Arc Battlemage: Neue Xe²-Grafikkarten laut Roadmap ab 2024 - Intel bleibt vage
Nach den aktuellen Alchemist-Grafikkarten will Intel mit "Battlemage" bekanntlich seine Arc-Reihe mit der Xe²-Architektur fortsetzen, doch so ganz will sich Intel mit einer neuen Roadmap zum Release nicht festlegen.
Intel hat eine neue PC-Roadmap über die japanische Webseite 4Gamer.net "herausgegeben", die vornehmlich einen Überblick über im Jahr 2023 eingeführte Produkte aufzeigt, darunter Core Ultra 100, Xeon Sapphire Rapids für Workstations und auch diskrete Grafikkarten wie die Arc A580. Für 2024 verspricht Intel derweil laut Übersetzung "kommende Produkte" und scheint dabei auch seine Pläne für die Einführung von Battlemage im nächsten Jahr zu bekräftigen.
Wie Videocardz berichtet, hatte Intel Battlemage in der Vergangenheit bereits als Teil der Neueinführungen bis einschließlich 2024 angekündigt, weswegen jede Abweichung von diesem Plan als Verzögerung betrachtet werden würde. Allerdings lässt das Unternehmen mittlerweile Vorsicht walten und legt sich nicht auf ein bestimmtes Quartal fest, was man als Lehre aus dem seinerzeit um Monate verzögerten Release der Alchemist-Grafikkarten werten kann.
Im Nachgang der Veröffentlichung der Roadmap hat Intel unterdessen gegenüber Wccftech klargestellt, dass die Beschriftung neben der Jahreszahl 2024 mit "onwards" zu übersetzen ist, also "ab 2024" bedeutet. Demnach war die Folie dazu gedacht, zukünftige Produkte ohne genauen Zeitplan zu zeigen, wobei man sich offenkundig offenhalten will, dass Battlemage auch erst deutlich später erscheinen könnte.
Intel Battlemage: Das sollen die Xe²-Grafikkarten bieten
Während Intel keine neuen Informationen zu "Battlemage" geliefert hat, ist die Gerüchteküche laut Videocardz voll mit vermeintlichen Details. So soll es angeblich laut einem Leak einen neuen Speichertyp geben, wobei es sich möglicherweise um GDDR7 handeln soll. Zudem soll sich die verbesserte Mikroarchitektur neben Raytracing auch auf Next-Gen-KI-Rendering-Technologien konzentrieren und verbesserte Deep-Link-Unterstützung für diskrete/integrierte GPU-Workloads bieten, heißt es.
Offiziell soll auch die Grafikkarten-Oberklasse im Enthusiasten-Segment bedient werden. So soll beispielsweise die designierte BMG-G10-GPU als Flaggschiff auf eine Leistung von 225 Watt ausgerichtet sein, während für die BMG-G21 als kleineres Modell angeblich 150 Watt veranschlagt werden. Zudem ist ein neuer Fertigungsknoten im Gespräch, der mehr Kerne auf einem Chip erlauben würde und zum Beispiel doppelt so viel wie beim aktuellen Topmodell ACM-G10 mit 32 Xe-Kernen. Unterdessen steht aber vorher auch noch ein möglicher Refresh der aktuellen Alchemist-Generation im Raum.


Wenn's bei Intel iwann genauso aussieht wie bei NV und AMD, bin ich dabei. Davon hab ich in der Fachpresse aber noch nichts gelesen.
MfG
Raff
MfG
Raff
"Leider" spiele ich soo viele "alte" (und auch einfach alte, ohne Anführungszeichen) Spiele, dass Intel wohl noch ne ganze Weile nicht infrage kommt.