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GPU-Gerüchte: Neue Grafikkarten lassen bis 2027 auf sich warten
AMD, Nvidia und Intel haben auf der Computex 2026 zentrale Fragen offengelassen: Neue Gerüchte verorten RDNA 5 und die RTX 50 Super zwischen Ende 2026 und Anfang 2028. Wer den Kauf einer neuen Grafikkarte plant, erfährt hier, was dran ist.
AMD, Nvidia und Intel schweigen zu Next-Gen-GPUs
AMD, Nvidia und Intel haben rund um die Computex 2026 keinerlei handfeste Informationen zu ihren GPU-Fahrplänen verlauten lassen, doch abseits der offiziellen Keynotes brodelt die Gerüchteküche bereits gewaltig. Wir haben einmal im Detail analysiert, was diese Gerüchte über ein mögliches Release von AMDs RDNA 5, potenzielle Refresh-Grafikkarten alias RTX 50 Super und Intel Arc hergeben.
In diesem Jahr passiert nicht mehr viel
AMDs Boardpartner, welche sich im Rahmen der Messe zu Wort gemeldet hatten, rechnen demnach frühestens 2027 mit neuen Radeon-Grafikkarten auf der Basis der RDNA-5-Architektur, Nvidias Geforce RTX 50 Super wandelt zwischen Comeback und Verschiebung, und Intel bleibt eine Antwort auf die Frage nach neuen Arc-Grafikkarten abermals schuldig. Wer derzeit mit einem GPU-Kauf liebäugelt oder auf den nächsten Generationswechsel spekuliert, findet nachfolgend den aktuellen Stand sämtlicher Gerüchte samt Einordnung. Möglicherweise ist noch sehr viel Geduld gefragt.
AMD Radeon mit RDNA 5 frühestens 2027
AMDs Boardpartner haben sich im Rahmen der Computex 2026 gegenüber dem niederländischen Portal Tweakers zum voraussichtlichen Marktstart der nächsten Radeon-Grafikkarten auf Basis von RDNA 5 geäußert. Wer den direkten Nachfolger der Radeon RX 9070 XT herbeisehnt, muss sich auf eine längere Wartezeit einstellen: Die ersten Grafikkarten auf Basis von RDNA 5 ("GFX130X") sollen demnach frühestens 2027 erscheinen, wenn überhaupt. Es gibt noch pessimistischere Stimmen.
Einig sind sich die befragten Grafikkarten-Partner dabei nur in einem Punkt: Vor dem Jahr 2027 wird aus den "Next-Gen-Radeon" nichts. Über das genaue Quartal gehen sämtliche Einschätzungen der OEMs indes deutlich auseinander, so Tweakers.
Was zur RDNA-5-Architektur bislang bekannt ist
Aus dem Umfeld von Leaker Kepler_L2 stammen Eckdaten zu einem Flaggschiff mit 96 Compute Units und damit 6.144 FP32-Shadereinheiten, was die Compute Units gegenüber RDNA 4 um rund 50 Prozent ausbauen würde. Darunter sollen eine Mittelklasse mit 64 CUs sowie eine Einstiegsvariante mit 32 CUs rangieren.
Ob AMD damit den Rückstand auf Nvidia aufholen und endlich wieder ernsthaft im High-End-Segment mitspielen kann, wird eine der großen Hardware-Fragen des Jahres 2027 sein. Mit einem Release der Next-Gen-Radeon ist wohl frühestens Mitte oder sogar erst gegen Ende 2027 zu rechnen. Dass die Radeon RX 9070 XT bis ins übernächste Jahr die schnellste Radeon bleibt, ist eher unwahrscheinlich.
Geforce RTX 50 Super erst zur CES 2027?
Beim Blackwell-Refresh alias Geforce RTX 50 Super geht es hin und her: Bislang nie offiziell angekündigt, folgten auf eine inoffizielle Beerdigung im Januar, ein Comeback und eine neuerliche Verschiebung im Rahmen der Computex 2026. Sollte sich das Release zur CES 2027, die vom 6. bis 9. Januar 2027 in Las Vegas stattfindet, tatsächlich bestätigen, dürften die RTX 60 ("Rubin") erst 2028 starten.
