Sollte Intel Arc einstampfen? Das sagen die PCGH-Redakteure dazu
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Das Format "Redaktion intern" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam, Heft-Kolumne oder Videos. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion Intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:
Sollte Intel Arc einstampfen?
Bildergalerie
Hintergrund: Intel Arc Alchemist alias Xe HPG
Die Kalenderwoche 32 hielt wieder einige frische Grafikkarten-Gerüchte parat - und unerfreuliche Fakten für Intel. Der Prozessor-Marktführer entwickelt seit mehr als einer halben Dekade eine brandneue Grafikkarten-Linie, um AMD und Nvidia Marktanteile abzunehmen. Die ersten Produkte dieser Bestrebungen haben - das wissen Sie als treue PCGH-Leser längst - bereits das Licht der Welt erblickt, allerdings mit wenig Rummel und nur in Asien. Weltweit soll es in Kürze so weit sein, dann starten endlich die Gaming-Grafikkarten mit den Bezeichnungen Arc A750 und Arc A770. Angepeilt wird eine Performance im Bereich der Geforce RTX 3060 (Ti). Doch die schlechten Nachrichten rund um die erste Arc-Generation namens Alchemist reißen nicht ab.
Die Analysten von Jon Peddie Research (JPR) sind nicht glücklich mit der Entwicklung bei Intels Arc-Programm. In einem Beitrag empfiehlt man angesichts von kalkulierten 2,1 Milliarden US-Dollar Verlust seit dem ersten Quartal 2021, dass Intel die AXG-Sparte (Accelerated Computing Systems and Graphics) am besten verkauft oder schließt. Nach rund sechs Jahren Entwicklung habe man einfach zu wenig vorzuweisen und müsse sich nun auch nicht mehr mit Sondereffekten herumschlagen, die die Mitbewerber plagten. Nvidia und Partner haben im Moment - nach den bösen C-Wörtern Corona und Crypto - so viele Karten im Bestand, dass sich dies wohl auch auf den Launch von Ada alias RTX 4000 auswirkt. Unter dem Strich gilt bei Intel jedoch nicht die Hardware als die Wurzel des Problems, sondern der wacklige Treiber. Was die PCGH-Redakteure dazu sagen, lesen Sie unverblümt in der Bildergalerie. Und was meinen Sie, werte Leser? Diskutieren Sie mit!

Solche Gelegenheitsspieler, wollen aber meist auch eine GPU die gerade auch mit älteren Spielen gut läuft.
Denn für viele sehen auch ältere Spiele noch passabel aus, sind sehr günstig, und machen richtig Spaß (Besonders wenn man die Spiele damals verpasste).
Als P/L-Kompromiß ist es dann anstelle eines Desktop-PC`s meist ein relativ bezahlbarer Laptop mit RTX-3060-GPU geworden.
Da ist die Abwärtskompatibilität voll gegeben u. man hat für knapp 1000€ einen modernes System bekommen, dass sogar aktuelle Spiele (mit Einschränkungen) stemmt.
Sollen sich mal anstrengen bzgl. den Treibern.
Ansonsten sehe ichs so, RTX, DLSS und G-Sync sind bisher für mich noch gute Gründe für das grüne Lager.
Ich wünsche mir dennoch einen Mitbewerber, der sicherstellt, dass die Preise sich gut anpassen...
Generell gibt es ja eine hohe Nachfrage und wie Du sagst kann es sich später bestimmt für intel lohnen, auch einen Teil des Kuchens abzubekommen. Und wenn auch nur für sparsame kleinere Karten.
Es würde den Markt auf jeden Fall beleben.
Die Frage ist eher, ob intel sich die Kostspielige und langwierige Entwicklung weiterhin leisten möchte. Zumal es ja gerade dieses Horror-Ergebnis gab, dem bereits einige Sparten (wie Optane) zum Opfer gefallen sind.
Da die Grafikkartenpreise derzeit fallen wie lange nicht mehr, kommen die Karten gefühlt auch zu spät.