eule
        Kennt irgendwer hier die Abkürzung für "Korinthenkacker"?
        ja. Es heißt Einzige und nicht Einzigste. Hat mal vor sehr langer Zeit ein Kumpel von einem Kumpel zu mir gesagt dass es falsch ist, seit dem sage ich immer Einzige. Ich bin der einzige.... Sie ist die einzige.....[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von raPid-81
        Das kann bedeuten dass die restlichen -S CPUs in anderen Prozessen kommen könnten. Und eben nur der 6+8 Core in Intel 20A.
        ok; wenn du das so meintest habe ich es falsch verstanden, sorry.

        Halte ich aber für ein schwieriges Thema, wenn man 6P Cores inHouse fertigt und 8P Cores dann extern? Wäre ein ziemlich schlechtes Signal nach außen.

        Zitat von raPid-81
        Ich würde Intel nicht abschreiben wenn sie für ARL-S mehr auf Intel 3 setzen. Schon vergessen wie lange Intel mit 14nm(+++++) durchgehalten und mitgehalten hat?
        Naja, zwei ziemlich unterschiedliche Ausgangslagen. Damals war man mind. eine Gen in Front, eher zwei. Als Intel mit Broadwell auf 14nm setzte war es 2014, AMD konnte (annähernd) nachziehen mit der ersten Zen Generation 2017; somit hatte Intel nach Broadwell; Skylake, Kaby Lake, Coffee Lake in der Rampe und den 14nm Prozess (der ja schon per se besser als das Pendant von GF war)nahezu perfektionieren können. Der erste Gegner auf technischer Augenhöhe (wahrscheinlich dann aber eben auch schon vorbeigezogen) dürfte Zen 2 gewesen sein; Zen 2 war overall (wenn man Gaming mal rausnimmt) schon unschlagbar.

        Heuer läuft man einem nicht ganz unerheblichen Rückstand hinterher, auch wenn man im Desktop "kontern" konnte, so hat man am Ende einfach die TDP ins Unermeßliche gehoben um in den Balkendiagrammen oben dabei zu sein. Im Serverbereich sieht man wie riesig der Rückstand in Wahrheit ist.

        Dazu kommt der Vorbehalt, dass Intel 3 eben auch nicht läuft! Ich hab da kein Vertrauen mehr in Intel; Meteor Lake macht eben nicht vieles richtig, der "Rückzug" aus dem echten Desktop Segment ist ein deutliches Zeichen, der Refresh 14xxx ist ein weiteres Zeichen, dass da aktuell nicht viel zusammengeht. Wann soll bspw. Granit Rapids kommen? 2025?

        Zitat von raPid-81
        Engineering Samples waren selten aussagekräftig. Ich interpretiere die Quelle einfach anders, aber wir werden sehen.
        We will see!

        Im Ernst, klar beteiligen wir uns an Spekulationen. Ich hab mein Vertrauen in Intel vor 7 Jahren endgültig verloren, dies hatte ich schonmal zu P4 Netburst Zeiten, davor und danach habe ich immer Intel haben wollen (davor hat das Taschengeldkonto leider nicht immer mitgemacht; mit Core2Duo liefen dann eigentlich nur noch Intels in meinen Systemen (nicht nur die eigenen)). Aber was Intel seit Skylake geliefert hat, war am Ende eigentlich nichts, außer eine Frechheit.
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