Die Website 3DCenter.org hat die Situation um die Geforce RTX 50 Super und RTX 60 ebenfalls genauer untersucht und zieht dabei folgende Schlüsse.
Quelle: 3DCenter.org
Die möglichen Zeitfenster für die Geforce RTX 50 Super und die Geforce RTX 60.
Demzufolge verschieben sich beide Serien gemessen an den vermutlichen ursprünglichen Planungen von Nvidia um rund ein Jahr. Neben der fehlenden Konkurrenz und dem lukrativen KI-Geschäft spielt hier auch die aktuellen Speicherkrise mit hinein, die auch GDDR7 sehr teuer gemacht hat.
Neben der laut MEGAsizeGPU ergänzten Geforce RTX 5060 12G (Super) soll das Blackwell-Refresh bekanntermaßen aus insgesamt drei Grafikkarten bestehen. An der Spitze steht die Geforce RTX 5080 Super mit 24 GiB, gefolgt von der 5070 Ti Super, die ebenfalls 8 Speicher-ICs mit je 3 GiB bieten soll, und der Geforce RTX 5070 Super mit 18 GiB GDDR7-Grafikspeicher. Die Preise werden voraussichtlich weiter anziehen.
*) offiziell nicht bestätigt.
Intel Arc ist vorerst komplett aus dem Rennen
Intel hat im Rahmen der Computex 2026 seine Roadmap für GPU-Architekturen aktualisiert und die kommende Xe3P-Architektur dort unter dem Eintrag "Next Gen PC" aufgeführt. Für Spieler, die seit Längerem auf einen Nachfolger der Battlemage-GPUs hoffen, klingt das womöglich nach einem Arc-Comeback im Gaming-Segment. Ein solches belegt die Folie allerdings bei Weitem nicht. Ganz im Gegenteil, bei den dedizierten Grafikkarten ist Intel vorerst wohl komplett aus dem Rennen.
Intel Xe3 alias "Celestial" gilt im Desktop als gestrichen
Eine diskrete Gaming-Variante auf Xe3P-Basis (Celestial) ist nach aktuellem Kenntnisstand gestrichen, womit Xe2 (Battlemage) die aktuellste Arc-Generation für Spieler bleibt. Auch Xe4 (Druid") stehe "noch in den Sternen" sagte Insider Jaykihn erst vor wenigen Wochen. Wenn überhaupt, wird ein Start frühestens 2027 erwartet.
Nachdem schon die Intel Arc B770 und B750 auf Basis von Xe2 ("Battlemage") nicht erschienen sind, steht hinter den dedizierten Gaming-Grafikkarten von Intel ein nicht unbegründetes Fragezeichen. Integrierte Grafiklösungen haben Vorrang.
Spieler müssen sich weiterhin gedulden
Es scheint, als seien die nächsten "neuen" Grafikkarten viel mehr "alte" Bekannte. Spieler werden wohl frühestens Anfang 2027 mit den Geforce RTX 50 Super bedient, während Geforce RTX 60 ("Rubin") und die Radeon-Grafikkarten auf der Basis von RDNA 5 ("GFX13") noch deutlich länger auf sich warten lassen dürften. Das Hauptaugenmerk liegt weiterhin unbestreitbar auf dem KI-Segment.
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Quelle: Kepler_L2, MrMPFR, MEGAsizeGPU, kopite7kimi, Jaykihn via 3DCenter.org

Ich kann mich noch an meine GTX 280 erinnern. High End für unter 500€, eine GTX 560Ti 240€ usw. Die letzten, pauschal gesagt, 20 Jahre war Hardware überwiegend sehr günstig. Jetzt ist sie halt mal wieder teurer- warum spielt für mich keine Rolle da ich da eh nichts dran ändern kann. Ich will neue Hardware, dann muss ich halt blechen.
Ich kann mich noch an meine GTX 280 erinnern. High End für unter 500€, eine GTX 560Ti 240€ usw. Die letzten, pauschal gesagt, 20 Jahre war Hardware überwiegend sehr günstig. Jetzt ist sie halt mal wieder teurer- warum spielt für mich keine Rolle da ich da eh nichts dran ändern kann. Ich will neue Hardware, dann muss ich halt blechen.