Arctic Sound: Details zu Intels dedizierter GPU sollen bald kommen [Update]
Anscheinend fühlt sich Intels GPU-Abteilung unter Raja Koduri bereit, bald über seine ersten dedizierten Grafikchips zu sprechen. Details auf Architekturebene soll es bereits diesen Dezember geben, sodass man sich vielleicht schon ein grobes Bild machen können wird, was sich hinter dem gemunkelten Codenamen Arctic Sound verbirgt.
Update vom 29.11.18:
Raja Koduri hat sich über Twitter zu Wort gemeldet, laut dem es keine explizite "dGPU-Konferenz" diesen Dezember geben soll. Auf Nachfrage von hardwareluxx.de bestätigte er das Intel Architecture Event Mitte des Monats, das aber keinen "dGPU-Day" darstelle. Wir hatten bereits im Originalartikel vermutet, dass Intel die gesetzte Veranstaltung nutzen könnte, um dort auch über die Grafiksparte zu reden. Lediglich unsere Formulierung, dass sich die GPUs im Mittelpunkt befänden, ist wahrscheinlich falsch.
Originalartikel vom 28.11.18:
Intel möchte bekanntlich wieder in den Markt für dedizierte Grafikkarten einsteigen. Dazu wurde die Core and Visual Computing Group unter Raja Koduri gegründet, der zuvor AMDs Radeon Technologies Group leitete. Ihm folgte der Marketing-Mann Chris Hook, unter dem Intel einen ersten Teaser einer Grafikkarte zeigte. Zuvor bestätigte der Chiphersteller ein Veröffentlichungszeitraum im Laufe des Jahres 2020 - die "blauen" Modelle sollen nicht nur als Beschleunigerkarten für Datacenter erscheinen, sondern auch als Gaming-Grafikkarten.
Intel-Konferenz auch mit GPUs als Thema
Die gut vernetzte taiwanische Webseite digitimes.com berichtet nun, dass Intel noch diesen Dezember eine Konferenz abhalten wolle, bei der "Koduri und zahlreiche hochrangige Führungskräfte Updates über die neuesten Technologien und einen Ausblick auf die GPU-Abteilung" geben sollen. Zuvor sprach schon hothardware.com von einer Möglichkeit, bald mit Intel über dessen GPU-Entwicklung zu reden und bat um Fragen seitens der Leser. Intel wolle demnach wahrscheinlich noch keine Auskunft über konkrete Produkte, aber einen sogenannten High-Level-Überblick geben.
Interessant: GPU-Entwicklung bei Intel: Development-Center in Indien schafft 1.500 Arbeitsplätze
Gut möglich, dass das Intel Architecture Event Mitte Dezember in Kalifornien von Koduri angesetzt wurde und die GPU-Entwicklung in den Mittelpunkt gerückt wird. Andererseits könnte Intel Gespräche über die CPUs und GPUs einfach im Rahmen der Veranstaltung zusammenlegen. Schon bei AMD haben Koduri und Hook frühe Ausblicke auf neue GPU-Generationen gegeben, indem zunächst neue Funktionen und architektonische Verbesserungen vorgestellt wurden und später dann konkrete Grafikkarten angekündigt wurden. Ein ähnliches Vorgehen bei Intel würde daher nicht überraschen.


Die letzte Info die ich gerade noch irgendo gelesen habe ist doch, dass AMDs neueste Graphikkarte ungefähr mit der gxt 1060 vergleichbar ist?
Die 64er ist ~1080 und die 56er ~1070 @Stock
"Einsteigerklasse"
Die letzte Info die ich gerade noch irgendo gelesen habe ist doch, dass AMDs neueste Graphikkarte ungefähr mit der gxt 1060 vergleichbar ist?
Die ist lt. deiner Definition übrigens Einsteigersegment
Die letzte Info die ich gerade noch irgendo gelesen habe ist doch, dass AMDs neueste Graphikkarte ungefähr mit der gxt 1060 vergleichbar ist?
QuickSync ist fein und geht von der iGPU aus.
Open CL Beschleunigung der GPU ist ebenso beachtlich. Das ist halt ZUSÄTZLICH eine nette Sache.
Man kann eben mehr machen als nur Spiele spielen mit einem Computer
2) Quicksync ist schnell, aber dreckig und in keinem Fall mit der Flexibilität und Qualität einer Softwarelösung zu vergleichen. Es hat schon seine Gründe warum hochqualitatives Material immer noch Stunden auf einer (oder mehreren) CPUs encoded wird, nicht auf einem Intel Mobile Prozessor. Den Qualitätsunterschied merkt man sogar schon im Livestream, es hat seine Gründe warum populäre Streamer oft zwei PCs haben - einen zum Zocken, und der andere zum Encoden...
Aber sonst gebe ich dir Recht.
Die Leute die Streamen und dann sowieso wieder alles gnadenlos runterkomprimieren weils ein Webformat sein soll das mit 2 mbit funktioniert während die QuickSync ausgabe wesentlich größer ist... sorry, gerade beim Streamen kann man da gar nix mehren und ist dementsprechend auch ein etwas komisches Argument.
Ich hab die 4K Videos meiner Tochter auf 1080P transformiert für den USB Stick am Fernseher. Dadurch sind die Dateien 100x kleiner aber einen optischen Unterschied merkt man kaum. Und eben gar nicht zum rein Hardwarecodierten, wenn man nicht mit der Lupe sucht.
Für hochqualitativen Schnitt oder Export gebe ich dir recht. Aber für alles andere und vorallem hochkomprimierte Streams hat Quicksync sogar noch eine zu hohe Qualität.
Und: ich hab eine DVD Sammlung von über 1000 DVDs und Co.. Bin aber gleichzeitig meist zu Faul sie aus der Sammlung zu holen und kopiere sie daher auf mein NAS. Für den Fernseher aber hab ich einen USB Stick dran hängen. Und damit ich alle Filme davon abspielen kann hab' ich sie auch transformiert (geht deppeneinfach mit Handbrake). Sogar bei einer niedrigen Qualitätseinstellung von QuickSync sieht man die Unterschiede kaum bis gar nicht (außer man sucht gezielt danach).
Wenn ich das mit dem Prozessor runterrechne bin ich 2020 fertig. So ist das eine Wochenendaufgabe für Handbrake bzw läuft das schön nebenbei, ohne, dass man den Hauch einer Leistungseinbuße feststellt
Das ist sicherlich keine Standardlösung, aber es zeigt, dass man sehr wohl ne normale Grafikkarte mit nem ARM System verbinden kann.